Mag nicht mehr - Schmerzen, Hautkribbeln etc.

08.06.09 19:05 #1
Neues Thema erstellen
mag nicht mehr

Nelofee ist offline
Beiträge: 104
Seit: 05.06.09
Hallo Michael,

das erste, woran ich bei Dir gedacht habe, ist Borreliose. Dann hab ich nochmal gelesen und das mit den Knötchen gelesen. Da kam mir dann Fibromyalgie in den Sinn. Berreliose kann man gut mittels Blutuntersuchung diagnostizieren. Bei der Fibromyalgie wird es schon schwieriger.

Aber es sind eben nur spontane Ideen, die sich auf Deine Symptome beziehen.
__________________
Liebe Grüße
Nelofee


Wer den Kopf in den Sand steckt, muß sich nicht wundern, wenn er mit den Zähnen knirscht.

mag nicht mehr

mezzadiva ist offline
in memoriam
Beiträge: 955
Seit: 06.04.06
Fibromyalgie ist keine Krankheit, sondern eine Verlegenheitsdiagnose für einen Symptomkomplex, bei dem die Ärzte die Ursache nicht finden können. Hinter vielen Fibromyalgien steckt z.B. eine Borreliose, insofern schließt das eine das andere nicht aus, sondern das Gegenteil ist der Fall.

Gruß
mezzadiva

mag nicht mehr

Nelofee ist offline
Beiträge: 104
Seit: 05.06.09
Hallo Mezzadiva,

ich glaube, Du bist nicht ausreichend über Fibromyalgie informiert.

In der internationalen Nomenklatur der Erkrankungen (IDC 10) der WHO (neueste Ausgabe 2008) wird die Fibromyalgie unter Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes geführt unter M 79.7- (Sonstige Krankheiten des Weichteilgewebes).

Insbesondere die Knötchen weisen in Richtung Fibromyalgie. Aber Fibromyalgie kann natürlich durch Borreliose ausgelöst bzw. begünstigt werden. Allerdings sind gerade die Rheumatologen der Meinung, daß es Fibromyalgie gar nicht gibt. Ich hingegen kenne mehrere Personen, die wegen dieser angeblich nicht existenten Erkrankung bereits Erwerbsunfähigkeitsrente beziehen.

Nicht jede Erkrankung beruht auf Schwermetalle. Es gibt vielleicht doch noch andere Ursachen, was aber nicht heißen soll, daß ich Deine These ausschließe. Möglich ist schließlich alles.

Was auch immer die Ursache für Michaels Symptome ist: Ein guter, engagierter Arzt ist das wichtigste, um Klärung und damit Linderung, oder besser noch Heilung, herbeizuführen. Ich wünsche Michael, daß er einen entsprechenden Arzt möglichst schnell findet.
__________________
Liebe Grüße
Nelofee


Wer den Kopf in den Sand steckt, muß sich nicht wundern, wenn er mit den Zähnen knirscht.

mag nicht mehr
Binnie
Ich sehe das so: Fibromyalgie ist eine Erscheinungsform von Energiemangel in den Zellen. Energiemangel der Zellen kann angeboren sein (vererbte Mitochondropathie durch die Mutter, wenn deren Mitochondriengenom bereits zu einem Großteil geschädigt war) oder kann erworben werden: Durch Antibiotika, Amalgam, Impfungen, andere Gifte in der Nahrung, usw., HWS-Traumata durch Unfälle, Geburt. Energiemangel in den Zellen begünstigt auch Erreger wie Borrelien und andere Bakterien und Viren, besonders wenn obendrein eine TH2-Dominanz des Immunsystem vorliegt. Bakterien und Viren verstärken ihrerseits den Energiemangel. Sind aber so gesehen niemals ursächlich, müssen aber sehr häufig mitbehandelt werden. Soweit ich weiß, entspricht das der übergeordneten Sichtweise von chron. Krankheiten von Doz. Kuklinski.

Die "Kunst" besteht jetzt zunächst einmal darin die Ursachen für den Energiemangel festzustellen und möglichst zu beseitigen. Ersteres kann eigentlich am besten der Patient selber tun, indem er mal zurück in seine Kindheit, bis zur Geburt, Schwangerschaft, Mutter (Mütter vererben gelegentlich auch ihre Schwermetallbelastung auf´s Kind)... schaut, was da alles so war, und was dann eins auf´s andere dazu gekommen ist... Therapiemäßig scheinen dann bei vielen hier die Erregerbekämpfung mit zum Teil hoch dosierten Vitamin C-Gaben sehr hilfreich. Teilweise auch MMS. Ansonsten immer die Gabe von bestimmten Vitalstoffpräparaten... B12, in Form von Methylcobalamin besonders, ja und dann evt. auch Ausleitung von Schwermetallen mittels ALA... So mal ganz kurz gesagt. Ein guter begleitender Arzt ist immer gut. Leider jedoch sind gute Ärzte sehr rar, und die Suche danach sehr zeit- u.v.a. geldintensiv...

P.S. @Nelofee: irgendwie erinnerst Du mich an Miss Marple.

Geändert von Binnie (11.06.09 um 09:28 Uhr)

mag nicht mehr

Gina-NRW ist offline
Beiträge: 1.059
Seit: 15.06.08
Hi Michael

was meinst du mit "Knötchen im Gewebe" -
ist dafür mal die Bezeichnung "Myogelosen" gefallen?
oder was ist das sonst?

falls ja, denen ist gut mit Massagen beizukommen.
und was die Bandscheibendehydration angeht,
da ist die Breuss-Massage super,
denn die wird mit einem speziellen Öl gemacht,
das soll sich positiv auf die Elastizität der Bandscheiben
auswirken.

mein Fazit für den Moment wär also: Breuss-Massage
und klassische Massage.

ich wüßte nicht, was man da mit Spritzen sollte,
denn logischerweise bietet sich eine manuelle Therapie an.

was den erhöhten ggt-Wert betrifft:
der weist auf eine Leberbelastung hin.
also Leber oder Galle. ist darüber was bekannt?
du hast´s ja selbst schon genannt;
ich glaub mit den vielen Süßgetränken (was meinst du damit?)
tust du dir keinen wirklichen Gefallen.

wie schaut´s denn mit dem Trinken von Wasser aus?
wieviel Wasser trinkst du in etwa pro Tag?
Wassermangel könnte deine Symptome erklären,
und demzufolge würde schlichtes Wassertrinken helfen können.
das ist keine Veralberei.

LG
Gina

Geändert von Gina-NRW (11.06.09 um 02:35 Uhr)

mag nicht mehr

Michael173 ist offline
Themenstarter Beiträge: 146
Seit: 23.10.08
hallo zusammen

ja aber bei der fybromalgie hat man ja muskelschemrzen die habe ich aber nicht ich habe eher schmerzen in der bws und hws und dazu noch immer wieder ohrenschmerzen in den ohren knackt es und knistert es wie unetr strom.

das am meisten belastend ist das kribbeln stechen am ganzen körper wie wenne s regnet oder man in einem mückenschwarm steht ich habe das an den armen beinen füssen und im gesicht und vorallem auf der kopfhaut.

arzt sagt das sei psychisch angsterkrankung aber wenn es das ist weshalb habe ich es den immer ??'

und vor allem antidepressiva nutzen überhaupt nichts nicht das geringste bevor alles began hatte ich eine grippeimpfung und vorallem stress aber das ist jetzt 2 jahre her und ich habe es immer noch und dieses kribbeln bringt mich fast um den verstand.

es ist alles on ordnung bei mir das was man bis jetzt gefunden hat ist erhöhte weisse und rote blutkörperchen und ggt wert.

hws steilhaltung und diese knötchen etwa mitte des rückens im rippennerv der rippennerv sieht laut arzt aus wie eine perlenkette????

kopf rückenmark mrt io
hws steilhaltung eventuell leichter beckenschiefstand
bws laut arzt schmorsche knoten morbus scheuermann


meine blutwerte
wert norm
BSR 4 2-11
crp 8 <10
Leukos 12.2 4-10
erythrozyten 5.8 3.9-5.9
hämoglobin 17 12-18
hämotokrit 52 37-54
mcv 89 85-95
mch 29 27-33
mchc 33 32-36
thrombozyten 314 114-140
lymphozyten 18 25-40
monoeosbaso 3 3-13
neutrophile 78 50-70
kalium 4.6 3.6-5.0
kreatini 88 44-97
harnsaure 395 <413
harnstoff 3.5 1.7-8.3
GOT 15 <18
GPT 31 <22
GGT 113 <28
bilirubin 11 <17
glucose 4.4 <6
cholesterin 6.9 <6.5
HDL 0.9
Tryglyzenden 1.7
Fibrinogen 4.7 2.0-4.0
protein im serum
albumin 45.4 35.0-52.0
imunoglobin
A 0.2 0.8-4.10
M 1.15 0.35-2.10
G 11.7 6.9-14.0

Rheumafaktor 7 0-20
Anti ccp 4 bis 20

abweichungen
Leukos 12.2 4-10
thrombozyten 314 114-140
lymphozyten 18 25-40
monoeosbaso 3 3-13
neutrophile 78 50-70

thrombozyten 314 114-140
lymphozyten 18 25-40

GPT 31 <22
GGT 113 <28

Fibrinogen 4.7 2.0-4.0

monoeosbaso 3 3-13
neutrophile 78 50-70

A 0.2 0.8-4.10 imunglubin A

laut arzt wurde auch leukämie polyzita vera ausgeschlossen .

Ich kann mir einfach nicht vorstellen das dieses kirbbeln wirklich psychisch ist das ich es immer habe manchmal stark manchmal schwächer kopfhaut fühlt sich an die kopfhaare wie ein spinnennetz.

manchmal nervöse zuckungen der muskeln das ist mir aber egal.

kann dieses kribbeln am ganzen körper von der HWS kommen ???

oder ist es wirklich die psyche ??'

bitte helft mir ....................................


Gruss


Michael

mag nicht mehr

Oregano ist gerade online
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Sind Deine Schilddrüsenwerte nicht mit gemacht worden, Michael?

Das wären: TSH, fT3, fT4, Antikörper und Ultraschall. Am besten gehst Du deshalb zu einem Endokrinologen oder einem Nuklearmediziner, damit der wirklich alle Werte macht.
Schilddrüse - Symptome, Ursachen von Krankheiten - Forum, Hilfe, Tipps zu Gesundheit

Deine Thrombozyten sind leicht erhöht. Das scheint aber eher nicht sehr aussagefähig zu sein:
ERHÖHUNG = THROMBOZYTOSE:
Prinzip: vermehrte Ausschüttung aus Speichern (kurzfristig), verminderter Abbau oder vermehrte Bildung im Knochenmark
Anstrengungen, Aufregungen, nach Operationen, nach der Geburt, Verletzungen, Adrenalingabe (keine echte Vermehrung, meist nur Ausschwemmung aus Thrombozyten-Speichern wie der Milz)
Infektionen/Entzündungen
leichte Eisenmangelanämie
Bei rascher Blutregeneration: Nach Blutungen, bei hämolytischen (blutauflösenden) Anämien
Nach Entfernung der Milz (verminderter Abbau der Thrombozyten)
Chronische Leukämien (Essentielle Thrombozythämie, Chronisch Myeloische Leukämie, Polyzythämia Rubra Vera). Werte über eine Million/µl (bei vorhandener Milz) sind häufig leukämisch verursacht.
Bei manchen Karzinomen
Medikamente: Adrenalin, Glukokorticoide
Thrombozyten

Was ich auch noch machen lassen würde, wären die Werte von Zink, Calcium, Kalium, Vitamin B6 und B12. Gerade ein B12-Mangel kann eine Menge schwieriger Symptome verursachen.
Vitamin B12 (Cobalamin) - Übersicht

Krankheiten: Blutarmut durch Vitamin B12 Mangel
Welche Symptome treten auf ?
Es zeigt sich die allgemeine Anämie-Symptomatik mit Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Leistungsverminderung, Erhöhung der Herzfrequenz, Blässe und Kollapsneigung als Folge des verminderten Hämoglobins. Die hämolytische Komponente kann zu einem Ikterus (Gelbfärbung der Haut) führen. Die Symptome sind aufgrund der langsamen Entwicklung im Vergleich zum sehr niedrigen Hämoglobinwert nicht sehr ausgeprägt. Der Körper hat sich an den Hämoglobinmangel bereits angepasst. So sieht man Hämoglobinwerte von 5 g/dl (die Norm liegt bei Werten größer 12 g/dl) ohne Kollapsneigung und Atemnot.
Darüber hinaus ist eine Reihe von Symptomen kennzeichnend für einen Vitamin-B12-Mangel: Eine entzündlich gerötete, "glatte" Zunge, Verdauungsstörungen und Bauchschmerzen.
Neurologische Symptome: Diese äußern sich als Missempfindungen oder Taubheitsgefühl der Haut (Kribbeln, pelziges Gefühl), Gangunsicherheit, Koordinationsstörungen und seltener Lähmungen.
Psychische Symptome wie mangelhafte Merkfähigkeit oder Depressionen können ebenso vorkommen.
Bei einigen Patienten sind die psychischen und neurologischen Symptome die ersten Erscheinungen eines Vitamin-B12-Mangels.....
Grüsse,
Uta

mag nicht mehr

Michael173 ist offline
Themenstarter Beiträge: 146
Seit: 23.10.08
Danke Uta
ja das problem ist ich habe zuviel b12 doppelt soviel und laut arzt wurde die leukämie ausgeschlossen .

beim schlucken habe ich auch so ein knistern und knacken im linken ohr und die kopfhaut juckt und kribbelt es ist zum kotzen echt man und jetzt soll laut arzt alles psychisch sein ..........

mag nicht mehr

angstkrankheit kann es nicht sein den ich bin froh wenn ich sterbe so zack zack den so ist das kein leben mehr.

Gruss

Michael

mag nicht mehr

Oregano ist gerade online
Beiträge: 61.734
Seit: 10.01.04
Hallo Michael,

ich sehe keine Vitamin B-12-Werte. Wo sind die?
Sind die aus dem Blutserum gemacht worden oder aus dem Vollblut? Denn im Blutserum kann duchaus genügend oder sogar zu viel vorhanden sein. Das heißt aber nicht,d aß auch in den Zellen drin genügend Vitamin B12 ist. Das sollte auf jeden FAll überprüft werden. Ebenso wie der Intrinsic Factor, der für die Aufnahme von B12 aus der Nahrung verantwortlich ist.

Knistern und Knacken im Ohr beim Schlucken könnte von einer Zahnfehlstellung (falscher Aufbiß durch zu hohe Kronen, Brücken usw. z.B.) kommen, evtl. sogar das Kopfjucken und -kribbeln.
Es kann aber auch sein,d aß Du auf irgendetwas allergisch reagierst. Nicht ohne Grund wird Pollenallergikern geraten, sich jeden Abend die Haare zu waschen...
Einen Hinweis auf eine allergische Veranlagung könnte die Bestimmung des Gesamt-IgE geben.

Gruss,
Uta

mag nicht mehr
Binnie
Zitat von Michael173 Beitrag anzeigen
Danke Uta
ja das problem ist ich habe zuviel b12 doppelt soviel und laut arzt wurde die leukämie ausgeschlossen .
Hallo Michael,

der B12-Wert im Blut sagt nicht viel aus, bzw. sagt vielmehr aus, dass B12 derzeit bei Dir nicht richtig verstoffwechselt wird. Das kann eine angeborene Methylierungsstörung sein, kann aber, wie das bei mir der Fall war (hatte auch sehr hohe Werte von B12 und trotzdem erhöhtes Homocystein) andere Ursachen haben, die die Methylierung blockieren. Es gibt bestimmte Präparate, die das beheben. Gut ist auch Methylcobalamin (B12-Form, die der Körper direkt verwenden kann). Wurde bei Dir denn kein Homocystein bestimmt ? Dieser Wert sagt aus, ob bei Dir die Methylierung funktioniert, und ob Homocystein in Methionin umgewandelt werden kann.

Diese Methylierungsstörung könnte Dr. Mutter bei Dir diagnostizieren und behandeln. Allerdings glaube ich, dass Deine Probleme wohl ansonsten auch von der HWS verursacht werden könnten. Dazu wäre eher Dr. Kuklinski der richtige Anprechpartner. Das sind beides Privatärzte. Dort wirst Du nicht in die Psychoecke geschoben, so wie von vielen (den meisten) unfähigen Kassenärzten! Aber Du musst halt privat bezahlen... Aber in Deinem Fall ist das wohl kaum zu vermeiden, wenn Du nicht in die Mühlen der Schulmedizin geraten willst, die eine sehr menschenverachtende ist, meiner Meinung nach.

Ich würde Dir auch empfehlen, hier in der Stressrubrib (oxidativer und nitrosativer Stress) mal einen Thread zu starten!

Was mir auch noch auffällt sind Deine Leberwerte. Ich glaube, damit kennen sich Pita und Sine (Moderatorinnen) evt. näher aus.

Geändert von Binnie (11.06.09 um 09:50 Uhr)


Optionen Suchen


Themenübersicht