Round up - Unkrautvernichtungsmittel hoch giftig, kaum abbaubar!

16.05.09 16:19 #1
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Round up - Unkrautvernichtungsmittel hoch giftig, kaum abbaub

alibiorangerl ist offline
Beiträge: 8.950
Seit: 09.09.08
Wuhu,
die Forscher, die bisher in zB diesem Thread (in Videos, Links) genannt werden, sprechen diesbezüglich
Zitat von julisa Beitrag anzeigen
... Es müsste eine Testmöglichkeit auf Glyphosatbelastung geben. Oder gibt es die schon?
immer von "Urin"-Proben/Tests - also wohl um einen raschen Wert über die Verbreitung zu bekommen...

Wenn dieses Gift jedoch bis in die Zellen gelangt, es entsprechende Untersuchungsergebnisse gibt, muss man auch Gewebe (Proben) analysieren können; Ob dies auch (schon) normale Labore anbieten?


Entgiften über "informierte Heilkräuter":
ENTGIFTUNG

Aluminium entgiften durch Silizium = bindet Aluminium und wird über den Urin ausgeschieden. Gleichzeitig muss man das Glyphosat entgiften. Lt. Klinghardt kann man durch die Entgiftung selbst Parkinson und MS heilen. Silikatreiches Gemüse ist Schachtelhalm (Kieselsäure sehr effektiv zur Entgiftung) = Schachtelhalm = jeden Tag 6 Tassen Schachtelhalmtee oder auch essen und auch mit Koriander Aluminium entgiften = Mischung aus Schachtelhalmtee und Koriander ab 3 bis 4 Monaten. Dr. Klinghardt arbeitet mit dem homöopathischen Prinzip und der Austestung der Muskeltestmethode/Kinesiologie, um Glyphosate über den Urin auszuscheiden.

Eigene Pflanzen informieren mit Speichel oder Eigenurin. Die Pflanzen bilden dann Gegenmittel, z.B. Brennnessel mit Eigenurin bewässern = Adaptogene gehen in den Körper und entgiften
– oft bei MS-Patienten als einzige Behandlungsmethode.
Dr. Klinghardt | Geheimnisse der Rohkost
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» Optimismus ist nur ein Mangel an Information. « – Heiner Müller

Round up - Unkrautvernichtungsmittel hoch giftig, kaum abbaub

gerold ist offline
Beiträge: 4.808
Seit: 24.10.05
Zitat von julisa Beitrag anzeigen
Wie kann man nur alle Menschen erreichen damit, das ist so unglaublich. Hier sind gute Artikel zum Thema Roundup auf den Seiten der Netzfrauen.
Meiner Ansicht nach hat man es zur Kenntnis zu nehmen, daß dies die weitaus meisten Menschen nicht interessiert, indem diese durch Medienkonsum in ihrer Grundhaltung derart unkritisch geworden sind, daß diese in der Überzeugung leben: Die "da oben" machen schon alles richtig; dies ist alles so kompliziert, da kann man als einfacher Mensch doch nicht durchblicken. - Wie ich erfahren mußte, gilt dies auch für Menschen mit Abitur und Hochschulabschluß.

Alles Gute!

Gerold
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Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben.

Round up - Unkrautvernichtungsmittel hoch giftig, kaum abbaub
Luft
Zitat von alibiorangerl Beitrag anzeigen
Wuhu,
gestern auf ARTE eine Doku über das - lt WHO - krebserzeugende Pestizid Glyphosat ("Roundup"): Doku - Tote Tiere - Kranke Menschen | ARTE.tv
hier - mehr oder weniger wörtlich aufgeschrieben - was in der Arte Doku gesagt wurde:

…Rückstände des Pestizids Glyphosat werden seit langem im Menschen gefunden.

Genveränderte Pflanzen und massiver Chemieeinsatz sind typisch für die amerikanische Agrarindustrie. Konzerne wollen das auch nach Europa bringen.

Schleswig-Holstein
Der Tierarzt Achim Gerlach ist seit Jahren Dauergast im Stall von Bauer Heinz Heeckt. Auch der Landwirt selber und seine Tochter Jana sind krank. Der Tierarzt hat viele solche Betriebe betreut. Die Bauern sagen, sie hätten das Gefühl über dem Boden zu schweben.

2011 Treffen geschädigter Landwirte, die alles verloren haben.
Heiko Strohsal: Das Gesundheitsamt sagte: Ihr könnte ja mit Masken melken, ihr könnt Schutzanzüge tragen und nach dem Melken duschen.“

Bauer Mario Kuder: „Den Tieren sind die Schmerzen anzusehen. Manche lagen morgens einfach tot in der Box.“ … mehr als 600 Tiere verloren.

Die Ärztin Dr. Annette Weiß, bei der Kuder Patient ist, sagt, das Krankheitsbild sei unerforscht, man könne nichts machen.

Die Behörden haben auf die Verluste der Landwirte bisher kaum reagiert und sagen, es läge allein an der Bewirtschaftung der Betriebe.

Dann kommt Unterstützung von Wissenschaftlern der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig. In monatelanger akribischer Suche findet die Wissenschafts-Gruppe um die Veterinärmedizinerin und Mikrobiologin Prof. Dr. Monika Krüger eine Verbindung zu sehr giftigen Bakterien, Clostridium botulinum. Das Gift dieser pathogenen Erreger findet sich in den Ausscheidungen der Tiere wie auch in den Tieren selbst, und auch der Landwirt hatte Kontakt mit dem gefährlichen Toxin. "Wir haben Antikörper gegen diesen spezifischen Toxintyp bei ihm nachgewiesen, und das bedeutet ja immer, daß er sich damit auseinandergesetzt hat."

Doch warum kommt es auf einigen Höfen zu derart extremen Auswirkungen und auf anderen nicht? Denn die pathogenen Erreger kommen eigentlich überall in der Umwelt vor.

Es vergeht mehr als ein Jahr bis zur wohl entscheidenden Spur. Die Tiere hatten hohe Werte des Pflanzenschutzmittels Glyphosat im Urin und auch der Landwirt. Doch die Suche nach dem Zusammenhang zwischen Clostridium botulinum und Glyphosat gestaltet sich schwierig.

Krüger: „Wir haben versucht, negativen Urin zu bekommen von meinen Mitarbeitern hier im Institut, es war nicht möglich. Auch ich bin nicht negativ gewesen. Alle hatten erstaunlicher Weise Glyphosat in sich in unterschiedlichen Mengen.“
Frage: „Das heißt, Glyphosat ist allgegenwärtig?“
Krüger: „Das könnte die Schlußfolgerung sein.“

Erstaunlich? Eigentlich nicht, denn Glyphosat ist das Pflanzengift, das weltweit am meisten eingesetzt wird, von Monsanto entwickelt und auf den Markt gebracht. Unter den Namen „Roundup“ findet es sich heute in nahezu jedem Gartencenter oder Baumarkt. Inzwischen haben fast alle großen Hersteller Unkrautvernichtungsmittel auf Glyphosatbasis im Angebot. Rund 6000 Tonnen des Wirkstoffs werden allein in Deutschland jährlich eingesetzt, um Gehwege unkrautfrei zu machen, in Kleingärten, sehr beliebt auch bei Hausmeistern, und riesige Mengen in der Landwirtschaft.

Es ist ein Totalherbizid, das alle natürlichen Pflanzen tötet. Deshalb wird es häufig vor der Aussaat angewendet. Den Feldern sieht man an, wo Glyphosat gespritzt wurde und wo nicht. Und selbst vor der Ernte wird oft noch einmal Glyphosat gespritzt. Das Getreide stirbt dann ab und das Korn an den vertrockneten Stengeln kann leichter eingebracht werden. So kommt Glyphosat einerseits vom Feld zurück in die Ställe, aber es findet sich dann auch in Brot und Brötchen mit Folgen für uns.

Im Jahr 2012 zeigten sich bei einer stichprobenartigen Untersuchung in 18 EU-Städten fast die Hälfte der Menschen hatte Glyphosat im Urin.

Wieder vergehen Monate, bis die Wissenschaftler um Monika Krüger fündig werden. In der Frage des Zusammenhangs zwischen den pathogenen Erregern Clostridium botulinum und Gylphosat kommen sie einen großen Schritt weiter.

Krüger: „Wir haben festgestellt, daß Glyphosat auf die gesundheitsfördernden Bakterien abtötend wirkt, während pathogene Bakterien-Spezies durch das Glyphosat nicht beeinträchtigt werden. Sie können also an Masse gewinnen, z.B. im Magen-Darm-Trakt.“

Die Befunde sind besorgniserregend, denn Bakterien, gute wie pathogene, haben Tiere wie auch Menschen in Milliarden in sich. Von deren Gleichgewicht hängt die Gesundheit ab. Die Hersteller von Glyphosat betonten immer, das Pflanzengift unterbricht einen Stoffwechselweg, den nur die Pflanzen haben. Die Leipziger Ergebnisse zeigen, die Schadwirkung kann von ganz anderer Seite kommen.

Krüger: „Durch die Aufnahme von Glyphosat kommt es zu einem Ungleichgewicht in der Magen-Darm-Flora, es kommen dann Bakterien zum Zuge, die unter normalen physiologischen Umständen niemals zum Zuge gekommen wären.“

Was sagen die Behörden dazu?

In der EU ist das Bundesinstitut für Risikobewertung in Berlin zuständig. Und diese Behörde weist mögliche Schadwirkungen von Glyphosat auf Rinder seit langem zurück. Im Januar 2014 führt eben dieses Institut in Berlin ein denkwürdiges Symposium durch. Anlaß sind die sich weltweit häufenden Studien zu Glyphosat und die Ängste der Bevölkerung vor Gift in der Nahrung. Das macht der Präsident des Instituts, Prof. Dr. Andreas Hensel, gleich zu Beginn deutlich: „Gerade im Bereich von Totalherbiziden, wie es das Glyphosat ist, gibt es in der letzten Zeit viele öffentlich geäußerte Meinungen und Auffassungen gerade was die Toxizität und die gesundheitliche Gefährdung durch Glyphosat anbelangt“.

Auf dem Symposium wird mitgeteilt, daß Hunderte Studien auf Tausenden von Seiten neu geprüft worden seien. Allerdings entstand die überwiegende Zahl dieser Studien im Auftrag der Herbizidhersteller.

Die deutschen Behörden jedenfalls bleiben auch nach der Neubewertung bei ihrer Kernaussage. Hensel: „Glyphosat ist nicht kanzerogen, ist nicht reproduktionstoxisch oder mutagen.“

Weltweit dagegen mehren sich industrieunabhängige Studien, die zu ganz anderen Ergebnissen kommen. Wir fahren nach Barriac (?) in Südfrankreich. Dort, in der Nähe des beschaulichen Ortes, besuchen wir eine Tagung französischer Wissenschaftler, die seit vielen Jahren intensiv zu Glyphosat forschen.

Die Forschergruppe um Prof. Dr. Gilles-Eric Séralini von der Universität Caen sieht eine große Gefahr in den genveränderten Pflanzen, die von Amerika nach Europa drängen. Sie sind resistent gemacht gegen Glyphosat, und damit wird die Pestizid-Anwendung zu einem wesentlichen Prinzip des Geschäfts. Und das nach Ansicht der französischen Forscher auf einer sehr fragwürdigen Basis.

Séralini: „Viele Zulassungsstudien fehlen schlicht oder sind sehr kurz. Wir bearbeiten dieses Thema, weil 99,9% der genveränderten Pflanzen resistent gemacht wurden gegen Pestizide oder sie produzieren Pestizide selbst in sich und genau dafür wurden sie geschaffen. Die Sprecher der Genindustrie haben in den letzten 15 Jahren viel Energie darauf verwendet, genau diese Realität zu verschleiern. Sie sprechen über Vieles, darüber aber nicht.“

Die französischen Wissenschaftler haben Langzeit-Fütterungsstudien an Ratten mit genveränderten Pflanzen und den damit einhergehenden Pestiziden durchgeführt mit erschreckenden Ergebnissen - schwere Krankheiten, vorzeitiges Sterben von Tieren.

Es folgte sofort eine vehemente Gegenkampagne der Industrie unterstützt von Behörden.

Schließlich zog das Wissenschaftsinstitut diese Studien wieder zurück, was wiederum einen Aufschrei von Wissenschaftlern weltweit nach sich zog.

Juni 2014 in Paris Pressekonferenz der Seralini-Gruppe.

Die Tierstudie wird erneut veröffentlicht, allerdings von einem anderen Wissenschaftsmagazin.

Seralini: „Heute stellen wir unsere alte Studie erneut vor mit neuen Daten. Diese Daten zeigen, daß das Hauptherbizid der Welt, Roundup, schwere Leber- und Nierenstörungen verursacht, außerdem Störungen im Bereich der Sexualhormone und zudem hat es Auswirkungen im Bereich von Brusttumoren.“

Joël Spiroux De Vendômois: „Das ist ein Warnruf. Die derzeitige Risikobewertung von chemischen Produkten und vor allem von Pestiziden und von genveränderten Pflanzen ist nicht geeignet, um die Gesundheit der Weltbevölkerung zu schützen.“

Auch in Deutschland mehren sich die Anzeichen, daß Glyphosat nicht so harmlos ist, wie von den Behörden festgestellt.

Im Sommer 2013 bringt ein dänischer Schweinezüchter, Ib Borup Pedersen, in mehreren Körben eingefrorene Ferkel aus seiner Zucht zum Institut der Professorin Monika Krüger: „Das sind Schweine. Das hier ist eine Kopfdeformation, es hat sein Auge hier, ich glaube, es konnte nicht atmen, weil das Auge im Weg war.“
Krüger: „Sehen Sie das oft?“
Ja.“

Die Mißbildungen sind extrem, die Beine häufig verformt oder gar nicht vorhanden. Schädeldeformationen, verformte Wirbelsäulen oder extreme Verschiebungen im Kopfbereich. Auch Monika Krüger zeigt sich erschreckt von dieser Menge an Mißbildungen.

Krüger: „Hier haben wir eine große Population Ferkel, die haben Spinalveränderungen, da sieht man hier, daß diese Ferkel richtig ein Loch im Schädel haben, was nicht zusammengewachsen ist, und der Landwirt sagt, diese Ferkel sind noch lebend geboren worden, und man hat [durch das Loch hindurch] gesehen, wie das Gehirn pulsiert.“

ES FOLGEN FÜRCHTERLICHE BILDER

Der Schweinezüchter Ib Borup Pedersen hat einen klaren Verdacht hinsichtlich der Gründe für die Deformationen seiner Tiere: „Ich habe festgestellt, daß bei einem höheren Gehalt an Glyphosat im Futter die Rate mißgebildeter Ferkel, die etwa 70 Tage später geboren wurden, höher war.“

Einige Zeit später besuchen wir Ib Pedersen auf seinem Schweinezuchtbetrieb in Dänemark. Er hat rund 3000 Schweine in seiner Farm. Ib Pedersen hat mehrere Jahre lang den Glyphosatgehalt in seinem Futter messen lassen. In seine Untersuchungen einbezogen waren mehr als 30.000 Tiere.

Dieses Ferkel wurde heute geboren, die Nabelschnur ist noch ganz weich. Das war vor vielleicht 4-8 Stunden. Dieses kleine Ferkelchen wird es nicht schaffen, es hat keine Chance zu trinken, es hat keine Nase durch die es Luft bekommen kann, muß durch das Maul atmen. Dieser Typ von Mißbildungen, eine völlig deformierte Gesichtsregion, ist das, was wir am häufigsten sehen.“

Ständig muß Ib Pedersen das erleben, mißgebildete Ferkel, viele davon nicht lebensfähig. Pedersen sagt, daß seine Untersuchungen einen deutlichen Zusammenhang zeigen zwischen der Menge der Rückstände im Futter und der Rate der Mißbildungen. Sein Fazit: „Wir können zuverlässig sagen, daß wenn 0,2 Gramm Glyphosat pro Tonne im Futter sind, verglichen mit einem Gehalt von 1 Gramm, also 5 Mal mehr, daß wir dann auch 5 Mal mehr Mißbildungen und es bewirkt 5 Mal mehr Fehlgeburten bei meinen Säuen. Der Effekt ist sehr ausgeprägt.“

In Europa besteht der Großteil des Kraftfutters für Rinder und Schweine aus genverändertem Getreide und Soja. Obwohl Pedersen schon lange kein genverändertes Korn mehr füttert, hat er Glyphosat im Futter, denn auch im nicht-genveränderten ist es enthalten, zwar weniger, aber es ist drin.

Die genveränderten Futtermittel sind billiger. Sie werden in riesigen Mengen aus den USA und Südamerika nach Europa exportiert. Der größte Teil des Kraftfutters für europäische Nutztiere kommt aus diesen Ländern.

Einig Wochen später liegen an der Universität Leipzig Ergebnisse der Untersuchungen an den Ferkeln von Ib Pedersen vor.

Krüger: „In allen untersuchten Organen jeden Tieres haben wir Glyphosat nachgewiesen. Und wir haben in diesen Organen sowie in der Muskulatur und in den Darmwänden dieser Tiere keine signifikanten Unterschiede zwischen den Konzentrationen gefunden. Das heißt also, daß die Tiere über die Plazenta der Muttertiere mit dem Glyphosat in Kontakt gekommen sind.“

Der Schweinezüchter Pedersen sieht im Pestizidgehalt der Futtermittel, der in den genveränderten Pflanzen besonders hoch ist, eine Gefahrenquelle nicht nur für die Tiere.

Pedersen: „Was ich hier bei meinen Schweinen sehe, und das kann wöchentlich geschehen, ist nur die Spitze des Eisbergs. Ich sehe das immer häufiger, und ich glaube, man wird das immer häufiger auch beim Menschen sehen.“

Man werde solches auch beim Menschen sehen?

Das ist eine harte Aussage. Wenn das wahr ist, müßte sich solches nicht schon längst in den Ländern zeigen, aus denen das pestizidhaltige Korn kommt? Deren Agrarwirtschaft voll auf Chemieeinsatz setzt?

Wir fliegen nach Argentinien.

Große, weite Sojafelder, das ist in den vergangenen 20 Jahren zum bestimmenden Merkmal in Argentinien geworden. Viele Flächen, auf denen früher Bäume standen, oder wo die argentinischen Rinder weideten, sind heute Sojaanbauflächen. Was man überall sieht, Traktoren, die Pestizide spritzen. Das ist nicht erstaunlich, denn Argentinien hat sich ebenso wie die USA für den Anbau genveränderter Pflanzen entschieden, vor allem Soja. Mehr als 90% der angebauten Sojapflanzen sind genverändert. Und das heißt, sie wurden resistent gemacht gegen Glyphosat.
.......

Wir fahren durch die Provinz Chako im Norden, eine weitere Region, die von massivem Chemieeinsatz auf den Feldern geprägt ist. Am Rand sehen wir viele kranke und tote Bäume ohne Blätter mitten im Argentinischen Hochsommer. Das Dorf A… (?), mitten in einem Agrargürtel gelegen. Die Menschen hier sind arm. Viele sind krank, hat man uns gesagt, krank durch Chemie. Fließendes Wasser gibt es nicht.

Die Menschen fangen das Regenwasser in großen Behältern auf den Dächern oder im Garten auf. Wenn die Flugzeuge kommen, bringt der Wind das Gift, heißt es. Am Abend besuchen wir eine Familie, die es schlimm getroffen hat. Die kleine Nadja ist seit ihrer Geburt schwer behindert. … Von den Gründen der Behinderung war von den Ärzten nichts Klares zu hören.

Ja, die Ärzte haben oft davon gesprochen, daß es davon kommen kann, von den Agrarchemikalien, von dem Gift. Aber sie haben nicht gesagt, ja es kommt sicher davon, es könnte auch genetisch sein. Aber niemand hatte sowas. Als ich mit ihr schwanger war, gab es sehr viel Gift um uns herum. Sie haben mit Flugzeugen gespritzt, sehr viel. Sie haben sehr viel gespritzt. Und bis heute. Bis heute sind die Flugzeuge da. Nicht genau über unserem Haus, aber nahe.“
"Wird das hierdiskutiert?"
Unter den Nachbarn ja, aber wir können nichts machen, denn es gibt niemanden, der uns hilft.“

Es bleibt die Frage, hat das wirklich mit den Agrargiften zu tun? Können Glyphosat und die begleitenden Chemikalien tatsächlich solche Folgen haben, solche Behinderungen hervorrufen? Oder projizieren die Menschen dort nur etwas hinein, um eine Erklärung für ihr Schicksal zu finden?

Die Universität von Rosario, der dritt größten Stadt Argentiniens. Die Mediziner hier sind besorgt über den Gesundheitszustand der ländlichen Bevölkerung. Sie haben in 19 Dörfern, die mitten in den Agrargürteln liegen systematisch den Gesundheitszustand der Einwohner untersucht.

Prof. Dr. Verzenassi: „Was haben wir gesehen? Wir haben vor allem gesehen, daß es in den letzten Jahren viel mehr Fälle von Krebs und Leukämie gab und Non-Hodgkin in stetig steigender Zahl und unter immer Jüngeren. Es gab immer mehr plötzliche Abgänge von Ungeborenen, weniger Schwangerschaften in diesen Orten. Es begannen die Fälle von angeborenen Mißbildungen zuzunehmen, die früher in der Region nicht vorkamen, und zwar in einem Umfang, der besorgniserregend ist. Wir haben in kleinen Orten von 4000 Einwohnern eine Anzahl von Kindern, die mit Mißbildungen geboren werden, die über jede epidemiologische Voraussage hinausgeht.“

Wir fahren zu solch einer Reihenuntersuchung in den kleinen Ort Chabas, etwas 70 km von Rosiario entfernt. Auch diese Kleinstadt liegt inmitten einer Agrarregion. Mehr als 100 Medizinstudenten, die kurz vor ihrem Abschluß stehen, sind für ein Woche hierhergekommen, um gezielt den Gesundheitszustand der Menschen zu erfassen.

An den Vortagen sind die Studenten von Haus zu Haus gegangen und haben Krankheitsgeschichten abgefragt. An diesem Tag werden die Kinder in den Schulen untersucht. Es geht darum herauszufinden, ob ein signifikanter Unterschied besteht zwischen der Gesundheit der Menschen hier, und auch dem Entwicklungsstand der Kinder, und dem, was aus dem nationalen Durchschnitt der Kinder in Argentinien bekannt ist. Der Leiter des Projekts, Prof. Verzenassi, kommt während der Woche der Untersuchungen mehrmals aus Rosario hierher, um sich ein Bild zu machen.

Verzenassi: „Die ersten Resultate deuten schon darauf hin, daß sich hier dasselbe zeigt wie in den anderen Ortschaften, mehr Schilddrüsenerkrankungen, mehr Krebs, es gibt mehr Atemwegserkrankungen und mehr Mißbildungen und Kindsabgänge.“

In einem Nachbardorf von Chabas treffen wir die Familien von Edgar Fontanellaz …..

Tragische Einzelfälle oder gibt es eine Verbindung zu den Pflanzenschutzmitteln?

Im Jahr 2010 wurde in der Provinz Chako eine staatliche Kommission eingesetzt, um genau solche Vorgänge zu untersuchen. Geforscht wurde in den Krankenstatistiken von Dörfern, in denen es Klagen über extreme Häufungen von Erkrankungen, Fehlgeburten und Mißbildungen Neugeborener gab. In der Provinzhauptstadt Residentia treffen wir die Kinderärztin Dra. Analia Otao. Als stattliche Angestellte war sie Mitglied der Untersuchungskommission.

Dra. Analia OtaoWir konnten feststellen, daß es an diesem Ort in diesen Jahren in der untersuchten Gegend bei Kindern unter 14 Jahren 3 Mal mehr Fälle von Leukämie. Lymphknotenschwellungen und verschiedenen Krebsarten gab als im Durchschnitt zu erwarten sind. Und die Fälle von Mißbildungen waren im Vergleich zu anderen 10-Jahreszeiträumen um das Vierfach erhöht.“

Dreimal mehr Krebserkrankungen und sogar viermal mehr Mißbildungen Neugeborener in der untersuchten Region. Das ist ein erschreckender Befund. Zudem stellte die Kommission fest, daß diese Häufung von Erkrankungen mit der Entfernung der Ortschaften zu den besprühten Feldern abnahm. Nur, das Ergebnis dieser staatlich eingesetzten Kommission wurde nie von offizieller Seite veröffentlicht. Der Argentinische Staat hat ein gewaltiges Interesse am Sojageschäft, der Export von Soja ist einer der wichtigsten Devisenbringer des Landes.

Wir sind verabredet mit einem Sojapropduzenten. Sein Spritztraktor, den sie hier Moskito nennen, ist ein hochmodernes US-amerikanisches Modell. Doch mit dem Spritzen kommt er kaum hinterher. Ein großes Problem sei, sagt er, die Resistenzen, die sich gegen Glyphosat bilden. Eigentlich sollen alle Pflanzen sterben, nur die genveränderte Nutzpflanze nicht. Doch mit der Zeit werden mehr und mehr Pflanzen resistent und es müssen Giftstoffe zugemischt werden.

Ariel Maquirriain: „In den letzten 5 Jahren bis heute haben sich die Kosten für die Agrarchemikalien um 300% erhöht. Vor 5 Jahren zweimal, dreimal drüber Glyphosat hat gereicht. Heute müssen Sie Glyphosat, andere Herbizide und noch mehr spritzen, und die Zahlen gehen ins Bodenlose.“

Aber das ist ein Kampf gegen die Natur.“
Ariel Maquirriain: „Ja. Ja. Chemie gegen die Natur.
Hat dieses Modell eine Zukunft?“
Wer weiß das. So ist es hier eben.“

Auch im Land wächst die Kritik, daß es in den gewaltigen Sojamonokulturen durch Resistenzen und Pflanzenkrankheiten keine natürliche Regulation mehr gäbe, sodaß die eingesetzten Chemiecocktails immer aggressiver werden und sich die Giftspirale hemmungslos in die Höhe schraubt.

Prof. Verzenassi: „Die Politik hat nach unserer Auffassung keinen Begriff von dem, was vorgeht, und stellt weiterhin die Notwendigkeit eines schnellen Gewinns an flüssigem Geld über die Notwendigkeit, die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen. Heute, fast 20 Jahren später, können wir ohne Raum für irgendwelchen Zweifel die Auswirkung der chemischen Substanzen auf die Gesundheit der Menschen erkennen, deren Einsatz seit 20 Jahren systematisch zugenommen hat. Man kann nicht darüber hinwegsehen, daß es eine Zunahme im Gebrauch von Agrarchemie von 853% gibt heute im Vergleich zu 1996 in unserem Land, während gleichzeitig die Anbaufläche nur um 50% angewachsen ist.“

Die Versprechen der Industrie lauteten, daß der Chemieeinsatz bei genveränderten Pflanzen geringer würde und weniger aggressive Mittel eingesetzt würden. Die Kritiker sagen das Gegenteil ist der Fall. Gewinner ist die Industrie, denn sie verdient doppelt, am genveränderten Saatgut und den dazugehörigen Giften.

Auch das billige Tierfutter für Europa wird hier produziert. Wie es aussieht, zahlt den Preis dafür die argentinische Bevölkerung mit ihrer Gesundheit.

Aus den Kinderkliniken Argentiniens kommen ebenfalls Meldungen steigender Fallzahlen mißgebildeter Neugeborener. Der Vater von Prof. Verzenassi ist Klinikarzt. Diese Fotos stammen von seiner Intensivstation.

FÜRCHTERLICHE FOTOS MISSGEBILDETER EMBRYONEN

Es sind Mißbildungen der Art, wie sie in Studien argentinischer Wissenschaftler als Effekt von Pestiziden, vor allem Glyphosat und dessen Begleitchemikalien, beschrieben wurden.

Prof. Verzenassi: „Dies sind Fotos, die mein Vater im Krankenhaus gemacht hat aus der Stadt Pra… in … Dies hier ist das Syndrom einer angeborenen Fehlbildung, zu der es kommen kann, wenn ein Fötus Agrarchemikalien ausgesetzt ist, vor allem Glyphosat und dessen Begleitstoffe. Neben diesem Syndrom, das sich Sirenomelie nennt, also wo durch die Veränderung des Hock-Gens (?) die unteren Gliedmaßen nicht ausgebildet werden, sehen wir eine Ausdehnung des Kopfes, die sich Akromegalie nennt.“

Der dänische Tierzüchter Ib Pedersen hat von verschiedenen Ärzten auch aus Argentinien Fotos mißgebildeter Kinder erhalten

Pedersen: „Was ich auf Fotos aus Argentinien und Nordamerika gesehen habe, wo mißgebildete Kinder mit dem Gebrauch von Glyphosat in Verbindung gebracht wurden, da gibt es bei den Babys nicht eine Mißbildung, die ich nicht genauso bei meinen Ferkeln gesehen habe.“

Die Behörden, amerikanische wie europäische, verweisen bis heute auf zahlreiche Industriestudien, die keine relevanten Schadwirkungen von Glyphosat konstatieren. Gleichzeitig häufen sich weltweit industrieunabhängige Studien, die ein erhebliches Schadpotential geltend machen.

Derzeit wird das große Freihandelsabkommen zwischen Europa und den USA verhandelt, Stichwort TTIP. Eins der Ziele der Amerikaner besteht darin, daß sich Europa für den Anbau genveränderter herbizidresistenter Pflanzen öffnen soll, zugunsten einer Agrarwirtschaft, die voll auf Chemie setzt.

Geändert von Luft (08.04.15 um 16:54 Uhr)

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alibiorangerl ist offline
Beiträge: 8.950
Seit: 09.09.08
Wuhu,
ob diese "unkritische Haltung" nur durch "Medienkonsum" zu Stande kam/kommt? Die eine und/oder andere "giftige" Substanz, die die Umwelt, Nahrung etc pp belastet und ähnliche Ursache für solche Einstellung sein soll, wird wohl auch nicht gänzlich unschuldig sein?!


Aktueller Bericht von ö Global2000: https://www.global2000.at/news/hobby...sat-informiert

HobbygärtnerInnen werden nicht über Krebsrisiko von Glyphosat informiert

Das von HobbygärtnerInnen am häufigsten verwendete Pestizid Glyphosat ist laut einer WHO-Einstufung "wahrscheinlich krebserregend". Unser spontaner Einkaufstest zeigt, wie leicht zu diesem Mittel gegriffen wird.

Insgesamt wurden in 13 Gartencentern, Baumärkten, Gärtnereien und Lagerhäusern im Großraum Wien Testkäufe absolviert. Das erschreckende Ergebnis: In 9 von 13 Fällen wurden glyphosathältige Präparate als erste Wahl zur Unkrautvernichtung nahe gelegt. Darüber, dass der Wirkstoff Glyphosat nun als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft ist, wurden die TesteinkäuferInnen in keinem einzigen Fall – auch nicht auf Nachfrage – informiert. Zwischen der Einstufung von Glyphosat als "wahrscheinlich krebserregend" und unserem Einkaufstest lagen rund zwei Wochen.
...
Das Garten-Center "Bellaflora" scheint in der Liste (im Artikel verlinktes PDF mit den jeweilgen - haarsträubenden - Antworten) nicht auf, da diese Firma schon seit längerem Glyphosat a la Round-Up NICHT mehr verkauft...
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Clematis
Zitat von alibiorangerl Beitrag anzeigen
Das Garten-Center "Bellaflora" scheint in der Liste (im Artikel verlinktes PDF mit den jeweilgen - haarsträubenden - Antworten) nicht auf, da diese Firma schon seit längerem Glyphosat a la Round-Up NICHT mehr verkauft...
Hallo Alibiorangerl,

Bellaflora stieg schon 2013 aus
Also schon seit zwei Jahren ohne und das Garten-Center ist nicht Pleite gegangen! Es geht also, man muß nur wollen!
Interessant wäre festzustellen, ob die Umsätze bei Bellaflora vielleicht sogar angestiegen sind, weil die Kunden biologische Beratung schätzen?

Gruß,
Clematis

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alibiorangerl ist offline
Beiträge: 8.950
Seit: 09.09.08
Wuhu,
Umsatzplus (nur deshalb) denke ich nicht - wenn ich so mitbekomme, wie gerne jederman und -frau einkauft um sich - verständlicher Weise - sein eigen Gärtchen herrichtet; Man muss ja auch nur mal die Gärten - so einsehbar - miteinander vergleichen, zB bei einem Spaziergang, Radtour etc pp; Da merkt man bald, welche Leute eher mit dem Gift-Kaufen und -Verteilen kein Problem haben (bzw darüber nicht mal nachdenken können/wollen) und bei - eher wenigeren - so etwas niemals in Frage käme...

Nicht zu unterschätzen ist auch die hohe Giftbelastung bei der "fertigen" (kaufbaren) Garten- bzw Pflanzen-Ware in Bau- bzw Pflanzen-Märkten...

Viele Pestizide auf Gartenpflanzen - oesterreich.ORF.at

Pestizide in Zierpflanzen: Eine Gefahr für Bienen und Insekten? | Umweltkommissar | Experten-Tipps | Bayern 1 | Radio | BR.de

https://www.greenpeace.de/themen/achtung-giftcocktail

- aber da gehts um Pestizide im Allgemeinen, nicht um Glyphosat...
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HalfLife ist offline
Beiträge: 117
Seit: 27.09.12
Zitat von Luft Beitrag anzeigen
Krüger: „Wir haben festgestellt, daß Glyphosat auf die gesundheitsfördernden Bakterien abtötend wirkt, während pathogene Bakterien-Spezies durch das Glyphosat nicht beeinträchtigt werden. Sie können also an Masse gewinnen, z.B. im Magen-Darm-Trakt.“

Die Befunde sind besorgniserregend, denn Bakterien, gute wie pathogene, haben Tiere wie auch Menschen in Milliarden in sich. Von deren Gleichgewicht hängt die Gesundheit ab. Die Hersteller von Glyphosat betonten immer, das Pflanzengift unterbricht einen Stoffwechselweg, den nur die Pflanzen haben. Die Leipziger Ergebnisse zeigen, die Schadwirkung kann von ganz anderer Seite kommen.

Krüger: „Durch die Aufnahme von Glyphosat kommt es zu einem Ungleichgewicht in der Magen-Darm-Flora, es kommen dann Bakterien zum Zuge, die unter normalen physiologischen Umständen niemals zum Zuge gekommen wären.“
Diesen Teil sollte man nicht unterschätzen. Bei mir hat eine (durch Quecksilbervergiftung) zerstörte Darmflora dazu geführt das ich mich 25 Jahre grad so durchgeschleppt habe und jetzt seit etwa acht Jahren im Prinzip arbeitsunfähig bin. Die ganzen Internisten bei denen ich war hatten allesampt nicht die geringste Ahnung was ich haben könnte, und haben mich daher für völlig gesund erklärt, bis ich die Ursache dann selber gefunden habe. Und ich habe nur "Chlostridium Species", das sind noch die relativ "harmlosen". Bei dieser absoluten Unkenntnis der Ärzteschaft dürfte eine zerstörte Darmflora mit gefährlicheren Darmbakterien sehr schnell zu einem Todesurteil werden. Wobei mir dann ein schneller Tod lieber wäre als ein langes Leben als Zombie.

Die Amerikaner haben da ja 20 Jahre Vorsprung mit Gentech+Roundup (aber wir ziehen da bald nach dank TTIP usw) dort werden wohl schon viele Menschen diese zerstörte Darmflora haben. So weit ich weiß kann man den selben Effekt auch mit BT-Toxin erreichen das ja entwerder verspüht wird oder wie bei BT-Mais von Anfang an in der Pflanze ist. Leaky-Gut ist dann die direkte Folge der Bakterien-Toxine worauf dann Nahrungsmittelunverträglichkeiten entstehen.

Wer in USA (und bald auch bei uns) kein BIO kauft der sollte sich statt "guten Apetit" besser "viel Glück" wünschen. Russisches Roulette!

Geändert von HalfLife (08.04.15 um 16:34 Uhr)

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Clematis
Zitat von gerold Beitrag anzeigen
Wie ich erfahren mußte, gilt dies auch für Menschen mit Abitur und Hochschulabschluß.
Hallo Gerold,

eigentlich nicht so verwunderlich: sie wurden darauf getrimmt der Wissenschaft, Professores, Doktores bedingungslos zu glauben und nachzueifern. Wie ich feststellte glauben sie ebenso bedingungslos an den "Segen" von Impfungen... trotz Vorlage vieler sehr kritischer Studien...

Zitat von gerold Beitrag anzeigen
einerseits Mächte und Gewalten gibt, die für Licht, Wahrheit, Gerechtigkeit und Frieden eintreten, und die bereit sind, dafür auch ihr Leben zu lassen. Und dann gibt es die Mächte der Finsternis, die nichts anderes kennen, als andere zu belügen und zu betrügen, um über sie zu herrschen. - Jeder trifft in seinem Leben einmal die Entscheidung, mit welcher Macht er es in seinem Innersten halten mag.
Für diesen Beitrag mein besonderer Dank! Mein Leben lang habe ich versucht, dies zu verinnerlichen, damit ich einigermaßen gelassen bleiben kann, doch gelingt mir dies nur teilweise. Es kommt immer wieder der Punkt an dem ich vor Wut platzen könnte, besonders wenn ich diese Bilder mißgebildeter Säuglinge durch Glyphosat oder durch Uranmunition in Basra sehe.

Zitat von HalfLife Beitrag anzeigen
Das sind in der Regel Psychopathen, die häufen sich leider ganz besonders in den oberen Ebenen von Großkonzernen weil man da absolut skrupellos sein muss um "Erfolg" zu haben. Vermutlich entstehen diese durch Giftbelastung der Mutter (Medikamente, Pestizide, Quecksilber, Fluorid usw) während der Schwangerschaft die dann zu Gehirn-Fehlbildungen beim Kind führen.
Hallo HalfLife,

das habe ich auch beobachtet: will man die Karriereleiter erklimmen, muß man durch und durch korrupt sein, sonst kommt man nicht weit. Die Einstellung: wenn Du es nicht machst, macht es jemand anders, dann kannst Du es auch selbst machen und die Früchte ernten! Das sagte mir mal jemand auf den ich große Stücke hielt. Meine Achtung sank auf Null.

Früher galt mal Ehrlichkeit, Redlichkeit, Kaufmannsehre als nachahmenswertes Gebot. Das scheint alles nur noch beim Fußvolk zu gelten, weiter oben überhaupt nicht. Wenn Deine Vermutung zutreffen sollte, daß Psychopathie ihren Ursprung durch Vergiftung des Gehirns im Mutterleib hat, dann kommt ja noch einiges auf uns zu. Welches Kind ist heutzutage denn noch gänzlich unbelastet? Sind diese Kinder dann erwachsen, darf man ihnen psychopathisches Verhalten nicht vorwerfen, denn es war die vorhergehende Generation, die dies zu verantworten hat.
Jene, die hemmungslos Gifte wie Glyphosat und vieles andere in unserer Umwelt verteilten.

Tröstlich aber, daß es in Österreich ein Garten-Center gibt, das 2013 den Schritt wagte Glyphosat & Co. aus ihrem Sortiment zu entfernen. Deren Geschäftsleitung hat offenbar noch ein Gewissen.

Liebe Grüße,
Clematis

Round up - Unkrautvernichtungsmittel hoch giftig, kaum abbaub

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Zitat von Clematis Beitrag anzeigen
Früher galt mal Ehrlichkeit, Redlichkeit, Kaufmannsehre als nachahmenswertes Gebot. Das scheint alles nur noch beim Fußvolk zu gelten, weiter oben überhaupt nicht.
So ist es. Weiter oben regiert die Gier nach maximalem Profit, wie der erreicht wird spielt keine Rolle. Selbst wenn man 30% der Gewinne in Lügenpropaganda/Werbung, Lobbyismus und geschönte Studien investiert kann sich das am Ende immer noch rechnen.

Zitat von Clematis Beitrag anzeigen
Wenn Deine Vermutung zutreffen sollte, daß Psychopathie ihren Ursprung durch Vergiftung des Gehirns im Mutterleib hat, dann kommt ja noch einiges auf uns zu.
Allerdings, das wird noch "lustig" werden. Man erntet was man sät!

Geändert von HalfLife (08.04.15 um 17:09 Uhr)

Round up - Unkrautvernichtungsmittel hoch giftig, kaum abbaub
Clematis
Zitat von alibiorangerl Beitrag anzeigen
Man muss ja auch nur mal die Gärten - so einsehbar - miteinander vergleichen
Hallo Alibiorangerl,

hast Du auch schon Gärtner gesehen, die den Rasenrand mit der Nagelschere stutzen, damit ja kein Halm über die Gehplatten ragt? Jetzt gibt's dafür sogar eine Schere mit Stange! Au-weiah! Wenn die meinen Garten sähen, die reinste Wildnis, alles darf wachsen wie es will!

Nicht zu unterschätzen ist auch die hohe Giftbelastung bei der "fertigen" (kaufbaren) Garten- bzw Pflanzen-Ware in Bau- bzw Pflanzen-Märkten...
- aber da gehts um Pestizide im Allgemeinen, nicht um Glyphosat...
Ob Pestizide oder Glyphosat, alles ist giftig, ob von der WHO bestätigt oder nicht. Meine Nachbarn verwenden es für ihren Gemüsegarten und sind fest davon überzeugt, selbst Angebautes sei weniger belastet!

Und obwohl fast nur von Bienen geredet wird, es gibt noch Hummeln, Wespen, Schmetterlinge und viele "Flieger" mehr, die ebenfalls bestäuben. Bei mir im Garten gibt's sogar winzige Kolibrischwärmer (Taubenschwänzchen) siehe Bild aus https://de.wikipedia.org/wiki/Taubenschw%C3%A4nzchen, nur 2x so groß wie Hummeln, alle leiden unter Glyphosat und Pestiziden. Und nicht nur Flieger sind von diesen Giften betroffen: was ist mit all den Käfern, Würmern, Blindschleichen, Maulwürfen und vielen anderen, die den Boden durchwühlen und erst so wertvoll für den Pflanzenwuchs machen, wie er gebraucht wird?

All diese winzigen und kleinen Tierchen sind Nützlinge. Auf Bienen konzentriert man sich zwar beim Nachweis der Giftigkeit, wohl weil sie Honig liefern, den wir essen und allgemein geliebt werden. Blindschleichen genießen weniger Sympathie und sind weniger werbewirksam beim Vorgehen gegen Glyphosat und Pestiziden. Aber auch diese sind unerläßlich für das Gleichgewicht in der Natur.

Liebe Grüße,
Clematis

Geändert von Clematis (08.04.15 um 17:22 Uhr)


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