Bundesverband für Psychiatrie Erfahrene und Opfer

10.11.09 15:20 #1
Neues Thema erstellen
Bundesverband für Psychiatrie Erfahrene und Opfer

nicht der papa ist offline
Beiträge: 4.533
Seit: 18.11.09
Hallo saloma,
gut. Glaube leider nicht, dass es viel bringt.

Nur die Bewusstheit in der Bevölkerung darüber, wie schädlich Psychopharmaka sind, wie wenig sie tatsächlich an Positivem bewirken können und dass der schnelle Griff zur Pille sich oft genug als Einbahnstrasse herausstellt, würde helfen.
Dazu gab es auch schon viele ehrliche Berichte im TV.
Wenn ich aber an meinen Don Quichotte Kampf in einem anderen Forum denke, in dem viele jungen Frauen nicht nur Psychopharmaka einnahmen, sondern diese auch noch erbittert gegen mich verteidigten, dann sehe ich da komplett schwarz.

Offensichtlich müssen nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene immer erst ihre eigenen Erfahrungen machen.


zu 5) "Nach Betreuungsrecht (§§ 1896-1908 BGB) reicht als „Grund“ sogar Behandlungsbedürftigkeit."
Da hier der Eindruck entsteht, jeder Betreuer könnte die zu betreuenden Menschen nach Gutdünken zwangseinweisen, muss ich an diesem Punkt hinzufügen, dass ein Betreuter nicht entmündigt ist.
Daher dürfen solche eingreifenden Maßnahmen nur mit vorheriger Zustimmung des zuständigen Amtsgerichts durchgeführt werden.
__________________
Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben. gerold 2.1.11

Geändert von nicht der papa (01.12.09 um 16:19 Uhr)

Bundesverband für Psychiatrie Erfahrene und Opfer

Susi forte ist offline
Beiträge: 356
Seit: 17.10.09
Hallo !

Ich habe letztlich von einer jungen Frau mit diagnostiziertem Borderline gehört, die etwas geistesabwesend die Strasse überquerte. Es wurde etwas knapp mit dem Auto, doch sie war unverletzt.
Das wurde von ihrem Betreuer als Suizidversuch ausgelegt und sie wurde eingewiesen.

Manchmal frage ich mich, ob die Betreuer nicht behandlungsbedürftiger sind....

Lg, Susi

Bundesverband für Psychiatrie Erfahrene und Opfer

Saloma ist offline
Themenstarter Beiträge: 560
Seit: 04.10.09
Hallo nicht der papa
Ja, du hast recht, die Gefährlichkeit von Psychopharmaka wird leider, fast nur Unterschätzt. Die Menschheit will schnell gesund werden und macht es sich scheinbar, viel zu einfach.
Ich hatte mich anfang der 90 Jahren Psychisch gesund gemalt, meine Nervenärztin hat das gewusst, weil ich auch in der Öffentlichkeit stand. Ich sagte ihr, ich will diese Med. nicht mehr einnehmen, ich brauche sie nicht mehr.
Nein, nein, sie werden wieder Krank, hat sie mir andauernd gesagt. Alleine Absetzen konnte ich sie auch nicht mehr, ich war bereits Abhängig.
Ich habe neulich mit einem Psychopharmaka Opfer gesprochen und er hat gesagt, die helfen ihm. Er nimmt die schon 20 Jahre und sein Zustand wird immer schlimmer. ( ist meine Beobachtung )
Ich habe ihm gesagt, dass er Biologisch geboren ist und Chemisch sterben wird, ob er das für normal und hilfreich hält.
Auch ich habe mich bei dieser Person unbeliebt gemacht, das wollen die nicht hören.
Ich habe ganz bestimmt, meine eigenen Erfahrungen gemacht, wie das ausging, kann man ja im Forum verfolgen. Als der Fußballer Enke Selbstmord machte, wurden die Depressionen sofort Öffentlich in den Vordergrund gestellt. Die Pharmaindustrie hat sich wahrscheinlich schon gierig die Hände gerieben.
Aber Enke hat doch schon Jahre Psychopharmaka eingenommen, warum ging es ihm denn immer schlechter? Bis hin zum Selbstmord?
Ich meine, wenn ich eine Grippe habe, dann nehme ich 10 tage Antibiotika und danach bin ich wieder gesund.
Wieso muss man 24 Jahre Psychopharmaka ( Mein Fall ) einnehmen ohne das man gesund wird.?
Da kann doch nur irgendwas nicht stimmen?
Neben mir befindet sich eine Selbsthilfegruppe für Psychisch Kranke, meine Freundin geht da immer hin. Sie wurde schon mehrfach von einer dort arbeiteten Betreuerin Zwangs eingewiesen.
Einmal war sie am Spülen, erzählte sie mir im nachhinein, und hatte sich lautstark geärgert, weil ihr niemand beim Abtrocknen half. Sie wurde sofort Zwangs Eingewiesen. Das darf doch wohl alles nicht mehr wahr sein.
Lieben Gruß Saloma

Bundesverband für Psychiatrie Erfahrene und Opfer

Saloma ist offline
Themenstarter Beiträge: 560
Seit: 04.10.09
Hallo Susi forte
Ja, du hast auch recht, SCHULTERKLOPF.
Wahrscheinlich war die so zugeknallt, dass sie das Auto gar nicht gesehen hat. Ich mein, man ist doch so zugenebelt, dass man die Umwelt gar nicht mehr richtig war nimmt.
Als ich 2007-2008 meine Psychopharmaka Entzüge machte, bin ich nüchtern aus der Uni Klinik Bochum entlassen worden. Da bin ich durch die Fußgängerzone Schwerte gelaufen, wo auch mein Haus ist. Da ist mir massive aufgefallen, dass die Fußgänger Zone auf einmal ganz anders aus sah. Ich habe mich gefragt: Sah das hie schon immer so aus.
Mit Psychopharmaka war mein Geselligkeit zurückgezogen, ich habe mich nicht getraut, in einer Gruppe zu sprechen.
Ich konnte nicht lachen und kein vernümpftiges Gespräch führen. Habe nur auf meiner Kautsch rum gelegen und Fernsehen gekuckt, den Sinn davon habe ich auch nicht verstanden. Musste mir meine Reportagen 2-3 mal anschauen, bis ich sie mal VERSTAND:

Meine Bekannten und Freunde wundern sich heute nur noch über mich, nach absetzten ist das Gegenteil eingetreten. Ich bin wieder so, wie ich vor der Einnahme war.
Normal und lustig, mit dem Preis einer schweren Umwelterkrankung, die sehr schmerzhaft ist. Wenn die in Erscheinung dritt, weine ich nur noch.
Lieben Gruß Saloma

Bundesverband für Psychiatrie Erfahrene und Opfer

mara022 ist offline
Beiträge: 1.216
Seit: 03.09.09
Hi ihr

Ich habe zum Glück noch nicht so viel Erfahrung mit dem üblen Zeugs,allerdings vertragen sie meine Nerven und mein Kreislauf gar nicht und jedesmal wenn ein Doc glaubt er muss mir Antidepressiva verschreiben,wandert das Rezept von nun an in den Müll.

MCS alleine ist zwar nicht so schlimm wie Salomas Beispiel der Lichtallergie aber man sollte sich bewusst sein dass man vielleicht schon daran leidet und diese Dinge durch die jahrelange Einnahme dieser Tabletten nur schlimmer werden.
Bei Bipolaren Störungen oder Schizophrenie zb wird ja nicht einmal vorübergehend behandelt
-nein es heißt da sehr oft "Sie müssen das lebenslang einnehmen damit sie stabil bleiben und "funktionieren"."

Es ist einfach ein großes kapitalistisches Geschäft,die Wirtschaft braucht Menschen die ständig Leistung erbringen,die Menschen werden durch diesen Druck ,Umweltgifte etc. physisch wie psychisch krank bzw werden Krankheiten dadurch mit ausgelöst und die Pharmaindustrie freut sich alle wieder "schön auf Vordermann zu bringen".
Ärzte,Großunternehmen und Pharmaindustrie leben praktisch von unseren Erkrankungen bzw von der Symptombekämpfung und dass wir ja brav Pillen schlucken und nicht nach Ursachen forschen und machen damit schön ihre Geschäftchen,besonders mit "lebenslangen Patienten". (obwohl es zum Glück auch ein paar gute Ärzte gibt)

@Susi

Klingt auch sehr blöd deine Geschichte und Erfahrung mit diesen Ärzten,war fast genauso wie bei mir,nur dass ich den Durchfall nicht hatte.
Die Hirnprobleme kommen mir auch bekannt vor...
Hat man bei dir auch einen Arztbrief für den Hausarzt mitgeschickt?

LG Mara

Geändert von mara022 (03.12.09 um 14:02 Uhr)

Bundesverband für Psychiatrie Erfahrene und Opfer

Anne S. ist offline
Beiträge: 4.242
Seit: 28.03.05
Hallo Saloma,

wenn Du unter einer Lichtallergie leidest, solltest Du wirklich als Ursache Amalgam in Betracht ziehen.

Licht-Allergie
Die sogenannte „Licht-Allergie“ ist nach meinem Ermessen eine Neuschöpfung in der Medizin und hat ganz eindeutig vermeidbare Ursachen und läßt sich umgehend beseitigen.

Als Ursache kann zum einen auf einer oder beiden Seiten im Oberkiefer ein toter Zahn liegen, der noch n i c h t wurzelkanalbehandelt ist. Die Wirkung ist derart steigerungsfähig im Schmerzbarometer, daß besonders bei einem schrägen, das heißt einem seitlichen Lichteinfall in ein Auge, aus einer Lichtquelle in das Auge fallend – also n i c h t von vorn frontal, sondern n u r von der Seite, eine rasende Migräne ausgelöst wird.
www.wissenschaft-unzensiert.de/med1_10.htm

Nicht umsonst schreibt Daunderer, "unsere Psychiatrien sind voll von Amalgamkranken".

Liebe Grüße
Anne S.
__________________
Den Herrn stets ernst zu nehmen, das ist Weisheit. Und alles Unrecht meiden, das ist Einsicht.

Bundesverband für Psychiatrie Erfahrene und Opfer

Saloma ist offline
Themenstarter Beiträge: 560
Seit: 04.10.09
Hallo Mara
Meine MCS hat sich in einem gigantischen Ausmaß ausgebreitet, von nicht so schlimm kann man hier nicht sprechen. Viel Menschen haben meine Erkrankung und wissen es nicht, weil sie schleichend kommt , sie baut sich immer mehr auf, bis es dann Knallt.
Ich sehe das auch so, bei uns werden nur Symtome behandelt und nach Ursachen wird nicht geforscht. Geht man zum Arzt, und sagt ihm, das man glaubt die Ursache zu kennen, wird man nur komisch angeschaut. Ich kenne Menschen, die hatten bevor sie Pillen schluckten nur normale Lebens Probleme und auf einmal waren sie Schizo.
Hirnprobleme und an Durchfällen leide ich unter anderem auch noch.
Lieben Gruß Saloma

Bundesverband für Psychiatrie Erfahrene und Opfer

Saloma ist offline
Themenstarter Beiträge: 560
Seit: 04.10.09
Hallo Anne S.
Ich kenne die Ursache meiner Lichtallergie, es wahren die Nebenwirkungen Psychopharmaka .Diese Nebenwirkungen haben meinen Körper so durcheinander gebracht, dass ich später, auch noch auf Palladiumchlorid Allergisch wurde. In folge dessen.
Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Lichtallergien durch :
Psychopharmaka
Amalgam
Palladiumchlorid
Impfungen
Ausgelöst werden kann.
Es ist auch Wissenschaftlich bewiesen, dass Lichtallergien, an die Kinder weiter vererbt werden können. In meinem falle ist das aber nicht so, in meiner Fam. hatte vor mir keiner eine Lichtallergie. Auch meine gesamt Symptomatik ist meiner Fam. Unbekannt
Ich sehe das auch so, dass es in den Psychiatrien nur so wimmelt von Vergiftungsopfern.
Ich habe viel gesehen in meiner 24 Jährigen Psycho- Kariere , mir kann keiner mehr was erzählen.

Palladiumchlorid Allergie Pass.
Eigene Bilder
Eigene Bilder 001

Multi-Chemikalien- Ausweis
Eigene Bilder
Eigene Bilder 001

MCS Pass ist gestempelt von der Uni Klinik Bochum.
Ich habe die MCS Diagnose auch von der Uni Klink bekommen, das ist einzigartig in Germany. Ist doch schon mal ein guter Anfang, der viel zu spät kommt, wenigstens für mich.
Meine Lichtallergie ist nicht heilbar, aber sie ist linder bar, durch Biologische Mittel.
Psychisch bilde ich mir allerdings ein, dass ich wieder gesund werde, man kennt das ja, der Glaube versetzt Berge.
Lieben Gruß Saloma

Bundesverband für Psychiatrie Erfahrene und Opfer

mara022 ist offline
Beiträge: 1.216
Seit: 03.09.09
Hi Saloma

Dein Fall ist natürlich um einiges schlimmer als meiner was ich damit sagen wollte.
Aber bei den einen bleibt es bei dem MCS,bei anderen kommen dann durch die ganzen Vergiftungen noch weitere Folgeerkrankungen hinzu,das weiß man selber eben nicht wie stark es einem treffen wird/kann und darum sollte man sich dem Zeugs auch nicht zuviel aussetzen,besonders wenn man es so schon nicht verträgt.

Ich leide oft an Verstopfung,Durchfall gottseidank nicht und naja Hirnprobleme die hatte ich schon seit ich denken kann....

Mit der Psychoszene hab ich mittlerweile auch schon abgeschlossen und helfe mir mit Nahrungsergänzung,Vitaminen und pflanzlichen Antidepressiva selber weiter wenn mein Kopf wieder mal "streikt".

Bundesverband für Psychiatrie Erfahrene und Opfer

Saloma ist offline
Themenstarter Beiträge: 560
Seit: 04.10.09
Hallo Mara
Ja, es gibt natürlich auch leichte MCS Fälle und schwere.
Ich habe heute morgen noch was vergessen.
Lichtallergien können auch durch :
Antibiotika, Johanniskraut, Süßstoff USW. ausgelöst werden.
Ich war selber blöd genug das Zeug verordnet zu schlucken, ich kann meine negative Erfahrung damit, nur weiter geben. Vernümpftig , das die auf Naturprodukte umgestiegen bist.
Ich habe eine sehr gute Erfahrung mit Baldrian gemacht, das hat mir bei meinen Entzügen und bei Angstzuständen mehr geholfen wie Psychopharmaka. Auch das Bryophyllum 50%.
Das Baldrian schaffe ich heute mit meiner Erkrankung leider nicht mehr ab zu setzten, ich bin Körperlich davon Abhängig. Ein Entzug damit währe für mich zu gefährlich, deswegen nehme ich das immer noch. Eigentlich brauche ich es nicht mehr. Das heißt aber nicht, das es bei anderen auch so sein muss. Ich bin nun eben mal ein Ausnahmefall, ich werde von allem Abhängig. Die Spezialklinik hat mir davon abgraten, 2 Tage hintereinander, das gleich zu essen, um einer neuen Abhängigkeit aus dem Wege zu gehen.
Ich hatte mal letztes Jahr einen Ehemaligen Chef Arzt von der Tagesklinik Schwerte angesprochen, ob er mir einen Tipp geben könnte, wer mir helfen könnte ,mit meinem schlechten Gesundheitszustand. Weißt du was der zu mir sagte?
Mit der Psycho-Zehne hätte er nichts mehr zu tun, und hat mich stehen gelassen.
Was sagt uns das???


Optionen Suchen


Themenübersicht