Monsanto - Hawai-Papaya und andere Umweltsünden

21.10.09 16:42 #1
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Monsanto - Hawai-Papaya und andere Umweltsünden

nicht der papa ist offline
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Das Wort zum Montag.

Wahrscheinlich können wir nur froh sein, dass wir von dem, was in der Landwirtschaft so passiert, eigentlich kaum was mitbekommen.

Meine Einstellung zu Impfungen ist ja bekannt.
Den Verdacht, dass bei der Blauzungenkrankheit eine Impfung dahinterstecken könnte, haben die Bauern damals nicht aus der Luft gegriffen. Da bin ich auch gleich auf die richtige Seite gestossen.

Presseinformation vom 28. April 2000
Impfstoff Bayovac lässt 2.000 Rinder verenden
Durch einen verunreinigten Bayer-Impfstoff starben 2.000 ihrer Rinder. Zudem verursachte das Mittel bei Hunderten von Tieren Euter-Entzündungen, Durchfälle und Fruchtbarkeitsstörungen. Der Chemie-Multi weigert sich, für das Rindersterben die Verantwortung zu übernehmen und Schadensersatz zu zahlen. Deshalb wurden die Bauern aktiv. Sie gründeten die Initiative ”Krank durch Bayer” und versuchen seither, ihr Recht durch immer neue Protest-Aktionen zu erzwingen.
CBG - Rindersterben
CBG - Coordination gegen BAYER-Gefahren

25. Oktober 2000
Pestizide verursachen Bienen-Sterben
Französische Imker demonstrieren vor BAYER-Fabrik
1.500 Imker aus ganz Frankreich demonstrieren heute vor einer Fabrik des Unternehmens BAYER in Cormery nahe Tours. Sie fordern den Leverkusener Konzern auf, den Pestizid-Wirkstoff Imidacloprid vom Markt zu nehmen, da dieser für das größte Bienen-Sterben der letzten Jahrzehnte verantwortlich ist. 250 Imker reisen mit Traktoren an und werden vor dem Werk leere Bienenstöcke aufbauen. Imidacloprid, enthalten in den Produkten Gaucho und Confidor, wird für das Absterben von 40% aller französischen Bienenvölker in den vergangenen sechs Jahren verantwortlich gemacht.
CBG - Bienensterben

Pestizideinsatz: mutierte Fische mit zwei Köpfen
Bayer-Pestizide für Vergiftungen verantwortlich / Kritiker fordern Verkaufs-Stopp von Endosulfan
Berlin und Düsseldorf, 22. Januar 2009 - Im australischen Fluss Noosa werden Millionen deformierter Fische mit zwei Köpfen beobachtet. Nach dem Schlüpfen sterben die Fischlarven innerhalb von 48 Stunden, berichtet der auf Fische spezialisierte Veterinärmediziner Dr. Matt Landos. Eine Zuchtfarm allein verlor mehrere Millionen Larven.
Als Auslöser der Mutationen stehen Pestizide in Verdacht, die auf einer angrenzenden Macadamianuss-Plantage versprüht werden. Namentlich nennt Landos das Insektizid Endosulfan und das Fungizid Carbendazim, beide im Sortiment des Leverkusener Bayer-Konzerns. Bereits geringste Konzentrationen der Pestizide rufen Schäden des Hormonsystems sowie Entwicklungsstörungen bei Embryonen hervor, wie in Studien nachgewiesen wurde.
Endosulfan gehört zu den giftigsten Insektiziden, die sich weltweit auf dem Markt befinden. Immer wieder kommt es zu Vergiftungen, in mehr als fünfzig Ländern ist der Wirkstoff daher verboten. In Deutschland besitzt Endosulfan seit 1991 keine Zulassung mehr. Der Bayer-Konzern produziert Endosulfan jedoch weiterhin und exportiert es weltweit.
CBG - Pestizide

Zur neuen Pestizidverordnung 2009 der EU
Die EU mistet den Giftschrank von BAYER & Co. aus. Nach der neuen Pestizid-Verordnung aus Brüssel müssen - höchstwahrscheinlich - Glufosinat und andere Agrochemie-Wirkstoffe des Leverkusener Multis vom Markt verschwinden, weil sie die menschliche Gesundheit schädigen.

Kann man hier nachlesen wie sie sich mit Händen und Füßen wehren, eine massive Lobbyarbeit betreiben und alles nach Kräften boykottieren.
CBG - STICHWORT BAYER 01/2009

Die Chemie- und Pharmaindustrie sind derartig stark, dass sie sich nicht in Ketten legen lassen. Hat man ja auch bei Reach gesehen. Es geht um Milliarden, es kommt immer das Argument Arbeitsplätze. Es ist immer das Gleiche.
Lasst uns weiter die Umwelt vergiften, sonst gibt es Arbeitslose.
Lasst uns weiter die Umwelt vergiften, sonst gibt es eine Hungersnot.
Wohl noch nie drüber nachgedacht, dass sie mit ihren ganzen gentechnischen Veränderungen alle Pflanzen dazu bringen könnten, nicht mehr neu zu wachsen.

Ich würde ein neues Gesetz machen, dass solche verbrecherischen Methoden unter Strafe stellt.

Dass die Regierung eines Landes da Einfluss hat, sieht man auch an den durch Bayer Blutkonserven an Aids Erkrankten oder den Conterganfällen. In anderen Ländern hat die Regierung die Firmen zur Rentenzahlung gezwungen, sie müssen alle Behandlungskosten tragen etc.. Hier zahlen sie einmal eine auf den ersten Blick hohe Summe, die schnell verbraucht ist. Den Rest darf die Allgemeinheit zahlen.

Die Folgen einer Genmaisfütterung kann man hier www.publiceyeonscience.ch/ima...dersterben.doc nachlesen. Da erzählt ein hessischer Bauer, wie seine Rinder im Verlauf schwer erkrankten und schließlich verendeten.

Auch interessant:
Die Rinder auf dem Hof der Familie Stengel sind Ende 1997 gesund, die Kälbernachzucht verläuft ohne Probleme. Dann wird neben dem Stengel-Hof ein Mobilfunkturm errichtet. Kurz darauf erkranken die ersten Kühe und die Nachzucht gerät ins Stocken. Die Blutbilder der Tiere ähneln denen von Krebspatienten mit Strahlentherapie, geben aber keinen Hinweis auf bekannte Krankheiten oder Haltungsfehler.
Die Bilanz bis Oktober 2004: 11 tote Kühe,
12 tote Kälber und 37 Fehlgeburten.
Uns wird immer weisgemacht, dass das alles ganz harmlos ist, aber warum haben dann einige Länder Strahlenbegrenzungen, die nur einen Bruchteil unser Handystrahlen erlauben?

So jetzt reicht es mir erstmal.
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Geändert von nicht der papa (25.05.10 um 21:14 Uhr)

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nicht der papa ist offline
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Presse Information vom 18. Dezember 2009
Coordination gegen BAYER-Gefahren
BAYER: Chlorproduktion in Krefeld wird modernisiert / hoher Quecksilber-Ausstoß

„Verringerung der Emissionen ist überfällig“

Die BAYER AG hat gestern angekündigt, ihre veraltete Chlor-Produktion im Krefelder Werk „ab Ende 2010 herunterzufahren“ und eine modernere Anlage zu bauen. BAYER gehört zu den letzten Chlor-Produzenten, die noch das veraltete Amalgam-Verfahren einsetzen, bei dem das hochgefährliche Schwermetall Quecksilber emittiert wird. Die Genehmigung für die Umrüstung hatte BAYER bereits 2004 beantragt und erteilt bekommen, bislang jedoch nicht umgesetzt.
Philipp Mimkes von der Coordination gegen BAYER-Gefahren: „Die Beendigung der hohen Quecksilber-Emissionen im Krefelder BAYER-Werk ist überfällig. Das Unternehmen muss nun klarstellen, wann die Chlorproduktion nach dem Amalgam-Verfahren endgültig eingestellt wird.“ Aus der Ankündigung des Unternehmens geht nicht hervor, ob die veraltete Chlorproduktion 2010 beendet werden oder langsam auslaufen soll.
Mehr Quecksilber als bei der Chlorherstellung wird in Deutschland nur noch bei der Kohleverbrennung emittiert. Die mittelständischen Chlorhersteller hatten ihre Anlagen in den letzten Jahren bereits umgerüstet. Die Betreiber der restlichen sechs Quecksilberschleudern sind große Chemieunternehmen: BAYER in Krefeld-Uerdingen, BASF in Ludwigshafen, EVONIK in Niederkassel-Lülsdorf, INEOS in Wilhelmshaven und AKZO NOBEL an den Standorten Ibbenbüren und Frankfurt.
Florian Noto vom Deutschen Naturschutzring: „Schon 1990 haben die Anrainerstaaten der Nordsee entschieden, alle Chlorwerke mit dem Quecksilberverfahren so schnell wie möglich umzurüsten oder zu schließen. Spätestens im Jahr 2010 sollte keine dieser Anlage mehr laufen. Diese Vereinbarung ist heute nicht mehr einzuhalten. Sie wurde von den europäischen Chemiekonzernen schon dadurch bewusst umgangen, dass die Betreiber von Chlorfabriken sich selbst "verpflichtet" haben, ihre Anlagen erst bis zum Jahr 2020 quecksilberfrei zu machen.“
Im europäischen Schadstoff-Emissionsregister PRTR hatte BAYER seine Daten schwärzen lassen. Dort sind 196 Betriebe in ganz Deutschland verzeichnet, die Quecksilber freisetzen. Nur bei einer einzigen Anlage sind die Daten als vertraulich eingestuft, und es werden weder der Betreiber noch die Betriebsart oder die genaue Schadstoffbezeichnung genannt. Durch die Kartenansicht erschließt sich aber, dass es sich hierbei um das Werk in Krefeld-Uerdingen handelt. Die Emissionen von einem nicht näher bezeichneten Schwermetall in die Luft sind hier mit 94,9 kg im Jahr 2007 angegeben, dabei handelt es sich vermutlich um Quecksilber.
Auch im aktuellen „Nachhaltigkeitsbericht“ informiert BAYER nicht über den tatsächlichen Schadstoff-Ausstoß. Bei den Emissionen in Wasser sind Quecksilber und andere Stoffe einfach unter dem Begriff "Schwermetalle" subsummiert. Dabei macht es einen großen Unterschied, ob 8 bis 10 Tonnen Blei oder Quecksilber freigesetzt werden, denn Quecksilber ist viel giftiger als andere Schwermetalle. Im Wasser wird elementares Quecksilber zu organischem Methylquecksilber umgewandelt, welches über die Nahrungskette in große Speisefische gelangt und schließlich auf dem Teller landet.


CBG - Quecksilber
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Montag, 27. April 2009

Die Natur schlägt zurück: Monsanto-Gen-Felder werden von Superunkraut heimgesucht


USA - "Pigweed", Schweineunkraut, wird mehr und mehr zum Problem für den Gen-Anbau in den Kernländern des Agrarmultis Monsanto, sind es doch gerade jene Flächen, die mit genetisch veränderten Getreide- Baumwoll- und Sojapflanzen in den südlichen US- Bundesstaaten, die trotz (oder gerade wegen ?) vermehrten Herbizideinsatz, von dem Superunkraut heimgesucht werden, gegen das kein Unkrautbekämpfungsmittel anzukommen scheint. Monsanto selbst hätte wohl ein perfekteres Unkraut schaffen können. Oder liegt genau in dieser Feststellung das Problem...?


Der neue Schädling ist resistent, omnipotent, dürreresistent, kann bis zu 10.000 Samen produzieren und weist zudem eine komplexe Genetik auf. Mit seinem bis zu drei Meter hohen Wachstum erstickt es im nu alle anderen Pflanzen in seiner Umgebung und bedroht so die Landwirtschaft ganzer Landstriche von Georgia über South Carolina, North Carolina, Arkansas, Tennessee, Kentucky und Missouri, die zuvor auf die genetisch veränderten Monsanto-Saaten umgestiegen waren. Selbst die Monsanto-Herbizid-Ikone "Roundup", das laut Statistik von neun von zehn US-Soja-Farmern verwendet wird, ist machtlos.

Monsantos Roundup enthält den Wirkstoff Glyphosat. Doch genau gegen diesen Wirkstoff, gegen den eigentlich nur die Monsanto-eigenen Saaten resistent sein sollten, ist nun auch das Schweineunkraut immun.

Laut Alan York von der North Carolina State University wurden schon 2007 10.000 Hektar Anbaufläche im Macon County, dem Epizentrum der Explosion von des Superunkrauts, aufgegeben.

Gegenüber "France 24" präsentierte Rick Cole von Monsanto indes eine umstrittene Lösung des Problems, indem er die Landwirte dazu ermutigte, auf andere Kulturen und die Verwendung verschiedener Marken von Herbiziden umzusteigen. Gemeint sind laut Monsanto Vertretern Glyphosat und ältere Herbizide wie 2,4-D (einem Bestandteil von "Agent Orange") zu mischen. Ein Herbizid also, das in Schweden, Dänemark und Norwegen verboten wurde, da es Hinweise darauf gibt, das durch dieses Unkrautbekämpfungsmittel Krebs, Fruchtbarkeitsschäden und psychischen Beeinträchtigungen verursacht werden.

Nach Angaben des britischen Bio-Siegels "Soil Association", war sich Monsanto schon 2001 sehr wohl über das Risikos der Superweeds im klaren und hält schon seit längerer Zeit ein Patent auf Herbizid-Mischungen, die mit Glyphosat-resistenten Unkräutern fertig werden: "Das Patent wird es dem Unternehmen ermöglichen, von einem Problem zu profitieren, das es zuvor von seinen eigenen Produkten erst erzeugt worden war ", so - laut France24.com", ein Bericht der Soil Association aus dem Jahr 2002.


PS: Mein Sohn hat mir das Interview von http://chaosradio.ccc.de/cre143.html empfohlen.
Das macht auch klar, dass mit einem Gen noch viele weitere übertragen werden und kein Mensch wissen kann, wie sich genetisch manipulierte Natur entwickelt.
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Geändert von nicht der papa (26.05.10 um 13:40 Uhr)

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nicht der papa ist offline
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Seit: 18.11.09
Jetzt gehts los.
Trotz des Anbauverbots ist in sieben Bundesländern mit Genmais vermischtes Saatgut gepflanzt worden. Greenpeace spricht vom "bisher größten Skandal“ dieser Art in Deutschland.
Gentechnik: Verbotener Genmais auf deutschen Feldern gesät | Wissen | ZEIT ONLINE
MON 810 ist auch in der Schweiz verboten

(ap) In der Schweiz ist der Anbau der genmanipulierten Maissorte MON 810 verboten. Noch bis am 27. November 2010 gilt das vom Volk angenommene Moratorium «für Lebensmittel aus gentechnikfreier Landwirtschaft», wie der Homepage des Bundesamtes für Umwelt zu entnehmen ist. Demnach dürfen gentechnisch veränderte Tiere für die Produktion von Lebensmitteln und landwirtschaftlichen Erzeugnissen nicht in Verkehr gebracht und gentechnisch veränderte Pflanzen in der Landwirtschaft nicht angebaut werden. Die Aussaat zu ist unter Auflagen erlaubt. Der Bundesrat will das Moratorium um weitere drei Jahre verlängern und damit unter anderem ermöglichen, dass ein Nationales Forschungsprogramm über Nutzen und Risiken der Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen ohne politischen Druck weitergeführt und abgeschlossen werden kann.

Zugelassen ist MON 810 dagegen als Futter- und als Lebensmittel.
Vorerst kein genmanipulierter Mais mehr in Deutschland (International, NZZ Online)
Umstrittene Experimente im Freien

hof. Die drei Jahre dauernden Freisetzungsversuche mit gentechnisch verändertem Weizen, der gegen den Befall von Mehltau resistent sein soll, finden im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms 59 statt. Diesem vom Bundesrat genehmigten Projekt mit dem Titel «Nutzen und Risiken gentechnisch veränderter Pflanzen» steht bis 2011 ein Budget von 12 Millionen Franken zur Verfügung. Bereits kommendes Jahr sollen erste Zwischenergebnisse der disziplinär breit gefächerten Studien (biologische, rechtliche, ethische, pädagogische, kommunikationswissenschaftliche) veröffentlicht werden.
Denn 2010 läuft das Moratorium aus, das den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen in der Landwirtschaft verbietet. Von der Forschung erhofft man sich Antworten auf die Frage, ob in der Schweiz eine Koexistenz von herkömmlicher und Gentech-Landwirtschaft möglich ist. Etliche Wissenschafter befassen sich daher mit den Auswirkungen transgener Pflanzen auf die Umwelt, der sogenannten Biosicherheitsforschung.
Kritiker der Freisetzungsversuche, die in Zürich und Pully stattfinden sollen, erachten das Forschungsobjekt als ungeeignet, da der Mehltau bei Weizen in der Schweiz kein grosses Problem darstelle. Sie sind zudem der Meinung, dass der transgene Weizen vorgängig zu wenig im Gewächshaus untersucht wurde. Gegen die Versuche in Pully ist zurzeit noch eine Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht hängig.

Wrmer, Fliegen und Mcken auf Gentech-Dit (Schweiz, NZZ Online)
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Angie ist offline
Beiträge: 3.390
Seit: 18.04.08
Danke NdP.

Das ist doch wohl das Letzte...

Warten wir mal ab, ob dieser Mais überhaupt vernichtet wird. Wahrscheinlich werden wir es eh nie erfahren....

VG, Angie

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Binnie
Hallo zusammen,

möchte gerne mal wissen, ob die Bauern überhaupt immer so genau wissen, was in der ganzen Chemie so enthalten ist, die sie immer fleißig auf ihre Felder, usw. verteilen!

Wir wohnen hier jedenfalls in einer Gegend, wo es sehr viel landwirtschaftlich genutzte Fläche gibt, kaum Wald und "natürlich" auch keine Weideflächen.

Gestern auf der Radtour habe ich etwas gesehen, wovon ich heute Nacht fast Alpträume bekommen habe: Bäume, (selbstverständlich neben solchen intensiv landwirtschaftlich genutzten Feldern), die komplett mit Spinnweben überzogen waren und unter den Spinnweben war alles komplett mit Würmern und anderem Ungeziefer übersät! Sowas habe ich noch nie zuvor gesehen! Kranke Bäume ja, - ausgetrocknet, Blattverlust, usw., aber nicht dieses silbrig glänzende gespenstische, da komplett in Spinnweben eingehüllt - und innen drin dieses Ungeziefer!

Hat jemand von Euch schon mal etwas vergleichbar Gruseliges gesehen ? Woher kommt das Ich dachte, ich bin irgendwo in einem schlechten SciFi unterwegs... Drei Bäume waren es insgesamt, zwei fast nebeneinander und dann nochmal einer ein paar Kilometer entfernt an einem völlig anderen Feld und Ort. Daneben war aber kein Mais, sondern Getreidefelder...

Viele Grüße
Binnie

Flammender Apell von Monsanto-Bezwinger

alibiorangerl ist offline
Beiträge: 8.948
Seit: 09.09.08
Wuhu,
heute in einer Ö Tageszeitung:

Flammender Apell von Monsanto-Bezwinger
"Lasst die Gen-Technik bei euch niemals zu!"
(Anm: In Österreich wird - da die EU den einzelnen Staaten hier Entscheidungsfreiheit lässt bzw lassen wird - keine Gen-Saat erlaubt)

Bauern, besorgte Konsumenten, Mitstreiter und nicht zuletzt die "Mühlbauer-Buam" (örtliche Volksmusikanten) - sie alle bereiteten dem Monsanto-Bezwinger Percy Schmeiser am Sonntag in Altlengbach (NÖ) einen herzhaften Empfang. Der kanadische Bauer - er hat einst vom milliardenschweren Gentech-Konzern Schadenersatz erzwungen - hatte für die heimischen Öko-Landwirte eine eindeutige Botschaft: "Lasst die Gentechnik niemals auf euren Feldern zu."
[FOTO: Gabriele Moser (c)]
Bildunterschrift: Ökokämpfer: Daniel Hackenberg und Klaus Faißner (Autor des neuen Anti-Gentech-Buches "Wirbelsturm und Flächenbrand") mit den Schmeisers. Weitere Auftritte: www.gentechnikverbot.at

Weiterführende INFO/LINK(S):


DenkmalFilm — 6. Juli 2009 — Stellen Sie sich vor, ein Sturm weht über Ihren Garten und ohne Ihr Wissen und ohne Ihre Zustimmung sind nun fremde, genmanipulierte Samen in Ihrem jahrelang gepflegten und gehegten Gemüsebeet. Ein paar Tage später kommen Vertreter eines Multikonzerns zu Ihnen nach Hause, fordern Ihr Gemüse und erstatten gleichzeitig Strafanzeige in Höhe von 20.000 EU, wegen widerrechtlicher Nutzung patentierter genmanipulierter Samen.
Und: Das Gericht gibt dem Konzern Recht!
Doch Sie kämpfen...

Diese kleine Geschichte ist keine Utopie, sondern bittere Wahrheit weltweit. Es ist auch die Wahrheit von Percy und Louise Schmeiser in Kanada Träger des alternativen Nobelpreises- die seit mittlerweile 1996 gegen den Chemie- und Saatguthersteller Monsanto kämpfen. Rund dreiviertel der Welt-Ernte an genmanipulierten Pflanzen stammen heute aus Monsanto-Labors, einem US-Konzern, der düstere Erfindungen wie DDT, PCB und Agent Orange sein eigen nennt. Um die Vorherrschaft vom Acker bis zum Teller zu erlangen, schreckt Monsanto vor Nichts zurück. Das mussten auch die Farmer Troy Rush, David Runyon und Marc Loisell erfahren, sowie tausend andere Bauern weltweit.

Sie und die Schmeisers kämpfen nicht nur gegen Monsanto und somit für Ihre Weiter-Existenz als Farmer, sondern für das Recht auf Redefreiheit und für das Recht auf Eigentum.

Doch vor allem setzen sie sich für die Zukunft ihrer Kinder und Enkel ein, damit auch diese eine Chance haben, in einer Welt ohne genmanipulierte Nahrung aufzuwachsen.

Dieser Film macht Mut.
Mut all denjenigen, die fürchten, man hätte als Einzelner keine Macht gegen die Politik, die Großkonzerne oder die Wirtschaft.
„David gegen Monsanto beweist das Gegenteil.

DENKmal-Film - Startseite
Ps: beachtet auch die weitere Auswahl an YouTube-Vids zum Thema, links neben dem obigen Video auf der (original) YouTube-Site (in den Film bzw Überschrift klicken)!


"Ceterum censeo MONSANTO esse delendam!"

lateinisch: "Im Übrigen bin ich der Meinung, dass MONSANTO zerstört werden muss!"
(In Abwandlung von Ceterum censeo Carthaginem esse delendam ? Wikipedia)
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» Optimismus ist nur ein Mangel an Information. « – Heiner Müller

Geändert von alibiorangerl (07.06.10 um 09:20 Uhr)

Monsanto - Hawai-Papaya und andere Umweltsünden

alibiorangerl ist offline
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Seit: 09.09.08
Wuhu,
Zitat von Binnie Beitrag anzeigen
... Bäume, (selbstverständlich neben solchen intensiv landwirtschaftlich genutzten Feldern), die komplett mit Spinnweben überzogen waren und unter den Spinnweben war alles komplett mit Würmern und anderem Ungeziefer übersät! Sowas habe ich noch nie zuvor gesehen! Kranke Bäume ja, - ausgetrocknet, Blattverlust, usw., aber nicht dieses silbrig glänzende gespenstische, da komplett in Spinnweben eingehüllt - und innen drin dieses Ungeziefer!

Hat jemand von Euch schon mal etwas vergleichbar Gruseliges gesehen ? Woher kommt das
Ich dachte, ich bin irgendwo in einem schlechten SciFi unterwegs... Drei Bäume waren es insgesamt, zwei fast nebeneinander und dann nochmal einer ein paar Kilometer entfernt an einem völlig anderen Feld und Ort. Daneben war aber kein Mais, sondern Getreidefelder...
das scheint ein "Schädling" (Larven/Raupen eines Insektes) zu sein, der sich - da nur vereinzelte Bäume als Futter-Pflanze im sonst freiem Raum stehen - ungehindert vermehren kann; Wäre es sonst keine (menschgemachte) pflanzliche Einöde, gäbe es sicher auch einen "Nützling" (Insekt, welches die anderen frisst); In der Natur gibts immer einen ausgleichenden Gegenpart - Ausnahme: Mensch (der bringt sich gegenseitig um)...
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Geändert von alibiorangerl (07.06.10 um 09:15 Uhr)

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Binnie
Danke Alibiorangerl. Klingt plausibel, aber eben auch sehr beunruhigend, finde ich... Ist noch die Frage, warum gerade "diese speziellen" Bäume befallen sind und die anderen daneben nicht ? Wahrscheinlich kommt eine bestimmte Schwäche der befallenen Bäume hinzu...

Naja, ziemlich gruselig, was da heutzutage so abläuft! Irgendwie leben wir alle doch in einem großen "Freiland-Feldversuch"...

VG Binnie

Geändert von Binnie (07.06.10 um 09:41 Uhr)

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alibiorangerl ist offline
Beiträge: 8.948
Seit: 09.09.08
Wuhu,
Zitat von Binnie Beitrag anzeigen
... Ist noch die Frage, warum gerade "diese speziellen" Bäume befallen sind und die anderen daneben nicht ? Wahrscheinlich kommt eine bestimmte Schwäche der befallenen Bäume hinzu...
das wäre möglich, tendiere aber eher dazu, dass sich auf diesen drei Bäumen das (vom Wind getragene?!) Mutter-Insekt eierlegend niedergelassen hat, und nicht auf den anderen; Da es eben sonst keinen funktionierenden (mit anderen Insekten) Lebensraum rund um diese wenigen Bäume gibt, konnten eben alle Kinder prächtig wachsen; Und Kinder sind immer hungrig... vielleicht sind aber auch nur diese drei Bäume eine bestimmte Art eines Baumes, die gerade diese Insekten zur Fortpflanzung brauchen, und deshalb die anderen daneben verschont blieben...
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