Sprunghafter Anstieg der Zöliakie, jeder 20. betroffen

08.03.14 17:50 #1
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bestnews ist offline
Beiträge: 5.702
Seit: 21.05.11
Neue Studie zeigt Zusammenhang zwischen Roundup, Zöliakie und Glutenunverträglichkeit - Kopp Online

Hier ist ersichtlich, dass in Amerika und Westeuropa mittlerweile jeder 20. betroffen ist.

Und hier ist nachzulesen, dass die Zöliakie häufig nicht erkannt wird, da Magen-Darm-Probleme häufig nicht im Vordergrund stehen.
Manchmal fällt die Zöliakie nur durch eine Depression oder einen Eisenmangel auf.
Die Zöliakie ist das Chamäleon der Krankheiten.
Und wird im Durchschnitt erst 16 Jahre nach ihrem Ausbruch erkannt.

Zöliakie: Starker Anstieg der Darmerkrankung

Alles Gute.
Claudia.

PS. Mir ist es gerade vor kurzem hier mal wieder begegnet, dass ich auf völliges Unverständis gestossen bin , da ich immer mal wieder bei Erkrankungen unbekannter Herkunft , gerade auch mit Entzündungsgeschehen auf ´die Möglichkeit einer Zöliakie verweise.
Ich hoffe, es wird nun eher verstanden, worauf mein Handeln beruht.

Sprunghafter Anstieg der Zöliakie, jeder 20. betroffen

zelnot ist offline
Beiträge: 688
Seit: 08.02.12
Zöliakie ist auch dann ein Chamäleon, wenn sie sich in verschiedenen üblen Hauterkrankungen manifestiert:

Z.B.:
Dermatitis herpetiformis

Medscape: Medscape Access

Sprunghafter Anstieg der Zöliakie, jeder 20. betroffen

bestnews ist offline
Themenstarter Beiträge: 5.702
Seit: 21.05.11
Soweit ich hier von einem User weiss, der diese Krankheit hatte, tritt diese immer nur in Verbindung mit der Zöliakie auf. Er erfuhr dies von einem Spezialisten für Zöliakie an der Uniklinik Mainz.
Er wurde von mir auf die Möglichkeit einer Zöliakie aufmerkam gemacht. Ich kam darauf, da er bereits einen Strauss an Autoimmunerkrankungen angesammelt hatte. Der Hausarzt fand die Vermutung einer Zöliakie nicht begründet, der Experte war sich sich sehr sicher.

Schönes WE.
Claudia

Sprunghafter Anstieg der Zöliakie, jeder 20. betroffen

Hans F ist offline
Beiträge: 781
Seit: 20.09.14
Zitat von bestnews Beitrag anzeigen
Hallo Hans, Du kannst ausschliessen , eine Zöliakie zu haben?
Hallo Claudia,

um den anderen Thread nicht zu verunstalten antworte ich mal hier:

Wie schließt man denn Zöliakie aus? Genügen dafür Auslassdiät, Entzündungsparameter und/oder Antikörpertests?
Typische Zöliakie-Beschwerden habe ich meines Wissens nicht.


Gruß
Hans

Sprunghafter Anstieg der Zöliakie, jeder 20. betroffen

bestnews ist offline
Themenstarter Beiträge: 5.702
Seit: 21.05.11
Hallo Hans.....
die sogenannten typischen Zöliakiebeschwerden hat man früher als Durchfall und Erbrechen definiert. Sowas hatten aber weder ich noch mein Onkel und wir laufen damit schon seit Jahrzehnten herum. Leider sind offenbar viele Ärzte immer noch befangen in diesem veralteten Wissen..

Heute ist es so, dass nur 10 bis 20% der Betroffenen mit auffälligen MagenDarmProblemen behaftet sind. Alle anderen haben alles Mögliche, incl. psychischer Störungen....

Du kannst das noch mal genauer lesen in dem Link oben von tonline, es ist der zweite " Starker Anstieg..."-
Die Zöliakie ist deshalb das Chamäleon der Krankheiten.

Auslass bitte nicht: Die Sache ist die:
Man muß unbedingt wissen, ob man eine Zöliakie hat oder eine Glutensensivität.
Ein Zöli muss unbedingt 1000% Gluten meiden, ein Glutensensitiver nicht, da gibt es noch einen gewissen Spielraum. Zur Erläuterung: Die Sojasauce, die üblicherweise verwendet wird, enthält von Natur aus etwas Gluten (die teure, die richtig Zeit zum Reifen hat..nicht. Erhältlich extra gf deklariert im Bioladen z.B)- Der Zöli kann also nicht die üblichen Speisen im AsiaImbiss essen, der Glutensensitive sehr wohl.
Wenn man aus dem Gluten raus ist, dauert es Monate, ehe eine Z. wieder sicher nachweisbar ist. Hat man gute Erfolge mit dem Auslass, wird man mit Sicherheit nicht wieder Monate Gluten in sich reinschaufeln wollen....
Also zuerst die Z. beim Gastroenterologen austesten lassen und zwar vollständig! Leider scheinen viele Gastros das nicht so richtig ernst zu nehmen, mein erster war auch so ein Kandidat. Er teilte mir mit, ich hätte keine Antikörper und alles ist okay, am Schluss kam dann noch : Aber 10 % fallen durch den Antikörpertest durch. Ob ich dazugehöre ar ihm egal. Blind war er scheinbar auch , ich sah geradezu klassisch aus wie jemand, der als Kind schon Zöli war: Total bleich, sehr dünn, sehr schmal: Es gibt den Begriff Gedeihstörungen im Zusammenhang mit der Z. dafür. Dann die Nierenerkrankung passte auch perfekt, Mandeln raus, viele Infekte. Es gab x Anzeichen.

Es muss zwingend deswegen noch eine Dünndarmbiopsie via Magenspiegelung gemacht werden. 3 Gewebsproben gehören an verschiedenen Stellen gemacht, auch wenn der DD gut aussieht nach Dr. Ledochowski, der in seinem Buch " Wegweise NMU" auch schreibt, dass die Diagnsotik häufig nicht gut gemacht wird.

Hier steht auch noch mal, dass unbedingt beides gemacht werden muss.

https://www.ugb.de/ernaehrungsplan-p...n-ohne-gluten/

Meinen jetztigen Gastro habe ich im Zöliakietreff unter Selbsthilfegruppen gefunden.

Übrigens ist die Z. in der Regel vergesellschaftet mit einer Lactoseintoleranz.

Wenn Du damit durch bist, dann kannst Du in Eigenregie durch strikten Auslass die Glutensensivität austesten. Ich würde das 3 Monate durchziehen.

Und noch was: Ich lese gerade das Buch " Hormonkur". Und was finde ich mal wieder: Kein Gluten.....

Alles Gute.
Claudia.

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Hans F ist offline
Beiträge: 781
Seit: 20.09.14
Hallo Claudia,

vielen Dank für deine Hinweise und Links.
Ich werde Zöliakie jetzt noch einmal stärker unter die Lupe nehmen.

Viele Grüße
Hans

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bestnews ist offline
Themenstarter Beiträge: 5.702
Seit: 21.05.11
Das Hans kann ich nur jedem empfehlen. Gerade ab 50 soll es mit der Anzahl der Betroffenen steil aufwärts gehen. Bei mir hat es ja auch lange gedauert, bis ich immer schlechter absorbiert ha

Alles Gute.
Claudia.

Achtung:

Ich muss mich korrigieren, es ist nicht jeder 20. betroffen.

Europa und USA: die historischen Regionen der Zöliakie
Alte und Neue Welt weisen seit jeher eine hohe Prävalenz an Zöliakiepatienten auf, da es sich hierbei um geografische Gebiete handelt, in denen die Ernährung auf glutenhaltigen Nahrungsmitteln (Brot, Nudeln, Pizza) basiert. Internationale epidemiologische Studien haben, unter Beachtung der natürlichen regionalen Abweichungen, eine durchschnittliche Häufigkeit der Zöliakie von ca. 1 % der Gesamtbevölkerung aufgezeigt und beobachtet, dass sich die Inzidenz in den letzten 25 Jahren verfünffacht hat, besonders bei Kindern.
Zöliakie: Italienische Studie zeichnet neue Weltkarte der Pathologie - Dr. Schär

Ich wüsste mal gerne wie die Zahlen zustande kamen. Vermute , es wurde keine Dünndarmbiopsie gemacht, also fallen 3 bis 7 % der Betroffenen da raus.

Dr. Schär ist in meinen Augen allerdings mit seinen Produkten nicht zu empehlen:
Zuviel Zucker (sogar in Pasta!) und der Gesundheit wenig dienliche Zusatzstoffe, massig Maisstärke.
Es gibt Alternativen.

Gute Nacht , alles Gute.
Claudia.


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