Wasseradern, Verwerfungen und Co - Ein Test in eigener Sache

06.06.14 06:56 #1
Neues Thema erstellen

Tronkas ist offline
Beiträge: 17
Seit: 21.11.10
Im Folgenden möchte ich kurz unsere Erfahrungen zum Thema Geopathie erzählen, da sie in vieler Hinsicht lehrreich sind.

Vor einigen Jahren kauften wir ein Haus in Hanglage mit traumhaft schöner Aussicht auf etwa 1000 Meter Höhe. Ein hübsches Holzhaus, etwa 60 Jahre alt, baubiologisch recht gut beieinander, bis auf unabgeschirmte Stromkabel natürlich, und einem alten Einbau-Schrank aus ungut riechenden Spanplatten.

Schnell stellten wir erhebliche Konzentrations- und Schlafstörungen fest, in einer Art, wie wir sie noch nie hatten, ein Gefühl, als ob man an einen Stromkreis angeschlossen sei, ein unheimliches Gefühl. Ich selbst träumte immer wieder von Überflutungen und Riesenwellen, meine Frau bekam nach einigen Wochen massive Herzprobleme.

Nun fingen wir regelrecht an zu testen: Was ist hier los? Elektrosmog? Wasseradern? Was ganz Spezielles?
Zuerst verliessen wir unser Ehebett und "wanderten" wir mit unseren Gästezimmermatratzen durchs Haus und schliefen getrennt voneinander an allen möglichen Stellen. Jedes Mal war es irgendwie anders, aber nie wirklich gut, dieses Stromkreis-Feeling blieb.

Dann schirmte ich das Einzelbett im Gästezimmer mit einem Aaronia-Netz und Bodenmatte 100% gegen Elektrosmog ab, erdete das Ganze und schlief selbst plötzlich wesentlich besser, meine Frau hingegen sehr viel schlechter. Mit zwei Profimessgeräten (HF/NF Bereich) von Gigahertz-Solutions machte ich nun ausgiebige Untersuchungen im und ums Haus, stellte allerdings nur niedrige Werte fest (HF unter 10 μW/qm, NF zwischen 10-30 nT), bemerkte aber auch Radarimpulse, die mir zu denken gaben, da sie mit 20 μWqm einstreuten, ein Wert, der laut Gerätehersteller mit dem Faktor zehn multipliziert werden sollte wegen den Eigenheiten der Elektronik, sich also ein reeler Wert von 200 μWqm ergab.
Aber konnte das der Grund für alles sein?
Ich glaubte dies nicht, denn in der unteren Etage war der Radar nicht feststellbar und unter dem Silber-Netz ohnehin nicht mehr.

Probeweise schliefen meine Frau und ich immer wieder zwischendurch bei Bekannten und in Ferienwohnungen, um ein Gefühl für die Besonderheit in unserem Haus zu bekommen, denn an anderen Orten verschwand sofort dieses Stromkreis-Feeling, auch an Orten, die deutlich stärker mit Mobilfunk oder elektrischen Wechselfeldern belastet waren.

In unserem Haus musste eine Kraft am Werk sein, die ortsspezifischer Art war.
Nun liessen wir Experten kommen.
Zu allererst Herrn Z. aus Süddeutschland, der sich auf seiner Webseite als Experte für allerlei Störeinflüsse ausgibt und uns aus dem Bekanntenkreis empfohlen wurde.
Sein Besuch war ein einziger Reinfall. Nicht nur, dass er einen Teil seiner Messgeräte vergass, er eilte unkonzentriert und eilig durchs Haus, kritzelte auf einem losen Blatt ein paar Linien, die den Verlauf einer Wasserader im Nordbereich des Hauses sein sollte, erzählte was von Geistern im Türrahmen und ging wieder. Das Ganze kostet rund 700 EUR.
Wir hatten den Eindruck, der Herr war körperlich aufgrund seines hohen Übergewichtes und hohen Alters viel zu schlecht beeinander, um überhaupt sorgfältig arbeiten zu können, aber wie gesagt, das ist natürlich subjektiv.

Wir gaben nicht auf und liessen weitere Leute kommen.
Als Nächstes einen Rutengänger aus der Nähe, der einen besonnenen Eindruck machte, wieder eine Wasserader feststellte, die aber anders lag. Und ebenfalls ortete er Geister da und dort und vertrieb sie auch. Zudem liess er Holzkugeln zurück, die wir auf die Wasserader legen sollten.
Anschliessend hatte meine Frau den Eindruck, dass tatsächlich etwas anders war im Haus, ich hingegen nicht.
Also wieder nur Verwirrung.

Der dritte Experte, ein weitererer Rutengänger auf Empfehlung und ein sympathischer älterer Herr, stellte eine lange Nord-Süd-Verwerfung fest und eine Wasserader quer zu all den anderen festgestellten. Und natürlich wieder Geister.
Immerhin lag "seine" Verwerfungszone genau in dem Bereich, an dem wir das am wenigsten gute Gefühl im Haus hatten.
War das also der Weisheit letzter Schluss - eine Verwerfung?
Er empfahl uns, spezielle Korkmatten zu besorgen, was meine Frau auch machte und tatsächlich besser schlief als vorher, aber leider nicht jede Nacht, was aber auch eindeutig andere Gründe hatte (Berufsstress u.a.). Heimlich mogelte mir meine Frau die Korkmatten für einige Tage unters abgeschirmte Gästebett, ohne meine Wissen, und fragte mich, ob ich da unten immer noch dieses komische Herzdrücken hätte, was ich bejahte.
Fazit: Der Blindversuch mit Kork wirkte für mich nicht. Oder kamen sich Kork und Silbernetz ins Gehege?
Mannomann, soviel möglich Störfaktoren rundum, man musste aufpassen nicht paranoid zu werden, gestört gar ob der gestört vielen Möglichkeiten von Störungen.

Ein vierter Experte musste her. Diesmal vom geopathologischen Institut in Wallisellen (CH). Er wuselte durchs Haus, fuchtelte ein paar mal mit einem Aaronia- und einem ROM-Gerät für Elektrosmog durchs Schlafzimmer (etwa zwei Minuten) stellte Werte unter 1 μWqm fest und wandte sich anderen Dingen zu, da für ihn sofort klar war: HF-Smog ist hier in diesem Haus kein Thema. Er sah das Problem mehr beim NF, der ihm mit rund 20 nT zu hoch erschien (Richtwert 4 nT), empfahl uns den Einbau eines Stromfreischalters und legte uns dringend ans Herz, die Blitzschutzanlage auf dem Dach zu demontieren, da sie angeblich als faradayscher Käfig das Erdmagnetfeld negativ beeinflusst.
Letzeres erschien ihm als Hauptgrund für unsere Symptome. Ebenso sollte ich unbedingt das Aaronia-Netz entfernen, das es wegen der Erdung nur Gesundheits-Pribleme verursache (Uff!!!).
Auch er rutete eine Wasserader, schon wieder woanders als die Adern der anderen Experten, aber zumindest mal in der Nähe dieser, was aber in unserem kleinen Haus auch zwangsläufig so sein muss.
Wir erzählten ihm von den bisherigen Fachleuten, deren Ergebnisse er allesamt als Blödsinn abtat, den wir am besten vergessen sollten.
Seine Selbstüberzeugtheit, die markant entlang von Arroganz schrammte, liess uns einerseits hoffen, schreckte uns andererseits aber auch ab.
Wie sehr konnten wir diesem Mann nun vertrauen?
Immerhin dauerte sein Besuch drei Stunden und kostete nur 350 EUR. Falls wir wegen der Wasserader mit neuem Spezialkork seiner Firma abschirmen wollten, wäre dies 3 Monate kostenlos auf Probe.
Probezeit? Klingt gut.
Aber, so meinte er, dies alles bringe nichts, wenn wir nicht vorher den Blitzschutz entfernten und den NF runterdrückten.

Ok, machen wir dies mal.

Fazit bisher also: Jeder sagte was anderes!

Alle Wissenschaftler würden an dieser Stelle des Berichts Beifall klatschen! Denn Wiederholbarkeit ist ein wichtiges Kriterium wissenschaftlicher Untersuchungen. Die gab es in unserem Fall nicht, womit man alle Untersuchungen in unserem Haus als unwissenschaftlich bezeichnen kann.

Ich setze den Bericht in einigen Wochen fort, wenn wir die Blitzschutzanlage demontiert haben.
Bis dahin genissen wir unseren Garten, die Aussicht und unsere Herzprobleme in der Nacht ...

So long

Tronkas


Geändert von Malve (06.06.14 um 07:33 Uhr) Grund: Name anonymisiert

Wasseradern, Verwerfungen und Co - Ein Test in eigener Sache

Juppy ist offline
in memoriam
Beiträge: 1.497
Seit: 07.11.09
Hallo Tronkas,
scheint heute kein Einzelfall zu sein, womit die ganzen Rutengänger einen schlechten Ruf bekommen.
Leider ist auch die Ausbildung zum Rutengänger nicht das gelbe vom Ei.
Zumal nicht jeder testen kann und trotzdem sich Rutengänger nennt und damit Geld verdient.

Ich hoffe das Du einen guten RG findest der das Problem beheben kann.
Wenn einer Korkplatten , Holzkugeln und so weiter verkauft , kann man das Ganze vergessen.
Leider können die RG ohne diesen Verkauf der Dinge kaum davon leben.

Und wenn einer einen Richtwert von 4nT angibt weis er gar nicht wovon er da redet.
Dieser Wert ist heute nur noch im Wald zu finden !

Und wenn einer noch Geister im Hause findet, ist Abstand angesagt.

Mein Tipp, lass mal die Raumluft auf Schadstoffe überprüfen bevor wieder einmal ein RG die Messungen macht.
Wenn da ein altes Holzschutzmittel verwendet wurde, oder Spanplatten ist eine Belastung der Luft nicht ausgeschlossen.
Dabei handelt es sich ja immer um Nervengifte.


Gruß
Juppy

Geändert von Juppy (06.06.14 um 08:23 Uhr)

Wasseradern, Verwerfungen und Co - Ein Test in eigener Sache

Tronkas ist offline
Themenstarter Beiträge: 17
Seit: 21.11.10
[QUOTE=Juppy;1008340]

Zitat Juppy: "Mein Tipp, lass mal die Raumluft auf Schadstoffe überprüfen bevor wieder einmal ein RG die Messungen macht.
Wenn da ein altes Holzschutzmittel verwendet wurde, oder Spanplatten ist eine Belastung der Luft nicht ausgeschlossen.
Dabei handelt es sich ja immer um Nervengifte."

Hallo Juppy,
danke der Nachfrage per E-Mail, was aus uns und dem Haus geworden ist. Nun, wir leben immer noch hier, vor allem auch, weil wir soviel arbeiten mussten, und dann auch noch einen neuen Hanggarten angelegt haben, dass wir keine Zeit mehr hatten, ein anderes Haus zu suchen, was für uns, nach all den Abklärungen, die einzige Alternative zu sein scheint.
Grossartig Schadstoffe gibt es in unserem Holzhaus nicht. Du hast aber recht, es wurden hier dazumal formaldehydhaltige Spanplatten verlegt, und zwar als Bodenauflage in der unteren Etage. Diese habe ich bei Bezug des Hauses und den Renovierungsarbeiten sofort "gerochen" (typisch leicht stechender Geruch, wie man ihn auch von alten Furniermöbeln kennt) und dementsprechend versiegelt und anschliessend einen dicken Massivholzboden drüber gelegt.

Wir machen mittlerweile auch noch folgendes: Über Nacht werden alle Sicherungen/Schützschalter für das Stromnetz rund um das Schlafzimmer herum umgelegt/abgeschaltet. Somit sind die elektrischen Felder am Schlafplatz bei 0,1 nT (!). Ich habe mir dazu extra ein teures Profimessgerät gekauft, um sicher zu sein, dass alles zu korrekten Resultaten führt. Zudem habe ich mit einem geliehenen Spezialgerät die Erdungswerte des Hauses gemessen, weil ich im Internet las, dass auch eine schlechte Erdung zu E-Smog-Problemen führen kann.
Aber auch da: Alles in Ordnung!

Offenbar will uns unser Wohnort zeigen, dass es "Erdkräfte" gibt (wie immer man die auch benennen will ...) die wirken, ohne dass man sie begreift, ohne dass man sie benennen, wissenschaftlich messen und analysieren kann. Wir haben in den letzten Monaten entweder zusammen, oder jeder von uns beiden getrennt, an anderen Orten geschlafen, um sicher zu sein, dass es etwas mit dem Haus und dessen Ort und nicht mit anderen individuellen gesundheitlichen Problemen zu tun hat.
Fazit nach drei Jahren Tests: Es ist wirklich das Haus. Der Ort. Die Lage.

Anbei zwei Bilder unserer Abendaussicht im Wohnzimmer: Du siehst, man kann einen solchen Wohnort natürlich fast nicht mehr hergeben ....

Verrückt: Ein wahrgewordener Wohntraum, der sich zu einem verstörenden Albtraum entwickelt. Aber ich will nicht übertreiben: Wir lieben das Haus und den Garten. Vielleicht hilft uns das auf Dauer über die negativen Faktoren weg.
Aber vielleicht werden hier auch schwer krank ... mal sehen. Die Geschichte geht weiter.
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg DSC02675.JPG (213,7 KB, 22x aufgerufen)
Dateityp: jpg DSC01609.JPG (240,5 KB, 22x aufgerufen)

Geändert von Tronkas (17.08.15 um 06:16 Uhr) Grund: Zeichensetzungsfehler

Wasseradern, Verwerfungen und Co - Ein Test in eigener Sache

Juppy ist offline
in memoriam
Beiträge: 1.497
Seit: 07.11.09
Hallo Tronkas,
ich kann nur den Hut ziehen vor Dir wie Du die Sache angegangen hast.
Besser kann man das Ganze nicht abklären !
Bei so einem Haus mit so einer Lage würde ich auch nicht aufgeben, denn es muss eine Lösung dafür geben.
Hier können ewtl. negative Energien vom Vorgänger noch eine Rolle spielen.

Geistige positive Einstellungen zu dem Haus können eine Besserung bringen.
Das heist, dass Du und dein Partner positiv über das Haus eine Einstellung erzeugst die das verbessern kann.
Es ist ja die letzte Möglichkeit die man noch hat.

Eine Kerze die den Ganzen Tag brennt kann das verstärken.
Wir haben immer eine Kerze an und immer wenn ich sie sehe wird ein positives Gefühl erzeugt.
Wenn wir das Haus verlassen wird sie ausgemacht und wenn wir wieder da sind ist das erste was wir machen , sie an zu machen.

Normal könnte man einen Schamanen kommen lassen der das Ganze mal bewertet und reinigt von dem Negativen.
Leider gibt es so viele schwarze Schafe darunter die man nicht erkennen kann und dann ist alles wieder für die Katz.

Ich würde mir einen Zeitraum setzen wo ich nur das positive in dem Haus sehe und praktiziere.

Danach wenn keine Besserung eintritt kann man immer noch eine Entscheidung treffen.

Ich habe hier ein gutes Gefühl das Du hier auf dem richtigen Weg bis, denn es gibt leider nur wenige die so sich mit der Sache beschäftigen.

Gruß
Juppy

Wasseradern, Verwerfungen und Co - Ein Test in eigener Sache

ullika ist offline
Beiträge: 1.866
Seit: 27.08.13
Zitat von Tronkas Beitrag anzeigen

Wir machen mittlerweile auch noch folgendes: Über Nacht werden alle Sicherungen/Schützschalter für das Stromnetz rund um das Schlafzimmer herum umgelegt/abgeschaltet. Somit sind die elektrischen Felder am Schlafplatz bei 0,1 nT (!). Ich habe mir dazu extra ein teures Profimessgerät gekauft, um sicher zu sein, dass alles zu korrekten Resultaten führt.....
Ich hab auch eine eigenartige Erfahrung gemacht:

Wenn ich mit meinem Bioresonanzgerät arbeite und eine Tür Richtung Zuggleise offen lasse, stört ein Zug, der vorbeifährt, das Gerät setzt immer wieder kurz aus, aber schon eine Minute, bevor er kommt und ca. noch eine Minute, wenn er schon wieder weg ist, schließe ich die Tür, ist die Störung weg.

Am Gerät kann man auch Elektrosmog testen und nun kommt das Eigenartige:
Der Elektrosmog wird nicht besonders stark, wenn der Zug fährt, aber die natürlichen Erdmagnetfelder (Curry, Hartmann...) verstärken sich durch den Zug, aber nicht immer gleich stark. An manchen Tagen mehr und an anderen weniger, vielleicht abhängig von Mond, Sonne oder Planetenkonstellationen, vom Wetter, Luftdruck .... keine Ahnung, auf alle Fälle stehen viele Dinge untereinander in Resonanz und es ist vermutlich kein absolutes Maß, nur einen Wert Elektrosmog zu messen.

Vielleicht sollte man in diese Richtung weiterfoschen?


Dass verschiedene Rutengänger zu anderen Ergebnissen kommen, könnte auch daran liegen, dass vieles nur eine Momentaufnahme ist und alles in Wechselwirkung steht.
__________________
Der Weg zur Gesundheit führt durch die Küche, nicht durch die Apotheke (Sebastian Kneipp)

Geändert von ullika (17.08.15 um 08:51 Uhr)

AW: Wasseradern, Verwerfungen und Co - Ein Test in eigener Sache

Oregano ist offline
Beiträge: 61.548
Seit: 10.01.04
Hallo Tronkas,

Du schreibst, daß das Haus an einem Hang/Berg steht. - Ist dieser Berg evtl. militärisch genutzt (worden)?

Grüsse,
Oregano
__________________
They tried to bury us. They didn't know we were seeds.

Wasseradern, Verwerfungen und Co - Ein Test in eigener Sache
Clematis
Zitat von Tronkas Beitrag anzeigen
Nun, wir leben immer noch hier, vor allem auch, weil wir soviel arbeiten mussten, und dann auch noch einen neuen Hanggarten angelegt haben, dass wir keine Zeit mehr hatten, ein anderes Haus zu suchen, was für uns, nach all den Abklärungen, die einzige Alternative zu sein scheint.
Hallo Tronkas,

hast Du Dich mal mit Feng Shui befaßt? Dieses bietet zahlreiche und oft sehr einfache Möglichkeiten, die Atmosphäre in Häusern zu verbessern und ins Positive zu verändern. Insbesondere Häuser in Hanglagen sind oft vielfachen Einflüssen ausgesetzt, die aus allen Richtungen kommen können.

Gruß,
Clematis

AW: Wasseradern, Verwerfungen und Co - Ein Test in eigener Sache

Tronkas ist offline
Themenstarter Beiträge: 17
Seit: 21.11.10
Vielen Dank für die interessanten Vorschläge, zu denen ich noch kurz etwas schreiben möchte:

Nachdem zwei der Rutengänger, die wir kommen wir liessen, tatsächlich "Geister" derselben Art an derselben Stelle im Haus verorteten, fing meine Frau an, sich Informationen über die Geschichte des Hanges zu beschaffen, mit zum Teil erstaunlichen Resultaten (Selbstmord u.ä.). Ich persönlich kann nicht an solcherlei glauben, bzw., ich habe beschlossen, dies nicht zu tun, da ich keine derartigen Wahrnehmungen habe und grundsätzlich nur glaube, was ich sicher fühle. Vielleicht ändert sich meine Wahrnehmung ja mal. Momentan beschränkt sie sich jedoch auf eine leichte Elektrosensibilität ("Je weniger Felder, umso besser kann ich geistig arbeiten").

Meine Frau hatte zudem vor fünfzehn Jahren eine mehrjährige schamanische Ausbildung bei verschiedenen Fachleuten gemacht und daher mehrmals versucht, mit den Kräften im Haus Kontakt aufzunehmen, was ihr manchmal in guter Weise gelang, manchmal aber auch bekam sie solche Angst, weil sie mit etwas offenbar sehr Gefährlichem in Kontakt geriet, dass sie, aus Angst besetzt zu werden, sofort wieder aufhörte. Offenbar ist dieser Ort hier ein ganz spezieller. Ich erinnere mich, dass einer der Rutengänger irgendetwas von extrem hohen Bovis-Werten des Gästezimmers redete.

Wie gesagt, ich stehe da als Randfigur daneben, höre zu, staune nur, und bin froh, dass ich von all dem nicht zu viel verstehe, bzw. fühle.

Feng-Shui allerdings war mir schon immer sympathisch, weil ich einige der Ideen und Vorschläge schon hatte und praktizierte bevor ich davon hörte, das Prinzip also intuitiv umsetzte (Paravents, Klodeckel, Hauseingang u.ä.). Allerdings mag ich es nicht, aus allem eine komplizierte Wissenschaft zu machen. Ich lese etwas, und wenn es sich für mich spontan "richtig anfühlt", dann setze ich es sofort um!

Ich glaube, wir Menschen spüren viel mehr, als wir an uns selbst erkennen. Häufig sehen Aussenstehende uns viel eher an, wie es uns geht und was wir unbewusst merken, als dass wir es selbst an uns tun.
Man erkennt so häufig Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Wetterfühligkeit bei Kollegen oder Freunden oder uns Unbekannten - aber an sich selbst merkts man's manchmal gar nicht so deutlich, oder erklärt es sich schlichtweg anders.

Geändert von Tronkas (19.08.15 um 06:57 Uhr) Grund: Schreibfehler

Wasseradern, Verwerfungen und Co - Ein Test in eigener Sache
Clematis
Zitat von Tronkas Beitrag anzeigen
Meine Frau hatte zudem vor fünfzehn Jahren eine mehrjährige schamanische Ausbildung bei verschiedenen Fachleuten gemacht und daher mehrmals versucht, mit den Kräften im Haus Kontakt aufzunehmen, was ihr manchmal in guter Weise gelang, manchmal aber auch bekam sie solche Angst, weil sie mit etwas offenbar sehr Gefährlichem in Kontakt geriet, dass sie, aus Angst besetzt zu werden, sofort wieder aufhörte.
Hallo Tronkas,

ich hatte mich schon viele Jahre mit spirituellem Heilen befaßt als ich 1994 in ein Bergarbeiterhäuschen zog, Bj. 1880, in dem mehrere Generationen gelebt und gestorben waren. Hatte innen einige Umbauten und Renovierungen vorgenommen. Nach ca. 3 Monaten wachte ich nachts davon auf, weil ich schwere Schritte mit grobem, festem Schuhwerk, durchs Haus gehen hörte. Erst dachte ich, haste dir eingebildet, denn es war niemand da. Ungefähr beim 6. Mal, war mir klar, daß es keine Einbildung war. Ich hörte mich im Dorf um und erfuhr, daß vor langer Zeit ein Opa hier gestorben war, der das Häuschen besonders liebte.

Bei mir dachte ich dann, daß ich ihn wohl mit den Umbauten, etwa 2 Zimmer verbinden, Treppe verlegen, verärgert hatte und er sich auch nicht mehr so gut zurechtfand. Dann sprach ich mit ihm darüber, warum ich das gemacht hatte und mir damit den Herzenswunsch eines großen Wohnzimmers erfüllt hatte. Erzählte ihm, daß ich das Häuschen gekauft hatte, auch weil es eine gute Atmosphäre ausstrahlte und sehr glücklich damit sei.

"Opa" war's offenbar zufrieden, denn ich wurde von seinen Schritten nie mehr wach. Ob er weiterhin vorbeikommt, jetzt aber leise, weiß ich nicht .

Dies war ein lieber "Geist", doch leider gibt es auch andere und da ist tatsächlich große Vorsicht geboten. Wer mal ein denkmalgeschütztes Schlachtfeld besucht hat, wo zahlreiche Menschen in Qualen gestorben sind, wird auch nach Jahrhunderten mindestens noch eine Gänsehaut bekommen... Oder sich mit dem "Poltergeist"-Phänomen befaßt hat, für das vor allem Jungendliche anfällig sind, weiß, daß es da so einiges an "Unerklärlichem" gibt.

Beim Bezug/Kauf sehr alter Häuser ist daher eine Überprüfung der Hausatmosphäre wichtig. Schamanen und Heiler können das meist zuverlässig durchführen.

Gruß,
Clematis

AW: Wasseradern, Verwerfungen und Co - Ein Test in eigener Sache

Tronkas ist offline
Themenstarter Beiträge: 17
Seit: 21.11.10
Die Geschichte unseres "verfluchten" Hauses geht weiter!

Nach einem Gespräch mit einem Spezialisten für Elektrosmog speziell für Häuser älterer Bauart, lassen wir nun eine sehr teure Spezialmessung besonders der Niederfrequenzen machen in Bezug auf Erdung des Hauses und seiner Bausubstanz sowie der gesamten Lokalität (Grundstück/Bodenbeschaffenheit etc.). Offenbar sind Häuser, die weit weg von einer gut geerdeten Transformatorstation stehen, besonders anfällig für Störfrequenzen des eigenen Hausstromes, weil die Erdung des Hausstromnetzes entweder falsch oder zu schwach ist; es kommt zu impulshaften Resonanzen des NF-Feldes, so dass auch Felder vorhanden sind, wenn z.B. die Sicherungen raus sind!
Eine interessante Sache, die ich mir anhören und anschauen werde, die Messungsarbeiten dauern einen halben Tag. Die Sache ist nicht billg, und vielleicht müssen wir da und dort komplizierte Umbauten vornehmen.

Aber wenn das dann auch nichts bringen sollte, weiss ich immerhin definitiv: Es gibt Phänomene wie Wasseradern und geologische Effekte, die nicht so einfach messbar sind, und diese nehmen Einfluss auf den Körper und sind fühlbar, wenn man genug sensibel ist. Aber auch nicht Sensible, die nicht sicher sind, ob sie da was fühlen oder nicht, leiden wahrscheinlich trotzdem an den Folgen der Effekte, werden also krank, erklären sich den Grund für die Krankheit aber anders.
Obwohl; sicher ist ja nie was ....

Bin gespannt wie es nun weitergeht ...
(Fortsetzung folgt!)

Geändert von Tronkas (07.11.15 um 07:22 Uhr) Grund: Satzstellung

Weiterlesen
Ausgewähltes aus Geopathie
Eure Erfahrungen mit Geopathologie
 
Metallfreie Betten
 


Optionen Suchen


Themenübersicht