Genetik, Ernährung, Kalorienrestriktion und Methylierung

01.03.14 15:35 #1
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Genetik, Ernährung, Kalorienrestriktion und Methylierung

Datura ist offline
Themenstarter in memoriam
Beiträge: 5.003
Seit: 09.01.10
Bitte gerne, ich freu mich auch!

Genetik, Ernährung, Kalorienrestriktion und Methylierung

Brigitka ist offline
Beiträge: 1.803
Seit: 06.04.09
Zitat von evalesen Beitrag anzeigen
Ich habe laut meinem Gentest eine Einschränkung bezüglich der Kohlehydrate: ich habe das Gen, das die Galle schneller verdicken läßt (homozygot), das heißt, ich neige dazu, daß ich auf meinen Gallenfluß achten muß. Das geht, nachdem, was ich bis jetzt gelesen habe, am besten mit fettreicher Ernährung (gute Fette), und wenig Kohlehydraten. Außerdem nehme ich Lecithin, auch das fördert den Gallefluß.
Hallo Eva,

ich habe auch schon seit ein paar Jahren immer so hellen Stuhl (hat sich jetzt etwas gebessert)
Welches Gen oder Snp ist denn das, das die Galle schneller verdicken läßt? Da muß ich mal nach fahnden.

Lezithin nehme ich übrigens auch, bevorzugt in die Salatsoße, schmeckt schön vollmundig wie mit Ei.

VG, Brigitka

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evalesen ist offline
Beiträge: 3.046
Seit: 20.08.09
Das Gen heißt ABC68, der SNP rs11887534, risk allele ist C.

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malk ist offline
Beiträge: 1.188
Seit: 26.08.11
Toller Thread, Danke

Zitat von evalesen Beitrag anzeigen
im Ketogen-Forum schreiben
Welches Forum meinst du da? Hast du einen Link, Danke.

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malk ist offline
Beiträge: 1.188
Seit: 26.08.11
Ich hatte mich über ein Jahr streng ketogen ernährt. Die Auswirkungen waren positiv, vor allem geistig. Allerdings hatte ich damals CFS artige Zustände und die sind nicht unbedingt besser geworden. Ich hatte allerdings das Gefühl das sich mein Körper komplett umgestellt hat, irgendwie befreiend.

Leider hat mich irgendwann die Zucker-Sucht wieder gepackt (dazu gehören für mich auch KH reiche Nüsse, wie Cashew) und ich kämpfe gerade wieder eine Balance zu finden und das giftige Zeugs wieder zu verbannen.

Andere KH (Getreide, Reis, Kartoffeln etc.) esse ich nach wie vor (fast) gar nicht und das macht mir auch kein Problem. Da ich viel Fleisch esse und wenig Gemüse (wegen Allergien http://www.symptome.ch/vbboard/ernae...gsbericht.html ) und noch dazu die Risiko Allelen habe bzgl. Ammoniak, habe ich Angst, das mein Ammoniak zu hoch ist, muss ich mal testen lassen (Was muss ich denn da testen lassen?).

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Brigitka ist offline
Beiträge: 1.803
Seit: 06.04.09
Das Gen heißt ABC68, der SNP rs11887534, risk allele ist C.
Danke, habs immerhin heterozygot. Wobei ich mir vorstellen kann, immer noch ein paar Parasiten zu beherbergen, die sich auch gerne in die Gallengänge verkriechen.

Na ja, esse sowieso gerne fettig, bei zuviel KH bin ich ständig hungrig. Und wenn ich dem nachgeben würde, würde ich aufgehen wie ein Fastnachtskreppel.

VG, Brigitka

Geändert von Brigitka (02.03.14 um 12:02 Uhr) Grund: Zitat war weg, jetztwerden schon ganze Sätze gelöscht!

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evalesen ist offline
Beiträge: 3.046
Seit: 20.08.09
Diät Forum - Abnehmen mit Diäten von Atkins bis Low Carb

Ketogene Diät: Das Atkins - Low Carb Forum

schreibst Du uns, Brigitka, wie Dein SNP ausschaut?

Zum Lecithin: das Lecithin besteht zu ca. 20% aus Phosphatidylcholin, zu ca. 1% aus Phosphatidylserin, beides (Lecithin bei Konynnenburg, Phosphatidylcholin bei Myhill) ist ja Bestandteil des Methylierungsprotokolls. Phosphatidylcholin hat die Eigenschaft, die Zellmembran durchlässig und geschmeidig zu machen. CFS´ler haben (Konynnenburg schreibt dazu im Phoenix Rising) i.d.R. verhärtete und verkrustete Zellmembrane, was den Effekt hat, daß Nährstoffe nicht reinkönnen, und Toxine nicht rauskönnen aus der Zelle.

Lecithin ist auch Bestandteil der Gallenflüssigkeit. Das heißt, Lecithin "schmiert" die Verdauungsorgane, und die Zellen. Konynnenburg dosiert Lecithin mit 1,2 g/Tag, Myhill gibt Phosphatidylserin im Milligrammbereich. Ich glaube, wir dürfen Lecithin als CFS´ler ruhig höher dosieren als Konynnenburg.

Aufpassen sollte man lediglich mit CBS+BHMT, da Cholin auch sehr energetisierend wirken kann, und somit überstimulierend.

Nachdem Lecithin vor allem in Eiern, Rindsleber, aber auch Fetten enthalten ist, könnte auch die fettarme, cholesterin(eier-)arme Ernährung der letzten Jahrzehnte zu verhärteten Zellen geführt haben, die die Verdauung stagnieren lassen, und die Zellstruktur verhärtet.

Martin, Amy Yasko´s Kost für Autisten ist eher eiweißreduziert, vor allem, was tier. Eiweiß betrifft. Ammoniak zu kontrollieren lohnt sich. In ihrem Buch stehen als Laborparameter: Stickstoffemenge im Harn (über 20 heißt erhöhte Ammoniakausscheidung), Alanin-Aminotransferase (über 30 erhöhte Ammoniakausscheidung) und niedrige Kreatininspiegel, da man mit hohem Ammoniak niedrige Kreatininspiegel hat. Wenn Ammoniakspiegel fällt, steigt Kreatinin.

Ich hab´s selbst noch nicht getestet, würde aber auch mich interessieren.

LG Eva

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Brigitka ist offline
Beiträge: 1.803
Seit: 06.04.09
Zitat von malk Beitrag anzeigen
Ich hatte mich über ein Jahr streng ketogen ernährt.

Nach dem, was Du verträgst, ist Dir ja nicht viel anderes übrig geblieben. Was mich aber interessiert, was hast Du gemacht, daß Du nicht zusehr in Acidose verfällst? Ich habe bei der Schlagsahnediät (die man aus diesen Gründen nicht länger als 10 Tage durchführen soll) mit den Ketonkörpern Probleme bekommen. Hätte sich vielleicht vermeiden lassen, wenn ich gleich viel Mineralien zugeführt hätte.
Hier ist mein Bericht:

http://www.symptome.ch/vbboard/gesun...tml#post985906

Glücklicherweise kann ich heute schon mehr Sachen essen, hatte auch eine Zeit, wo es ziemlich eingeschränkt war. Konnte ein paar Jahre nur Wasser trinken, noch nicht mal einen Kräutertee.

.
.und noch dazu die Risiko Allelen habe bzgl. Ammoniak, habe ich Angst, das mein Ammoniak zu hoch ist, muss ich mal testen lassen (Was muss ich denn da testen lassen?).
Wenn der Stuhlbefund einen zu hohen PH-Wert hat, ist das ein Hinweis

VG, Brigitka

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Brigitka ist offline
Beiträge: 1.803
Seit: 06.04.09
Zitat von evalesen Beitrag anzeigen

schreibst Du uns, Brigitka, wie Dein SNP ausschaut?
ABCG8 rs11887534 CG

VG, Brigitka

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Brigitka ist offline
Beiträge: 1.803
Seit: 06.04.09
Also, das mit den niedrigen Kreatininspiegeln bei hohem Ammoniak finde ich interssant. Das war bei mir öfters der Fall. Das hat nur nie jemand interessiert. Und hat wahrscheinlich auch ein paar andre Laborparameter, die auf den Kreatininspiegel umgerechnet werden, verfälscht.


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