UNTRSCHIEDE: Dihydroquercetin Quercetin Taxifolin Mutagene

12.08.17 14:10 #1
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LoveandHealthy ist offline
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Seit: 17.11.15
Hallo zusammen,
mir ist aufgefallen, dass die Thematik hier im Forum aufgegriffen wurde und beide Infos darüber nicht richtigsind, weil ich sie im Netz anders gefunden habe.
Nun hoffe ich mit der Zusammenstellung aller Infos in diesem Thead die Thematik zur besseren Aufklärung beizutragen (mit Erweiterung erwünscht):


Strukturell unterscheiden sich Quercetin und Taxifolin
((2rhamnoside,3rhamnoside)-Dihydroquercetin) nur unbedeutend, jedoch in ihrer Wirkung wesentlich.


Im ersten Schritt der Gewinnung von Taxifolin werden die unteren Stammenden der Lärchen entrindet und zerhäckselt. Die folgenden Laboruntersuchungen geben Aufschluss über den Anteil der Späne an DHQ (Dihydroquercetin). Durch klassische Extraktionsverfahren wird Taxifolin mit einem Reinheitsgrad von max. 85 bis 88*% erreicht

TAXIFOLIN / Dihydroquercetin
- besitzt nur etwa 50*% antioxidativer Wirkung von Quercetin
- Die fehlende Doppelbindung am C-Ring hat wahrscheinlich zur Folge, dass Taxifolin nicht mutagen und kaum toxisch im Vergleich zu Quercetin wirkt

Wirkung:
- Hemmung der ROS-bildenden Enzyme,
- Hemmung der Thrombozytenfunktion,
- Hemmung der Leukozyten-Aktivierung
- Bluthochdruck senkende und gefäßerweiternde Eigenschaften
- Hemmung der zellulären Melanogenese
- äußere Hautanwendung bei Mäusen: Verhinderung der Produktion von inflammatorischen Zytokinen und Verringerung von Hautentzündungen
- Hemmung die Virulenz krankheitsauslösender Bakterien (im Krankenhauskeim Pseudomonas aeruginosa)
- Verbesserung der Wirksamkeit von herkömmlichen Antibiotika
- hemmt die Produktion von Lipopolysaccharid-induziertem Prostaglandin E.
- stimuliert Haarnachwuchs bei Mäusen
- antimikrobielle Aktivität gegen Streptococcus sobrinus (Die Hemmung der Vermehrung dieser weit verbreiteten Bakterien im Mund kann ein potentes Mittel zur Verhinderung von Karies sein)
- ist eine natürliche Flavonoide
- starke antioxidative Wirkung
- hepatoprotective (Leberschützende) Fähigkeit.
- Wirkt als Adsorbens und detoxifizierende
- schützt und regeneriert Blutgefäße, reduziert ihre Durchlässigkeit und Fragilität
- hat einen großen Einfluss auf die Wiederherstellung von Zellstrukturen der DNA Mitochondrien
- ein sehr potenter Immun-Modulator
- normalisiert die Synthese von Kollagen und Elastin in der Haut
- verjüngende Wirkung
- mildert den Verlauf der bereits bestehenden Krankheiten,
- hat starke entzündungshemmende und antiallergische Wirkung,
- wirkt sich auf die Organe des Verdauungssystems ,
- normalisiert Cholesterin und Blutzucker
- Sehqualität verbessert sich durch die Auswirkungen auf die Blutgefäße und Nerven im Auge und Gehirn
- stärkt das Nervensystem: gegenDepression, nach Schlaganfall
- sehr wirksam gegen Krebs und Chemotherapie
- Herz- u. Kreislaufsystem: Dystrophie Infarkt, Myokarditis, Endokarditis, Herzfehler, Perikarditis, Arteriosklerose, koronare Herzkrankheit, Herzinfarkt, Bluthochdruck, niedriger Blutdruck, Entzündungen der inneren Wände der Blutgefäße, Thrombophlebitis, Krampfadern, Arteriosklerose, Gefäße der unteren Extremitäten, nach einem Myokardinfarkt usw
- Erkrankungen des zentralen & peripheren Nervensystems
- Osteochondrose der Wirbelsäule,
- Parkinson
- ischämischem Schlaganfall, Enzephalopathie, Schädel-Hirn-Trauma, Paralyse, Schlaflosigkeit, Neurasthenie, hohe intrakraniale Druck, Ischias, Kopfschmerz, Migräne und andere.
- Atemwegserkrankungen: chronische Bronchitis, akuter Asthma bronchiale, Lungentuberkulose, akute Erkältungen/Grippe, Lungenentzündung
- Erkrankungen des Verdauungstrakts: Magen- und Darmdysbiose, Gallenblase, Leber, Leberzirrhose, chronische Hepatitis, Gallensteine, Gallenblasenentzündung, Hepatitis, Magengeschwür, Zwölffingerdarm, Colitis, Leberfunktion der Bauchspeicheldrüse, Bauchspeicheldrüsenentzündung, Beeinträchtigung der motorischen und sekretorischen Aktivität des Magens, Gastritis, gastroduodenitis, chronische Verstopfung, Blähungen, Darmpolypen, rektale ulcerosa, Zwölffingerdarmblutungen, Koliken, Darmkoliken, Hämorrhoiden
- Lambliosis.
- Urologische Erkrankungen: akute oder chronische Pyelonephritis, akute/chronische Cystitis, Glomerulonephritis Medium Schiff Vaskulitis, Blasensteine, Nieren und Harnwege.
- HNO: neurosensorische Taubheit, akute /chronische Otitis media, akute Rhinitis, Pharyngitis, Tonsillitis, sphenoid, Tinnitus, Sinusitis, Neurosen Hörnerv Taubheit in beiden Ohren
- Augenkrankheiten: Konjunktivitis, Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Katarakt, Keratitis, Glaukom, verminderte Sehschärfe, Verätzungen der Augen, Gerstenkorn, erhöhter Augeninnendruck nach der OP/Trauma, Netzhautdystrophie
- Hautkrankheiten:Psoriasis, Herpes, Ekzeme,
- Erkrankungen der Haut/Nägel: Seborrhoe, Schuppen, Haut Rhagaden, trophische Narben, Verbrennungen, Erfrierungen, eitrige und Schnitte, Schwielen, Furunkel, Karbunkel, Akne, Knötchen unter der Haut, fleckiger Hautausschlag, Dermatitis einschließlich allergischer, microsporia und Warzen.
- Krankheiten bei Männern: Prostata-Adenom, Prostatitis, Impotenz, Erektionsstörungen, sexuelle Schwäche, Unfruchtbarkeit, Hormonmangel, geringe Beweglichkeit der Spermien, Wiederherstellung der Fortpflanzungsfunktion
- Gynäkologie: Vulvitis, Kolpitis, Entzündung des Gebärmutterhalses, Candidose, Endometriose und endometrititis, Menstruationsstörungen, Störungen des Menstruationszyklus, menopausalen Beschwerden, Unfruchtbarkeit, gutartige und bösartige Prozesse, Myome, Myome, Mastitis, Gebärmutterzysten, Genitalwarzen
- Muskel-Skelett-Erkrankungen: rheumatoide Arthritis, Morbus Bechterew, Bechterew, Arthrose, Polyarthritis, Radikulitis, Osteochondrose, stechende Schmerzen in den Gliedern, stärken Knochen und Muskulatur.
- Endokrinologische Erkrankungen: Hyperthyreose, Schilddrüsenunterfunktion, Kropf, Hyperthyreose, Diabetes, Schilddrüsenknoten, Osteoporose, erhöhte Cholesterinwerte, Verkalkung, Schilddrüsenerkrankungen Langerhans'schen Inseln der Bauchspeicheldrüse, chronische Nebennierenrindeninsuffizienz
- Krankheiten des Immunsystems: Beeinträchtigung der periphere Blut, Anämie, Zahnschmerzen, Stomatitis, Parodontalerkrankungen, Onkologie, Korrektur Waagen, kosmetische Zwecke, Hernie, die Auswirkungen von Strahlung und Chemotherapie
- beseitigt freie Radikale aus dem Körper: Allergien, Verlängerung des aktiven Lebens älterer Menschen Erholung nach körperlicher Überlastung, Muskelmasse,
- Nervosität: Schüler während der Prüfungen, nach dem Kater
- chronisches Müdigkeitssyndrom

Quercetin
Beschreibung:
- gehört zur Gruppe von Flavonoiden mit deutlich mutagenen Eigenschaften
- ist ein Flavonoid zählt zur Untergruppe der Flavonole; es ist ein Pentahydroxyflavon.
- Große Mengen Quercetin in Nahrungsmitteln werden je nach Art der Zubereitung teilweise zerstört
- durch Schälen von Obst/Gemüse sinkt der Flavonoid-Anteil drastisch
- antikarzinogene Wirkung
- wirkt als Radikalfänger (Der genaue Ablauf der Oxidations-Inhibierung in vivo wird allerdings noch diskutiert)
- wirkt direkt gegen Krebs, indem es Tumorzellen am Wachstum hindert und deren Tod hervorrufen kann
- weist eine deutliche Mutagenität auf. Mutagene sind äußere Einwirkungen, die Genmutationen oder Chromosomenaberrationen auslösen, also das Erbgut eines Organismus verändern! Die Eigenschaft, Mutationen auszulösen, wird als Mutagenität bezeichnet, teilweise mit Bezug auf ein Organ. Mutagene führen über einen DNA-Schaden zu einer Mutation.
- Toxisch: Ein Toxizitätsmodell in vitro nicht beim Menschen! hat gezeigt, dass die erhöhte oder längerfristige Gabe von Quercetin toxisch wirken kann. Dabei liegt die toxische Dosis bei der doppelten im Vergleich zur nicht toxischen. Außerdem hemmt Quercetin in vitro die Wirkung des Medikaments Bortezomib durch direkte chemische Reaktion zwischen Quercetin und der Borgruppe.

- hoher Gehalt an Quercetin:
Kapern (1800 mg·kg−1)
Liebstöckel (1700 mg·kg−1)
Tee (Camellia Sinensis)
Zwiebeln – besonders in den äußersten Ringen (284–486*mg·kg−1)
Heidelbeeren (kultiviert 74 mg·kg−1, wild 146–158*mg·kg−1)
Grünkohl (60–110 mg·kg−1)
roten Trauben
Äpfeln (21–440 mg·kg−1)
Schnittlauch (245 mg·kg−1)
Zitrusfrüchten
Brokkoli (30 mg·kg−1) und anderem grünen Blattgemüse
grünen Bohnen (39 mg·kg−1)
Kirschen (32 mg·kg−1)
Himbeeren
schwarzen Johannisbeeren (69*mg·kg−1)
Brombeeren (45 mg·kg−1)
Preiselbeeren (kultiviert 83–156 mg·kg−1, wild 121*mg·kg−1)
der Süßen Eberesche (85 mg·kg−1)
Sanddorn (62 mg/kg) und Krähenbeeren (kultiviert 53*mg/kg, wild 56*mg·kg−1).
Eine 2007 durchgeführte Studie ergab, dass Tomaten aus biologischem Anbau 79*% mehr Quercetin enthielten als bei konventionellem Anbau.[9]




Quellenangaben:
Quercetin – Biologie
Wikipedia
https://pubchem.ncbi.nlm.nih.gov/com...ction=WIPO-IPC
https://link.springer.com/article/10...517-008-0085-7
https://link.springer.com/article/10...517-008-0085-7
div. andere

Geändert von LoveandHealthy (12.08.17 um 14:12 Uhr)


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