Grenzen der Pestizidanalytik

01.02.08 00:58 #1
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MisterX
Von den etwa 1 350 weltweit in der Landwirtschaft eingesetzten Pestiziden können in dem in Deutschland verkauften Obst und Gemüse bestenfalls 600 Wirkstoffe durch die staatlichen Lebensmittellabors nachgewiesen werden. Ein Beispiel dafür ist das Spritzmittel Amitrol von CropScience, das in das Hormonsystem eingreifen kann und im Anbau von Äpfeln, Birnen und Wein erlaubt ist. Das ist das Ergebnis der Studie "Grenzen der Pestizidanalytik", die Greenpeace jetzt veröffentlicht hat.
Greenpeace: Pestizide im Essen werden unterschätzt - Yahoo! Nachrichten Deutschland


Das ist ja echt der Witz!

Grenzen der Pestizidanalytik
Binnie
Manchmal frage ich mich trotzdem in wie weit sie einem durch solche Schreckensmeldungen über Obst und Gemüse nicht auch in erster Linie den Appetit darauf verderben wollen. Ich bin jahrelang auch darauf rein gefallen, hab Obst und Gemüse gemieden wie die Pest - wollte ja schließlich nicht die Pestizide essen ! Solange bis ich dann krank war, weil mein Körper nicht mehr ausreichend Nährstoffe zum Entgiften usw. hatte. Gut, vielleicht ist jetzt nicht jeder so naiv, aber ich denke bei oberflächlicher Betrachtung ergibt sich vielleicht so ein Handeln doch bei vielen.

Aber was kann man dann heute eigentlich noch essen Zur Fleischerzeugung müssen die Tiere ja auch erst mal mit diesem "giftigen" Zeug gefüttert werden und je weiter hinten man sich in der Nahrungsmittelkette "anstellt", umso ungesünder wird's doch. Außerdem kommen beim Fleisch ja doch noch die Transfette und einiges anderes ungesundes hinzu... Meine Alternative waren Brot und Süßigkeiten. War aber offensichtlich auch nicht zielführend. Und was bleibt ? Also, ich bleibe trotzdem beim Obst und Gemüse ! Wir leben halt nun mal in einer besch... Welt...

Viele Grüße
Sabine

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Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.787
Seit: 26.04.04
Die einzige Möglichkeit, Pestiziden einigermassen aus dem Weg zu gehen, sind Bio-Lebensmittel, obwohl man auch da nicht 100%ig sicher sein kann.

Ich war überrascht, als mich vor wenigen Tagen die Kassiererin eines Supermarktes - der in einem wirklich nur sehr kleinen Bereich auch Biogemüse und Bioprodukte anbietet - ansprach: Ob ich nicht auch der Meinung wäre, dass Biogemüse viel besser schmecke (mit Blick auf meinen Blumenkohl aus eben dieser Abteilung). Und ausserdem sei das Gift sowieso nicht gesund...

So etwas ist mir in einem Supermarkt, der zu 99 Prozent konventionelle Ware anbietet, noch nicht passiert, und man kann nur hoffen, dass es möglichst viele solcher Mitarbeiter/Innen gibt, die die Kunden in dieser Richtung ansprechen - selbst auf die Gefahr hin, dass sie Probleme bekommen könnten (schliesslich sollen die anderen 99 Prozent der Waren, die das Hauptgeschäft solcher Märkte sind, ja auch verkauft werden...).

Liebe Grüsse,
uma

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Anne S. ist offline
Beiträge: 4.242
Seit: 28.03.05
Kürzlich hatte ich meine Tante zu Besuch zum Essen und Sie meinte, meine Kartoffeln würden einfach wunderbar schmecken, so ganz anders als die, die Sie kaufen würde. Obwohl Sie auch "Biokartoffeln" aus dem Supermarkt kauft.
Meine Kartoffeln waren direkt von "Biobauern-Direktvermarkter".
Ich muss Ihr wirklich recht geben, bisher hat mir noch keine Kartoffel, obwohl als Bio in den Supermärkten angepriesen, so richtig geschmeckt.

Liebe Grüße
Anne S.


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