(Schlechte) Erfahrungen: Carbonit/PI-Technologie/Hauswasserfilter

15.10.15 14:21 #1
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Schlechte Erfahrung mit Carbonit Wasserfilter

ReinhardX ist offline
Beiträge: 1.892
Seit: 16.12.11
Zitat von Juppy Beitrag anzeigen
1. Das Gehäuse gut gereinigt und bis jetzt nach zahlreichen Filterwechsel keinen Biofilm mehr.

2. Die Verfärbung am oberen Teil kann aber durch wechseln der Filter kommen die mit einem o-Ring zum abdichten da sind.
Der o Ring hinterlässt solche Spuren auf dem Plastik.
Hallo Juppy,

zu 1. Könntest Du noch einmal sagen, wie Du das genau gemacht hast? Welche Mittel etc.?

zu 2. Diese Aussage verstehe ich nicht ganz. Bei mir jedenfalls ist die leicht rötlich-bräunliche Verfärbung im Gehäuse flächendeckend, einen Zusammenhang mit dem Ring sehe ich nicht.

Viele Grüße:
Reinhard

AW: Schlechte Erfahrung mit Carbonit Wasserfilter

ReinhardX ist offline
Beiträge: 1.892
Seit: 16.12.11
Übrigens teste ich immer noch, wie das Filterwasser verträglicher gemacht werden kann. Ich selbst nehme ja täglich MSM zu mir und habe gestern meinen Sohn eine Flasche (0,75 l) dieses Wassers mit einem Zusatz von ca. 6 Gramm MSM testen lassen. Und er hat es positiv getestet! Demzufolge haben wir uns die Flasche dann geteilt. Er trinkt MSM-Wasser ohnehin gerne und verträgt es sehr gut. Eventuell wäre also der Zusatz von etwas MSM auch für andere Menschen eine Möglichkeit, das Filterwasser als Trinkwasser zu verbessern.

Eine weitere Option könnte eine minimale Gabe Borax sein, also vielleicht 50 Milligramm davon auf 2 Liter Wasser. In dieser Menge/Konzentration sollten das die meisten Menschen vertragen (man muss es natürlich vorsichtig ausprobieren!). Ich selbst komme mit Borax sehr gut zurecht. Gute Wasser enthalten nicht selten Bor, was aber sonst in vielen Gegenden kaum zu finden ist. Es wirkt u.a. gegen Pilzbesiedelungen. - Leider habe ich momentan kein Borax hier (ich habe es zu Hause gelassen) und kann es daher jetzt nicht testen.

Viele Grüße:
Reinhard

Schlechte Erfahrung mit Carbonit Wasserfilter

Juppy ist offline
in memoriam
Beiträge: 1.494
Seit: 07.11.09
Hallo,
ich habe nur mit klaren Wasser den Filter gereinigt, aber sehr darauf geachtet nicht mit den Händen das Ganze zu berühren.

Es ist aber klar, dass unser Trinkwasser gechlort ist um Bakterien ab zu töten wie soll also im Filter sich Bakterien vermehren, wenn man nicht mit den Händen sie rein bringt oder das Wasser wochenlang im Filter ohne Entnahme vor sich hin gammelt.

Braune Stellen können vom Eisengehalt im Wasser kommen, je nach Gebiet mehr oder weniger.

Morgens wird immer erst das Filter-Wasser und auch das normale Wasser so 2 Minuten laufen lassen um eine Entnahme zum trinken oder Kaffee zu entnehmen.

Gestern habe ich getestet, dass Filterwasser und auch das normale Wasser im Blindtest, versteht sich.
Beides ist verträglich und Glasklar.

Ich mache mir keine Gedanken über eine Unverträglichkeit des Filterwassers, wenn Bakterien vorhanden sein sollten kann der Körper sie abbauen, Schwermetalle und Arzneimittelrückstände eher nicht.
So sehe ich das.

Aber jeder hat da seine eigene Einstellung dazu.

Und schwarze Stellen am Wasserhahn oder sonst wo gibt es bei mir nicht.

Gruß
Juppy

Schlechte Erfahrung mit Carbonit Wasserfilter

ReinhardX ist offline
Beiträge: 1.892
Seit: 16.12.11
Zitat von Juppy Beitrag anzeigen
Es ist aber klar, dass unser Trinkwasser gechlort ist um Bakterien ab zu töten wie soll also im Filter sich Bakterien vermehren, wenn man nicht mit den Händen sie rein bringt oder das Wasser wochenlang im Filter ohne Entnahme vor sich hin gammelt.
Nein. Zumindest das Berliner Wasser ist frei von Chlor. Und hier, wo ich jetzt bin (nicht in D), ist das Wasser leider sehr stark gechlort, und trotzdem bildet sich recht rasch an den verschiedensten Orten, wo es hinkommt, zum Beispiel Schimmel. Und das Bild in den Filtern, hier oder dort betrieben, ist ebenfalls identisch

Du hast die Beiträge in diesem thread vermutlich nicht besonders aufmerksam gelesen?

Ob es sich bei den braunen Stellen um Eisenablagerung handelt oder nicht, wäre erst zu prüfen. Man kann die Verfärbung selbstverständlich hinnehmen (das habe ich bislang ja auch getan). Wenn man das Wasser aber nicht verträgt, beginnt man normaler Weise doch, genauer nachzufragen.

Dass man das Wasser nicht wochenlang im Filter vor sich hin gammeln lassen soll, wissen die, die hier schreiben, doch ganz offenbar selbst. Auch, dass man es früh zunächst ablaufen lassen soll usw. Das ist alles geschehen.

Wenn Du Dir, Juppy, um Bakterien keine Sorgen machst und mit dem Wasser gut klar kommst, ist das schön (ich vertrage es ja auch gut und freue mich darüber). Aber das geht eben nicht jedem so, zum Beispiel tiga und auch meinem Sohn. Das ist im Grunde das Thema dieses threads, das sich durch eine gewisse Patzigkeit nicht vom Tisch wischen lässt.

Und auch dann, wenn Du noch ein drittes Mal wiederholst, dass es bei Dir keine schwarzen Stellen am bzw. im Auslaufrohr des Wasserhahns gibt (auch dazu meine Gratulation!), kommt davon die schwarze Schmiere, die ich selbst in meinen beiden Geräten gefunden habe, nicht weg.

Und das ist meines Erachtens keine Frage der Einstellung, sondern einfach eine Tatsache.

Viele Grüße:
Reinhard

Geändert von ReinhardX (05.11.15 um 08:46 Uhr)

AW: Schlechte Erfahrung mit Carbonit Wasserfilter

Juppy ist offline
in memoriam
Beiträge: 1.494
Seit: 07.11.09
Hallo,
ich wollte keinen hier auf die Füsse treten.
Habe nur meinen Sachverhalt mit geteilt.
Habe aber das Gefühl, dass hier keiner an einer Lösung der Probleme interessiert ist.

Darum war das mein letzter Beitrag zu diesem Thema.

Gruss
Juppy

Schlechte Erfahrung mit Carbonit Wasserfilter

ReinhardX ist offline
Beiträge: 1.892
Seit: 16.12.11
Zitat von Juppy Beitrag anzeigen
Habe aber das Gefühl, dass hier keiner an einer Lösung der Probleme interessiert ist.
Unsinn. Ich sagte doch, dass Du offenbar den thread nicht richtig gelesen hast.

Viele Grüße:
Reinhard

AW: Schlechte Erfahrung mit Carbonit Wasserfilter

ReinhardX ist offline
Beiträge: 1.892
Seit: 16.12.11
Nachtrag: Heute habe ich zumindest für hier (nicht in D) das Wasserproblem offenbar ultimativ gelöst. Durch Zufall habe ich hier in der Gegend - nur wenige Minuten entfernt - einen Wasserladen gefunden, in dem Pi-Wasser verkauft wird. Sie füllen das Wasser sofort in meine mitgebrachten Glasflaschen ab, für ungefähr 14 Cent pro Liter. Das Wasser schmeckt toll! Und sowohl mein Sohn, als auch ich selbst haben es endlich übereinstimmend positiv getestet.

Der Pi-Filter: Trinkwasseraufbereitung auf höchstem Niveau

Damit setze ich zumindest hier den Carbonit-Filter wahrscheinlich außer Betrieb. Ich selbst bin ja Rohköstler und koche also kaum. Und was außerdem an Wasser-Bedarf zur Einnahme bleibt, werde ich nun auch besser mit dem Pi-Wasser abdecken.

Ich bin erleichtert.

Danke noch einmal an tiga! Ohne ihre hier im Forum dargelegten Erfahrungen wäre ich vermutlich nie dahinter gekommen, dass mein Sohn das Filterwasser nicht verträgt. Und ich hätte nicht nach Alternativen gesucht und dadurch auch das Pi-Wasser nicht gefunden (oder nicht beachtet). Für mich jedenfalls hat sich der Aufwand hier sehr gelohnt.

Viele Grüße:
Reinhard

Schlechte Erfahrung mit Carbonit Wasserfilter

de bear ist offline
Beiträge: 962
Seit: 16.06.13
Danke an alle für die ausführlichen Berichte! Sehr wertvoll!

LG de bear

Schlechte Erfahrung mit Carbonit Wasserfilter

ReinhardX ist offline
Beiträge: 1.892
Seit: 16.12.11
Hallo de bear,

vielen Dank für die Rückkopplung! Man freut sich ja immer, wenn man nicht nur so vor sich hin schreibt, sondern das Dargestellte auch jemandem etwas nutzt.

Ich möchte nun noch - ich weiß nicht, ob abschließend - einige Informationen zur Verfügung stellen. Die würden zwar auch in diesen thread - http://www.symptome.ch/vbboard/gesun...ml#post1029553 - , den ich früher einmal eröffnet hatte, passen. Aber sie gehen wohl ganz gut auch hier. Ich verlinke dann später auch zurück.

Mir selbst geht es in der Zwischenzeit - wassermäßig - so gut wie wahrscheinlich noch nie. Denn ich habe hier nun auch noch eine heiße Heilquelle ausfindig gemacht, ebenfalls nur etwa 15 Minuten Fußweg entfernt, wo ich mir alle zwei Tage das frische heiße (schwefelhaltige) Wasser in Glasflaschen füllen lasse. Zum gelegentlichen Kochen von irgendetwas benutze ich noch das Wasser aus dem Carbonit-Filter, ansonsten zwei Drittel Pi-Wasser und zu einem Drittel das Wasser aus der heißen Heilquelle. Ich habe mich - was das Wasser angeht - selten so wohl gefühlt.

Allerdings beschäftigt mich immer noch die Frage, wie man Pi-Wasser auch zu Hause erzeugen kann. Denn ich bin ja nur maximal die Hälfte meiner Zeit hier, ansonsten in Berlin - und dort gibt es nach meinen Recherchen weder Pi-Wasser zu kaufen, noch heiße Heilquellen, jedenfalls dann, wenn man gekochtes Spreewasser nicht dazu rechnen möchte...

Diverse Pi-Wasserfilter bietet wohl vor allem die Firma Maunawai an: https://de.maunawai.com/cms/de. Von den dort offerierten Filtern käme preislich und von der Kapazität her für mich vor allem die Mini-Version, also die "Kanne", in Frage: https://de.maunawai.com/shop/c/de/9.
Die liegt finanziell auch in der Nähe des Carbonit-Filters, was ja auch ein Argument ist.

Nun hatte ich einige Frage zu dieser Kanne, mit denen ich mich per Mail an Maunawai gewandt habe. Mich hatte folgendes interessiert:

1. Liegen bereits Analysen zur Schadstoffminimierung mit diesem Filtersystem vor?
2. Wovon hängt das Wechselintervall der einzelnen Filter ab? Nur von der Zeit, also den drei Monaten? Oder spielt auch die Menge des Wassers und vor allem seine vorherige Reinheit eine Rolle? Würde sich das Wechselintervall etwa verlängern, wenn man bereits gut gereinigtes Wasser in das System gibt?
3. Wie geht man mit dem Filter im Falle einer längeren Abwesenheit um? Wenn man drei oder vier Wochen den Filter nicht benutzt, kann man ihn dann anschließend wieder verwenden? Sollte man ihn vielleicht im Kühlschrank lagern, feucht oder trocken, eventuell sogar frosten? Was ließe sich dazu vorschlagen?

Maunawai hat meine Frage noch am selben Tag beantwortet. -

1. Schadstoffanalysen liegen demnach vor. Dazu habe ich zwei PDF-Dateien erhalten. Hier der link zur ersten (die zweite unten als PDF angehängt): https://drive.google.com/file/d/0B--...uS2lrbGZ3/view

2. Antwort: "Die angeführten Intervalle für den Wechsel der Filter sind Durchschnittswerte. Die Filter können unter Umständen (z.B. Reinheit) auch länger verwendet werden."

3. Die Antwort findet sich wieder in einer PDF, der Bedienungsanleitung zur Kanne: https://de.maunawai.com/uploads/asse...sanleitung.pdf
Es ist demnach jedenfalls so, dass man bei einer mehr als zehntägigen Abwesenheit die Filter auswechseln sollte, was zumindest für mich recht ungünstig ist. Wer allerdings regelmäßig zu Hause ist bzw. die Kanne mitnehmen kann, den sollte das nicht stören.

Die zweite Antwort bedeutet, dass man die Lebensdauer der Filter vermutlich sehr erhöhen kann, wenn man bereits gereinigtes Wasser verwendet. Ich selbst würde dafür entweder eben das Wasser aus dem Carbonit-Filter verwenden und das Ergebnis für mich vorher testen (!). Denn ich halte es für gut möglich, dass das Wasser seinen Charakter noch einmal deutlich verändert, wenn man es anschließend durch den Pi-Filter gibt. Darauf komme ich gleich noch einmal zurück.

Oder: Man verwendet dafür eine kleine Umkehrosmose-Anlage der neuesten Bauart, die ich selbst schon sehr bemerkenswert finde. Zum WaterMaker Mini hänge ich hier im Weiteren auch noch eine PDF an.

Das Besondere an dieser kleinen Umkehrosmose-Anlage ist, dass sie bei einem Preis von ca. 110 Euro offenbar keine regelmäßigen Folgekosten hat. Das Gerät reinigt sich beim Betrieb selbst. Und außerdem kann man es demzufolge auch liegen lassen bzw. es ist so klein, dass man es wirklich beim Verreisen in die Tasche stecken kann. Das klingt schon einmal, finde ich, sehr gut.

Auch wer sich früher schon einmal mit Umkehrosmose-Anlagen beschäftigt hat, sollte deshalb noch einmal nachsehen. Denn das ist doch ein partiell neues Prinzip.

Problematisch an der Umkehrosmose ist für mich allerdings die fehlende Struktur des Wassers (was beim Carbonit nicht anders ist). Das kann sich jeder selbst hier ansehen: https://drive.google.com/file/d/0B--...uS2lrbGZ3/view -
Besonders schön ist das Umkehrosmosewasser, wenn man es optisch darstellt, nicht. Es ist zwar sehr sauber, sicher noch sauberer als das aus dem Carbonit-Filter (soweit es das eben ist). Aber in der Zwischenzeit bewerte ich diesen Aspekt nicht mehr so hoch wie früher, jedenfalls nicht isoliert: Gutes Wasser sollte nicht nur sauber, es sollte vor allem auch wohlstrukturiert sein. Das vor allem macht es widerstandsfähiger auch gegen subtile Verunreinigungen und bekömmlicher für den menschlichen Körper. Hätte ich selbst mich zu entscheiden zwischen extrem sauberem, aber unstrukturiertem Wasser auf der einen Seite und nicht so gereinigtem, aber wohlstrukturiertem Wasser auf der anderen Seite, dann würde ich mich nach meinen jetzigen Erfahrungen für die zweite Variante entscheiden.

Aber das muss man ja nicht. Es kann sein, dass schon das Pi-Wasser aus dem Maunawai-Filter gereinigt genug ist. Das kann man für sich kinesiologisch austesten, braucht also unter einem Versuch auch nicht zu leiden. Und vor allem steht auch die Kombination verschiedener Verfahren zur Verfügung, was die Kosten auch nicht astronomisch in die Höhe treiben würde (die Kosten für den Betrieb des Carbonit-Filters und des Pi-Filtes sind ungefähr auf gleicher Höhe, der WaterMaker Mini kostet offenbar nur die Erstinvestition).

Eine allgemeine Information zu strukturiertem Wasser (in Englisch) hänge ich hier ebenfalls noch an. Das ist ein Kapitel aus einem Buch, das eigentlich auch auf Deutsch erscheinen sollte. Ich habe beim Verlag nachgefragt, leider konnten sie das Projekt nicht verwirklichen. Schade. Aber wen es interessiert, der kann sich das vielleicht auch so erschließen.

Ich glaube, das war es erst einmal.

Viele Grüße:
Reinhard
Angehängte Dateien
Dateityp: pdf Bio-elektr. Auswertung nach VINCENT Q.pdf (326,6 KB, 6x aufgerufen)
Dateityp: pdf WaterMakerMini.pdf (182,9 KB, 8x aufgerufen)
Dateityp: pdf water_structuring.pdf (268,9 KB, 4x aufgerufen)

Geändert von ReinhardX (01.12.15 um 14:20 Uhr) Grund: Links eingefügt

AW: Schlechte Erfahrung mit Carbonit Wasserfilter

Tierfan ist offline
Beiträge: 210
Seit: 19.05.15
Vielen Dank für Eure Interessanten Berichte und Erfahrungen.
Ich überlege mir auch einen Wasserfilter anzuschaffen und finde den PI-wasserfilter interessant. Jedoch sind laut der von RheinhardX angehängten PDF- Datei das Kalkfilterpad sowie die PI-Filterkartusche nicht zu reinigen, sie können nur ausgetauscht werden. Da frage ich mich, ob dort nicht auch eine verkeimung möglich ist und wie ich diese verhindern kann, bevor ich beide austausche. Laut Beschreibung reicht täglicher Durchlauf von 2 Litern Wasser. Ist das realistisch?
In den hier angehängten Dateien steht zwar viel über die Reinigungswirkung zur verkeimung habe ich aber leidet nichts gefunden.

Viele Grüße,
Tierfan.


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