Hallo Uta,
ich hatte im Januar 2008 und bei der Kontrolle vor 7 Tagen auch vermehrt Clostridien und ich habe oft erhöhtes Histamin.
Ich habe zu dieser Frage gerade nachgelesen, weil ich von diesem Problem wohl betroffen bin und folgendes gefunden:
Ich habe schon wiederholt Antibiotika, die evtl. auch gegen Clostridien wirken wie Gyrasehemmer (z. B. Ciprofloxacin) bekommen (zuletzt im Juli 2007).
Meine Leberwerte gingen immer zurück, vor allem der
GLDH-Wert, sie gingen aber spätestens nach 2 Wochen wieder hoch.
Nun lese ich, dass GLDH ein Enzym ist, das der
Ammoniakeleimination dient. Siehe:
Laborlexikon: GLDH >>Facharztwissen für alle!<<
Alkalische Stoffwechselprodukte wie
Ammoniak, etc. entstehen aus der Metabolisierung von Proteinen und Fett durch Fäulniskeime wie Clostridien, etc. Siehe:
Florastatus
Es scheint bei mir also so zu sein, dass ich mit Antibiotika bisher nur vorübergehend das Clostridien-Problem löste. Als Indikator hierfür sehe ich das während einer Antibiose deutliche Absinken der
GLDH (z. B. von vorher 8,0 auf nachher 2,3). Einige Wochen später aber war die GLDH bei mir immer wieder erhöht (teils bis zu 27 bei Normwert bis ca. 4,8).
Ich folgere daraus, dass es bei mir bisher nicht auf Dauer geholfen hatte, die Clostridien zu beseitigen, wenn ich Antibiotika bekam.
Clostridien scheinen auch zu den resistenteren Bakterien zu gehören, die man mit Antibiotika kaum wegbekommt.
Aber interessant ist es, dass es einen Zusammenhang zwischen diesen Clostridien und Histaminerhöhungen geben soll. Allerdings ist in meinem Fall - im Gegensatz zu dem von Dir genannten Fall - noch die DAO stark vermindert, so dass bei mir wohl mehrere Ursachen für die Histaminerhöhungen in Betracht kommen.
Gruß
margie