Das grösste Gesundheitsportal der Schweiz
Erfahrungs- und Wissensaustausch von Interessierten und Betroffenen.
Kein Ersatz für professionelle ärztliche Beratung oder Behandlung. weiter
Nachdem mir gestern morgen beim Morgenkaffee regelrecht "komisch" (benommen, plötzlich war ich irgendwie weggetreten) wurde, habe ich beschlossen, einen 2. Versuch des Entzuges zu starten.
Gestern gings noch gut.
Heute wieder dasselbe: Kopfschmerzen, Gesichtsschmerzen, Rücken-,Nackenschmerzen, Lendenwirbelsäulenschmerzen. Dazu alle möglichen Schmerzen in Sehnen und Gelenken, plötzliche Stiche, Ziehen. Beide Schultergelenke tun ätzend weh.
Mein Kopf ist völlig zu, der Tag war eine Tortur.
Leider musste ich mir heute nachmittag ein Eis beim Italiener gönnen - man hat ja sonst nix mehr. Auf das habe ich dann prompt reagiert -werden wohl Zusatzstoffe drin gewesen sein - mit kleinen, heftig juckenden Pickelchen.
Irgenwie wird es nicht besser, trotz Kaffee-Entzug. Manchmal denke ich, je mehr ich mich einschränke, desto schlimmer wird es.
Kopfschmerzen etc. sind leider die gängigen Symptome eines Kaffee-Entzugs.
(Coffein-Entzug ist auch in der med. Literatur beschrieben, ebenso wie Nikotin-Entzug.)
Das ist wohl nicht an einem Tag vorbei.
rosmarin
"Wer um seine Krankheit weiß, ist nicht mehr wirklich krank." (Laotse)
Das ist doch echt nicht schön wenn man einiges nicht vertragen kann.
Ich habe da keine Probleme mit,hab auch noch nie eine Allergie oder so etwas gehabt.
Kann ich so etwas noch bekommen?
was Du gerade durchmachst beim Kaffee-Entzug ist wissenschaftlich bestätigt, was natürlich nur ein bißchen hilft: Entzugserscheinungen mangels Koffein
und viele Menschen haben das durchgemacht. Ich erinnere mich an ein Heilfasten, wo eine Teilnehmerin am 5. Tag fast durchgedreht ist: sie hatte nicht nur Schmerzen (da können Lymphdrainagen helfen) sondern war auch psychisch voll daneben. Am 6. Tag ging es ihr besser, am 7. Tag war alles vorbei. Es lohnt also durchzuhalten.
Heute ging es bezüglich der Kopfschmerzen und sonstigen Schmerzen besser. Dafür bin ich unheimlich müde, und benommen, fühlt sich an wie depri. Denke oft, ich schaffe es nicht, bin ja so lange nur mit Kaffee funktionsfähig gewesen.
Es ist wohl ein bisschen die Angst, die dahinter steckt, es ohne Kaffee nicht zu schaffen - völlig albern, diese Angst.
Wird Zeit, ohne zu leben.
Da sieht man mal, welches Suchtpotential im Kaffee steckt. Mit Alkohol hatte ich wenig Probleme, den wegzulassen, mit Zigaretten auch fast nicht.
Hallochen Rosmarin!
Ich fange mit diesem ganzen Thema erst an und habe deshalb eine Frage zu Kaffee.
Ich habe gelesen, dass Kaffee durch sein coffein nicht gut ist. Habe deshalb coffeinfreien
löslichen Kaffee gekauft. Kann es sein, dass nur durch 1 TL zum Frühstück nachts Herzrythmusstörungen auftreten können? Weißt Du ob diese Aminosäuren u.a. Stoffe darin sind? Melonen sind ja angeblich ok, aber sind dort auch solche Stoffe drin? Wenn ich mir Eure interessanten Beiträge anschaue, dann oje.... soviele Sachen beachten. Das für den Rest meines Lebens? Im Moment sehr frustrierend!
Ich bin zwar nicht Rosmarin, aber gebe mal meinen Senf dazu.
ich glaube, es macht keinen Unterschied, ob Du koffeinhaltigen oder entkoffinierten Kaffee trinkst. Beides kann Reaktionen auslösen. Der lösliche Kaffee wäre mir da eher noch ein Gräuel, da dieser schon mächtig verarbeitet wurde. Aus verschiedenen Beiträgen zu Kaffee konnte ich entnehmen, dass auch die Art der Aufbrühung die Verträglichkeit herab- oder heraufstufen kann.
Und auch die Dosis macht natürlich das Gift.
Ich selbst habe herausgefunden, dass 1 Tasse ok ist, 2 Tassen manchmal gehen, aber manchmal eben auch nicht. Deshalb bleibe ich bei 1 Tasse. Frisch gemahlene Bohnen könnte ich mir verträglicher vorstellen, als bereits gemahlener Kaffee. Wie bei Mehl eben auch.