(Schlechte) Erfahrungen: Carbonit/PI-Technologie/Hauswasserfilter

15.10.15 14:21 #1
Neues Thema erstellen
Schlechte Erfahrung mit Carbonit Wasserfilter

ReinhardX ist offline
Beiträge: 1.892
Seit: 16.12.11
Hallo tiga,

vielen Dank für die Info! Die Klammer hier findet man erst, wenn man auf "erweiterter Editor" geht. Das war es, was ich nicht wusste, das war bei mir nicht eingestellt. Also versuche ich es einmal.... - Es klappt also! Ich bin begeistert, wieder etwas gelernt.

Viele Grüße:
Reinhard
Angehängte Dateien
Dateityp: pdf Info-Biofilm-110706.pdf (51,7 KB, 18x aufgerufen)
Dateityp: pdf Gutachen_Keime.pdf (309,2 KB, 15x aufgerufen)
Dateityp: pdf Biofilm.pdf (690,5 KB, 13x aufgerufen)

Geändert von ReinhardX (29.10.15 um 00:29 Uhr)

Schlechte Erfahrung mit Carbonit Wasserfilter

damdam ist gerade online
Beiträge: 2.228
Seit: 02.10.10
Hallo Reinhard,

das mit den Dateien funktioniert leider nicht. Es sind keine pdf-Dateien, sondern html-Dateien und darin ist nicht die erwartete Info, sondern es ist die Anmeldeseite vom Forum.

Du müsstest die pdf-Dateien bei Dir auf der Platte gespeichert haben und dann bie der Büroklammer unter "Datei von Deinem Computer hochladen" auf den Button "Durchsuchen" klicken und dann das jeweilige pdf anwählen.

Vielleicht kannst Du ja nochmal gucken...

Viele Grüße

AW: Schlechte Erfahrung mit Carbonit Wasserfilter

tiga ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.283
Seit: 16.03.10
Hallo damdam,

ich kann die Dateien von Reinhard ganz normal nach download öffnen..

Weiter kann ich leider auch nicht helfen..
__________________
Fragen zu Behandlungen usw. bitte öffentlich im Forum stellen.

AW: Schlechte Erfahrung mit Carbonit Wasserfilter

damdam ist gerade online
Beiträge: 2.228
Seit: 02.10.10
Hallo tiga,

danke! Ich hab's jetzt von einem anderen Rechner aus probiert, da geht's. Seltsam, wie so ein Fehler entstehen kann... Tut mir leid für die Verwirrung!

Viele Grüße

Schlechte Erfahrung mit Carbonit Wasserfilter

tiga ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.283
Seit: 16.03.10
Hallo Brigitka,

danke für die Meldung:
Zitat von Brigitka Beitrag anzeigen
ich wollte hier auch mal eine Erfahrung mitteilen. Ich war früher in der Pilze SHG in Berlin. Dort hat uns Frau S. beigebracht, eventuelle Unverträglichkeitsreaktionen in der Mundschleimhaut zu testen.
Man ißt oder trinkt etwas, kaut es langsam und behält es etwas länger im Mund. wenn man sich dabei nicht ablenken läßt, merkt man es schon, wenn es nicht verträglich ist. Schleimhaut wird pelzig, Rachen kratzt, oder Zunge wird stark belegt.
Das ist interessant!
Im Nachhinein finde ich es auch ziemlich beeindruckend, dass ich von 1 Tag Filterwasser ganze 7 Tage lang dieses Gefühl von Belag im Mund hatte.
Ich vermute, dass das die spürbare Entgiftungszeit war, die mein Körper für diese eintägige Aufnahme brauchte.

Viele Grüße - tiga
__________________
Fragen zu Behandlungen usw. bitte öffentlich im Forum stellen.

Geändert von tiga (31.10.15 um 12:48 Uhr)

Schlechte Erfahrung mit Carbonit Wasserfilter

tiga ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.283
Seit: 16.03.10
Hallo Reinhard,

Zitat von ReinhardX Beitrag anzeigen
Gestern habe ich nun Antwort von dem Wasserladen bekommen. Und leider empfinde ich da einen gewissen Kontrast und bin - offen gestanden - auch ein wenig enttäuscht. Aber urteile selbst. Es würde mich sehr interessieren, was Du dazu denkst.
O.K., ich gehe mal die einzelnen Punkte durch. Mich interessiert natürlich auch, welchen „gewissen Kontrast“ du da genauer meinst

Bekannt und nicht neu ist mir die Verhaltensregel, das Gerät täglich zu nutzen und die Filter nach 6 Monaten gewechselt werden sollen (bei Verringerung des Durchflusses auch früher).

Die Untersuchung zur Keimbelastung ist sehr interessant und wirkt auf mich zunächst überzeugend. Allerdings ist der gesamte Versuchsaufbau nicht mit den Nutzungsbedingungen in einer Wohnung vergleichbar..ohne UV-Lampe, extra Bakterienfilter und vollständiger Sterilisation aller dazugehörigen Installationen.
Der Versuch zeigt, dass der Filter effektiv und zuverlässig ist. Das ist schön und ähnliche Untersuchungsergebnisse überzeugten mich ja damals auch zum Kauf.

Aber:
Wir können in unserem Haushalt und somit auch im gesamten Filtersystem keine sterilen Bedingungen vergleichbar mit diesem Versuchsaufbau schaffen.
Man sieht auf meinen Fotos z.B. eine Fluse von einem Wollpullover den ich beim fotografieren trug. Was man alles an unsichtbaren Kontaminationen einbringt kann man sich denken..

Und mir fällt dazu eine mehrfach gemachte Beobachtung ein:

Ich gab das Filterwasser auch meinem 4-beinigen Mitbewohner als Trinkwasser in ein weißes Keramikgefäß.
Mein Tierchen trinkt etwas unregelmäßig. Mal an einem Tag recht viel, mal 2 Tage kaum bis gar nicht – so dass ich den Wasserwechsel manchmal nicht täglich mache, sondern auch mal nur alle 2 Tage wechsel.
Dadurch steht das Wasser also auch mal lange unbewegt.
Mehrfach habe ich gesehen, dass sich auf dem Boden des weißen Gefäßes feinster Kohlestaub abgesetzt hat!
Solch einen grau-schwarz erscheinenden Absatz kann man im Glas gar nicht mit bloßem Auge sehen..
Ich fand das zunächst gar nicht schlimm.... aber nun, im Rückblick stelle ich doch stark in Frage, ob dieser Kohlestaub im Wasser im Sinne des Erfinders ist?
Denn das, was an ausgefilterten Partikeln im Filter verbleiben sollte, muss doch zwangsläufig so mit den Kohlepartikeln ausgespült werden. Das sind ja keine selektiven Kohlestäube, bei denen sich nur nicht kontaminierte Elemente lösen.

Folgende Aussage ist für mich aus u.a. diesem Grund eindeutig nicht 100% sicher:

Grundsätzlich möchten wir noch anfügen, daß alle Verfärbungen, …...
..., sowie dunkle Verfärbungen oder Partikelchen aufgrund der Aktivkohle sich immer vor dem Filtern befinden. Das Wasser aus der Leitung füllt erst das Gehäuse und wird dann erst durch die Patronen gedrückt, somit bleiben i.d.Regel alle diese sichtbaren Rückstände nur auf der Eingangswasserseite.
Du hast ja auch den Kohlestaub im Inneren deines Gehäuses gesehen und ich schätze, der befand sich wie bei mir hauptsächlich an der Stelle, an der das Wasser dann schließlich zum Auslaufhahn gelangt. Also eindeutig auf der – wie in der einen Pdf genannten „Gutwasserseite“, bzw. Ausgangswasserseite. Oder?

Nicht sicher ist diese Aussage auch nicht für mich, weil die altrosafarbenen Verfärbungen die ich an meinem Filter habe sich unter anderem an dem Gehäuseteil befinden, auf den das INNERE des Filters gesteckt wird.
Und dass die Kohlepartikel sich nicht nur eindeutig im Inneren dieses Aufsteckteils befinden und somit im inneren des Filterraums, sondern ganz sicher auch nach außen gelangen ist leider Fakt, da gesehen...und das wiederholt, auch nach längerem Gebrauch und vorschriftsmäßigem Durchspülen des Filters nach Wechsel.

Wie dieser Ausstrom von Kohlepartikeln in dem Versuch dauerhaft verhindert wurde bleibt unklar.
Vielleicht durch wesentlich geringeren Wasserdruck?
Auch, wenn nicht auf die Notwendigkeit hingewiesen wird, habe ich nicht nur beim ersten Gebrauch des Tages (also nach mehrstündigen Standzeiten über Nacht – darüber hatte ich damals einen Hinweis gefunden), sondern auch während des Tages immer erst eine gewisse Menge Wasser ablaufen lassen (mit schlechtem Gewissen ob der Wasserverschwendung, aber irgendwann waren auch meine Gießkannen voll).
Also, auch hier habe ich mehr als die „üblichen Verhaltensregeln“ beachtet.

Für Sie zur Info: Carbonit ist weltweit die einzige Firma, welche jemals ein solches Langzeitgutachten zu einer Patronen hat machen lassen!
Das ist löblich und erschreckend zugleich.

Zum Punkt gründliche Reinigung beim Filterwechsel mit Spülmittel, ohne scharfe Gegenstände und ohne Essig:

Anfänglich reinigte ich das Gehäuse genau so. Da aber der muffige Geschmack ständig so schnell wieder präsent war, ging ich zur zusätzlichen Reinigung mit Essig über und spülte das Gerät, also auch die Schläuche ohne Filter mit mind. 60° heißem Leitungswasser abschließend durch, spülte dann wieder kaltes Waaser nach und trocknete es mit einem bei Kochwäsche gewaschenen Tuch an den zugänglichen Stellen ab.
Dasselbe gilt für die Keramikpipes. In den ersten Monaten nutze ich die nicht – erst, als ich eine Lösung für das „Geschmacksproblem“ suchte, was mir gleichzeitig Verunreinigung implizierte...

Sterile Einmalhandschuhe benutzte ich nicht, weil ich zuvor nie einen Hinweis zur Notwendigkeit las. Aber, natürlich wusch ich mir vor der Reinigung gründlich die Hände, weil mir das logisch erschien, dass eine Kontaminationsgefahr besteht.

Es mag für manche seltsam klingen, aber ich kann Verunreinigungen nicht nur am Geschmack, sondern auch an der Temperatur und der Oberflächenbeschaffenheit fühlen. Nicht nur im Mund, auch mit den Händen, an den meisten Oberflächen ertasten.
Und diese Geschmacksveränderung ging für mein Empfinden auch mit einer Temperaturveränderung einher. Das Wasser schmeckte für mich regelmäßig muffig und wärmer, obwohl es objektiv betrachtet nicht wärmer sein konnte.. Man könnte es auch als „weicher“ beschreiben.
Nach den Reinigungen besserte sich dieser Geschmack zwar, wurde aber nie mehr so rein wie in den ersten Tagen als Gerät und Filter nagelneu waren.

In der einen Biofilm-Pdf steht, dass ein Schlauchwechsel nach 2 Jahren angebracht ist – bei vorigem Auftreten von Biofilm auch früher, sowie bei Geschmacksveränderungen.
Ich nahm die ersten Geschmacksveränderungen nach spätestens 3 Wochen nach dem ersten Einsatz wahr!! Soviele neue Schläuche kann ja kaum jemand finanzieren.

Neu ist mir der Hinweis zur Desinfektion, wenn erforderlich.
Wann ist das erforderlich?
Und warum ist das erforderlich, wenn der Biofilm an sich unbedenklich ist, da er sich ja VOR dem Filter befindet?
Die gleichen Punkte und Fragen stellen sich mir für den Schlauchwechsel alle 2-3 Jahre.
(Mein Gerät war 11 Monate in Gebrauch, als ich die große Pause einlegte).

Letztendlich muss man sich entscheiden mit dem Einsatz eines geprüften und sicheren Wasserfilters diverse Schadtsoffe aus dem Trinkwasser zu entfernen, oder die nicht ökologische Alternative der Mineralwässer zu nutzen, welche allerdings in Sachen Sicherheit und Qualität leider nicht wirklich überzeugend sind. Zumal man Wasser in Flaschen in allerletzter Konsequenz nicht zum Kochen nutzt.
Das schindet erstmal Eindruck und zählt das ökologische Gewissen an.
Mich beeindruckt jedoch leider viel mehr, dass ich mehr als 1 JAHR sehr krasse Einbußen meiner Lebensqualität erlitten habe und statt wie bisher keine gesundheitlichen Fortschritte machte, sondern Rückschritte, die ich nicht verlustfrei nachholen kann.
Dieses verlorene Jahr - genauer 1 Jahr und 3-4 Monate gibt mir niemand zurück!

Und diese für mein Empfinden widersprüchlichen Informationen wie „ohne Biofilm kein Leben.., aber bitte wenn nötig desinfizieren/Desinfektionsmittel benutzen, sterile Einmalhandschuhe beim Filterwechsel nutzen, mit Bürste arbeiten (was ich für falsch halte, da eine Bürste durch anrauhen die Oberfläche vergrößern kann), Schläuche wechseln..und der abschließende Satz in der Biofilm-Pdf „In regelmäßigen Abständen gewartet (Filterwechsel) und gereinigt,
können so der Biofilm und die Keimbelastung auf einem für den
Menschen ungefährlichem Niveau gehalten werden.“
usw. sind bei ganz genauem Hinsehen auch nicht wirklich überzeugend für mich und nach leidlichen Erfahrungen keinesfalls sicher.
Und offenbar existiert hier ja schon ein gewisses Risikobewußtsein.
Warum dann so inkonkrete Angaben wie "regelmäßige Abstände", die man auch noch mühsam suchen muss?

Ich bedaure sehr, dass mir dieses noch genauere Hinsehen erst durch meine schlechte Erfahrung möglich ist.
Denn, wir alle sind gefärbt von Subjektivität und damit - je nach Ausrichtung Schönfärberei oder Schwarzmalerei.
In meinem Fall habe ich trotz der vorausgehenden Skepsis viel zu lange schöngeredet, was eigentlich ziemlich deutlich unschön war. Ich wollte zu gern, dass dieses Filtersystem perfekt funktioniert.

Es mag eine echte Errungenschaft für Gegenden sein, in denen echter Trinkwassermangel herrscht – wie in deinem Beispiel Afrika, Reinhard.
Aber für meine Zwecke in Deutschland fehlt mir da die Verhältnismäßigkeit.
Zudem stört mich sehr, dass all die hier aufgeführten „Sicherheitsregeln“ offensichtlich keine Standartinformationen sind.
In meinem Produkt samt Anleitung stand über die meisten Punkte kein Sterbenswörtchen. Das meiste habe ich mir im Internet zusammengesucht und hier nun über dich noch weitere Infos bekommen.

Soweit ausführlich meine Denke dazu

Ich selbst habe übrigens in den letzten Tagen eine Reihe von Experimenten mit diesem und anderen Wässern durchgeführt und bin dabei - wie ich meine - zu interessanten Ergebnissen gekommen. Aber das schaffe ich jetzt noch nicht darzustellen.
Bin gespannt was du berichten wirst.

Schönes Wochenende wünscht tiga
__________________
Fragen zu Behandlungen usw. bitte öffentlich im Forum stellen.

Geändert von tiga (31.10.15 um 13:01 Uhr)

AW: Schlechte Erfahrung mit Carbonit Wasserfilter

ReinhardX ist offline
Beiträge: 1.892
Seit: 16.12.11
Hallo tiga,

ich finde es toll, dass Du so ausführlich auf das Schreiben des Wasserladens und die vom Hersteller zugeschickten Dinge eingegangen bist. Mir selbst hat dazu irgendwie die Kraft gefehlt, ansonsten wäre das meiste bei mir wohl so ähnlich ausgefallen. Mit einem Unterschied: Ich finde manches - etwa die Informationen zum Bio-Film - an sich ganz interessant, bin aber in dem Gesamtrahmen, der hier gegeben ist, von absolut nichts beeindruckt. Der Gesamtrahmen, der mir in der Zwischenzeit unbezweifelbar erscheint, ist für mich der: Der Carbonit-Wasserfilter bzw. das Wasser, das mit ihm erzeugt wird, kann zumindest einzelnen Menschen gesundheitlich schaden. Und weder Hersteller noch Vertreiber des Geräts gehen auf diese Tatsache wirklich ein. Sondern schmettern das Ganze eigentlich nur ab.

Es kann offenbar wieder einmal nicht sein, was nicht sein darf.

Das betrifft für mich auch, die angesichts der Tatsachen ziemlich dreiste Behauptung, dass irgendwelche Verschmutzungen/Probleme grundsätzlich nur vor dem Filter auftreten. Ich habe diese Erfahrung keineswegs so gemacht, Du auch nicht, und die Fotos, die Du gemacht hast, sind doch wohl ziemlich eindeutig.

Ich bin in der Zwischenzeit ca. 1000 Kilometer weiter südlich gelandet, wo ich das zweite Gerät in Betrieb habe. Bei diesem Gerät habe ich definitiv bisher nie großartige Reinigungsaktionen veranstaltet, sondern nach dem halben Jahr Gebrauch stets nur alles durchgespült. Für meine bisherige Wahrnehmung (die sich nun geändert hat) war das Teil immer soweit sauber. Es war jetzt fast genau 6 Monate in Betrieb, und ich habe es gestern geöffnet und untersucht: dasselbe Bild. Leicht rosa-bräunliche Verfärbungen vor und nach dem Filter (im Auslauf unter dem Filter) und dort auch deutliche schwarze Spuren von sehr feinem Kohlengries (eigentlich war der ganze Auslauf innen gräulich verfärbt, was sich auch mit einem Küchentuch aus Papier auf vorsichtige Weise nicht entfernen ließ). Das Ganze sah ungefähr so aus, wie auf den Fotos. Auch die schwarze Dichtung oben war völlig verschleimt. Das ist durch die Darstellung des Herstellers zwar nun erklärt, aber trotzdem keine besonders beruhigende Tatsache.

Ich finde das Nichteingehen des Berliner Wasserladens (und des Herstellers) auf die möglichen gesundheitlichen Probleme nach Genuss des mit dem Carbonit gefilterten Wassers dermaßen enttäuschend, dass ich mich bisher zu keiner Antwort an den Wasserladen entschließen konnte. Mir kommt vor allem das Ende des Schreibens so vor, als dürfte zum Beispiel ein Pharma-Hersteller heute noch sagen: Von schädlichen Nebenwirkungen unserer Produkte wissen wir nichts und wollen nichts wissen (es liegen natürlich immer gewisse wissenschaftliche Studien zu allem vor...), und im Übrigen muss jeder selbst sehen, ob er unseren Versprechungen glaubt oder nicht - ob er lieber von der Krankheit oder von unserem schönen Medikament krank sein möchte...

Bei etc etc. fragen Sie später Ihren Arzt oder Apotheker, nur nicht uns!

Ich habe auf den "Wasserladen" bisher - wie man so sagt - große Stücke gehalten und ihn überall empfohlen. Jetzt aber habe ich keine Lust mehr, ihn noch einmal zu betreten, und wenn ich noch einmal irgendein Gerät kaufe, dann auf jeden Fall woanders. - Wo man wirklich nur verkauft, und nicht obendrein so tut, als ob...

Es gäbe noch mehr dazu zu sagen, vielleicht tue ich das später. Aber ich habe auch das Gefühl, diese Kommunikation bringt uns nicht viel weiter. Es ist offenbar auch hier besser, sich nicht auf andere (Hersteller oder Verkäufer) zu verlassen, sondern eigene Wege zu gehen.

Ein bisschen habe ich das schon getan.

Zunächst hat mich der pelzige Geschmack auf der Zunge beschäftigt, den ich - nun einmal bewusst wahrgenommen - ebenfalls nach dem Trinken des Wassers hatte. Am deutlichsten spürte ich das früh nach gründlichem Ölziehen und Zähneputzen. Dazu muss ich jedoch sagen, dass auch als gut geltende Quellwässer bei mir diese Wirkung haben können. Ich habe mehrere durchprobiert, nach Lauretania fühlte ich mich ungefähr genauso, während alle St. Leonhards Quellen frei von diesem sozusagen schlechten Nachgeschmack waren.

Übrigens kann man den merkwürdigen Geschmack auf der Zunge deutlich reduzieren, wenn nicht fast zum Verschwinden bringen. Das mag zumindest für jemanden interessant sein, der das Wasser an sich verträgt. Es gelingt nach meiner Erfahrung durch eine gründliche Wiederbelebung/Strukturierung des Wassers. Ich habe dafür einmal meine Steine wieder herausgeholt, die mir für diesen Zweck einmal jemand geschenkt hatte, und sie in der Wasserkaraffe versenkt. Außerdem steht diese auf einer Blume des Lebens und vor allem: Ich bringe das Wasser mit einem Milchschäumer gründlich in Bewegung. Der Unterschied ist enorm. Ich habe das Wasser vor und nachher mehrere Leute kosten lassen, die Differenz war für alle sehr gut zu schmecken. Das Wasser schmeckt weicher, und das pelzige, belegte Gefühl auf der Zunge ist fast weg.

Wem das Wasser bekommt... Und das wird nun vielleicht überraschen: Mir bekommt das Wasser nach wie vor gut!! Ich habe in der Zwischenzeit einen kinesiologischen Selbsttest dafür kennen gelernt, den ich jedem Nutzer dieses Wassers nur empfehlen kann. Ich meine den Armlängentest, den Raphael von Assche entdeckt hat und der vor allem durch den Arzt Uwe Albrecht zu einem ganzen System (Innerwise) entwickelt und popularisiert wurde. Der Test ist u.a. nachlesbar in: Uwe Albrecht: Ja/Nein. So einfach kann das Leben sein. Oder man schaut sich schlicht das 5-Minuten-Video auf youtube dazu an.

Richtig ausgeführt, hat der Test eine im Grunde 100-prozentige Zuverlassigkeit. Ich kann mit ihm erfahren, ob etwas "gut" für mich ist oder ob es Körper und Geist irgendwelchen Stress bereitet.

Zum ersten Mal habe ich den Test nachts allein ausgeführt, zunächst für mich selbst. Und ich war total überrascht, dass er immer wieder gesagt hat: Das Wasser ist gut für dich, es bekommt dir, keinerlei Schaden! Beim puren Leitungswasser sah das etwas anders aus. Dann habe ich den Test für meine abwesende Frau und dann für meinen kleinen Sohn (7 Jahre) gemacht. Bei meiner Frau dasselbe Ergebnis. Aber nicht bei meinem Sohn! Davon war ich nun echt überrascht, denn mein Sohn liebt dieses gefilterte Wasser und glaubt auch von Herzen daran.

Zur Sicherheit habe ich den Test später durch meine Frau wiederholen lassen (die an dieses Verfahren zu dem Zeitpunkt absolut noch nicht geglaubt und es eigentlich auch abgelehnt hat). - Aber sie kam auch nach mehreren Wiederholungen exakt zu diesem Ergebnis: Gut für uns, nicht gut für unseren Sohn. Am nächsten Morgen habe ich nun meinen Sohn testen lassen. Dafür habe ich diverse Wässer aufgefahren, und wir haben sie durchgetestet. Er wusste nicht, welches das Filterwasser ist. Der Test hat auch bei ihm sehr deutlich gezeigt, dass ihm das
Carbonit-Wasser gesundheitlich nicht bekommt. Er war darüber ziemlich erschrocken.

Man sollte also - so denke ich - vor dem Kauf eines beliebigen Filters irgendwohin gehen (in einen Wasserladen zum Beispiel ), wo man das Wasser nicht nur kosten (das sagt ggf. eben nicht so viel), sondern für sich selbst und seine Angehörigen kinesiologisch testen kann.

Mein Sohn bekommt in der Zwischenzeit zum reinen Trinken Quellwasser aus Glasflaschen, während das Kochen etc. nach wie vor mit dem Filterwasser für uns alle erledigt wird. Ich denke bzw. hoffe, dass ihm der eher geringe Anteil nicht besonders schadet. Im Übrigen schließe ich nicht aus, dass sich nach längerer Spülung mit Quellwasser die Situation für ihn vielleicht noch einmal ändert. Wir wiederholen den Test immer wieder einmal, er dauert ja auch nur Sekunden und erhöht doch die psychische und körperliche Sicherheit.

Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen skurril, ist es aber meine Meinung nach nicht: Bevor ich hier angefangen habe zu schreiben, habe ich auch noch einmal alles Mögliche durchgetestet. Gleichbleibendes Ergebnis. Und ich kam auch auf die Idee, für Dich, tiga, zu testen. Das Ergebnis war: Das Carbonit-Filterwasser ist nach meinem Körpergefühl (das zahllose Informationen, die ich vor allem auch durch Dein Schreiben bekomme, aufgenommen hat) tatsächlich nicht gut für Dich, sehr deutlich sogar, während Du das reine Leitungswasser eigentlich gut verträgst. - Solltest Du es einmal auf die genannte Weise testen, wirst Du - so vermute ich - zu demselben Ergebnis kommen.

Für heute mit herzlichen Grüßen:
Reinhard

Geändert von ReinhardX (02.11.15 um 19:17 Uhr)

AW: Schlechte Erfahrung mit Carbonit Wasserfilter

damdam ist gerade online
Beiträge: 2.228
Seit: 02.10.10
Hallo,

ich vermute mal, der Wasserladen/Hersteller kann nicht mehr dazu sagen, weil er inhaltlich nicht mehr weiß. Aber so wie sie schreiben, negiert das ja quasi die Erfahrungen von tiga... Hast Du das denn nur schriftlich nachgefragt oder hast Du mit den Leuten aus dem Wasserladen gesprochen? Da kann man ja nachhaken. Ob es was bringt, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Wie gesagt, ich glaube nicht, dass die handfeste Informationen haben.
Mir selbst ist nur aufgefallen, dass die in dem Test ja nur 2 Keime getestet haben (weiß allerdings nicht mehr, ob in dem einen Dokument vielleicht mehr dazu stand), aber es können ja ganz andere Keime eine Rolle spielen...

Viele Grüße

Schlechte Erfahrung mit Carbonit Wasserfilter

ReinhardX ist offline
Beiträge: 1.892
Seit: 16.12.11
Zitat von damdam Beitrag anzeigen
Aber so, wie sie schreiben, negiert das ja quasi die Erfahrungen von tiga...
Hallo,

hier liegt für mich das Hauptproblem. An der Kompetenz liegt es meiner Meinung nach nicht. Insbesondere die Chefin des Ladens, die mir auch geantwortet hat, kennt sich mit ihrer Materie teilweise beeindruckend gut aus, wie ich durch mehrere Gespräche mit ihr weiß. Sie schreibt nicht umsonst über zwanzig Jahre Erfahrung. Denn sie testen ihre Produkte, sie sind in Kontakt mit den Herstellern, sie weisen manche Dinge wegen Schädlichkeit auch zurück usw.

Aber hier, mit dem Carbonit-Filter, ist offenbar eine gewisse Grenze erreicht. - Vielleicht habe ich ja zu viel Hannah Arendt, Ivan Illich und solche Dinge gelesen? Jedenfalls sehe ich selbst es so: Etwas, das nicht von der Sorge um den Menschen getragen wird, das empfinde ich als wertlos. Und eben von dieser Sorge um den Menschen spüre ich in der Antwort des Wasserladens nichts. Sondern es geht nach meinem Eindruck im Grunde nur darum, das Geschäft schützen. Sowohl der Wasserladen, als auch der Hersteller fühlen sich - wie gesagt, wenn mich mein Eindruck nicht täuscht - durch die Mitteilung, welche Probleme bei tiga aufgetreten sind, eigentlich nur angegriffen. Was ich da von ihnen lese, empfinde ich als eine Art von Verteidigung. Und aus meiner Perspektive ist das einfach absurd.

Ich glaube nicht, dass ein persönliches Gespräch an dem Ganzen gegenwärtig etwas Sinnvolles ändern kann. Außerdem mache ich mich von der Einsicht anderer Leute nicht gern abhängig, sondern handele/erkunde lieber selbst. Siehe oben.

Die Frage mit den zwei Keimen, die da lediglich untersucht wurden, sehe ich genauso. Eine solche Studie als Antwort auf die Mitteilung der aufgetretenen gesundheitlichen Schwierigkeiten (bzw. als Beweis des Gegenteils - und so sollte man das ja wohl verstehen?) zuzuschicken, das halte ich ebenfalls für absurd. Was soll denn das in diesem Zusammenhang beweisen? Dass man sich in seinem Befinden getäuscht hat, weil man die Studie von vor 15 Jahren noch nicht kannte? Wie gesagt: absurd.

Viele Grüße:
Reinhard

Schlechte Erfahrung mit Carbonit Wasserfilter

Juppy ist offline
in memoriam
Beiträge: 1.494
Seit: 07.11.09
Hallo,
besitze den Filter schon 6 Jahren und hatte das Problem mit dem Biofilm auch gehabt.
Bei dem nächsten Filter wechseln habe ich peinlichst geachtet nicht mit den Fingern anzufassen.
Das Gehäuse gut gereinigt und bis jetzt nach zahlreichen Filterwechsel keinen Biofilm mehr.
Werde das Wasser aber mal testen ob es ok für mich ist.
Ich habe ein Untertischgerät wo immer täglich 3-4 Liter entnommen wird.
Schwarze Stellen am Hahn usw. kenne ich nicht.
Die Verfärbung am oberen Teil kann aber durch wechseln der Filter kommen die mit einem o-Ring zum abdichten da sind.
Der o Ring hinterlässt solche Spuren auf dem Plastik.

Gruß
Juppy


Optionen Suchen


Themenübersicht