Baldrian und Entzugserscheinungen

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Hallo zusammen, ich habe eine Frage. Ich nehme jetzt seit ca. 2002, also gut 4 Jahre ein hochdosiertes Baldrianpräparat ein zum schlafen bzw. damit ich schneller einschlafe und besser durchschlafe und am nächsten Morgen etwas fitter bin. Kann schlecht schlafen. Habe jetzt vor einer Woche mit der Einnahme aufgehört bzw. die Tabletten abgesetzt. Seitdem kann ich kaum noch schlafen bzw. werde schon ganz früh wach, fühle mich wie zerschlagen und bin schlecht drauf. Kann das davon kommen? Gibt es auch so Entzugserscheinungen wie bei chemischen Mitteln, nur in abgeschwächter Form vielleicht? LG, Oliver
 
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Vorsicht
Dass Baldrian abhängig macht, wird zwar rege diskutiert, ist aber „wohl zu weit gegriffen“, meint Faust. „Das schließt aber einen Missbrauch nicht aus“. Zum einen nehme die Zahl rezeptfrei gekaufter Baldriantabletten, -tees oder -tropfen ungewöhnlich zu. Auch die Ärzte verordneten entsprechende Präparate immer häufiger – unter anderem auch bei Angststörungen. „Da diese nicht gezielt mit Baldrian behandelt werden können, erhöhen Patienten immer mehr die Dosis“, meint Faust. „Manche Ärzte registrieren dabei entsetzt, dass bis zu 200 Baldrianperlen oder mehr als ein duzend Teebeutel täglich verbraucht werden“.

Bei zu hohen Dosen und langer Einnahme kann es zu Kopfschmerzen, Herzklopfen und Benommenheit kommen. „Darüber hinaus sind Absetzsymptome mit starker Unruhe, Schwindel und Schweißausbrüchen bekannt“, meint Faust, der sich durch zahlreiche Veröffentlichungen zum Thema einen Namen machte.
https://www.focus.de/gesundheit/med...el/anwendungen/stress/baldrian_aid_11060.html

Eine gewisse Abhängigkeit bzw. Entzugserscheinungen können offensichtlich entstehen. Insofern wäre es wahrscheinlich gut, auch Baldrian langsam auszuschleichen.

Gruss,
Uta
 

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