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Hallo liebe Katzenexperten,
eine Nachbarin hat festgestellt, dass eine Streunerkatze, Kostgängerin bei uns, Milben im Ohr hat.
Das Problem ist, dass sie sehr scheu, ängstlich und obendrein taub ist. Ich möchte sie ungern mit Gewalt oder Betäubung zum Tierarzt bringen.
Andererseits sind die Milben sicher eine Qual für sie.
Aber: selbst wenn sie behandelt würde - wer sagt nicht, dass die Milben nicht wieder kommen?!
Wer hat Erfahrung damit?
Viele Grüße
Arosa
lass Dir vom Tierarzt mal (ohne Katze) das Rezept Oltimectin vet. aufschreiben (Ohrengel genannt). Das hat unseren Katzen immer gut geholfen. Es ist leider verschreibungspflichtig.
Danke, Rawotina, gute Idee.
(Heißt das: Ohren-gel oder Ohr-engel
Und das wird in die Ohren geschmiert, nehme ich an? Armer kleiner Wuschel, er wird das nicht verstehen.
Viele Grüße
A.
ich musste richtig lachen - habe vor dem ersten Gebrauch auch überlegt, wie es heißen könnte. Ich habe mich dann für Gel entschieden - kann aber auch ein Engel sein, weil es so hilfreich ist. Bei Katzen unter 8 Wochen sollte man es aber nicht anwenden. Die Tube hat eine lange Spitze, durch die das Gel ins Ohr gedrückt wird. Ich habe es dann sachte mit etwas Küchenpapier verrieben. Die Katzen wehren sich natürlich kräftig.
LG Rawotina
Geändert von Rawotina (14.10.11 um 14:20 Uhr)
Grund: Schreibfehler
es müssen nicht unbedingt Milben sein, sondern möglicherweise einfach Bakterien. Von daher wäre es doch nicht schlecht wenn ihr den wilden Tiger schnappt, vielleicht beim essen , und mal beim Tierarzt vorstellt .
Liebe Grüße .
Heather
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
Hallo Rawotina, hallo Heather,
danke für Eure Antwort.
Ich muss ja wohl sowieso zum Tierarzt, zunächst ohne Katze, wegen Rezept. Dann kann er mich ja beraten...
Viele Grüße
A.
Wahrscheinlich ist ihr Immunsystem geschwächt. Gesunde Katzen bekommen eher selten Ohrmilben. MM nach sollte sie auch noch entwurmt werden - armes Ding und arme Menschen, die ihr das alles verabreichen sollen....
Ich wünsche uns Vertrauen...den ganzen Tag und die ganze Nacht
Hinweis:
Moderatoren sorgen für die Rahmenorganisation im Board. Beteiligen sie sich inhaltlich,
sollte aus ihrer Moderatorenfunktion keine spezielle fachliche Kompetenz abgeleitet werden.
Bitte keine Wurmmittel verabreichen die man irgendwo noch übrig hat. Wurmmittel werden nach Gewicht der Katze und nach Art des Befalls vom Tierarzt gegeben. Werden irgendwelche Mittelchen einfach so auf Verdacht gegeben besteht die Gefahr das die bestehenden Endoparasiten auf das Mittel eher mit einer Resistenz reagieren und gegen dessen Nachfolger hat man dann noch kaum ein Medikament was wirkt. Zudem schwächt man die Katze noch unnötig.
Wenn schon die Katze in einem schlechten Zustand ist, sollte man sie einfangen und dem Tierarzt vorstellen.
Hallo Rawotina,
ich würde unbedingt raten, streunenden Katzen mit größter Vorsicht zu begegnen.
Ein drastisches Beispiel ist das, was der Mutter meiner Schwiegertochter passiert ist. Besonders katzennarrisch wie sie ist, hat sie einem solchen Tier gleich in die Ohren geschaut und angefangen darin herumzumachen. Da hat das Tier sie in die Hand gebissen so daß es genäht werden mußte. Die Wunde mußte offen gehalten werden, damit sie sich reinigen kann. Inzwischen wurde mehrmals nachoperiert und keiner weiß, was noch alles kommt.
Also, vorsicht bei Katzen die nicht die eigenen sind.
Aber die eigenen sind ja soooo süß.
Schöne Grüße
Margot
Alles Gelingen hat seine Gründe, alles Mißlingen hat sein Geheimnis Joachim Kaiser, Musikkritiker