Drogen-Labore

25.03.10 22:14 #1
Neues Thema erstellen

ddhood ist offline
Beiträge: 31
Seit: 21.03.10
ich will hier ein Thema eröffnen, worüber m.E. viel zu wenig geredet wird. Nämlich Drogen-Labore in Plattenbau-Siedlungen usw. Mit etwas Verspätung ist nämlich auch bei uns Crack zur Droge Nr. 1 aufgestiegen. Auch Crystal Meth erfreut sich immer grösserer Beliebtheit. Die Drogen produzieren bei der Herstellung giftige Gase, und die Polizei in USA macht nur mit Atemschutzgeräten Razzien in Crack-Häusern (wenn überhaupt). Es sind dies Kristalle, die alle paar Tage wegen geringer Lagerfähigkeit hergestellt werden, von Kleinhändlern. Es gibt diesen Markt, und ergo gibt es auch die Crack-Labore, verstreut im ganzen Land. Anders als in USA verfügen diese hier aber nicht über ganze Häuser, sondern nisten sich bei uns anonym in Wohnblocks ein und verpesten ganze Häuser.

Sehr charakteristisch ist die Frequenz der Belastung. Nicht andauernd, sondern in Intervallen von ca. 4 bis 7 Tagen Abstand. Starke Migrane bis hin zum Erbrechen vor Schmerz. Natürlich auch Konzentrationsschwäche, Niedergeschlagenheit, allgemeine Schwäche usw. Langsamer Abbau der Belastung über mehrere Tage, deswegen auch Kummulierung von Schadstoffen, bzw. ständiger Anstieg möglich.

Personen, die diesen Gasen ausgesetzt sind, zeigen schnell körperliche Merkmale von Süchtigen: dunkle Augenringe, träge Augenlider usw. Auch Nachbarn, die mir Drogen nichts am Hut haben.

Derweil werkeln die Drogen-Laboristen mit Gasmasken in ihren Wohnungen. Rücksichtslos. Wenn man die Polizei einschalten will, kriegen die grundsätzlich den Arsch nicht hoch, jedenfalls in meinem Fall. Ich finde wirklich, da sollte die Politik etwas tun. Vergesst Bin Laden und die Schweinegrippe, seht die echten Probleme der Bürger. Für die wäre es einfach, mit einem chemischen Sensor solche Häuser aufzufinden.

Naja, vielleicht hat ja jemand eine Idee, was ich unternehmen könnte, ausser selber sozusagen mit ner Gasmaske rumzulaufen.

Drogen-Labore

Manu43 ist offline
Beiträge: 11
Seit: 04.04.10
Zitat von ddhood Beitrag anzeigen
ich will hier ein Thema eröffnen, worüber m.E. viel zu wenig geredet wird. Nämlich Drogen-Labore in Plattenbau-Siedlungen usw. Mit etwas Verspätung ist nämlich auch bei uns Crack zur Droge Nr. 1 aufgestiegen. Auch Crystal Meth erfreut sich immer grösserer Beliebtheit. Die Drogen produzieren bei der Herstellung giftige Gase, und die Polizei in USA macht nur mit Atemschutzgeräten Razzien in Crack-Häusern (wenn überhaupt). Es sind dies Kristalle, die alle paar Tage wegen geringer Lagerfähigkeit hergestellt werden, von Kleinhändlern. Es gibt diesen Markt, und ergo gibt es auch die Crack-Labore, verstreut im ganzen Land. Anders als in USA verfügen diese hier aber nicht über ganze Häuser, sondern nisten sich bei uns anonym in Wohnblocks ein und verpesten ganze Häuser.

Sehr charakteristisch ist die Frequenz der Belastung. Nicht andauernd, sondern in Intervallen von ca. 4 bis 7 Tagen Abstand. Starke Migrane bis hin zum Erbrechen vor Schmerz. Natürlich auch Konzentrationsschwäche, Niedergeschlagenheit, allgemeine Schwäche usw. Langsamer Abbau der Belastung über mehrere Tage, deswegen auch Kummulierung von Schadstoffen, bzw. ständiger Anstieg möglich.

Personen, die diesen Gasen ausgesetzt sind, zeigen schnell körperliche Merkmale von Süchtigen: dunkle Augenringe, träge Augenlider usw. Auch Nachbarn, die mir Drogen nichts am Hut haben.

Derweil werkeln die Drogen-Laboristen mit Gasmasken in ihren Wohnungen. Rücksichtslos. Wenn man die Polizei einschalten will, kriegen die grundsätzlich den Arsch nicht hoch, jedenfalls in meinem Fall. Ich finde wirklich, da sollte die Politik etwas tun. Vergesst Bin Laden und die Schweinegrippe, seht die echten Probleme der Bürger. Für die wäre es einfach, mit einem chemischen Sensor solche Häuser aufzufinden.

Naja, vielleicht hat ja jemand eine Idee, was ich unternehmen könnte, ausser selber sozusagen mit ner Gasmaske rumzulaufen.
Hallo DDHood!!!!
Ich verstehe dich nun mal garnicht......
Wat ist denn mit dir?????
"HAT JEMAND EINE IDEE WAS ICH UNTERNEHMEN KÖNNTE"?????
Bist Du RAMBO oder wat?
Bist du der Rächer der Mafia????
Ich denke nicht das es Deine Aufgabe ist irgentwelche illegalen Drogenfabriken hochgehen zu lassen.
Ich denke das Du in jeder Stadt Menschen findest die Drogenabhängig sind und die vieleicht deine Hilfe benötigen........
Gegen diese Labore kannst Du garnichts tun.
Gegen die Unweltverpestung der Labore auch nicht das ist die Aufgabe der Polizei.
Wenn die nix geregelt kriegen darf es nicht Dein Problem sein.
Setzte dich lieber mit einer Drogenberatung in Verbindung und frage wie Du Ehrenamtlich Deine Hilfe anbieten kannst.
Dann tust Du schon eine ganze Menge......
Und für Menschen die es nötig haben.
Liebe grüsse Manu43

Drogen-Labore

ddhood ist offline
Themenstarter Beiträge: 31
Seit: 21.03.10
Du bist mir keine grosse Hilfe, ich habe den Eindruck, du hast komplett falsch verstanden. Ich will nicht die Mafia bekämpfen, und täte ich das, bräuchte ich euren Rat zuallerletzt, ist nicht bös gemeint, ist einfach so.

Ich wollte wissen, wie man seine eigene Gesundeheit vor solchen Einflüssen schützen kann. Es ist ein Wohngift der neuesten Generation und dringt durch Wände. Auch die Schädlichkeit von Radiokativität würde früher von der Masse als paranoider Mythos betrachtet. Vielleicht erinnert ihr euch übermorgen an meine Worte.

Drogen-Labore

sila ist offline
Beiträge: 1
Seit: 26.03.11
Hallo ddhood,

wir wiederum verstehen dich sehr gut (wenn auch leider mit einem Jahr Verspätung). Wir sind nämlich bereits zum zweiten Mal als Nachbarn eines angrenzenden Drogen-Labors betroffen und das in jeweils relativ guten Wohngegenden, die nicht gerade dafür bekannt sind, dass hier der Drogenmarkt floriert Monatelang ware wir in der ersten Wohnung diesen Dämpfen ausgesetzt, es wurde immer schlimmer. Wir haben alle, wirklich alle erdenklichen Hebel in Bewegung gesetzt, aber letztendlich blieb uns nur der Auszug. Alles andere hätte sich zu sehr in die Länge gezogen und war zu ungewiß. Wir wollten schließlich nur noch schnellstens da raus, um wieder normal durchatmen und schlafen zu können. Zum Glück fanden wir bald die hiesige Wohnung und glaubten, uns jetzt erholen zu können, aber nach kurzer Zeit ging das Ganze hier wieder von vorne los. Wir hielten die Erfahrungen in der ersten Wohnung für extrem und ungewöhnlich und hätten nie gedacht, dass uns das Gleiche in der nächsten Wohnung wieder erwarten würde Jetzt sind wir schon wieder auf Wohnungssuche weil wir das Ganze nicht mehr ertragen können und in der ständigen Angst leben, durch diese Dämpfe irreversible gesundheitliche Schäden davonzutragen, was ja leider auf jeden Fall zu befürchten ist.

Wir leben in Norddeutschland und komischerweise ist dieses Problem, dass es Drogen-Labore in ganz normalen Wohnblocks gibt, im Bewußtsein der meisten Leute nicht vorhanden. Meist sehen einen die Leute ziemlich verwundert und ungläubig an, wenn man erzählt, was man da - vor allen Dingen nachts - so hört und riecht. Und obwohl die Sache ziemlich offensichtlich ist, hält man uns oft wohl eher für ein bisschen spinnert als dass man begreift, was los ist. Scheint so eine Art Selbstschutz zu sein. Naja, andererseits gibt es auch Leute, die sogar sehr schnell begreifen, aber die können leider auch nur bestätigen, dass diesem Problem nur sehr schwer und langwierig beizukommen ist - wenn überhaupt. Also bleibt einem nur der Umzug, was auf Dauer natürlich sehr teuer und kräftezehrend ist.

Deutschland ist anscheinend ein Tummelplatz für Drogen-Köche und Banden, die sich hier prima breitmachen können. Als betroffener Nachbar hat man nur den Schaden, den einem keiner ersetzt - weder gesundheitlich noch materiell.

Ich war sehr froh, deinen Beitrag im Internet zu finden, weil es zu dieser Thematik kaum etwas gibt. Würde mich freuen, wenn du meine Antwort noch liest!

Drogen-Labore

Datura ist offline
in memoriam
Beiträge: 5.002
Seit: 09.01.10
Hallo und herzlich willkommen hier im Forum.

Was mir als erstes einfällt: Du könntest ein Protokoll führen, was Du in der besagten Wohnung beobachtest und dann eine Anzeige bei der Polizei machen. Du könntest, wer aus- und eingeht, mit Handy heimlich fotografieren. Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Polizei dann nicht tätig wird.

Das

Deutschland ist anscheinend ein Tummelplatz für Drogen-Köche und Banden
glaube ich eher nicht, wobei ich Drogenküchen nicht ausschließen will, natürlich nicht, aber ich denke, wir haben doch eine recht gute Polizei und Drogendezernate.

Viele Grüße und alles Gute!

Datura


Optionen Suchen


Themenübersicht