Bienen- und Insektensterben

24.02.17 16:11 #1
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Bienen- und Insektensterben

Oregano ist offline
Themenstarter Beiträge: 63.694
Seit: 10.01.04
Mich erinnern diese "abwägenden" Überlegungen an die Zeit, in der an der Uni Kiel der Prof. Wassermann "demontiert" wurde. Das ist lange her,aber im Prinzip ging es auch damals schon darum, kritische und laute Stimmen zum Schweigen zu bringen.

... Das Kieler Institut für Toxikologie, das neben der im Schrifttum dokumentierten Forschung durch sein kompromißloses Eintreten für einen besseren Schutz der Menschen und der Natur und durch seine von Industrie- und Politikinteressen nicht korrumpierbare Haltung national und international hohes Ansehen erlangte, soll zur Bedeutungslosigkeit demontiert werden. Künftig sollen "in enger Zusammenarbeit mit den Pharmakologen" (Prof. Unger) in einem "Institut für experimentelle Toxikologie" Arzneimittelnebenwirkungen mit molekularbiologischen Methoden untersucht werden. Derartige Themen sind Aufgaben der Pharmakologie und der Pharmaindustrie.
...
"Mobbing und Machterhalt (in memoriam Prof. Wassermann)" Testbericht für Uni Kiel (Allgemein)

Interessant ist auch diese Liste von Veröffentlichungen aus den 80iger Jahren - das war vor mehr als 35 Jahren...
Schriftenreihen des Instituts — Institut für Toxikologie und Pharmakologie für Naturwissenschaftler
http://www.symptome.ch/vbboard/amalg...nn-1997-a.html
http://www.symptome.ch/vbboard/fraue...d-gerhard.html

Grüsse,
Oregano
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They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

Bienen- und Insektensterben

MaxJoy ist offline
Beiträge: 1.673
Seit: 18.03.16
Von mir aus könnt ihr gerne wutentbrannt losziehen und ein paar Chemiker und Bauern lynchen. Ich werde euch gerne dabei zusehen und derweil Bio-Kartoffelchips knabbern. Ich weiss auch schon, was dabei herauskommt: Nämlich gar nichts.

Alle diese Probleme sind seit mindestens 50 Jahren bekannt und nicht erst seit vorgestern. Mit einem wilden Pogo auf dem Tisch werden sie sich sicher nicht lösen lassen.
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Alles in Maßen. Erkenne dich selbst.

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Oregano ist offline
Themenstarter Beiträge: 63.694
Seit: 10.01.04
Da hast Du - fürchte ich - leider Recht. Trotzdem ist es meiner Meinung nach besser, einen wilden Pogo auf dem Tisch" zu tanzen (?) als Kartoffelchips kauend gar nichts zu sagen.

Grüsse,
Oregano
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MaxJoy ist offline
Beiträge: 1.673
Seit: 18.03.16
Ich habe mich schon als Kind für Ökologie interessiert und lebe seit über 30 Jahren konsequent bis ins Detail nach 'grünen' Prinzipien. Das ist gar nicht so einfach und erfordert eine ganze Menge Abwägen und Nachdenken - und da geht es nur um den persönlichen Bereich und nicht um die große Politik.
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Oregano ist offline
Themenstarter Beiträge: 63.694
Seit: 10.01.04
Ist klar, MaxJoy.
Ich finde allerdings,daß persönlicher Bereich und große Politik nicht wirklich getrennt werden können. Denn der Einfluß des Verbrauchers auf die Politik generell und auf Firmen-Politiken ist doch vorhanden.
Politiker und Parteien möchten gewählt werden; Firmen möchten verkaufen ...

Hier gibt es Nachrichten zum Thema "Bienen":
http://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Tier/Biene/

Grüsse,
Oregano
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Geändert von Oregano (23.10.17 um 09:19 Uhr)

Bienen- und Insektensterben

Felis ist offline
Beiträge: 5.379
Seit: 14.08.10
Zitat von MaxJoy Beitrag anzeigen
Von mir aus könnt ihr gerne wutentbrannt losziehen und ein paar Chemiker und Bauern lynchen. Ich werde euch gerne dabei zusehen und derweil Bio-Kartoffelchips knabbern. Ich weiss auch schon, was dabei herauskommt: Nämlich gar nichts.
off topic

Mit einem wilden Pogo auf dem Tisch werden sie sich sicher nicht lösen lassen.
Pogo..
Ich tanze lieber den sterbenden Schwan, tanzt du mit?

derweil Bio-Kartoffelchips knabbern
Chips esse ich auch ab und an gern.
Mit "nur Salz".
Nach dem Tanz. Und ohne Gemeuchel dabei...



Felis
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Was man liebt, das möchte man bewahren.

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Kayen ist offline
Beiträge: 5.057
Seit: 14.03.07
Obwohl ich die Chemie/Gifte auch für eine Ursache halte, würde ich trotzdem immer noch mehr Möglichkeiten in Betracht ziehen:

Mein Bauchgefühl tendiert zudem stark in Richtung Funkstrahlung; auch wenn Nabu und Co. diese Möglichkeit eher kritisch/nicht für beweisbar hält:


]https://www.golem.de/1105/83424.html
https://link.springer.com/article/10...592-011-0016-x

Es sind ja nicht nur die Bienen/Insekten, die wie betäubt durch die Gegend fliegen, man sieht auch mehr und mehr Menschen (hier auch viel im Forum nachzulesen) die über Benommenheitsgefühlen berichten.

Da zudem auch noch die "Digitalisierung" mehr und mehr auf die Prioritäten-Liste Nr. 1 der Politik gerückt ist und momentan nicht abschätzbar ist, was uns da noch mehr an "Strahlung" erwartet, dann "Gute Nacht Marie".


Beste Grüße von Kayen
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Geändert von Kayen (23.10.17 um 12:27 Uhr) Grund: Link gelöscht

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Oregano ist offline
Themenstarter Beiträge: 63.694
Seit: 10.01.04
Hallo Kayen,

E-Smog in jeder Form hat sicher Einfluß auf viele Körper-Systeme. Kein Zweifel!
Und deshalb sollte die Politik und der Mensch wachsam sein und sich so gut wie möglich wehren.

Trotzdem:
Ich schätze, daß die Landwirtschaft einen mindestens ebenso großen Einfluß auf das Insekten- und Bienensterben hat und daß dort auch angesetzt werden muß!

Zahl der Insekten um 75 Prozent gesunken - Natur - Wissen - WDR

Grüsse,
Oregano
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Bienen- und Insektensterben

Kayen ist offline
Beiträge: 5.057
Seit: 14.03.07
Zum Thema Elektrosmog und Bienensterben noch weitere Untersuchungen:

Mögliche Ursache für weltweites Massensterben: Stress durch Mobilfunkstrahlen
Elektrosmog ist Gift für Bienen

Verheddert im Mobilfunknetz: Bienen setzt die Strahlung extrem zu. Foto: dpa
Verheddert im Mobilfunknetz: Bienen setzt die Strahlung extrem zu. Foto: dpa

Berlin. Imker schlagen Alarm: Nach dem Winter sind etliche Bienenvölker eingegangen – ein weltweites Phänomen. Jetzt meinen indische Wissenschaftler, eine mögliche Ursache gefunden zu haben: Elektrosmog, in erster Linie verursacht durch Mobilfunkstrahlung, bringt das Orientierungssystem der Bienen durcheinander.

Bislang galten die Varroamilbe, Insektizide, Fungizide, Umweltveränderungen und auch Nahrungsmangel als Verursacher für das rätselhafte weltweite Bienensterben. Aber all diese Faktoren reichten den Forschern nicht aus, um das weltweite Massensterben der Honigbienen zu erklären.

Jetzt verfolgen die Wissenschaftler eine neue Theorie: Das unter Fachleuten als CCD (Colony Collapse Disorder) bezeichnete Phänomen wird in direkten Zusammenhang mit der Strahlung von Mobilfunknetzen gebracht.

Laut Erhebungen der Schweizer Imker sind im vergangenen Winter landesweit etwa 30 Prozent aller Bienenvölker eingegangen oder so geschwächt worden, dass sie nicht überleben werden. Der Frühling 2010 begann ohne das Gesumme von etwa 48000 Bienenvölkern. Auch in Österreich oder Deutschland sieht es ähnlich aus, auch hier starben 30 Prozent der Population. Die Imker stehen diesem Phänomen hilflos gegenüber und befürchten gar ein Aussterben ihrer Bienenstämme.

Wissenschaftler der Panjab University in Chandigarh, Indien, gehen nach jüngsten Studien davon aus, die Hauptursache für das Bienensterben gefunden zu haben. Mit ihrer Entdeckung wollen sie dem Populationsrückgang Einhalt bieten. Ihre Theorie ist, dass die Strahlung von Mobiltelefonen den Navigationssinn der Honig produzierenden Insekten empfindlich stört. „Die immense Zunahme von elektronischen Geräten hat zu einer erheblichen Zunahme des Elektrosmogs in der Umwelt geführt. Das Verhalten der Honigbienen und deren Biologie reagiert sehr empfindlich auf Elektrosmog, da der Orientierungssinn der Honigbiene auf elektromagnetischer Strahlung beruht“, schreiben die Autoren Ved Prakash Sharma und Neelima Kumar in der Fachzeitschrift „Current Science“.

Die Wissenschaftler arbeiteten mit vier Bienenstöcken, in denen die Honigbienen Apis mellifera L untersucht wurden. Bei zweien wurden an der Seite jeweils zwei GSM-Handys (Global System for Mobile Communication), die bei einer Frequenz von 900 MHz arbeiten, platziert. Diese wurden dann zweimal täglich für fünfzehn Minuten miteinander verbunden und ansonsten auf „Stand-by“ eingerichtet. Bei einem dritten Bienenstock installierten sie lediglich Dummys, ein vierter Bienenstock war ohne Mobiltelefone oder Dummys. Das Experiment wurde für 90 Tage durchgeführt.

Nach diesen drei Monaten verzeichneten die indischen Forscher eine deutliche Verkleinerung des Bienenvolkes in den Stöcken, die von den zwei Mobiltelefonen umgeben waren. Hier war die Honigproduktion komplett zum Erliegen gekommen. Die Königin legte erheblich weniger Eier. Fand man in den Vergleichsbienenstöcken im Schnitt täglich etwa 376 Eier, so legten die Königinnen in den Bienenstöcken mit Mobiltelefonstrahlung nur durchschnittlich 145 Eier.

Die Forscher beobachteten weiterhin, dass die Arbeiterinnen desorientiert im Bienenstock herumirrten und nachdem sie den Bienenstock verlassen hatten, um Pollen zu sammeln, immer seltener zum Bienenstock zurückkehrten. Am Ende des Experiments gab es in diesen Bienenstöcken weder Pollen noch Honig.

https://www.noz.de/deutschland-welt/...ift-fur-bienen


Alles Möglichkeiten zum Thema Bienen- und Insektensterben, die wohl leider kaum in den Medien auftauchen werden


Liebe Grüße von Kayen
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Geändert von Kayen (23.10.17 um 12:47 Uhr)

Bienen- und Insektensterben

whity ist offline
Beiträge: 633
Seit: 24.07.06
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