Haut "brennt", Missempfindungen und Co.

27.02.11 18:29 #1
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Haut "brennt", Missempfindungen und Co.
Weiblich KimS
Hallo Rosmarin,

Zitat von rosmarin Beitrag anzeigen
Hallo Kim,

ich weiß, dass du mir ständig irgendwelchen Mangel unterstellst, nur: (...)
Ne, das siehst Du falsch. Woran es Dir fehlt oder sonstwas ist mir völlig unklar. Und es ging mir dann auch sicherlich nicht insbesondere um Dir. Sondern darum allgemein zu informieren.

Der Grund dass ich reagiert habe, ist u.A. dass Deine Behauptungen zur Prävalenz m.E. Überhaupt nicht gestimmt haben, dass ich im Allgemeinen Histaminintoleranz eher für ein "Symptom" halte als sonstwas. Dass das Bild dass Vitamin B1 ein "Gefähliches Vitamin sei" usw. einfach nicht stimmt.
Und zudem, dass die Gefahr besteht, durch Diäten, Fasten, systematische Vermeidung von bestimmte Nahrungsmittel (oder gar Vitamine, bzw. Nahrungsmittel die diese enthalten) andere Ursachen verschlimmert werden könnten. Vor Allem wenn das aufgrund "vermuteter" Diagnosen oder selbstdiagnostizierte Krankheiten basiert. V.A. im Krankheitsfall sind Diäten, Fasten etc. nicht ohne, und sollten nach Rücksprache mit einem Arzt stattfinden.


Die Beschwerden und "Gefahre" wovor Du warnst bei Vitamin B1, sind wohl eher sehr selten. Man könnte aber leicht den Eindruck bekommen dass das Vitaminsehr allgemein Probleme verursache, sogar (häufig) zu Nervenschäden und dergleichen führe. Und genau das Gegenteil ist da der Fall. Das war der wichtigste Grund, dass ich schrieb.

Im übrigen bezieht sich eine Histamindiät insbesondere auf gelagerte, lange gereifte, konservierte, aufgewärmte etc. Nahrungsmittel, insbesondere mit irgendwelchen chemischen Zusätzen wie Zitronensäure, anorganischen Phosphaten, Nitraten, Sulfaten etc., eine ganze Reihe von Medikamenten...

Darauf zu verzichten, ist kein Verlust - eher ein Gewinn, selbst für Leute, die keine Histaminintoleranz haben.

Es gibt nur vergleichsweise wenige Gemüse-, Getreide- und Obstsorten, die von vielen nicht vertragen werden.
Bleibt also durchaus noch genügend übrig, um niemals Mangelerscheinungen zu bekommen.

Vielleicht solltest du dich einfach einmal über histaminarme Ernährung informieren?
Nicht nötig. Aber mal in Betracht genommen, dass es für die meisten schon zuviel Aufwand ist (oder sonstwas) sich gesund und ausgewogen zu ernähren, was denkst Du dass man im Durchschnitt dann bei einer HI am ehesten macht?
Lieber einfach allerlei vermeiden/völlig weglassen, als sich das alles frisch zu beschaffen, usw... Diskrepanz zwischen Theorie (das Empfohlene) - und Praxis.

Somit muss man doch rechnen mit grösseres Risiko auf Mangelernährung/Fehlernährung. -> welcher an sich m.E. sehr oft eine wesentliche Rolle spielt bei sog. "diffusen Beschwerden".
Ausserdem kann man erwarten dass dann noch "Warnungen" für sog. gefährliche Vitalstoffe (warum heissen die denn Vitalstoff oder Vitamin?). (Vita = Leben), auch nicht beitragen zur Gesundheit. Mangel an solche haben IMMER Folgen für die Gesundheit, oft aber erst auf langer Frist. Ob sie dann noch umkehrbar sind...

Ich weiß nicht, woher du deine Sicht beziehst - zumindest hier im Forum gibt es sehr sehr viele mit diesem Problem und es ist keineswegs immer durch Mangel ausgelöst. Und sehr viele haben ohnehin erniedrigte DAO-Werte und können einen zusätzlichen DAO-Hemmer kaum gebrauchen.
Ich denke das solltte heissen, "zumindest hier im Forum (...) mit dem Verdacht auf dieses Problem".

Meine Aüsserungen: Hauptsächlich basierend auf Recherchen, Forschungsdaten (+ einfache Logik).

DAO mangel: Auch DAO muss ja hergestellt werden im Körper - und woher kommen die Bausteine dazu? Ohne was ginge bald gar nichts mehr?

Ich sage damit nicht/nirgends dass es auch genetisch Bedingt zu Probleme kommen kann, doch u.A. die Häufigkeit womit das alles der Fall sein sollte bezweifle ich sehr. Sehe auch meinen vorherigen Beitrag dazu.

Herzliche Grüsse,
Kim

Geändert von KimS (16.03.11 um 20:53 Uhr)

Haut "brennt", Missempfindungen und Co.

nana ist offline
Beiträge: 1.424
Seit: 04.07.10
hallo kim und rosmarin,

denke eure diskussion ist in der hinsicht wertvoll, weil jeder daraus dinge für sich selbst ziehen kann...ich bin der meinung das sich eure antworten ergänzen und beide beiträge je nach eigener situation sinn machen...

als beispiel meine derzeitige situation/herangehensweise

habe beispielsweise eine hit (dao 9,4)...werde keine histamindiät machen, weil ich die hit als symptom betrachte und meinen körper nicht noch empfindlicher machen möchte(was wenn ich eine diät mache und danach weniger lebensmittel vertrage als vorher) und jetzt erstmal mit vitaminen und mineralien bestehende mängel ausgleiche...jedoch habe ich verstärkt symptome wenn ich folsäure und zuviel vitc zu mir nehme...also esse ich eben keine lebensmittel wo das künstlich zugesetzt ist...somit ist vita für mich bei zuviel vitc und folsäure hinfällig. denke das durch die heutige lebensweise (globalisierung und co) immer mehr menschen eine hit haben ohne es zu wissen und dann falsche unnötigen behandlungen bekommen (ich möchte hier nicht meine schmerzhaften fehlbehandlungen aufschreiben). bei mir wurde das ganze durch 10 jahre pille ins rollen gebracht (meiner meinung nach die derzeitig größte langzeitstudie mit uneinschätzbarem ausgang).

Rosmarin: "Im übrigen bezieht sich eine Histamindiät insbesondere auf gelagerte, lange gereifte, konservierte, aufgewärmte etc. Nahrungsmittel, insbesondere mit irgendwelchen chemischen Zusätzen wie Zitronensäure, anorganischen Phosphaten, Nitraten, Sulfaten etc., eine ganze Reihe von Medikamenten..."

Da stimme ich Rosmarin voll und ganz zu und verstehe nicht was daran anzugreifen ist!


lg
nana

ps: danke an der stelle nochmal an rosmarin, die mir bei der zusammenstellung der ergänzungsmittel wegen meinem vit d mangel sehr geholfen hat- mit einem umfangreichen wissen zum zusammenspiel der einzelnen "baustoffe"
__________________
"Nichts lockt die Fröhlichkeit mehr an als die Lebenslust." (Ernst Ferstl)

Geändert von nana (16.03.11 um 22:18 Uhr)

Haut "brennt", Missempfindungen und Co.

rosmarin ist offline
Beiträge: 2.454
Seit: 12.03.10
Zitat von KimS Beitrag anzeigen
Dass das Bild dass Vitamin B1 ein "Gefähliches Vitamin sei" usw. einfach nicht stimmt.
Ich denke, dass jede Hochdosistherapie ein Risiko birgt - und davon ist hier im Forum in 98% aller Fälle die Rede. Es betrifft auch andere Vitamine, wo Nebenwirkungen aber zum Teil zumindest bekannter sind.

Und du empfiehlst das ja sehr allgemein und sagst auch nirgendwo, dass man auch einen Thiaminmangel vorher diagnostizieren sollte.

Zitat von KimS Beitrag anzeigen
Und zudem, dass die Gefahr besteht, durch Diäten, Fasten, systematische Vermeidung von bestimmte Nahrungsmittel (oder gar Vitamine, bzw. Nahrungsmittel die diese enthalten) andere Ursachen verschlimmert werden könnten. Vor Allem wenn das aufgrund "vermuteter" Diagnosen oder selbstdiagnostizierte Krankheiten basiert. V.A. im Krankheitsfall sind Diäten, Fasten etc. nicht ohne, und sollten nach Rücksprache mit einem Arzt stattfinden.
Es wäre ja schön, wenn es so viele Ärzte gäbe, die sich mit Histaminintoleranz auskennen - leider zeigen die Erfahrungsberichte nicht nur hier im Forum, dass eher das Gegenteil der Fall ist.

Zitat von KimS Beitrag anzeigen
Die Beschwerden und "Gefahre" wovor Du warnst bei Vitamin B1, sind wohl eher sehr selten. Man könnte aber leicht den Eindruck bekommen dass das Vitamine sehr allgemein Probleme verursache, sogar (häufig) zu Nervenschäden und dergleichen führe. Und genau das Gegenteil ist da der Fall.
Übrigens habe ich das auch mal anders gesehen und auch zwei ärztliche Weiterbildungen zur orthomolekularer Medizin mitgemacht. Und habe all das, was du jetzt sagst, auch gesagt. Erst als ich selbst nicht mehr umhin konnte, aufgrund der Beschwerden mit dem Thema genauer zu beschäftigen, bin ich auch auf die Kehrseite gestoßen.

Wie gesagt - ich denke, es gibt durchaus Risiken und sie sind auch beschrieben. Und wenn man hier eine Weile liest, dann gibt es doch schon auch eine ganze Reihe von Berichten zu Unverträglichkeiten?

Zitat von KimS Beitrag anzeigen
Nicht nötig. Aber mal in Betracht genommen, dass es für die meisten schon zuviel Aufwand ist (oder sonstwas) sich gesund und ausgewogen zu ernähren, was denkst Du dass man im Durchschnitt dann bei einer HI am ehesten macht?
Lieber einfach allerlei vermeiden/völlig weglassen, als sich das alles frisch zu beschaffen, usw... Diskrepanz zwischen Theorie (das Empfohlene) - und Praxis.
Wenn du es nicht nötig hast, dich mit Ernährung bei Histaminintoleranz zu beschäftigen, dann ist das wohl so.
Hier im Forum zeigt die Erfahrung, dass viele der Betroffenen gar nicht richtig oder nur eingeschränkt arbeitsfähig sind und sehr wohl zu Hause täglich kochen etc. ...
Hast du denn in die Rubrik schon mal reingeschaut?

Zitat von KimS Beitrag anzeigen
Meine Aüsserungen: Hauptsächlich basierend auf Recherchen, Forschungsdaten (+ einfache Logik).
Wo hast du die Forschungsdaten gefunden, dass Histaminintoleranz eher selten ist?
Die würden vielleicht einige hier interessieren?

Die Studien dazu, die bei beispielsweise bei Wikipedia angeführt sind, zeigen ja nur, dass eine Histaminbelastung bei Gesunden (!) keine Intoleranzreaktionen hervorruft.

Zitat von KimS Beitrag anzeigen
DAO mangel: Auch DAO muss ja hergestellt werden im Körper - und woher kommen die Bausteine dazu? Ohne was ginge bald gar nichts mehr?
Die DAO ist ein kupferhaltiges Glykoprotein, Liganden sind Calcium, Kupfer, Heparin.

Die Bausteine sind bestimmt keine hochdosierten Vitamin-/Mikronährstoffcoctails. Sonst würde doch bei Menschen ohne Substitution gar nichts gehen, wenn man es physiologisch in solchen Mengen bräuchte?

Und eigenartigerweise haben die Probleme ja eher Menschen mit normaler Vollkost - die, so wie du meinst, sich vollwertig ernähren und auf nichts verzichten. Warum dann, was meinst du, sind so viele deutlich beschwerdefreier mit Histamindiät? Wenn doch erst dann beispielsweise der DAO-Mangel eintritt?

Wie erklärst du dir das?

viele Grüße,
rosmarin
__________________
"Wer um seine Krankheit weiß, ist nicht mehr wirklich krank." (Laotse)

Haut "brennt", Missempfindungen und Co.
Weiblich KimS
Hallo Rosmarin,

Zitat von rosmarin Beitrag anzeigen
Ich denke, dass jede Hochdosistherapie ein Risiko birgt - und davon ist hier im Forum in 98% aller Fälle die Rede. Es betrifft auch andere Vitamine, wo Nebenwirkungen aber zum Teil zumindest bekannter sind.
Lese mal bitte was ich zu Hochdosistherapieen und Vitaminmangel schreibe. - Gleiches wenn es folgende Aussage und einigen weiteren Behauptungen betrifft.

Und du (...) sagst auch nirgendwo, dass man auch einen Thiaminmangel vorher diagnostizieren sollte.
Die Behauptung stimmt nicht. Bitte mal meine Beiträge zurücklesen (evt. auch in den Paralelldiskussionen der letzten Tage).

Und du empfiehlst das ja sehr allgemein
Was "das" hier sein sollte??
Dass ich Allgemein empfehle stimmt, ich gebe an woher bestimmte Beschwerden kommen könnten, was wobei am ehesten zu erwartende Probleme seien etc. Es ist ja nicht an mir, um hier irgendwelche Therapieen konkret zu empfehlen! Geht ja so überhaupt auch nicht auf verantwortbare Weise. Und wenn Du meine Beiträge liesst, siehst Du das Du bei mir völlig falsch liegst mit Deinen Unterstellungen. (Ich vestehe nicht mal wie Du überhaupt dazu kommst).

Denn du unterstellst mir hier ja einiges, und das noch nachweisbar zu unrecht, also wirklich: bitte genauer lesen! Eine weitere Diskussion hier halte ich jetzt nicht für Sinnvol. (und Off-Topic)



Die DAO ist ein kupferhaltiges Glykoprotein, Liganden sind Calcium, Kupfer, Heparin.

Die Bausteine sind bestimmt keine hochdosierten Vitamin-/Mikronährstoffcoctails. Sonst würde doch bei Menschen ohne Substitution gar nichts gehen, wenn man es physiologisch in solchen Mengen bräuchte?
Ja und was meinst Du war da wohl der Punkt: ausgewogene Ernährung! Ich habe ja hier gar keine HochdosisMikronahrstofftherapien oder Cocktails empfohlen. Sehe auch oben! Und was ich in andere Beiträge schrieb. Ausserdem, reicht es ja nicht nur mit den Bausteinen für das DAO an sich, denn es braucht ja zudem auch Baustoffe und Energie für gesunde Zellen die DAO produzieren. Die antwort auf die Frage in meinem Posting war also: Die ausgewogene Ernährung. (Logisch auch oder, was schrieb ich denn?: "Ohne was ginge bald gar nichts mehr?" _ Was wäre da eine Logische Antwort? - doch eher nicht "HochdosisivitamintherapieenundCocktails" oder? Ganz basal die Antwort und einfach. Wie in man ist was man isst.

Du hattest mich "eingeladen" in der Rubrik Nahrungsergänzungsmitteln zu schreiben: Darauf hatte ich dann nicht geantwortet, aber werde das dann doch jetzt: Es gibt ja schon einige Beiträge/Themen von mir, und die stehen u.A. unter Krankheitsbilder Allgemein (u.A. Vitamin B12 Mangel) denn Da gehört das m.E. hin (und einiges in einigen anderen Rubriken) - dazu werde ich bestimmt(b12) und/oder eher nicht in der NEM Rubrik schreiben, es sei denn das Thema heisst "Verantwortungsvoller Umgang mit Nahrungsergänzungsmitteln".

Und eigenartigerweise haben die Probleme ja eher Menschen mit normaler Vollkost - die, so wie du meinst, sich vollwertig ernähren und auf nichts verzichten. Warum dann, was meinst du, sind so viele deutlich beschwerdefreier mit Histamindiät? Wenn doch erst dann beispielsweise der DAO-Mangel eintritt?

Wie erklärst du dir das?
So und was ist denn "normaler Vollkost" ?- leider sind es ja nur schätzungsweise 10 % der Bevölkerung (habe gerade nicht die Zeit um die genaue Ziffer nochmal nachzuschauen) die sich echt gesund und ausgewogen ernähren... Also die "normale Vollkost".. wäre dann oft eher nicht die gesunde und ausgewogene Ernährung wovon ich geredet habe.

Wie ich an anderer Stelle schon schrieb, ich denke nicht dass man ein (mangel-)Problem damit löst wichtige Bestandteile aus der Ernährung wegzulassen, sondern eher noch das Risiko eingeht auf langer Frist noch mehr Probleme zu sich zu ziehen. Daher Vorsicht mit Verdachtsdiagnosen und darauf basierte Diäten. (Ähnliches für andere Nahrungsmittelintoleranzen - nicht selten sind die nähmlich im Grunde durch Mangel bedingt, so wie es aussieht).

Herzliche Grüsse,
Kim

Geändert von KimS (17.03.11 um 03:18 Uhr) Grund: Fehler beim Zitieren, ergänzung.

Haut "brennt", Missempfindungen und Co.
Weiblich KimS
Hallo Nana,

Danke für Deine positive Rückmeldung an Rosmarin und mir.

Zitat von nana85 Beitrag anzeigen
bei mir wurde das ganze durch 10 jahre pille ins rollen gebracht (meiner meinung nach die derzeitig größte langzeitstudie mit uneinschätzbarem ausgang).
Wäre m.E. gut möglich. Die Pille nimmt u.A. auch Einfluss auf bestimmte Vitalstoffe. (u.A. Folsäure, Vitamine B1, B2, B6, B12 und Vitamin C, Zink und Magnesium, soviel ich weiss)


Zitat von nana85 Beitrag anzeigen
Rosmarin: "Im übrigen bezieht sich eine Histamindiät insbesondere auf gelagerte, lange gereifte, konservierte, aufgewärmte etc. Nahrungsmittel, insbesondere mit irgendwelchen chemischen Zusätzen wie Zitronensäure, anorganischen Phosphaten, Nitraten, Sulfaten etc., eine ganze Reihe von Medikamenten..."

Da stimme ich Rosmarin voll und ganz zu und verstehe nicht was daran anzugreifen ist!
Ich habe es in meineim vorigen Beitrag erläutert, (der Unterschied zwisschen Theorie und Praxis,- nicht immer, aber oft) wo die Gefahr lauert. Meiden von Nahrungsmittel mit chemischen Zutaten finde ich absolut empfehlenswert.

"Ganze Reihe von Medikamenten" - dazu: es scheint mir nicht weise Medikamente bloss auf Grund einer Histaminintoleranz nicht mehr zu nehmen/wegzulassen.

Das wäre also ein weiterer Punkt worüber man dann unbedingt mit seinem Arzt sprechen sollte. (Welche Alternativen gibt es, usw. das weglassen von Medikamente kann ja evt. viel schlimmere Folgen haben.)
Ausserdem halte ich es für besonders ratsam, immer selber zu recherchieren auf welchen Vitalstoffen ein Medikament evt. einen Einfluss nimmt, (sowas ist oft der Fall, ich habe dazu auch mal ein Thema eröffnet, glaube ich), sodass man, wenn man nun mal nicht darum herum kommt es zu nehmen, wenigstens Vitalstoffmängel vorbeugen könnte und/oder bei Probleme, das mit dem Arzt auch besprechen kann, z.B. bestimmtes gezielt überprüfen lassen könnte. Sowas wäre m.E. vor allem bei Dauer- oder Langzeitanwendung etwas worauf man bedacht sein sollte.

Herzliche Grüsse,
Kim

Haut "brennt", Missempfindungen und Co.

carmen007 ist offline
Beiträge: 782
Seit: 21.11.06
Hallo nana,


jedoch habe ich verstärkt symptome wenn ich folsäure und zuviel vitc zu mir nehme...also esse ich eben keine lebensmittel wo das künstlich zugesetzt ist...somit ist vita für mich bei zuviel vitc und folsäure hinfällig.
Warum Folsäure bei dir hinfällig sein könnte. Hier gab Apomann schon hinreichende Hinweise. Viell. auch interessant für dich:

Der Methylierungszyklus - eine zentrale Ursache? Beitrag 216, vom 28.08.2009, hier geht Apoman auch auf die Schilddrüsenproblematik ein
Einen weiteren Beitrag hierzu von Gini: Eine weitere verhängnisvolle Folge bei Vergiftungen ist, dass es im BH4-Zyklus zu einer Verarmung der Neurotransmitterstoffe kommt.Zum Entgiftungsmechanismus der Zelle zählt er 5 Zyklen: den Harnstoffzyklus, den BH4-Zyklus, den Folsäurezyklus, den Methylzyklus und den Sulfatzyklus. Alle 5 Zyklen greifen wie Zahnräder ineinander.
LG Carmen

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sternemaker ist offline
Beiträge: 55
Seit: 08.02.11
Hallo an Alle ,

den Anregungen diesen Treads folgend hab ich vom HA einen Ausdruck der erneuten Blutuntersuchung erbeten. Die Ergebnisse sind gut,
, Vitamin B12-Wert(643pg/ml)ist nahe an der oberen Grenze, die Eosinophile- 2 %niedrig, Referenzbereich:1-8

Diese Werte taugen also nicht zur Erklärung meiner Brennenden Haut , mit Polyneuro phathien aus Vita B12-Mangel.
Daß HI eine Rolle dabei spielt,weiß ich aus Erfahrung,u.habe es jetzt wieder schmerzhaft postoperativ erleiden müssen.Nur die strenge Diät hat mich schließlich der Heilung näher gebracht.

Nun rätsele Ich aber über einen unauffällig dargestellten Hinweis am Ende des Labor berichts:(Zitat)"Bemerkung:Klinisch-chemische Parameter unter Vorbehalt,da Serum stark ikterisch (++++)"

Was soll ich daraus entnehmen? Wer kann mir das erklären?

LG STERNEMAKER

Geändert von sternemaker (22.03.11 um 00:25 Uhr)

Haut "brennt", Missempfindungen und Co.
lisbe
Wie es aussieht, muss das Blut noch mal untersucht werden:

"Erkennen der Qualität von Blutseren mittels Farbklassifikation
In der medizinischen Labordiagnostik von Blutproben fallen heute große Probenmengen an. Jede eingetroffene Probe wird sofort oder (bei Blutproben) nach der Zentrifugation visuell geprüft und eine wahrgenommene potentiell störende Verfärbung oder Trübung im Laborjournal und im Befund festgehalten. Einige dieser Störgrößen können in der präanalytischen Phase durch farbliche Veränderungen erkannt werden. Eine Auswertung der Probe und Interpretation der Analysedaten macht nämlich nur Sinn, wenn das durch Zentrifugieren gewonnene Serum von guter Qualität (unauffällig) ist. Auswertbare Seren sind dadurch gekennzeichnet, dass keine mit dem bloßen Auge erkennbare Anomalie des Serums vorliegt. Solche Anomalien können durch in-vivo-Einflüsse entstehen, die von der Physiologie des Patienten abhängig sind oder durch in-vitro-Einflüsse, die durch Fehler bei der Blutentnahme, dem Zentrifugieren der Probe oder der Handhabung der Probe entstehen.

Die qualitative Untersuchung der Seren unterscheidet Störungen durch Hämolyse (z.B. durch Zerfall anderer Blutzellen), Trübungen (Lipämie) und Bilirubin (Ikterus - nach mir vorliegenden Textauszügen häufiger bei klinischen Patienten aus dem intensivmedizinischen, gastroenterologischen und chirurgischen Bereich). Die Störungen werden im Befund mitgeteilt z.B. als hämolytisch, ikterisch , trüb, opaleszent (beginnende Trübung/halbdurchsichtig), lipämisch.

Bei vermehrter Zufuhr von Karotin oder Karotinoiden könnte die Einschätzung "ikterisch" auch auf einem Irrtum beruhen.

Es gibt bedingt durch Hilfsmittel noch eine genauere Klassifikation , bei der das Serum in eine der Klassen "gut" (G), "leicht hämolytisch" (H1), "hämolytisch" (H), "ikterisch" (I) oder "lipämisch" (L) klassifiziert wird. Proben der Klassen G und H1 können weiter untersucht werden, Proben der Klassen H, I und L müssen ausgeschieden werden.

Ist die Probe als gut klassifiziert, wird sie noch auf das Vorhandensein von Verklumpungen (clots) untersucht.
"
Quelle: www.prostata-sh.info/read.php3?id=4003

Hast Du zufällig auch diese Werte vorliegen?:

- Leukozytose, Leukozytopenie
- IgE => erhöhte T-Helferzellen Typ2 (TH2)
- Erhöhte Histaminwerte
- Anämie ohne nachgewiesene Blutungsquelle, Eisenmangel

Gruß!

Haut "brennt", Missempfindungen und Co.

rosmarin ist offline
Beiträge: 2.454
Seit: 12.03.10
Hallo sternemaker,

ikterisch bedeutet, dass es eine erhöhte Konzentration von Bilirubin gibt, was auf eine Leberstörung (Gallestau) hinweisen könnte. Leberstörungen können deine Symptomatik auch bewirken.

Stell doch einfach mal deine Blutwerte aus dem Befund komplett hier ein?

Dann sieht man ggf. mehr.

rosmarin
__________________
"Wer um seine Krankheit weiß, ist nicht mehr wirklich krank." (Laotse)

Haut "brennt", Missempfindungen und Co.

sternemaker ist offline
Beiträge: 55
Seit: 08.02.11
Hallo Lisbe,
da hat wohl mein HA entschieden,daß eine LE/GA-Erkrankung nicht vorliegt,trotz der hohen Schmerzmittel-Gaben. Eigentlich war ich wegen1/2jähr.Asthma- Pflichtuntersuchun g bei ihm.

Hallo Rosmarin,
mein altersschwacher PC läßt Scannen nicht zu.Ich versuche die Werte abzuschreiben.
Großes Blutbild:Leukozyten 4.6 Differentialblutbild:
Erythrozyten 4.29 Neutrophile 60 %
Hämoglobin 13.1 g/dl Lymphozyten 24 %
Hämatokrit 38.5 % Monozyten 8 %
MCV 89.7 fl EOSINOPHILE 2 %
HBE(MCH) 30.5 pg Basophile 1 %1 Sonstige Zellen 0
% MCHC 34.o g/dl y-GT 14 U/I
Trombozyten 244
MPV 11.5 fl
RDW Ery.Vert.breite 12.4 %

Material: 1x EDTA-Blut, 1x Serum

Kratinin 0.75 mg/dl Feritin 94.8
MDRD-Clearance(mod.)60 * Vitamin B12 643 pg/ml
(Ref.ber. nüchtern:191-663)
Bemerkung:Klinisch-chemische Parameter unter Vorbehalt,da Serum stark ikterisch(****)
Kannst Du damit etwas anfangen? LG STERNEMAKER

Geändert von sternemaker (22.03.11 um 18:44 Uhr) Grund: verbesserte Darstellung nicht mehr zu machen


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