Vegan vs. Paleo bei Methylierungsstörungen

05.03.14 11:50 #1
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Vegan vs. Paleo bei Methylierungsstörungen

Zitrone ist offline
Beiträge: 1.026
Seit: 12.10.09
Diese Rechnung würde mich auch interessieren. Ob man es schaffen würde mit einer weniger getreidelastigen Ernährung noch die Ernährung der Weltbevölkerung sicher zu stellen. Wir in den Industrienationen haben ja den unglaublichen Luxus der "food choice".

Wirkliches Paleo beinhaltet, dass das Fleisch aus Quellen stammt, wo die Rinder/Schafe oder was auch immer artgerecht gehalten werden und NUR Gras/Heu gefüttert bekommen. Ich für meinen Teil habe mich davon überzeugt, indem ich bei dem Hof vorbei gefahren bin. Da es sich um Bisons handelt, die ganzjährig draussen stehen, gibt es nicht mal einen Stall. Es werden keine Antibiotika verwendet, es wird nichts zugefüttert. Davon gibt es einige Höfe in D und das Fleisch kann man auch übers Inet bestellen. Bei Fisch finde ich es eigentlich schwieriger. Mir liegt die Überfischung der Weltmeere schwer auf der Seele. Auch die Schwermetallbelastung dergleichen. Dennoch habe ich Fisch wieder in den Speiseplan integriert.

Auf jeden Fall stürzt die Ernährungspyramide immer mehr zusammen. Sie macht einfach keinen Sinn mehr in Bezug auf die unglaubliche Zunahme von Zivilisationskrankheiten, Allergien, Nahrungsmittelintoleranzen. Ich bin gespannt, wie die weitere Entwicklung sein wird.

PS: ich kann da nur für mich sprechen, aber ich esse Fleisch bewusster. Ich weiss um meinen ethischen Kampf, aber ich weiss auch um das, was mein Körper braucht. Mich erinnert das ein wenig an die Indianer, die wirkliche Rituale um ein erlegtes Tier gemacht haben und sich bei dem Tier dafür bedankt haben, dass es ihnen als Nahrung zur Verfügung steht.

Vegan vs. Paleo bei Methylierungsstörungen

Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Nur dienen die meisten Ackerflächen zum Anbau von Soja, Weizen und Mais als Futter für das Rindvieh.
Das ist aber kein natürliches Futter für Rinder. Und damit Rinder Unmengen von Milch geben, brauchen sie auch extra Futter.

Mais wiederum dient in erster Linie als Viehfutter.
Und dann wird daraus noch ganz viel "guter Fruchtzucker" für die Menschen gemacht ....

Nicht hauptsächlich wegen der pflanzlichen Nahrung für den Menschen sterben viele Kleintiere, sondern überwiegend wegen der Produktion von Mastviehfutter.
Natürlich tut es mir um jedes Tier leid, das von uns Menschen getötet wird.
Margie, Du vergisst das oft elend gehaltene Milchvieh völlig ! Das lebt zwar länger, aber selten gut .

Tun das wirklich alle Paleo-Anhänger, dass sie nur grasgefüttertes Fleisch essen?
Und wird bei Rindern, die auf Weiden gehalten werden, nicht - auch nicht zeitweise - anderes Mastfuter zugefüttert?
Artgerecht gehaltene Rinder bekommen Gras, Heu und im Winter auch Grassilage. Bei Bio ist wohl auch ein kleiner Teil Maissilage erlaubt.



Ich glaube einfach, dass man die Ernährungsform Paleo probieren muss. Viele Argumente könnten sich dann erledigen. Ich für meinen Teil habe (abgesehen von anfänglich starken ethischen Bedenken) gespürt, dass es das ist, was mein Körper braucht. Ich habe mich satt gefühlt. Als ob mein Körper das bekommt, was er braucht!
Nun sind wir endlich beim eigentlichen Thema, denn es geht doch immer noch um Gesundung bei Methylierungsstörungen.
Und so sollte das eigene Wohlbefinden und satt sein im Vordergrund stehen ?
ich kann Dir nur bei pflichten Zitrone. Gibt es Fleisch, fühle ich mich danach und den nächsten Tag gut.
Da ich familienbedingt auch oft ohne Fleisch esse , geschmacklich ist das kein Mangel ! , gibt es aber Tage, wo ich nicht richtig satt und zufrieden bin. So merke ich immer, was ich brauche.

Und wenn der Körper das bekommt, was er braucht ( das kann sicher unterschiedlich sein ) , dann hat er die Chance , zu gesunden. Auch die Leber....ist sie doch das am besten regenerierbare Organ.

Ob die Ernährung dann Paleo heißt oder "meine Ernährung" ist doch egal , oder ?
Zur Orientierung mag es erst einmal hilfreich sein.

Aber wer auf Paleo-Foren-Seiten Büchsenfisch oder Kuchenrezepte findet, der ist nicht richtig....
__________________
LG K.

Geändert von Kullerkugel (11.03.14 um 17:35 Uhr)

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Datura ist offline
in memoriam
Beiträge: 5.003
Seit: 09.01.10
Vor allem wird in D massenhaft Mais angebaut, um in Biogasanlagen Energie zu erzeugen. Wo ich wohne, fährt man im Sommer mit dem Rad sozusagen ständig durch "Maiswälder", diese neue Unart ist deutschlandweit verbreitet. Die Böden werden mit Roundup "gedüngt" und mit Insektiziden getränkt, damit der Maiszünsler (oder wie der heißt) die Ernte nicht vernichtet.

Grüße von Datura

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malk ist offline
Beiträge: 1.188
Seit: 26.08.11
Zitat von margie Beitrag anzeigen
Aber der Mensch war, bevor er mit der Jagd angefangen hatte, weit überwiegend ein Pflanzenfresser. Vielleicht hat er mit der Hand auch mal einen Fisch aus einem Gewässer gefangen. So mag es angefangen haben, als er sich dem Verspeisen von Tieren zuwandte.
Nein das ist wissenschaftlich nicht wahrscheinlich. Nochmal, unsere tierischen Vorfahren begannen bereits Fleisch zu verspeisen und zu jagen, es ist nur fraglich wie hoch dieser Fleischanteil war, einige Forscher meinen, der Anteil war nicht unwesentlich. So wie viele andere Primaten heute auch Fleisch fressen (z.B. Schimpansen, das sind unsere nächsten Verwandten). Als sich die Primaten oder genauer die Hominidae zum homo sapiens weiterentwickelten, aßen sie bereits (auch) Fleisch.

NAchtrag: Hier eine Studie, die zitiert, dass ursprünglich lebende Völker 20% bis 50% Fleisch essen. http://www.plosone.org/article/info%...2452#abstract0


Zitat von margie Beitrag anzeigen
Später hat er dann gejagt. Es wird teils behaupet, dass er dies auch durch Mißernten tun musste, denn der Selbterhaltungstrieb wird ihn wohl bei Mißernten dazu gebracht haben.
Sorry aber das widerspricht jeglicher Forschung, außer vielleicht du bist Kreationist. Woher ist denn diese Quelle, was sich da manche Quellen zusammenreimen, faszinierend.

Laut Forschung: Die Agrar-Revolution (Neolithischen Revolution) ist ungefähr 10.000 Jahre her, da begann der Mensch zum ersten mal Ackerbau zu betreiben zusammen mit Viehzucht (!!!). Davor war er Nomade und Jäger&Sammler.

Die Menschheit (homo sapiens) ist allerdings nach derzeitigem Stand der Forschung mindestens geschätzte 200.000 Jahre alt. Daher gabs noch keinen Ackerbau geschweige denn Missernten als der homo sapiens entstand. Die Altsteinzeit (Paläolithikum) ist je nach Definition bis zu 2,6 Millionen Jahre alt. So weit gehen zumindest Funde von Steinwerkzeugen zurück. Diese unsere Vorfahren (homo ergaster, homo erectus usw.) aßen bereits Fleisch, wie Steinwerkzeuge und Knochenfunde belegen.

Die Argumentation der Paläodiät ist nun: Der Mensch und seine Vorfahren sind seit mindestens 2,6 mio Jahren an Mischkost angepasst. Er konnte sich nicht innerhalb von nur 10.000 Jahren an Getreide&Co anpassen, daher die gesundheitlichen Probleme.

Geändert von malk (11.03.14 um 17:50 Uhr)

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malk ist offline
Beiträge: 1.188
Seit: 26.08.11
Zitat von margie Beitrag anzeigen
Wenn, nur mal angenommen, alle derjenigen, die bisher Fleisch aus Massentierhaltung noch essen, auf "Paleo" umsteigen wollten, d. h. nur grasgefüttertes Fleisch essen wollten, gäbe es doch die Gras-Flächen für so viele Tiere gar nicht, oder?
Ohne das belegen zu können, vermute ich das auch sehr stark.

Die Welt ist nun mal bereits seit langem überbevölkert (meine Meinung und auch die von manchen Forschern). D.h. wenn wir der Natur (egal ob unbelebt, Tier oder Pflanze) was gutes tun wollen würden, dann müssten wir uns selber zu 90% ausrotten.

Klingt hart, ist aber so.

Der Umstieg von Fleisch auf vegetarisch würde da auch nicht viel helfen, denke ich.

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Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Ja malk, ich denke , Du hast recht.

Und anders gedacht, hätten wir nicht stetig versucht unser Weltgetreide zu mehren, mit allen Mitteln, dann wären bei artgerechter Ernährung vermutlich auch nie so viele Menschen auf der Erde....

Im Tierreich regelt sich die Zahl der Nachkommen auch zumeist über das Futterangebot .

Ich selbst merke sehr deutlich, das ich mit meiner jetzigen Ernährung viel weniger Essen brauche als in früheren Zeiten oder Andere um mich herum. Fleischnahrung macht mit Weniger länger satt. Und da der schnelle Zuckeranstieg auch ausbleibt....
__________________
LG K.

Geändert von Kullerkugel (11.03.14 um 17:49 Uhr)

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malk ist offline
Beiträge: 1.188
Seit: 26.08.11
Ich erlaube mich mal selber aus einem anderen Thread zu zitieren zum Thema ob Fleisch essen natürlich ist:

Zitat von malk Beitrag anzeigen
Es gibt viele verschiedene und widersprüchliche Aussagen von Forschern und Ärzten über die artgerechte Ernährung. Daher ist es fast unmöglich als Laie "objektiv" die passende zu identifizieren.

Lange wurde zum Beispiel behauptet, Fett macht krank, weil verfettete Blutgefäße und Übergewicht beobachtet werden konnte. Neuere Forschung weiß, dass das schädliche Fett zum großen Teil umgewandelte Kohlehydrate sind (inkl. Cholesterin) und erst das Insulin (also zum Beispiel der Kohlehydratkonsum als Fleischbeilage) Fette in die Körperzellen einlagert.

Das Argument, iß nichts, was es nicht auch schon vor 20.000 Jahren gab, denn evolutiv haben wir uns seit dem nicht verändert, finde ich daher stichhaltig.

Und ich ich mir überlegt, was für mich, ohne große wissenschaftliche Untersuchungen aus persönlicher Beobachtung von (Haus)tieren für die Paläodiät als artgerechte Nahrung spricht:

Wenn ich einem Meerschweinchen Gemüse, Gras und Obst zum fressen gebe, dann ißt es nur das Gras und das mit Gier und Begeisterung. Im Notfall, wenn es lange kein Gras bekam, wird es das Obst und Gemüse anknabbern aber nicht begeistert hinunterschlingen. Fleisch würde es als Nahrung nicht einmal erkennen.

Wenn ich einem Hund Fleisch gebe, wird er dieses begeistert verschlingen. Pflanzliche Beigaben (speziell für Hunde gemacht), ißt er nicht besonders gerne, am ehsten wenn man es zum Fleisch dazuschummelt. Manchmal essen Hunde frisches Gras.

Ratten essen fast alles, was man ihnen gibt, wobei sie auch Lieblingsgerichte haben, Getreidekörner (!!!) gehören explizit nicht dazu, Fleisch und Fisch essen sie mit Begeisterung, wenn sie mal eines bekommen.

Katzen (auch Wildkatzen) essen eigentlich nur Fleisch (und den pflanzlichen Inhalt der Gedärme deren Beute).

Kühe essen nur Gras, anderes wie zum Beispiel Fleisch würden sie nicht anrühren, außer man mischt ihnen zum Beispiel Getreide dazu (was nicht gesund ist, siehe weiter oben), oder ganz pervers, es werden sogar Fischmehl oder tierische Produkte beigemischt.

Für mich bedeutet dies, dass Tiere ganz genau wissen, was für sie gut und deren artgerechte Nahrung ist. Sie haben Instinkit, Gusto und Lust auf das passende!!!

(Menschen)Kinder essen am liebsten Fleisch und Fett. Kein Wunder, die Natur hat es ja auch so eingerichtet und wenn man sie nicht manipuliert, essen sie auch diese Nahrung am liebsten. Auch Erwachsene haben Gusto auf Fleisch. Wir Menschen essen also gerne Fleisch. Daher kann mir keiner erzählen, dass Vegetarismus natürlich sei. Denn wenn Fleisch überhaupt nicht artgerecht wäre, würden wir, so wie Meerschweinchen oder Kühe, Fleisch einfach nicht anrühren. Da wir auch gerne pflanzliche Sachen essen, sind wir meines Erachtens typische Allesfresser. Wir sind nun einmal Jäger und Sammler.

[...]
Rohes Getreide (zB Maiskörner u.a.) scheiden wir übrigens unverdaut wieder aus, weil unsere Verdauung nicht darauf ausgelegt ist. Zerkauen können wird diese auch nicht gut, da unser Gebiss nicht gut darauf konstruiert ist. Nur durch den Trick des mahlens und erhitzens können wir diese Speisen überhaupt ein wenig verdauen. Mahlen und erhitzen sind allerdings neue Erfindungen der Menschheit und ich glaube nicht, dass wir uns daran in so kurzer Zeit evolutiv gut anpassen konnten, das dauert hunderttausende bis millionen von Jahren.

Beobachtete Naturvölker essen 30% bis 70% Fleisch, je nach Verfügbarkeit.

Das sind nur so meine Gedanken dazu.

PS: Natürlich gibt es verschiedene metabolische Typen und Krankheiten, die verschiedene Ernährungsschwerpunkte und Verträglichkeiten haben.

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dadeduda ist offline
Beiträge: 1.503
Seit: 23.08.12
Jetzt mische ich moch doch nochmal ein, gerade weil mein B12-Post komplett ignoriert wurde von Margie:

Hier die Geschichte einer Frau die Asthma und ähnliches mit veganer Ernährung weg gebracht hat (der positive Aspekt) . Nach 10 Jahren veganer Ernährung aber sehr krank wurde (der negative Aspekt) und durch tierische Produkte mit viel Fett und rotem Fleisch gesund wurde:
Da liegt die Gefahr, amn fuehlt sich vielleicht relativ lange gut als Veg. WEIL Z.B. B12 JAHRELANG ABGEBAUT WIRD UND MAN ES VIEL ZU SPAET MERKT.
Einige der Folgen hiervon sind IRREVERSIBEL.

Ich warne alle Vegetarier/Veganer, ihre B's immer wieder zu kontrollieren und B12 auf keinen Fall einfach uebers Blut. Und auch die Aminosaeuren.

Aber ich bin als Fleischesser ja grausam (siehe weiter vorne ) und verdecke das mit vermeintlicher Hilfsbereitschaft

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Zitrone ist offline
Beiträge: 1.026
Seit: 12.10.09
Ich kann das so bestätigen. Meine Tochter hat am liebsten Fleisch gegessen als kleines Kind (und Obst). Und zwar das Fleisch inkl. des Fettrandes. Was sie verschmäht hat: Nudeln und Milch in allen Formen. Leider habe ich es ihr dann "antrainiert".

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margie ist offline
Beiträge: 4.567
Seit: 02.01.05
Ich warne alle Vegetarier/Veganer, ihre B's immer wieder zu kontrollieren und B12 auf keinen Fall einfach uebers Blut. Und auch die Aminosaeuren.
Als Leberkranke muss ich generell viele Vitamine zuführen und ich kontrolliere diese auch regelmäßig, wobei ich dann bei den Kontrollen dann auch keine Mängel mehr habe.
Bei Leberkranken ist es nun mal so, dass Nährstoffmängel ohne Substitution entstehen, die mit dem Maß des Leberschadens zunehmen.

Aminosäurenmangel kann man so einfach nicht im Blut untersuchen. Die Höhe der Aminosäuren soll sehr von dem abhängen, was man am Vortag gegessen hat. D. h. die Untersuchung im Blut kann dann jeden Tag anders ausfallen. Ich hatte früher mal versucht, Aminosäuren im Blut und Urin messen zu lassen und kam auch nie auf ein einheitliches Ergebnis.

Natürlich gibt es immer wieder Erfolgsgeschichten, wenn jemand die Ernährung wechselt, sowohl in die eine als auch in die andere Richtung. Denn wenn jemand das tut, so hat er dafür oft gesundheitliche Gründe.
Mir hat Fleisch, solange ich es gegessen habe, nie gut getan, so dass der Wechsel zu vegetarischer Kost für mich richtig war.
Ich würde zwischenzeitlich aber auch dann nicht mehr zu Fleisch wechseln wollen, wenn meine Leber durch ein Wunder wieder gesund würde.
Ich denke, dass man mit vegetarischer Kost gut leben kann und mir ist der ethische Aspekt dann doch zu wichtig, als dass ich ohne schlechtes Gewissen ein Stück Fleisch nochmals essen könnte.
Es würde mir einfach nicht schmecken.

Aber das soll jeder so halten, wie er es für richtig hält. Ich werde sicher nicht die Menschheit "bekehren" können.



Zu dem obigen Post von Malk:
(Menschen)Kinder essen am liebsten Fleisch und Fett. Kein Wunder, die Natur hat es ja auch so eingerichtet und wenn man sie nicht manipuliert, essen sie auch diese Nahrung am liebsten. Auch Erwachsene haben Gusto auf Fleisch
Es mag Kinder und Erwachsene geben, wo das so ist. Das ist auch oft "antrainiert" worden. Ich kann das bei mir nicht bestätigen:
Als Kind mussten mich meine Eltern zwingen, dass ich Fleisch esse.
Da gab es oft richtige Kämpfe zwischen mir und meinen Eltern.
Fette habe ich damals schon nicht essen wollen, auch kein fettiges Fleisch.
Als Erwachsener habe ich Fleisch leidlich gern gegessen. Immer nur kleine Portionen (max. 100 Gramm pro Hauptmahlzeit, eher weniger als mehr), aber fettiges Fleisch oder gar reines Fett hätte ich nie angerührt, weil mich das ekelte und weil ich es danach "büßen" musste. Denn die Bauchschmerzen und Verdauungsbeschwerden nahmen mit der Fleischmenge zu.

Also die große Lust auf Fleisch habe ich noch nie gehabt. Ich aß es früher, weil ich damals noch glaubte, dass es zu einer ausgewogenen Ernährung dazu gehört, d. h. mehr aus Vernunftsgründen.

Ich bin oft erschrocken, wenn ich in Lokalen sehe, dass es Menschen gibt, die sich tellergroße Schnitzel bestellen und die auch noch aufessen können!
Ich könnte bei so einer Menge in der Nacht danach nicht schlafen, weil mich der Bauch bzw. die Verdauung plagen würde.

Nein, Fleisch ist für mich das Lebensmittel, auf das ich am leichtesten verzichten kann.

LG
Margie
__________________
“Das Fleisch, das wir essen, ist ein 2-5 Tage alter Leichnam.” - Volker E. Pilgrim, Schriftsteller


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