Vegan vs. Paleo bei Methylierungsstörungen

05.03.14 11:50 #1
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Vegan vs. Paleo bei Methylierungsstörungen

dadeduda ist offline
Beiträge: 1.503
Seit: 23.08.12
Ich werde hiermit auch den thread verlassen, da ich im Eifer des Gefechtes gar nicht so mitbekommen habe, dass ich ziemlich Off Topic bin, bzw. wir OT sind.

Ich respektiere Veg's, die sich ueber die Gefahren ihrer Ernaehrung im Klaren sind und das REALISTISCH sehen, aber erhoehten Aufwand, regelmaessige Kontrollen und NEM's in Kauf nehmen eigentlich SEHR.

Aber KaninchenstreichelideologieVEG's, mit "vor tausenden Jahren war der Mensch Veganer"-Ideologie kann ich nicht respektieren. Die Fakten sprechen bei bestimmten Naehrstoffen dagegen, FATAL beim B12, das sich so langsam abbaut, dass man es viele Jahre nicht bemerkt.
Da die Gesundheit der Kinder zu riskieren ist fuer mich nicht akzeptabel.

Ich bin entsetzt darüber, zu welchen Mitteln manche Menschen greifen, nur um sich mit ihrer Ideologie durchzusetzen. Vielleicht aber kein Wunder, da es sich beim Carnismus um eine gewaltvolle Ideologie handelt. Wenn man mit Tieren so umgeht, warum sollte man mit Menschen anders umgehen?
Und tschuess

(Uebrigens habe ich soetwas von veganen Eltern erlebt)

P.S.: Sorry an Alle, die hier vegan vs. Paleo bei Methylierungsstoerungen lesen wollten.

Vegan vs. Paleo bei Methylierungsstörungen

Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Hallo margie ,

Du schreibst immer wieder davon , wie hoch die Dunkelziffer der Lebererkrankungen ist, ja, ist mir aufgefallen.
Es wird auch so sein. Da Darmprobleme immer mit Leberproblemen einhergehen dürften.
Egal ob manifeste Krankheit oder nur Überlastung.

Was mir an Deiner Argumentation nicht gefällt, Du schreibst immer "man soll" nicht dieses und nicht jenes essen usw.
Auch ich bekam in der Ernährungsberatung des Gastro wie der Öc. troph. Ärztin zu hören, ich solle Käsebrote zur Nacht essen usw. . Wohlgemerkt, es ging um Beratung wegen meiner Li , u.a. Intoleranzen . Und Unterzucker nach Weglassen der Milchprodukte.

Was das tierische Eiweiss, was man einschränken "soll", angeht, gemeint sein kann nur der exessive Milchprodukte-Verzehr . Der ist tatsächlich ein großes Übel und allgemeine Empfehlungen gehen immer davon aus, das man davon viel konsumiert und Fleisch ( meist gemeint als hochverarbeitete Wurstwaren ) zu Hauff frisst. So sind sämtliche oberflächliche Empfehlungen aufgebaut.....

Ich habe ein Kind , inzwischen Erwachsen, welches aus freien Stücken seit 15 Jahren vegetarisch isst. Gemäßigt Milchprodukte verzehrt und selten mal ein Ei....
Meine Tochter hat garantiert meine Gene ...ist noch jung genug , um zu kompensieren.
Aber was ihre Nährstoffe angeht, Folsäure ( bei sehr gutem Gemüsekonsum ) und B12 und Eisen.....sind DIE auffälligen Werte , Selenmangel krass , Jodmangel sicherlich, nachgewiesen schlechte Zinkwerte und Elektrolyte....Aminosäurenmangel.
Leichte Fäulnisflora und Candida....

Sie gibt sich Mühe mit der Ernährung ...aber ihre Werte sind schlechter als meine. Und AI hat sie auch schon, mit Zwanzig ....

Wenn ich hier schreibe, dann nicht ,was ich gehört habe sondern was ich um mich herum erlebe und an mir erfahren habe.

Ich esse leider viel zu oft dadurch auch fleischfrei.

Für mich sind die Probleme meiner Tochter allzu deutlich, als ich ihre Ernährungsweise für gut befinden könnte.
Viel zu viele Getreideprodukte ....

Ich würde aber nie auf die Idee kommen, es ihr mies zu machen . Auch wenn ich unter genetisch korrekt etwas Anderes für gut halte.

Ich verstehe zelnot sehr gut und dadeduda.
Aber ich weiß auch, aus Erfahrung wird man klug.
__________________
LG K.

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Datura ist offline
in memoriam
Beiträge: 5.003
Seit: 09.01.10
Schaut mal den Film:

NDR-Autorin Schyda Vasseghi und die Familie Rauschning aus Hamburg haben sieben Monate das Leben ihres Öko-Schweins "Dinner" mitverfolgt und den sogenannten "Schweineführerschein" absolviert. Sie haben Dinner mit nur einem Tag kennengelernt, ihn ausgesucht und seinen Namen gegeben, sie haben die Trennung von der Muttersau angeschaut, waren bei der Umsetzung auf die Mastwiese dabei und zuletzt auch bei der Schlachtung und Verwertung Dinners.

Durch den Schweineführerschein haben sie nicht nur Dinner kennengelernt, sondern ein umfassendes Verständnis über die Haltung und Produktion von Fleisch bekommen.
Ein Schweinchen namens Dinner - Reportage & Dokumentation - ARD | Das Erste

Wie findet Ihr das?
Datura

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Datura ist offline
in memoriam
Beiträge: 5.003
Seit: 09.01.10
Hier die Seite von "meine kleine Farm"

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Datura

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margie ist offline
Beiträge: 4.567
Seit: 02.01.05
Hallo Kullerkugel,

Du schreibst immer wieder davon , wie hoch die Dunkelziffer der Lebererkrankungen ist, ja, ist mir aufgefallen.
Es wird auch so sein. Da Darmprobleme immer mit Leberproblemen einhergehen dürften.
Egal ob manifeste Krankheit oder nur Überlastung.
Ich denke, die manifeste Krankheit ist sehr häufig.

1. a) Menschen mit leicht erhöhten Leberwerten werden doch gar nicht auf Leberkrankheiten untersucht, weil nahezu alle Ärzte der Meinung sind, es handele sich um Alkoholiker. Es war für mich sehr frustrierend, als ich merkte, dass auch meine Ärzte das bei mir glaubten. Ich hätte schon 8 Jahre früher auf M. Wilson untersucht werden können, wenn ich geahnt hätte, dass die Ärzte wohl dachten, ich würde zuviel trinken.
Das ist wohl der Hauptgrund, weshalb Leberkrankheiten gar nicht untersucht werden.

b) Oder aber es wird einfach behauptet, die erhöhten Leberwerte kommen von falscher Ernährung und aus diesem Grund wird nicht weiter untersucht.

2. Ein 2. Grund liegt auch im System:
Es gibt rd 15 bis 25 verschiedene Antikörper für Lebererkrankungen. Die zu untersuchen kostet einiges. Aber daran wird gespart! Nicht mal bei Privatversicherten wird da umfassend untersucht aus Angst, dass der Arzt eine Rechtfertigung für die Krankenkasse schreiben muss. Den Schriftverkehr hält auf und der Arzt verdient damit nichts.

3. Der 3. Grund ist die Unwissenheit vieler Ärzte über Leberkrankheiten:
Wenn man bedenkt, dass nicht mal die häufigste Erbkrankheit, die Hämochromatose (Eisenspeicherkrankheit), bei jungen Menschen mit erhöhten Leberwerten untersucht wird, so ist das sehr, sehr traurig. Es genügte das Ferritin und die Transferrinsättigung zu bestimmen.
Selbst wenn dann mal ein erhöhtes Ferritin bei Menschen mit erhöhten Leberwerten festgestellt wird, wird nichts weiter unternommen (so geschehen bei meinem Bruder, bei dem ich dafür sorgte, dass er eine Überweisung in eine Fachambulanz bekam).

Wen wundert es also, dass die Dunkelziffer bei manifesten Leberkrankheiten so hoch ist?

Ob nun Darmprobleme zu Leberkrankheiten führen oder umgekehrt, d. h. Darmprobleme deshalb entstehen, weil die Leber die Gifte aus der Fäulnisflora nicht abbauen kann, ist für mich eher sekundär. Ich denke, ein lebergesunder Mensch kann alles essen, d. h. wenn die Leber überlastet ist, hat sie m. E. eine (vielleicht nur leichte) Störung, wie z. B. einen Gendefekt auf eine der Speicherkrankheiten oder etwas anderes.

Aber darüber mag man sich streiten.

Auch ich bekam in der Ernährungsberatung des Gastro wie der Öc. troph. Ärztin zu hören, ich solle Käsebrote zur Nacht essen usw.
Es gibt aber sehr viele Käsesorten (Hartkäse meine ich), auf denen "Lactosefrei " steht.
Das ist mir in letzter Zeit sehr oft aufgefallen, weil ich mich wieder traue, (etwas) Hartkäse zu essen. Ich hatte Hartkäse jahrelang gemieden, weil ich vor rd. 25 Jahren allergische Reaktionen darauf hatte.
Das Essen zur Nacht ist bei Hypoglykämien offenbar sehr sinnvoll. Leberkranke haben abends auch oft Hunger, d. h. sind da wohl schon wieder leicht im Unterzucker.
Man muss bedenken, ein Leberkranker nimmt von den Nährstoffen, die er isst, vermutlich viel weniger auf, als ein Lebergesunder. Ich sehe das bei mir, ich verwerte nicht mehr sehr viel von meiner Nahrung. Das Meiste wird wieder ausgeschieden.

Was das tierische Eiweiss, was man einschränken "soll", angeht, gemeint sein kann nur der exessive Milchprodukte-Verzehr .
Nein, bei Leberkranken lautet die Empfehlung weniger Fleisch (und wenn, dann sehr mager) oder gar keines, je nachdem wie krank die Leber ist, dafür aber mehr Milchprodukte.
Ich habe gestern dazu wieder gegoogelt und dies erneut so gelesen.

Zu Deiner Tochter:
Also ich würde jemandem, der sich vegetarisch ernährt, Milchprodukte durchaus anraten. Natürlich nicht nur Joghurt, nicht nur Quark, nicht nur Käse, sondern von jedem etwas. Auch Eier halte ich für sehr sinnvoll, weil die auch viele Aminosäuren enthalten und ebenso viel Kartoffeln wegen der Aminosäuren.
Natürlich sollte man vorher wissen, ob sie eine LI hat oder nicht.

Aber zur LI, FI, die über diese H2-Atemtests festgestellt werden, sollte man wissen, dass das "Momentaufnahmen" sein können. D. h. dass man, wenn man einen solchen Test nach 6 Monaten wiederholt, ein anderes Ergebnis herauskommen kann.
Nur die genetisch festgestellten Intoleranzen soll man lebenslänglich haben.
Aber bei vielen Intoleranzen werden dennoch kleine Mengen vertragen.

Dass sich evtl. bei Vegetariern Nährstoffdefizite einstellen können, mag sein.
Aber das gibt es auch bei Fleischessern und es muss nicht an der (evtl. zu einseitigen) Nahrung liegen, sondern es wäre für mich ein Grund zu fragen, funktionieren alle Organe auch so, wie sie sollen? Wobei ich da zuerst mal wieder an die Leber denken würde... ich will aber über die Leber nun auch nicht mehr weiter schreiben.
Sicher kann es zu einseitigen Ernährungen kommen. Aber ich denke, dass ist bei jeder Ernährung möglich, weil man doch dazu neigt, die Dinge, die man gern isst, öfters zu essen, als solche, die man nicht so mag.

Gut, finde ich, dass Du Deine Tochter nicht "bekehren" willst.

Du musst auch bedenken, dass ein junger Mensch auch deshalb Nährstoffdefízite hat, weil er auf seine Ernährung noch nicht so achtet, egal, welche Ernährungsform er praktiziert.

Vielleicht sollte in den Schulen mehr Wert auf Ernährung gelegt werden. Ich habe es stets bedauert, dass man in der Schule nicht mal die Grundkenntnisse fürs Kochen lernte. D. h. Kochen als Unterrichtsfach sollte es m. E. geben und genauso wichtig ist, die Kinder auf evtl. Ernährungsfehler zu unterrichten.
Eigentlich sollte man in der Schule aufs Leben vorbereitet werden und dazu zählt für mich in erster Linie die Ernährung.

Ich verstehe zelnot sehr gut und dadeduda.
Was zelnot angeht, kann ich nur nochmals wiederholen, dass ich nicht gut finde, wenn sie glaubt, dass die Paleo-Ernährung ein Allheilmittel für jedwede Erkrankung ist und wenn sie glaubt, je öfter sie das einem Leberkranken empfiehlt, umso wahrer wird die Empfehlung.
Menschen mit einer schweren Leberkrankheit können sich nicht so ernähren wie Lebergesunde. Die Einschränkungen in der Ernährung nehmen mit dem Funktionsverlust der Leber einfach zu.
Und auch bei anderen Krankheiten, wie der Gicht, gibt es Einschränkungen, was den Konsum von Fleisch angeht.

Jeder soll das essen, was ihm guttut. Wenn Du, so wie Du isst, die wenigsten Probleme hast, verstehe ich das durchaus, wenn Du dabei bleiben willst, mal abgesehen von der ethischen Problematik, die ich gern ändern würde.
Aber mir ist auch klar, dass die ethische Seite sich allenfalls nur verbessern wird (artgerechte Haltung z. B.), es aber, solange ich lebe, nie dazu kommen wird, dass alle Menschen Vegetarier oder Veganer werden.

LG
Margie
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“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

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margie ist offline
Beiträge: 4.567
Seit: 02.01.05
Hallo Datura,

das mit dem Schweinchen Dinner finde ich prinzipiell um Längen besser als die übliche Masttierhaltung. Klar, dass ich, wenn jemand schon Fleisch essen will, für Fleisch aus artgerechter Haltung plädiere.
Ich selbst hätte, wenn ich noch Fleisch essen würde, aber Zweifel, ob ich dann das persönlich kennengelernte Schwein schlachten lassen würde.

Ich habe mir auch überlegt, ob ich nicht "Patin" eines oder mehrerer Schweine werden sollte mit dem Ziel, diese auf so einem Hof solange zu finanzieren, bis sie eines natürlichen Todes sterben, um damit solche Schweine vor dem Schlachthof oder Metzger zu retten.
Würde ich z. B. diesen Eurojackpot von derzeit 34 Mio Euro knacken, würde ich das Geld in großem Umfang für Tierschutz ausgeben ... nur leider gewinnen immer die anderen.


Auch der Link auf "Meine kleine Farm" ist gut:
Natürlich sollte man, wenn man schon Fleisch isst, der artgerechten Haltung den Vorzug geben. Da das Fleisch sicher teurer ist, sollte man denn eben den Fleischkonsum reduzieren, was lt. vielen Empfehlungen auch sehr gesund ist, da viele doch mehr Fleisch essen, als es ihnen guttut.


LG
Margie
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“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

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margie ist offline
Beiträge: 4.567
Seit: 02.01.05
Hallo Dadeduda,


Aber KaninchenstreichelideologieVEG's, mit "vor tausenden Jahren war der Mensch Veganer"-Ideologie kann ich nicht respektieren.
Zu der "Ideologie", dass die Menschen vor tausenden von Jahren Veganer bzw. Vegetarier waren, fühle ich mich auch angesprochen, weil ich darauf öfters hinweise.

Das waren aber nur Reaktionen auf die steten Behauptungen von zelnot, dass der Mensch schon immer Jäger gewesen sei. Zelnot verweist da immer auf die Steinzeit. Im Laufe dieser Steinzeit haben die Menschen mit dem Jagen angefangen. Das scheint richtig zu sein nach allem was man dazu liest.
Aber:
Sie waren zuvor eben nicht Jäger und sie haben zuvor weit überwiegend pflanzliche Lebensmittel gegessen. Denn die Menschen sind von der "Schöpfung" von ihrer Anatomie her (keine Krallen, Zahngebiß, aufrechter Gang) nicht wie z. B. die Raubkatzen fürs Jagen "konstruiert".
D. h. für mich ist der letztgenannte Aspekt entscheidender für eine historische Begründung der Ernährungsform.

LG
margie
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“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

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ADo ist offline
Weiblich ADo
Beiträge: 3.093
Seit: 06.09.04
Hallo Margie, hallo an alle,

natürlich ist der Mensch kein Raubtier aber auch kein reiner Pflanzenfresser, sondern

Als Allesfresser, Omnivore (von omnivor aus lateinisch omnis ‚alles‘ und vorare ‚fressen‘)[1] oder Pantophage (von pantophag aus griechisch παντός pantos, Genitiv zu πᾶν pan ‚alles‘, und φαγεῖν phagein ‚fressen‘)[2] werden Tiere bezeichnet, deren Nahrung sich aus verschiedenartiger Kost aus Pflanzen und Tieren zusammensetzt.[3] Omnivoren sind keine taxonomische Gruppe, sondern umfassen diverse nicht näher miteinander verwandte Arten. Typische Vertreter sind beispielsweise Ratten, Schweine und der Mensch.[3]
Allesfresser

Das Dauergebiss des Menschen weist acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Prämolaren und zwölf Molaren auf, insgesamt also 32 Zähne. Es ist ein Allesfressergebiss.
Gebiss

Was die Krallen angeht... ohne Nagelschere und Co, sowie schuhlos, sähen unsere Hände und Füße nach einer Weile wesentlich tierischer aus.

Dann noch meine ganz persönliche Meinung:

Ich stimme allen zu, die die Massentierhaltung ablehnen. Ich sehe aber keinen Unterschied zur Massenproduktion bei Pflanzen, die ich ebenfalls für empfindungsfähige Lebewesen halte. Beide Arten der "Essensproduktion" sind so nicht akzeptabel. Tatsächlich gibt es andere Modelle und auch Leute, die sie praktizieren. Dass sich das noch nicht durchgesetzt hat, ist aber nicht Gegenstand dieses threads.

Liebe Grüße
__________________
Niveau ist keine Hautcreme!

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Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Das Essen zur Nacht ist bei Hypoglykämien offenbar sehr sinnvoll.
margie , es gibt zwei Wege, dem Unterzucker zu begegnen.

1. man futtert rund um die Uhr ziemlich kohlenhydratreich, entgegnet der dadurch bedingten oft zu hohen Insulinausschüttung mit stetig neuem Zucker.

2. Man hält seinen Insulinspiegel schön flach..es kommt nicht zu der gefürchteten ZUckerachterbahn .....nicht nur Pankreaz , auch die Leber freut sich.

Denn bei stetem Unterzucker wird die Leber überstrapaziert. Muss sie doch, solange sie noch kann, gegensteuern.

Der Thread handelt von Ernährung BEI Methylierungsstörungen.
Wenn ich die Erfahrungen vieler User hier über Jahre mal auswerten sollte, dann würde ich sagen, sehr viele User mit Methylierungsstörungen haben auch KH Verwertungsstörungen.
Insulinresistenz ....

Also würde ich mich unbedingt für Weg 2 entscheiden.

Ansonsten merke ich, das über Begrifflichkeiten hier doch sehr oberflächliches Wissen benutzt wird.

Paleo - oder Steinzeiternährung heißt nie und nimmer nur Fleisch zu essen. Jäger und sammler haben in größeren Gruppen gelebt. Und Beute geteilt. Nicht jeden Tag rannte ein Mammut vorbei und ohne Mühe auf den "Teller". Was recht regelmäßig zu essen da war, waren vermutliche pflanzliche Sammelergebnisse.

Also ordentlich Blatt- und Wurzelgemüse, plus regelmäßig Fleisch in angemessener Menge. Und mit allem, was ein Tier so zu bieten hat. Man verschwendete nichts. Also auch Innereien, Fett usw.
Welchen Weg man einschlägt, kann man sich aussuchen.....

Und Milch dem Leberkranken ganz allgemein zu empfehlen....also ich habe damit erst meine Probleme bekommen.
__________________
LG K.

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zelnot ist offline
Themenstarter Beiträge: 688
Seit: 08.02.12


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