Welcher Wasserfilter leistet was?

10.07.10 21:57 #1
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Esther2
Hallo, wer kennt sich mit Wasserfiltern aus?

Meine Fragen:

Ich kenne Umkehrosmose und Carbonit-Filter, gibt es noch anderes?

Was filtern die verschiedenen Filter und was nicht?

Wie sieht es mit der Gefahr aus, dass ich mit dem Filter bald mehr Dreck in meinem Wasser habe wie ohne (Stichwort Verkeimung)?

Funktionieren die Dinger auch mit Untertisch-Boiler, also "drucklosen Leitungen"? (Ich hoffe, ihr kennt euch aus, was ich damit meine.)

Durchflussgeschwindigkeit?

Ich wohne in Innsbruck, unser Leitungswasser ist prinzipiell noch recht gut, das sollte ich vielleicht auch noch dazu sagen.

Was mich NICHT interessiert, ist der ganze Bereich energetische Wasseraufbereitung, also Edelsteine, Grander und Co.

Besten Dank,
Esther.


Welcher Wasserfilter leistet was?

Juppy ist offline
in memoriam
Beiträge: 1.494
Seit: 07.11.09
Hallo,
ich habe einen Carbonit-Filter als Untertischgerät.
Der Filter holt alle Schadstoffe aus dem Wasser ausser die Mineralien.
Eine Verkeimung ist bei dem Filtersysrem nicht möglich.
Der Vorteil des Filters, was für mich wichtigt war, ist das keine Silberpartikel im Filter vorhanden sind um eine Verkeimung vorzubeugen.
Schwermetall Belastung haben wir bestimmt genug, da muss man es ja auch nicht noch über dem Filter zusätzlich bekommen.
Soviel ich weis ist der Carbonitfilter der einzige der kein Silber im Filter hat.
Das war der Ausschlag für mich dafür zu entscheiden.
Das auswechseln des Filters ist einfach, hält ein halbes Jahr und nimmt die wichtigsten Schadstoffe aus dem Wasser zu 98%.
Die Mineralien bleiben drin.
Habe einen Wasserhahn mir drei Reglern, warm und kalt und ein Hahn für Filterwasser was vom Filter kommt.
Die Durchfussmenge ist dabei auch geringer .
Bei Osmose werden auch die Mineralien mitentfernt, aber da gibt es ja eine Rubrik hier die das Thema gut behandelt.
Ob Carbonit System oder Osmose das muss jeder für sich entscheiden.
Gruss
Juppy

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julisa ist offline
Beiträge: 1.800
Seit: 20.03.09
Hallo Esther,

das meiste hat ja Juppy bereits beantwortet.

Fü drucklose Unterwasserboiler gibt es die passenden Filter.

Ich kenne nur die zwei Möglichkeiten, Umkehrosmose und Filter.

Es ist erstaunlich, was so alles im Wasser herumschwimmt und beim Filterwechsel sichtbar wird, das man ja eigentlich mittrinken würde.

Zur Herstellung: Es werden Kokosfasern gesintert und dann unter hohem Druck die Porengröße definiert. Diese ist auf jeden Fall kleiner als Bakterien sind, d.h. es können keine Bakterien von außen nach innen dringen.

Ich habe das auch mal in einem Labor testen lassen, weil ich wissen wollte, ob das stimmt. Die Werte wurden bestätigt.

Die Durchflußgeschwindigkeit ist unterschiedlich, das kommt auf den Filter an. Ich habe ja die Perle von Sanacell, hier kannst Du den Unterschied der Filter lesen: Sanacell - Tischgeräte: Tischgeräte
Auf -weiter- klicken und runterscrollen ...

VG
julisa

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Karde ist offline
Beiträge: 5.057
Seit: 23.05.12
Hallo
mich interessiert auch ein Wasserfilter, obige Systeme sind interessant, ich habe aber auch noch das gefunden, was meint ihr ?

www.aquanatura.ch/maunawai/infos/das-plus-von-maunawai/
Wie ist das nun mit den Silberionen, ich bin der Meinung, dass ich davon nicht unbedingt regelmässig mit dem Trinkwasser einnehmen möchte.
Bei Bedarf gezielt KS ja, aber nicht laufend.
Danke für Eure Meinung.

LG KARDE
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Juppy ist offline
in memoriam
Beiträge: 1.494
Seit: 07.11.09
Hallo,
es gibt ja verschiedene Filtersysteme fürs Wasser.
1. die Osmose Filterung, wo ja sogut wie alles aus dem Wasser entfernt wird und man medizinisch reines Wasser bekommt.
2. Die Destillations Geräte wo das Wasser erwärmt wird und das Kondensat als Trinkwasser benutzt wird.
3. Wasserfilter , die mit Aktivkohle und Silberpartikel die Schadstofe aus dem Wasser filtern, (Britafilter) usw.
4. Die Filter die mit Aktivkohle und Feinpor-Filter die Schadstoffen und Bakterien aus dem Wasser filtern, aber ohne Silberpartikel ( Carbonit).

Für welches System man sich entscheidet, muss wohl jeder selbst entscheiden.

Ich selber habe mir ja auch darüber Gedanken gemacht was das beste für mich ist.
Bin aber nach langer Suche , doch letztentlich zu dem Carbonitfilter gekommen, wobei er leider das Chlor aus dem Wasser nicht ganz entfernt.
habe es nachgemessen.
Aber Chemikalien, Bakterien,Metalle, Medikamentenrückstände werden rausgefiltert.
Da der Filter kein Silber enthält war für mich die Entscheidung gefallen.
Zumal es ja auch ein Übertisch Gerät gibt die den Gebrauch erleichtern.

Wichtig ist aber, so mach ich es, bevor man morgens das Wasser für Kaffee oder Tee entnimmt, dass Wasser 5-10 min laufen zulassen ob mit, oder ohne Filter, um die Brühe die Übernacht entsteht, nicht mit trinken zu müssen.
Sie enthält Metalle des jeweiligen Rohrsystem, ob Kupfer, Blei oder Zink sollte man nicht mittrinken.
Auch im Wasserwerk wird das Wasser aufbereitet.
Kommt das Wasser sauer mit einem PH-Wert von 6,8 aus dem Boden , wird es mit einer Lauge auf den neutralen Wert von ca.7,0 oder leicht drüber gebracht.
Kommt es mit einem Wert von 7,8, also Basisch aus dem Boden, wird es mit einer Säure auf den wert von ca. 7 gebracht.
Das hat nur den Sinn, damit das Wasser keine Schwermetalle aus unserem Leitungssystem rauslöst.
Aber trotzdem kann über Nacht bei stehendem Wasser einige Partikel ins Trinkwasser kommen.

Die, die mal in einem Chemischen Betrieb gearbeitet haben wissen Z.B.,
dass bei einem chemisch neutralen Wasser von 7,0 was für Reaktoren benutzt wird , sogar Va-Rohre über Jahre zerfressen werden und sie heute nur noch durch Kunststoffrohre ausgetauscht werden.

Bei einer Osmose-Anlage, die ja das Wasser in einem ähnlichen Zustand bereit stellt, war für mich der Entschluss darauf zu verzichten.

Viele sehen das aber anderes, ist aber meine persönliche Meinung dazu und jeder sollte das abwägen was gut für ihn ist.

Um das Wasser nach der Filterung wieder Energetisch auf einen vernüftigen Boviswert zu bringen, habe ich ein Reagenzglas mit Lourdeswasser an das Rohrsystem befestigt um wieder einen guten Boviswert zu bekommen.

Gruss
Juppy

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Karde ist offline
Beiträge: 5.057
Seit: 23.05.12
Hallo Juppy
Danke... bin am Suchen, es gibt so viel. Im Moment nehme ich Brittafilter-so ist wenigstens das Blei u.andere Metalle aus den sehr alten Rohren weg.
Hier gab es ja lange Diskussionen über die div.Filtersysteme.... brauche aber wohl noch viel Zeit um das alles zu lesen.
http://www.symptome.ch/vbboard/ernae...filtern-3.html
Werde auch mal die Wasserwerte vom Werk hervorsuchen, weiss nur dass es weich aber agressiv benannt wurde.
Auch werde ich wohl den PH Wert mal messen, zumal wir weiches Wasser und Kalkprobleme kennen wir hier in der Gegend nicht.
Das mit dem Lourdeswasser ist eine interessante Variante. Danke
LG KARDE
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Therakk ist offline
Beiträge: 1.690
Seit: 07.08.10
Ich machs ganz einfach im Krug mit Steinen http://http://www.prillbeads.de/ & Schungit & noch den einen oder anderen Heilstein rein..je nach dem was ich brauche.

Was und ob es mit dem Wasser macht weiss ich ncht, aber es ist geschmacklich viel angenehmer, hat eine andere Oberflächenspannung (tropfen) und: der Krug wird, auch nach langem stehen, nicht "gschliichig", nicht schleimig innen drinn. Da staunte sogar meine Mitbewohnerin (die von solchen Dingen nix wissen will)

LG Therakk
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Wir leben in der Annahme, dass wir denken, wobei es genauso möglich ist, dass wir gedacht werden

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Juppy ist offline
in memoriam
Beiträge: 1.494
Seit: 07.11.09
Hallo,
natürlich gibt es auch noch andere Hersteller die wie der Carbonitfilter sowas herstellen.
Hier sollte man schon vergleichen, wobei was ich so gesehen habe , sie im Preis nicht weit auseinander liegen.
Wenn man das nötige Kleingeld hat, kann man auch eine Duo-Anlage kaufen.
Da kann man zwei Filter hintereinander schalten.
Leider fehlt bei mir der Platz unter der Spüle, denn dann hätte man schon das optimalste.

Wenn man zwei Granitfliesen 30x30cm und 1,5cm dick mit dazwischen liegenden Kork oder Karton hat,
wird nicht nur das darauf liegenden Lebensmittel oder Wasser energetisiert, sondern auch die Giftschwingung gelöscht, falls vorhanden.

Gruss
Juppy

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Quexx ist offline
Beiträge: 202
Seit: 24.01.10
Ich habe Zuhause einen Umkehrosmosefilter mit vorgeschaltetem Sedimentfilter und einem Aktivkohlefilter für 50 €. Der Sediment- und der Aktivkohlefilter filtern beide Partikel bis zu 5 µm Größe. Der eigentliche UO-Filter filtert irgendwo im Nanometerbereich. Es sollte eigentlich kein Molekül mehr durchkommen das größer ist als Wasser. Idealer Betriebsdruck ist 6 bar. Ich glaube es werden so um die 99% aufwärts der Partikel gefiltert.

Bei den groben Filtern wird alle 6 Monate ein Filterwechsel empfohlen, beim UO-Filter alle 2 oder 3 Jahre.

Ein Studienkollege hat aber auch einen einfachen Wasserfilter. Da bleiben dann die Mineralstoffe im Wasser. Nur Bakterien und so Zeug werden rausgefiltert. Der geschmackliche Unterschied ist enorm. Fast der ganze komische Leitungswassergeschmack ist dadurch weg.

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srico ist offline
Beiträge: 527
Seit: 25.07.05
Hallo,
ich interessiere mich auch für ein Filter für Wasseraufbereitung,
verstehe aber nicht, wie ein Carbonitfilter sogar Bakterien rausfiltern kann,
aber keine Mineralien, die ja angeblich alle drinnen bleiben sollen.
SInd Bakterien nicht kleiner? -sorry für die doof Frage, möchte aber gerne alles richtig machen.

Bei Amazon wurde übrigens so ein Gerät schlecht bewertet, mit der Begründung, nachdem nachmessen hätten sich die Werte ppm kaum verändert. Was allerdings ppm bedeutet, weiß ich auch nicht.

Würde mich über ein bisschen Aufklärung freuen, da ich mir gerne ein Gerät zur Wasseraufbereitung zulegen möchte.

VG


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