Persönliche Impferfahrungen

09.09.07 12:34 #1
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Persönliche Impferfahrungen

patripl ist offline
Beiträge: 342
Seit: 22.01.08
hi Snorri,
deine Gedanken sind nicht zu kompliziert, sie sind gut nachzuvollziehen. Viele erklärte Ärzte-Impfkritiker deuten darauf, dass durch Massenimpfungen sich das Ansteckungsalter in Jugend und Erwachsenenleben verschieben kann, eben wegen Mangel an Ansteckungsmöglichkeiten. Und soll es schwierige Verläufe geben. Siehe Martin Hirte.


Du hast eine Frage eingeworfen: welche Chance hat ein ungeimpftes Kind, im Vorschulalter die infektiösen Kinderkrankheiten durchzumachen? Bei uns ganz wenig. Und das nicht nur wegen der Impfungen, sondern wegen des hohen Lebensstandards. Die Krankheiten sind ja schon vor der Einführung der Impfungen zurückgegangen.

Aber ich hätte an dieser Stelle einen hochinteressanten Aspekt zum Thema Kinderkrankheitn bis zum Schuleintritt.

In unserem Waldkindergarten wird erzählt, dass unsere Schulabgänger, die bekanntlich im Wald sehr wenige Infekte durchgehen (im Vergleich zu einem Kindergarten in Räumlichkeiten), erst richtig in der Schule "anfangen". Erkältungen, Darminfekte, usw plagen sie plötzlich viel mehr, als vorher.

Kann man also daraus vermuten, dass was du als Kleines nicht durchmachst, doch später nachgeholt wird? Und hier ginge es nicht nur um die ansteckenden Kinderkrankheiten aus der Liste des Infektionsschutzgesetzes, sondern um alle anderen Krankheiten, die ja auch evtl. ansteckend sind. Wenn man an die Ansteckungstheorie glaubt.

Lieber Gruss. Patricia

Geändert von patripl (09.12.09 um 17:38 Uhr) Grund: Tippfehler

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nicht der papa ist offline
Beiträge: 4.533
Seit: 18.11.09
Zitat von Snorri Beitrag anzeigen
Vielleicht ist mein Gedankengang auch zu kompliziert......
Nö. Nur mit welcher Logik willst Du als Impfgegner deine Kinder davon überzeugen, dass sie sich als Erwachsene impfen lassen? Bezweifle, dass das funktioniert.
__________________
Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben. gerold 2.1.11

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alibiorangerl ist offline
Beiträge: 8.950
Seit: 09.09.08
Wuhu,
Zitat von patripl Beitrag anzeigen
...

Aber ich hätte an dieser Stelle einen hochinteressanten Aspekt zum Thema Kinderkrankheitn bis zum Schuleintritt.

In unserem Waldkindergarten wird erzählt, dass unsere Schulabgänger, die bekanntlich im Wald sehr wenige Infekte durchgehen (im Vergleich zu einem Kindergarten in Räumlichkeiten), erst richtig in der Schule "anfangen". Erkältungen, Darminfekte, usw plagen sie plötzlich viel mehr, als vorher.

Kann man also daraus vermuten, dass was du als Kleines nicht durchmachst, doch später nachgeholt wird? Und hier ginge es nicht nur um die ansteckenden Kinderkrankheiten aus der Liste des Infektionsschutzgesetzes, sondern um alle anderen Krankheiten, die ja auch evtl. ansteckend sind. Wenn man an die Ansteckungstheorie glaubt.

Lieber Gruss. Patricia
das kann man nicht nur vermuten, das ist einfach so; Das Immunsystem muss erst "geschult" werden - egal ob in sterilen Räumen (die meisten Kinder haben zB asthmatische oder neurodermitale Symtome zT WEGEN der überreinen Lebensräume heutzutage) oder im nicht ganz so sterilen Wald
__________________
» Optimismus ist nur ein Mangel an Information. « – Heiner Müller

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Freesie ist offline
Moderatorin
Beiträge: 1.316
Seit: 22.07.09
Hallo Snorri,

Zitat von Snorri Beitrag anzeigen
Ich habe mal eine ganz andere Frage, vornehmlich an die Impfgegner mit kleinen Kindern:

Seit den 80er Jahren gibt es sozusagen keine Kinderkrankheiten mehr, weil fast alle durchgeimpft sind.

Was ist denn nun mit den nicht geimpften Kindern? - Haben die heutzutage noch genügend Ansteckungsmöglichkeiten, um die Kinderkrankheiten natürlich durchzumachen?
meine Tochter ist 92 geboren und im KiGa gabs mal Windpocken also die Möglichkeit zur Ansteckung gibts wohl hin und wieder, wenn auch sehr sehr selten. Leider war das auch die einzige Kinderkrankheit die sie erwischt hat - bei den Röteln hab ich noch die Hoffnung, dass es ihr wie mir geht - unbemerkt durchgemacht.

Ansonsten bleibt dir wohl nur die Möglichkeit, wenn du von irgendeiner Kinderkrankheit im Bekannten-/Freundeskreis erfährst mal anfragen ob du mit deinen Kleinen zur "Ansteckung" vorbei kommen kannst

Liebe Grüße
Brigitte
__________________
Wir haben die Erde nicht von unseren Eltern geerbt, sondern von unseren Kindern geliehen. (indianische Weisheit)

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Snorri ist offline
Beiträge: 542
Seit: 31.08.07
Zitat von patripl Beitrag anzeigen
Kann man also daraus vermuten, dass was du als Kleines nicht durchmachst, doch später nachgeholt wird? Und hier ginge es nicht nur um die ansteckenden Kinderkrankheiten aus der Liste des Infektionsschutzgesetzes, sondern um alle anderen Krankheiten, die ja auch evtl. ansteckend sind. Wenn man an die Ansteckungstheorie glaubt.
Lieber Gruss. Patricia
Mmh, das könnte bei mir glatt zutreffen. Fragt sich, ob mir das CFS erspart geblieben wäre, wenn ich als Kind öfters mal krank gewesen wäre.

Die Ansteckungstheorie ist ein guter Punkt, denn angeblich ist ja das Milieu entscheidend, ob man krank wird oder nicht. Und Menschen mit einem gesunden Milieu stecken sich viel schwerer an bzw. sind schneller wieder gesund.

Ergo: Auf geht's zur Milieusanierung!

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Snorri ist offline
Beiträge: 542
Seit: 31.08.07
Zitat von nicht der papa Beitrag anzeigen
Nö. Nur mit welcher Logik willst Du als Impfgegner deine Kinder davon überzeugen, dass sie sich als Erwachsene impfen lassen? Bezweifle, dass das funktioniert.
Ich würde sie weiterhin davon überzeugen ungeimpft zu bleiben, egal, ob sie die Krankeiten durchgemacht haben oder nicht, außer bei Mumps und Röteln, da würde ich evtl. zur Impfung raten oder zumindest einen Test auf Antikörper machen lassen, denn viele Krankheiten verlaufen subcutan.

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patripl ist offline
Beiträge: 342
Seit: 22.01.08
Ich hoffe, dass ich so liberale Mutter bin und wenn meine Kinder Erwachsen oder Jugendliche sind, dann brauche ich sie ja nicht mehr zu oder gegen etwas zu überzeugen.

Dann dürfen sie sich ja selber informieren, es gibt Literatur, es gibt Ärzte und Vorträge, sowohl pro als auch Kontra... Wenn ein Erwachsener Mensch meint, er nimmt die Nebenwirkung in Kauf, weil er die Krankheit versucht zu vermeiden und glaubt, dass die Impfung das tut, dann was soll ich die den davon abhalten? Ich hoffe, dass meine Kinder auch irgendwann mündige Patienten werden...

Und Antikörper kann man natürlich als Jugendlicher auch messen lassen, vorausgesetzt man glaubt an die Antikörpertheorie.

Geändert von patripl (10.12.09 um 11:53 Uhr) Grund: ergänzt

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patripl ist offline
Beiträge: 342
Seit: 22.01.08
Ich muss noch meine "Nichtimpferfahrung" mit euch teilen.

EInmal war Ratte meiner Freundin ausgeflippt, hat wild rumgehüoft und hat mich angegriffen und mich an der Hand gebissen (mit Blut).

ALs Tierarzttochter hatte ich panische Angst vor Tollwut bekommen udn rannte schnell zum Arzt in der Nachbarschaft. Der hat nur gelächelt und sagte, nene, davon kriegst du keine Tollwut, geh ruhig nach hause Mädel.

Ich habe ihm zumindest teilweise geglaubt, trotzdem habe ich auf einen grausamen Tod gewartet, bis ich das in den nächsten Tagen vergessen habe.

AUf diese Weise wurde mir eine Impfung erspart.


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