Aluminiumvergiftung beim Kind

22.09.08 16:56 #1
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Aluminiumvergiftung beim Kind

dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
gelöscht....

Geändert von dmps123 (12.06.12 um 22:52 Uhr) Grund: gelöscht

Aluminiumvergiftung beim Kind

ecp ist offline
ecp
Beiträge: 3
Seit: 22.11.12
Liebe Yoshuatree,

bin gerade eher zufällig auf Deinen Bericht über Deinen Sohn gestossen. Bin mir auch nicht sicher, ob dieses Problem überhaupt noch aktuell ist. Dennoch ... ich verstehe mich auf Homöopathie und würde es dringend einmal damit versuchen. Es gibt Alluminium metallicum als ein Mittel was einige der Zustände Deines Sohnes abdecken würde. Alternativ Alumina (auch hoher Anteil Aluminium). Diese Mittel in D/12, 2 x am Tg. 3 Körnchen und sehen ob sich was tut. Zur Abklärung von Toxinen eignet sich am bestenen die Bioresonanztherapie. Die ist absolut klasse wenn man ohnehin schon weiss wonach man sucht. Aber Du musst einen guten, erfahrenen Therapeuten haben - nur 'ne teure Maschine kaufen macht keine gute Therapie. Bei Bedarf kann ich mich kümmern ob es bei Euch in der Nähe jemanden gibt.

Viele Grüsse einstweilen,
Elke

Aluminiumvergiftung beim Kind

ExLukas ist offline
Beiträge: 1.597
Seit: 27.08.09
Zitat von ecp Beitrag anzeigen
Dennoch ... ich verstehe mich auf Homöopathie und würde es dringend einmal damit versuchen. Es gibt Alluminium metallicum als ein Mittel was einige der Zustände Deines Sohnes abdecken würde. Alternativ Alumina (auch hoher Anteil Aluminium). Diese Mittel in D/12, 2 x am Tg. 3 Körnchen und sehen ob sich was tut.



Hallo,

der Grundsatz der Homöopathie "Gleiches mit Gleichem" oder "Ähnliches mit Ähnlichem" behandeln gilt bei (Metall-)Giften ausdrücklich nicht. Falls das Kind eine Aluminiumvergiftung hat, darf in dem Fall kein homöopathisches Aluminium noch obendrauf gegeben werden.

Grüße
Lukas

Aluminiumvergiftung beim Kind

ecp ist offline
ecp
Beiträge: 3
Seit: 22.11.12
Hallo,

homöopathische Aluminium-Mittel wirken bei stofflicher Ansammlung im Körper nicht zwangsläufig wie "draufgegeben". Nach bestmöglicher Ausschaltung von Giften in der Umgebung (dieses wurde ja ohnehin schon konsequent durchgeführt) können homöop. Mittel den Organismus "umstimmen", so das die Einlagerung der Giftstoffe abgemildert wird. Wenn eine Besserung eintritt, ist dies meist recht schnell zu bemerken (schlichtweg am subjektiven Empfinden des Patienten) und darauf kann man seine weiteren Verschreibungen aufbauen. Ein Versuch in einer derart verfahrenen Situation kann damit keinesfalls schaden. Alumina hat zudem einen Bezug zu dauernden Kopfschmerzen, Kraftlosigkeit, Heiserkeit und Depression.

Gruss,
Elke

Aluminiumvergiftung beim Kind

ExLukas ist offline
Beiträge: 1.597
Seit: 27.08.09
Zitat von ecp Beitrag anzeigen
Ein Versuch in einer derart verfahrenen Situation kann damit keinesfalls schaden.


Doch, wie gesagt: bei bestehender Aluminiumbelastung schadet die homöopathische Gabe.

Grüße
Lukas

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Angie ist offline
Beiträge: 3.390
Seit: 18.04.08
Zitat von ExLukas Beitrag anzeigen
Doch, wie gesagt: bei bestehender Aluminiumbelastung schadet die homöopathische Gabe.

Grüße
Lukas
Schließe mich Lukas an.

Bitte kein homöopathisches Aluminium oder homöopathisches Quecksilber wie Mercurius.
Die Gifte können dadurch schnell ins ZNS verschoben werden.

Eher versuchen mit sanften Chelattbildnern.

LG, Angie

Geändert von Angie (23.11.12 um 08:27 Uhr) Grund: Ergänzung

Aluminiumvergiftung beim Kind

ecp ist offline
ecp
Beiträge: 3
Seit: 22.11.12
Liebe Leser,

ich verweise in diesem Zusammenhang auf einen Fall von VOISIN ("die vernünftige, kritische Anwendung der Homöopathie", Übersetzung v. Karl Stockenbrand, Ulm 1960, Haug-Verlag). Auf S. 19 wird der Fall eines Arbeiters in einem chemischen Betrieb geschildert, dessen chronische Aluminium-Intoxikation mit Alumina behandelt wurde. Zudem ein Zitat von Dr. Kent ("Kents Arzneimittelbilder", Haug-Verlag, 9. Auflage, S. 78): "Es ist daher nicht verwunderlich, daß Plumbum und Alumen Antidote sind: weil ihre Wirkungen sich gleichen, können die Mittel nicht unter einerm Dache leben. Alumen ist ein hervoragendes Mittel gegen Koliken von Bleiarbeitern; es behebt die Disposition[B] zur Blei-Vergiftung...". Last-not-least ein Zitat von M.L. Tyler (Homöopathische Arzneimittelbilder, Burgdorf Verlag, 1993, S 118): "anscheinend wird auch hier, beim Aluminium, das rohe Gift durch seine Potenzen (C200 etc.) antidotiert". Ganz klar, dass man nicht "platt" eine Vergiftung in Substanz durch die einfache Gabe der entsprechende homöopathischen Aufbereitung kurieren kann. Als erstes müssen immer die Noxen bestmöglich ausgeschaltet werden. Auch sanfte Ausleitung folgt darauf. Bei dem Fall auf den ich Bezug genommen habe, wurde jedoch all dies bereits umgesetzt (inkl. eines Umzuges in eine andere Wohnung). Die Lage blieb jedoch weiterhin prekär. Einzig zwei Argumente sprechen tatsächlich gegen Alumina oder Aluminum-Met. als Similimum: es fehlt die klassische Obstipation beider Mittel, und auch die Modalitäten geben eher eine Besserung am Morgen und eine Verschlechterung am abend. Der Rest passt absolut und ist nach meiner Ansicht jeden Versuch wert. Ich selbst bin seit über 15 Jahren Heilpraktikerin - mit Schwerpunkt klassischer Homöopathie.

Beste Grüsse,
Elke

Aluminiumvergiftung beim Kind

ExLukas ist offline
Beiträge: 1.597
Seit: 27.08.09
Dass man das Gift meiden soll (Noxen ausschalten... Wohnung ggf. wechseln etc.) ist doch selbstverständlich und hat gar nichts mit der weiteren Behandlung der Vergiftung zu tun.

Es ist ein weit verbreiteter Irrtum unter den selbsternannten Homöopathen, (Metall-)Vergiftungen mit homöopathisch verdünnten Metallen heilen zu wollen. Ein guter Homöopath weiß das und gibt daher bei z.B. einer Hg-Vergiftung niemals homöopathisches Quecksilber, sondern allenfalls Hepar sulfuris - wenn er nicht lieber gleich an einen guten Toxikologen verweist, was in dem Fall sicherlich sinnvoller wäre.

Noch einmal:
Bei (Metall-)Vergiftungen gilt das Simile-Prinzip nicht. Das sollten seit 15 Jahren auf dem Gebiet tätige Homöopathen wissen.

Grüße
Lukas

Aluminiumvergiftung beim Kind

Angie ist offline
Beiträge: 3.390
Seit: 18.04.08
Hallo ecp,

wir haben hier einige HPs und Homöopathen im Forum.

Ich würde dir ganz dringend die Schriften von Dr. Klinghardt, Dr. Mutter und auch Dr. Daunderer ans Herz legen. Schau hier einfach mal im Forum über die Suchfunktion.

Es ist inzwischen wirklich ein Trugschluß und veraltet mit homöopathisch verdünnten Metallen explizit an Vergiftungen ranzugehen.

Die Metalle werden im Körper nur mobilisiert, sprich, sie werden vom Bindegewebe freigegeben und wandern ins zentrale Nervensystem, wo es zu verheerenden Folgen kommen kann wie MS, Alzheimer...etc.
Deshalb ist es wichtig Chelattbildner einzusetzen, um die Schwermetalle über die Nieren, Darm... auszuleiten.
Und auch das sollte von einem erfahrenen Therapeuten behandelt werden vor allem bei Kinder.

Es will dir hier keiner zu nahe treten.

Vg, Angie

Aluminiumvergiftung beim Kind

InFormationsgeber ist offline
Beiträge: 1
Seit: 16.04.13
Hallo JT,
es gibt einen Unterschied ob man Aluminium aus dem Körper oder aus dem Gehirn ausleiten möchte.

Unser Gehirn besteht zu zwei Dritteln aus essentiellen mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Das Gehirn versucht das schädigende Aluminium in die Haarwurzeln zu drücken. Durch natürlichen Haarwuchs wird das Aluminium dann ausgebracht. Um unser Gehirn bei dieser Arbeit zu unterstützen, ist es notwendig zusätzliche hochwertige ungesättigte Fettsäuren zuzuführen.

Das hierfür am besten geeignete Öl ist das Krillöl (die Wale haben sehr viel Gehirnmasse und ernähren sich überwiegend von Krill).

Von Dr. Udo Erasmus gibt es ein Öl namens Udo´s Choice. Dieses ist nach dem Krillöl wohl das hochwertigste aller Öle. Es wird in Kanada aus Samen gewonnen, die aus biologischem Anbau stammen und kalt gepresst werden. Es enhält die Omega 3, Omega 6 und die Omega 9 Fettsäuren in den richtigen Anteilen.

Gruß, Werner


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