Gifte vermeiden

16.09.12 10:56 #1
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Raspberry ist offline
Beiträge: 68
Seit: 26.07.09
Hallo,

ich moechte hier einen Thread aufmachen mit Tipps wie man Schadstoffe in der Wohnung (Moebel, Kochgeschirr, Wandfarbe ...), beim Essen, Kleidung und allem Anderen meiden kann.
Denn das wichtigste ist damit erst gar nicht in Beruehrung zu kommen, da wo es zumindest moeglich ist heutzutage.
Ich mache gleich mal den Anfang.

Ich verwende einen Kochtopf aus Glaskeramik (hier sind keine Schwermetalle drin) und benutze Geschirr was nickelfrei ist.


Kaseinfarbe
Wenn Umweltschutz und Verträglichkeit einen großen Stellenwert bei der Wahl zur richtigen Wandfarbe einnehmen, so ist die Kaseinfarbe eine gute Lösung. Sie ist frei von Konservierungstoffen, frei von Giften und sehr diffusionsoffen.
Kaseinfarbe ist keine Wandfarbe, die im Baumarkt erhältlich ist, sondern zum selbst Anrühren mit den Hauptbestandteilen Kalk, Quark, Borax Öl (Rezepte finden Sie im Internet). Das besondere an dieser Farbe ist neben der Umweltfreundlichkeit durch die natürlichen ökologischen Inhaltsstoffe die hervorragende Deckkraft für ein strahlendes Weiß, bei dem zumeist schon ein einziger Anstrich reicht.
Durch die Zugabe des Öls (bei Verwendung von Sonnenblumenöl statt Leinöl wird eine spätere Vergilbung der Wandfarbe vermieden) erhält die Farbe eine Nassabriebbeständigkeit der Klasse 3, ist also waschbeständig. Verwendbar ist Kaseinfarbe auf allen normal saugenden Untergründen (stark saugende sollten grundiert und vorgestrichen werden) wie Raufasertapeten, Gipskartonplatten, verputzten Wänden und Steinwänden. Auf glatten, nicht saugfähigen oder feuchten Wänden (z. B. in Kellerräumen) ist diese Wandfarbe nicht zu verwenden.

Kaseinfarbe enthält Kaseinleim als Bindemittel. Kasein ist der Käsestoff, der sich von sauer gewordener Milch im Quark abscheidet. Das getrocknete Kaseinpulver wird mit Hilfe von sanften laugen, zum Beispiel Hirschhornsalz, Borax oder gelöschtem Kalk wasserlöslich gemacht. Daher nennt man letztere mitunter auch Kaseinkalkfarbe.

Kaseinfarben bilden keinen Film auf der Wandoberfläche wie bei die Leimfarben, sondern verbinden sich mit dem Untergrund und sind sehr waschbeständig. Kaseinfarbe kann relativ einfach selber hergestellt werden. Als Untergrund für einen Anstrich mit Kaseinfarbe eignet sich Kalkputz oder Rauhfaser. Kaseinfarben sind wasserfest und eignen sich daher auch für Feuchträume.
Trotz der einfachen Herstellung läßt sich mit der natürlicher Kaseinfarbe ein professionelles Endergebnis beim Streichen der Wand erzielen. Hochwertige natürliche Rohstoffe gewährleisten eine problemlose und unbedenkliche Verarbeitung der Kaseinfarbe.
Auf chemische Lösungsmittel wird bei der Kaseinfarbe ganz verzichtet. Somit werden auch keine schädlichen Emissionen und Verdunstungen abgegeben, die das Raumklima negativ beeinflussen. Einige natürliche Rohstoffe besitzen naturgemäß einen charakteristischen Eigengeruch - stellen jedoch keine gesundheitliche Beeinträchtigung

Naturfarben
Auf chemische Lösungsmittel wird dabei jedoch ganz verzichtet. Somit werden auch keine schädlichen Emissionen und Verdunstungen abgegeben, die das Raumklima negativ beeinflussen. Einige natürliche Rohstoffe besitzen naturgemäß einen charakteristischen Eigengeruch - stellen jedoch keine gesundheitliche Beeinträchtigung dar. Einige Naturfarben, wie etwa Kaseinfarbe, sind wasserfest und eignen sich daher auch für Feuchträume.
Vollständige Sicherheit gibt die Volldeklaration sämtlicher Inhaltsstoffe auf dem Gebinde. Dieses ist vor allem für Allergiker von besonderer Bedeutung.
Ein Qualitätsmerkmal ist die Ergiebigkeit. Je nach Untergrund genügt ein einmaliger Anstrich für eine ausreichende Deckung. Stark saugende Untergründe lassen sich mit einer natürlichen Tiefengrundierung vorbehandeln.
Eine qualitativ hochwertige Naturfarbe ist für die unterschiedlichsten Untergründe geeignet wie Putz, Raufaser, Gipskarton, Holz und vieles mehr. Sie lässt sich leicht verarbeiten, tropft und spritzt nicht und ist abriebfest.

Was sind Naturfarben? Auch sollte man bei der Auswahl der sogenannten Naturfarben, Ökofarben oder Biofarben vorsichtig sein. Mitunter werden nur einzelne synthetische Komponenten durch natürliche ersetzt. Dieses genügt nicht, um eine "echte Naturfarbe" herzustellen. Dazu bedarf es einer optimalen Auswahl und Kombination pflanzlicher und mineralischer Rohstoffe.
Auf der Suche nach einer für ihn unproblematischen Farbe wird der Heimwerker immer wieder auf die Begriffe "Öko", "Bio" oder "Natur" stoßen. Hier bedarf es der fachkundigen Beratung, um das optimale Produkt herauszufinden.

Wer sensibel auf Gerüche reagiert, der empfindet schnell bestimmte Gerüche als Belästigung. Diese können dann das Wohlfühlen in einem Wohnumfeld stark beeinträchtigen. Hierzu zählen insbesondere frisch gestrichene Wände. Diese können noch lange Zeit ausdünsten und geben dabei ständig Stoffe an die Raumluft ab, die unter Umständen gesundheitlich bedenklich sind. Im ungünstigsten Fall lösen sie Allergien aus.

Was heißt...
... aromatenfrei?
Aromaten sind flüssige Kohlenwasserstoffe, die vom Benzol abgeleitet sind (z. B. Benzol, Xylol, Toluol) und als Lösemittel oder zur Reinigung verwendet werden. Sie gelten als gesundheitlich sehr bedenklich.

... lösungsmittelfrei?
Lösungsmittel enthalten kohlenwasserstoffhaltige Stoffe, die nach der Verarbeitung im Raum verdunsten. Lösungsmittelfreie Produkte basieren überwiegend auf Wasser.

... wasserlöslich?
Eigenschaft bestimmter Stoffe, sich vollständig in Wasser aufzulösen.

Silikatfarben für ein gesundes Raumklima
Naturfarben für die Wandgestaltung liegen im Trend. Silikatfarben zählen dabei zu den interessantesten Möglichkeiten für innen und außen: Ein Mythos von hochwertiger Gestaltung und Unverwüstlichkeit umgibt diese klassische Wandfarbe . Grund dafür ist das mineralische Bindemittel Wasserglas sowie die zahlreichen Anwendungen bei herausragenden Bauten und beim Denkmalschutz.

Silikatfarben haben sich über einen langen Zeitraum bewährt, sie sind gesund, schön und dienen der Werterhaltung. Einfach genial ist das Haftungsprinzip von Silikatfarben: Durch Verkieselung entsteht eine natürliche, höchst beständige Verbindung mit dem Untergrund. Aufgrund der natürlichen Alkalität des Anstrichs wirkt er zudem schimmel- und algenhemmend. Die mikrokristalline Struktur sorgt für eine hohe Dampfdiffusionsfähigkeit. So werden Bauschäden vermieden und das Raumklima verbessert.
Dochbei Silikatfarben gibt es auch große Unterschiede. Wo Natur draufsteht, ist noch lange nicht nur Natur drin. Künstliche Zuschlagstoffe, Kunstharze und komplexe hybride Bindemittel verfälschen die Wirkung von Silikatfarben. Es ist deshalb empfehlenswert, auf die Volldeklaration der Inhaltsstoffe zu achten. Es gibt nur wenige Hersteller, die – wie Biofa - genaue Angaben über die Zusammensetzung ihrer Produkte machen: Hier sind nicht nur alle Bestandteile zu 100% deklariert, sondern auch alle Inhaltsstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen, als aktiver Beitrag für den Klimaschutz.
Naturreine Silikatfarben von Biofa gibt es in jedem gewünschten Farbton, in jeder Trendfarbe. Edelmatte Oberflächen verleihen den Wänden eine besonders natürliche Anmutung. Selbst handwerkliche Maltechniken sind jederzeit zu realisieren. Der Gestaltungslust sind keine Grenzen mehr gesetzt. Es entsteht eine natürliche, wohngesunde Wohlfühlatmosphäre.
Naturreine Silikatfarben sind langlebig, renovierfreundlich und wohngesund. Sie setzen der Fantasie in der Wandgestaltung keine Grenzen. Weitere Informationen erhalten Sie unter BIOFA Naturfarben - Home oder unter Telefon: 07164-9405-0
Biofa Naturprodukte W. Hahn GmbH, Tel. 0 71 64 / 94 05-0
Ein innovatives Farbmischsystem mischt jeden ganz individuellen Wunschfarbton auf natürlicher Basis. Einfach einen beliebigen Farbton aus RAL, NCS oder anderen Farbsystemen auswählen, das Biofa-Farbmischsystem trifft garantiert den richtigen Ton. Der persönlichen Fantasie sind keine Grenzen mehr gesetzt. Jeder Farbton als fertige Natur-Wandfarbe, Streichputz, Lack, Holzlasur oder Öl ist in kürzester Zeit lieferbar und bei Nachbestellung wird Farbtonsicherheit garantiert

Leimfarbe - Wandfarbe auf Leimbasis
Leimfarbe ist auf der Basis von Leimen als Bindemittel hergestellt. Sie besteht aus Kreide, Leim und Wasser als Lösungsmittel und ist problemlos selber herzustellen. Als Untergrund für den Erstanstrich mit Leimfarbe eignen sich alle Innenputze, Rauhfasertapeten und festsitzende Altanstriche.

Ein bestehender Leimfarben-Anstrich muß allerdings nach dem Auftragen von mehreren Schichten wieder abgewaschen werden, da die Haftfähigkeit für weitere Anstriche nicht mehr ausreicht. Dies bedeutet dann bei der späteren Renovierung einen erheblichen Mehraufwand. Allerdings kann der alte Anstrich dann wieder einfach mit Wasser abgewachen werden.
Bei Anstrichen in Feuchträumen ist deswegen allerdings von Leimfarbe eher abzuraten, da das Bindemittel nicht wasserfest ist.
Wenn Sie eine gesundheitlich unbedenkliche Farbe wünschen, die zudem preiswert und gut deckend ist, dann kann Leimfarbe genau die richtige Naturfarbe für Sie sein. Die Farbe ist dampfdiffusionsfähig, frei von jeglichen Zusätzen und somit auch für Allergiker gut geeignet.

hier gibt es noch gute Tipps fuer was man alles Soda nutzen kann.
Soda

dieser Thread passt auch noch zum Thema
http://www.symptome.ch/vbboard/wohn-...chafwolle.html

Ich weiss nicht ob man hier auch Firmen nennen darf oder ist das dann Schleichwerbung?

lg
Raspberry

Gifte vermeiden

Karde ist offline
Beiträge: 5.057
Seit: 23.05.12
Hallo Raspberry
Ich finde es sehr gut was Du hier veröffentlicht hast "Gifte vermeiden"
für mich wird das immer mehr ein Thema auf allen Ebenen.
Im Alltag in unserem Haushalt haben wir viel zu viele Sachen, die Gifte enthalten, bin langsam, so gut es meine Kräfte zulassen dabei diese zu eliminieren.
DANKE wenn Du interessantes weiter schreibst.


Hier eine Frage, die ich mir gestern stellte, evtl. weiss jemand die Antwort.
Bis ins 2004 bemalte ich Rohkeramikfiguren u.anderes, ich benutzte
Acryl und anderen Farben. Die Farben wollte ich gestern für die Spezialabfuhr parat machen, da ich dachte die seien sicher ausgetrocknet. Nun sind die aber immer noch flüssig?
Was meint ihr, was für eine Schädlichkeit haben diese Farben ?
Könnte ich sie irgendwann mal noch benutzen zb. mit einer Maske, oder sind die schon so einfach zu ungesund?
DANKE für Infos.
LG KARDE
__________________
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Gifte vermeiden

Raspberry ist offline
Themenstarter Beiträge: 68
Seit: 26.07.09
Hallo zusammen,

das Thema ist mir über den Weg gelaufen ... und das Plastik, vor allem in Nanogröße schadet ist wohl inzwischen allgemeinhin bekannt. Es gibt sie auch in Kosmetik. Hier ist eine Liste von Produkten, die man wegen Mikroplastik meiden sollte ...
lg
http://www.bund.net/fileadmin/bundne...oduktliste.pdf


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