Vegan vs. Paleo bei Methylierungsstörungen

05.03.14 11:50 #1
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Methylierungszyklus - Es geht mir besser!

de bear ist offline
Beiträge: 961
Seit: 16.06.13
Ja, momentan ist alles ein bisschen Durcheinander, ich habe jetzt auch die Orientierung verloren was wo steht. Kann man nicht die Posts im Originalfaden auch belassen, und in den neuen zusätzlich verlinken? Nur so ne Frage...

LG de bear

Methylierungszyklus - Es geht mir besser!

Samuela ist offline
Beiträge: 262
Seit: 16.11.12
Hilfe, ich kann nur noch bis Seite 124 lesen, obwohl 125 Seiten angezeigt werden. Was ist da los?

Methylierungszyklus - Es geht mir besser!

Samuela ist offline
Beiträge: 262
Seit: 16.11.12
Auch diesen eben geschriebenen Beitrag kann ich nicht sehen, ich komm über 124 nicht hinaus. Hilfe bitte per PN.

Methylierungszyklus - Es geht mir besser!

zelnot ist offline
Themenstarter Beiträge: 688
Seit: 08.02.12
Liebe Sami,
ich weiß, dass man vegan bei diesen Problemen niemals auf einen grünen Zweig kommen wird (weil es Mitursache ist natürlich auch), und das bestättigen vor allem immer mehr Ex-Veganer, Ex-Vegis, Ex-Zuckeresser, Ex-Weißmehlesser, etc. in diesem und anderen Foren, die wieder auf Fleisch, Fisch und vor allem langkettige Fettsäuren umgestiegen sind. Vor allem bestätigt das aber auch die Ärzte, die auch hier gerne zitiert werden. Und deine Horrorbilder aus deiner Lieblingslektüre las stecken, da sind andere schon für weniger in trouble geraten.

Und weil es so schön wahr ist, und damit auch nachfolgende Leser eine Chance haben die wichtige Erkenntnis zu erlangen hier nochmal:
The worst nourished patients I see are often vegetarians! I believe that being a veggie is a major risk factor for CFS.

Do have a look at "Homo Carnivorous" - a presentation by Barry Groves, which explains why fat is so important to our diet and does it in lovely pictures! Thank you Barry Groves for this!
http://files.meetup.com/1463924/Homo...rous-WAPF2.pdf
Stone Age Diet - this is a diet which we all should follow - DoctorMyhill

Geändert von zelnot (08.03.14 um 18:08 Uhr)

Methylierungszyklus - Es geht mir besser!

margie ist offline
Beiträge: 4.567
Seit: 02.01.05
Hallo zusammen,

ich habe mich auch schon wiederholt mit der Frage beschäftigt, ob wir Menschen als Fleischesser oder als Pflanzenesser von der Schöpfung geplant waren, weil man daraus doch ableiten kann, welche Nahrung für die Menschen gesund sein sollte.

Der Mensch ist nicht als Fleischfresser von der Schöpfung konzipiert, denn er hat keine Krallen und keine Reißzähne. Der Mensch hat kein Fleischfressergebiss, sondern Zähne, die zum Zermahlen von pflanzlicher Nahrung konzipiert sind wie etwa dem Zerkauen von Früchten.
Fleischfressende Tiere kauen das Fleisch nicht, sie schlucken es in größeren Bissen unzerkaut, da sie aufgrund ihres Gebisses auch kaum kauen können.
Der Mensch ist aufgrund seines aufrechten Ganges wesentlich langsamer wie Raubtiere, die aufgrund ihrer Schnelligkeit, der Krallen und der Reißzähne von der Schöpfung für die Tierjagd ideal ausgestattet sind. Auch das spricht dafür, dass der Mensch nicht für die Jagd von Tieren konzipiert war, im Gegenteil: Er war früher teils auch eine Beute für Raubtiere wie Leoparden.

Der dem Menschen am nächsten verwandte Affe (Schimpanse) ernährt sich auch so gut wie ausschließlich vegetarisch.

Man weiß auch, dass fleischfressende Tierarten (wie z. b. Hunde) so viel Fleisch wie nur möglich essen können, ohne Arteriosklerose, erhöhtes Cholesterin und Gefäßverengung zu bekommen.
Umgekehrt bekommen pflanzenfressende Tiere wie Kaninchen, wenn diesen tierische Fette zwangsverfüttert werden, schnell solche Symptome.
Beim Menschen sind die aus der Arteriosklerose resultierenden Folgeerkrankungen eine der häufigsten Todesursachen.

Die ersten Menschen waren also Vegetarier.

Erst im Laufe der Steinzeit fingen die Menschen mit dem Jagen an. Das mag wohl auch daran gelegen haben, dass aufgrund der Klimaeinflüsse nicht immer die Ernten so üppig waren, dass alle satt wurden.

Die Behauptung, der Mensch sei schon immer ein Fleischesser gewesen, ist nicht richtig.

Wieso sollte dann also eine Ernährung, die fleischlos ist, dem Menschen schaden und wieso sollte fleischhaltige Ernährung gar gesünder sein?

Für die menschliche Leber ist der Fleischverzehr eine Herausforderung.
Viele Menschen sind, ohne es zu wissen, leberkrank oder haben eine schwache Leber. Leberkrank kann man schon mit normalen Leberwerten sein. Die Dunkelziffer für Leberkrankheiten ist dementsprechend auch hoch.

Zu der Frage, ob Fleischverzehr der menschlichen Gesundheit abträglich ist, bin ich der Meinung, dass man diese Frage klar bejahen muss.
Vegetarier leben nun einmal länger, siehe folgende Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums:
https://www.vebu.de/gesundheit/studi...leben-laengerq

Ein weiterer Grund sich vegetarisch zu ernähren, ist, dass man viel weniger Anbauflächen braucht, um Weizen, Kartoffeln, Gemüse anzupflanzen, als Anbauflächen nötig sind, wenn man Futter für Masttiere anbauen will.
D. h. es könnten viel mehr Menschen satt werden, wenn die Anbauflächen für das Futter zum Anbau von Getreide, Gemüse, usw. genutzt würden und es gäbe vermutlich keine Hungernden mehr auf dieser Welt.
Man denke nur daran, dass wir Soja als Futter für unsere Masttiere aus der 3. Welt importieren und dort die Menschen zu wenig zu essen haben.

Die Skandale um Antibiotika im Fleisch, um Pferdefleisch, Gammelfleisch, etc. würde es auch nicht geben.

Es müssten keine Tiere mehr ein qualvolles Leben in nicht artgerechter Haltung führen. Letztlich ist auch die sog. „artgerechte Haltung“ nicht ganz ohne Qualen für die Tiere machbar und am Ende der artgerechten Haltung steht für das Tier immer der vorzeitige Tod.

Tiere sind Lebewesen und keine Sachen, d. h. dass man aus ethischen Gründen nichts vom toten Tier essen will, finde ich eine gute Einstellung.

Ich bin daher davon überzeugt, dass es gesünder ist, keine Nahrung vom toten Tier zu essen.

LG
Margie
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

Geändert von margie (08.03.14 um 18:23 Uhr)

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zelnot ist offline
Themenstarter Beiträge: 688
Seit: 08.02.12
de bear,
vor allem sind europäische Böden Selenarm.
Aber auch bei Selen immer schön vorsichtig, dass habe ich aus dem Streit mit ExLukas gelernt. Denn auch bei mir wurde die Haut etwas fleckig nach monatelanger Einnahme.
Lithium tät ich nie anfassen!

Und wegen des oxidativen Stresses sind SODase Studien sehr aufschlussreich und Enzymstörungen können durch auffüllen von Zn/Mn oder Cu Substitution manchmal abgefangen werden:

SUPEROXIDE DISMUTASE and GLUTATHIONE PEROXIDASE
A functional test looks at the in-vitro efficiency of the patient's red cell superoxide dismutase (SOD) when their neutrophil superoxide production is maximally stimulated. The activity of the individual forms of SOD are explored. General cell protection from damage by superoxide is provided by intracellular zmc:copper-SOD (Zn/Cu-SOD). Mitochondria are protected by manganese-dependent SOD (Mn-SOD). Extracellular SOD (EC-SOD - another Zn/Cu SODase) protects the nitric oxide pathways that relax vascular smooth muscle.
For each form of SODase, genetic variations are known, mutations can occur during excessive oxidative stress on DNA and polymorphisms may be present. DNA adducts can chemically block these genes.

Glutathione peroxidase (GSH-PX) activity is measured in red blood cells. It is a selenium-dependent enzyme and selenium deficiency is the commonest cause of poor enzyme activity. As poor glutathione (GSH) availability is easily overlooked as an additional reason for poor GSH-PX activity, we also measure total GSH in red cells.

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zelnot ist offline
Themenstarter Beiträge: 688
Seit: 08.02.12
Liebe margie,
auch dir kann man immer nur wieder sagen, dass nach neuesten Studien, die auch schon im Spiegel standen, z.B. bei Hyperurikämie niemals FLEISCH und FETT die Ursache waren, sondern FRUKTOSE. Und jeder der diese schmerzlichen Beschwerden hat kann das prüfen.

Weil seit den Achtzigern alle Fette mit künstlichen Transfetten fälchlicherweise gleichgestellt wurden (überlesen, verlesen in den Medien), wurde das wichtigste Nahrungsmittel überhaupt, FETT, insbesondere langkettige Fettsäuren aus Fleisch, zum Sündenbock gemacht, und es kam danach zur Pandämie durch kohlenhydratinduzierten Autoimmunerkrankungen. Und jetzt kommt Paleo...für alle... und alles wird gut.

Geändert von zelnot (08.03.14 um 18:54 Uhr)

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margie ist offline
Beiträge: 4.567
Seit: 02.01.05
Hallo zelnot,

Liebe margie,
auch dir kann man immer nur wieder sagen, dass nach neuesten Studien, die auch schon im Spiegel standen, z.B. bei Hyperurikämie niemals FLEISCH und FETT die Ursache waren, sondern FRUKTOSE. Und jeder der diese schmerzlichen Beschwerden hat kann das prüfen.
Hyperurikämie (erhöhter Harnsäurespiegel) gilt als Auslöser von Gicht.
Meine Harnsäurespiegel liegen unter 4,0, d. h. im eher niedrigen Bereich.
Über 6,0 kann man sich Gedanken machen, ob man über eine Veränderung der Ernährung eingreifen muss.

Deine Behauptung, dass Fleisch keine Rolle spielen würde, kann ich nicht nachvollziehen.
Purinreiche Ernährung (und Fleisch ist purinreich) führt zu erhöhten Harnsäurespiegeln. Das ist eine lange erwiesene Tatsache.
Richtig ist, dass auch zuviel Fruktose dazu beitragen kann wie viele anderen Faktoren auch Übergewicht, Bewegungsmangel, Mangel an Vitamin C, Alkohol, Genetische Veranlagung, etc.).
Aber in erster Linie wird der Fleischkonsum für das Ansteigen der Harnsäurespiegel genannt.

kohlenhydratinduzierten Autoimmunerkrankungen
Hast Du dazu Quellen? Mir ist das auf Anhieb nicht vorstellbar, weil der Nachweis für diese Behauptung nie gelingen kann.
Es wird keinen Menschen geben, der nur Kohlenhydrate isst.

Außerdem spielen bei Autoimmunerkrankungen viele Faktoren eine Rolle.
Leberkrankheiten, um nur ein Beispiel zu nennen, können zu Autoimmunkrankheiten führen. Wie ich oben schon ausführte, wissen viele nicht, dass sie leberkrank sind, d. h. wie sollen diese Menschen, wenn sie als Folge ihrer unentdeckten Leberkrankheit eine Autoimmunkrankheit "oben drauf" bekommen, die Ursache in der Leberkrankheit sehen?
Ich denke z. B. an M. Wilson (Leberkrankheit), bei dem man weiß, dass die Dunkelziffer bei 2 Dritteln liegt und bei dem man weiß, dass diese Leberkrankheit unbehandelt zu Autoimmunerkrankungen führen kann.
Wird aber bei anderen Leberkrankheiten ähnlich sein.

LG
Margie
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller

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zelnot ist offline
Themenstarter Beiträge: 688
Seit: 08.02.12
Auch Ernährung hat mit Methylierung zu tun.
Und so ein Glück, Dr. Yasko ist ja fast der gleichen Meinung wie Dr. Myhill was zu Vermeidende Nahrungsmittel angeht , ich sehe gar Pectine, die es zu vermeiden gilt in ihrer Liste:
DETECTING NEURO-PROVOKING FOODS:
http://www.dramyyasko.com/wp-content...provokers8.pdf

Und natürlich kennt Paleo-Ernährung keine "Neuro-Provoking" Stoffe.
...das weiß man auch bei phoenixrising:
http://forums.phoenixrising.me/index...y-yasko.15163/

Geändert von zelnot (08.03.14 um 20:31 Uhr)

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zelnot ist offline
Themenstarter Beiträge: 688
Seit: 08.02.12
Liebe Margie,
bei jeder Autoimmunerkrankung ist der Darm beteiligt. Das sagen sogar gute Heilpraktiker.
Und wenn du den Darm heilen willst musst du Alkohol, alle Zucker und am besten gleich alle Stärken meiden (und Glutamat etc., also am besten gleich Paleo machen ). Für 2 Jahre, für 5 Jahre, oder vielleicht für immer. Und meist wird dann die Leber von alleine wieder besser, wenn sie noch keinen irreparabeln Schaden (Infektionen, Gene???) davongetragen hat. Und natürlich ist jeder Zucker Treibstoff für Bakterien, Viren und Tumore.

Margie, dass Fleisch den Harnsäurespiegel durch Purine hochtreibt funktioniert nur in der Gegenwart von Fruktose, und das hat auch mit Molybdänmangel und erhöhter Sulfit/Sulfatbelastung zu tun > also einem epigenetischen Problem (wie es in diesem Thread eigentlich diskutiert wird) zu tun.

Aber Fruktose macht noch viel schlimmeres, sie zerstört den Darm, die Leber und sie wandert in die Muskeln um dort Schmerzen und Schwächen zu verursachen.
Und in New York City dürfen auch deshalb neuerdings keine Megaportionen von Soft-Drinks mehr verkauft werden.

Geändert von zelnot (08.03.14 um 20:32 Uhr)


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