Round up - Unkrautvernichtungsmittel hoch giftig, kaum abbaubar!

16.05.09 16:19 #1
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Round up - Unkrautvernichtungsmittel hoch giftig, kaum abbaubar!

Datura ist offline
in memoriam
Beiträge: 5.002
Seit: 09.01.10
Hallo, ndp,

Aber das könntest Du sicherlich unterbinden.
Wie? Wenn die sich an die Gesetze halten? Wenn es allen in der Wohnanlage egal ist?

Ich hab gelernt, wegzugucken, wenn ich doch nichts tun kann, hab zwei Jahre die Wohnanlagenobersten informiert, Beispiele von anderswo, Alternativen aufgezeigt- nichts, hab das schonmal hier geschreiben, pflege ja hier vorm Haus, hab ein Staudenbeet angelegt (Bildchen) . Ich hatte da 2 Stühle hingestellt und einen Tisch, wollte, dass die Leute fragen, ins Gespräch kommen, sich anstecken lassen. Sie haben auch gefragt, aber ansonsten- nichts!

Weil ich auch nur Nerven habe, habe ich gedacht, okay, ich mach was ich will, Ihr macht, was Ihr wollt, ich verdränge die giftspritzerei, sonst könnte ich hier nicht wohnen, aber es gibt höchstens mit sehr viel Geld eine Alternative.

Ein schönes Wochenende
Datura
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alibiorangerl ist offline
Beiträge: 8.950
Seit: 09.09.08
Wuhu,
liebe Stechäpfelin
mach weiter so, "kämpfe" für Dein kleines Paradies
lass Dich nicht unterkriegen
__________________
» Optimismus ist nur ein Mangel an Information. « – Heiner Müller

Round up - Unkrautvernichtungsmittel hoch giftig, kaum abbaubar!

Datura ist offline
in memoriam
Beiträge: 5.002
Seit: 09.01.10
Danke Dir, alibiorangerl, das tat gut!

Du lass Dich auch nicht unterkriegen!

Datura

Round up - Unkrautvernichtungsmittel hoch giftig, kaum abbaubar!

Juliette ist offline
Themenstarter Beiträge: 4.666
Seit: 23.04.06
Hallo Datura,

ich kann dich gut verstehen.

Meine Nachbarn und ich, wir benutzen Essig-Essenz für die Gehwege, in einem kleinen Sprühfläschchen, für das Unkraut was sich nicht zupfen lässt. Das klappt prima.

Ich kenne aber auch Fälle wo erst mal das Spritzen angesagt war. Aufklärung finde ich immer gut. Hier wurden einmal Prospekte verteilt in Sachen Pestizide und im Amtsblatt stand sogar eine entsprechende Anzeige, dass man das auf Gehwegen nicht zu machen hat. Ob sich alle dran halten ist eine andere Frage. Meiner Meinung nach dürften Herbizide und Insektizide nicht an Privatpersonen verkauft werden, mit Ausnahme von Neembaum und die Herbizide auf Essigbasis.
Die meisten Menschen glauben, dass die Artikel ausreichend geprüft wurden, wenn sie in den Handel kommen. Sind sie aber nicht.

Datura ich finde auch du machst das gut, und wenn du dir dein eigenes kleines Reich schaffst, dann ist das eine feine Sache. Du hast jetzt schon etwas erreicht und wer weiß . . . Ich denke es ist wichtig sich an dem zu freuen was man hat und das andere wirklich auszublenden und offen sein falls doch mal jemand nachfragt.

Grüsse von Juliette

Geändert von Juliette (25.09.10 um 10:44 Uhr) Grund: Rechtschreibung

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Datura ist offline
in memoriam
Beiträge: 5.002
Seit: 09.01.10
Danke Juliette, das tut gut, danke für Deine Aufmunternden Worte.

Die Sonne scheint so schön, ich bin so froh gerade-
Liebe Grüße
Datura

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alibiorangerl ist offline
Beiträge: 8.950
Seit: 09.09.08
Wuhu,
wozu Krimis im TV gucken, wenn die Nachrichten viel mehr hergeben:

*******Zitat*******
Quelle: news.orf.at/stories/2062665/2062666/

Deutschland im Visier des Bericht

Industrieregulierungsbehörden sollen seit Jahren gewusst haben, dass Roundup, das weltweit meistverkaufte Unkrautvernichtungsmittel des Saatgutproduzenten Monsanto, zu Geburtsfehlern führen kann. Das zeigt ein nun veröffentlichter Bericht mit dem Titel „Roundup und Geburtsfehler. Wurde die Öffentlichkeit im Ungewissen gelassen?“.

Mehrere Studien belegten schon davor die gefährlichen Auswirkungen von Glyphosat auf Mensch und Umwelt. Erst 2010 etwa wurde von Wissenschaftlern nachgewiesen, dass das Mittel selbst in extrem geringen Dosen Missbildungen bei Fröschen und Hühnerembryos auslösen kann. Die EU-Kommission jedoch ignorierte diese Ergebnisse und bezog sich auf einen Bericht aus Deutschland, heißt es in der jetzigen Untersuchung.

Zahlen von Deutschland „heruntergespielt“
Das deutsche Ministerium für Verbraucherschutz kam nämlich in einer Untersuchung zu dem Ergebnis, dass Glyphosat keine Geburtsschäden verursacht. Deutschland habe Zahlen jedoch „heruntergespielt“, prangert der Bericht an. Dort habe man seit spätestens 1998 über die Risiken Bescheid gewusst. Und auch die EU-Kommission sei seit 2002 darüber informiert. Untersuchungsergebnisse, wonach das Spritzmittel nicht nur Missbildungen, sondern etwa auch Hormonstörungen, DNA-Schäden und Krebs verursachen kann, seien ignoriert worden.

Untersuchung von EU hinausgeschoben
All diese Risiken könnten in einer Untersuchung überprüft werden, wie es ursprünglich auch vorgesehen war. Allerdings, so heißt es in dem Bericht, verschob die Kommission kurz nach Bekanntwerden der schädlichen Wirkung von Glyphosat eine Untersuchung des Mittels und weiterer Pestizide auf 2015. Das ist schon schlimm genug, die Autoren des Berichts befürchten aber, dass tatsächliche Ergebnisse wohl erst 2030 vorliegen werden.
Die Öffentlichkeit sei von der Industrie und den Behörden über die Risiken im Ungewissen gelassen worden, lautet das Fazit des Berichts. Dieses Verhalten gefährde die öffentliche Gesundheit. Verfasst wurde die Studie von Autoren der offenen Plattform Earth Open Source.

Umstrittener Saatgutriese
Monsanto ist der weltgrößte Saatgutproduzent und wegen seines gentechnisch veränderten Saatguts umstritten. Bauern sowie Umwelt- und Verbraucherschützer beklagen, dass sich das veränderte Genmaterial mit dem konventioneller Pflanzen vermischt.
Saatgutproduzenten wie Monsanto machen Getreide, Sojabohnen und Mais gentechnisch gegen Glyphosat immun. Sind die gentechnisch veränderten Pflanzen dann auf dem Feld, kann der Landwirt mittels des Herbizids alle andere Pflanzen vernichten, ohne seiner gewünschten Nutzpflanze zu schaden.

Sattes Umsatzplus auch dank Glyphosat
Monsanto ist an der Börse mit rund 36 Milliarden Dollar bewertet. Während einer Durststrecke hatte der Konzern rote Zahlen geschrieben. Neben Wetterkapriolen hatten auch billige Nachahmerprodukte der Firma zu schaffen gemacht. Im vergangenen Jahr profitierte der US-Konzern allerdings von der starken Nachfrage nach Saatgut- und Pflanzenbiotechprodukten.
Auch das lange Zeit geschrumpfte Geschäft mit Unkrautvernichtern legte weiter zu. Im zweiten Quartal seines Geschäftsjahres 2010/11 stand unter dem Strich ein Gewinn von einer satten Milliarde Dollar (699 Mio. Euro). Das sind 15 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Monsanto erzielte im Biotech- und Saatgutgeschäft insbesondere bei den Kulturen Mais und Baumwolle Zuwächse. Dabei lief das Maisgeschäft vor allem in den Anbauregionen USA, Brasilien und Europa gut. Im Geschäft mit Glyphosat-haltigen Unkrautvernichtern setzte das Unternehmen zehn Prozent mehr um.

Links:
Publiziert am 09.06.2011
*******Zitat Ende*******

Ach ja, hier ein "Gefahrenblatt" zum Gift (auch als Anhang unterhalb): images.raiffeisen.com/Raicom/sdb/403/904000_technolit_glyphosat_360.pdf
Angehängte Dateien
Dateityp: pdf 904000_technolit_glyphosat_360.pdf (299,8 KB, 1x aufgerufen)
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nicht der papa ist offline
Beiträge: 4.533
Seit: 18.11.09
Da das schon lange bekannt ist, kann ich nur sagen es ist doch jedesmal dasselbe.

Es gab mal ein Pestizid, mit dem über Jahrzehnte alle deutschen Kartoffel behandelt wurden. Als das endlich hier vom Markt genommen wurde, war es in den USA wegen seiner stark krebserregenden Wirkung schon seit 10 Jahren! vom Markt.
Eigentlich sollte REACH dafür sorgen, dass es jetzt etwas schneller geht, dass solche Produkte vom Markt gefegt werden.
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Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben. gerold 2.1.11

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alibiorangerl ist offline
Beiträge: 8.950
Seit: 09.09.08
Wuhu,
Zitat von nicht der papa Beitrag anzeigen
... Eigentlich sollte REACH dafür sorgen, dass es jetzt etwas schneller geht, dass solche Produkte vom Markt gefegt werden.
und uneigentlich wird das wohl noch bis zum Jahre 2030 dauern - wohl bekomms

Fromme Wünsche korrelieren selten mit der Wirklichkeit...
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Juliette ist offline
Themenstarter Beiträge: 4.666
Seit: 23.04.06
Ich bin weiterhin für Aufklärung in der Bevölkerung. Wir haben in der Nähe unserer Stadt ein etwas vornehmeres Wohnviertel. Da spritzt keiner die Gehwege ect.., denn da wächst allerhand an den Grundstücksrändern und es sieht gut aus.
Aber in anderen Wohngegenden könnte man meinen, dass jedes Hälmchen vernichtet wird.

Grüsse von Juliette

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Oregano ist gerade online
Beiträge: 63.740
Seit: 10.01.04
Wer aktiv werden möchte gegen Roundup, kann das hier tun:

www.umweltinstitut.org - Onlineaktion gegen Roundup

Auf eine Anfrage der Grünen antwortete die zuständige Behörde, dass die Funde von Glyphosat im Grundwasser in Deutschland nicht von landwirtschaftlichen Flächen stammen können. Denn dies sei laut Hersteller gar nicht möglich. Daher wird Glyphosat im deutschen Grundwasser kaum und wenn, nur freiwillig untersucht. Spanische Wissenschaftler wollten es genauer wissen: Sie fanden in über 40 Prozent der untersuchten Proben Glyphosat, in Konzentrationen, die bis zu 25 mal höher sind als der deutsche Grenzwert.

Auch in den USA wird Glyphosat immer wieder in Flüssen und Seen nachgewiesen. Und in Deutschland bleibt das Grundwasser sauber, weil es Frau Aigner so will?

Das reicht uns nicht! Beteiligen auch Sie sich an unserer Aktion "Allestöter Roundup verbieten!"
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Grüsse,
Oregano


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