Brauchen starke Menschen keine Hilfe?

01.05.11 23:37 #1
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ichschaumalrein ist offline
Beiträge: 7
Seit: 01.03.11
Hallo zusammen,

ich bin sehr traurig....

ich will hier gar nicht ins Detail gehen, was mein Leben betrifft, aber ich frage mich in der letzten Zeit immer wieder, warum hilft mir keiner?

Ich kann auch gar nicht ins Detail gehen, da ich enorme Probleme habe, meine Gefühle auszudrücken, da ich es nie gelernt habe. Ganz im Gegenteil, ich habe gelernt, dass man Gefühle nicht zeigen darf.

Ich sitze vor diesem PC und alles schwirrt in meinem Kopf. Da gibt es soviele Gedanken, aber ich kriege sie nicht sortiert und schon gar nicht auf "Papier".

Ja, mein Leben ist und war immer anstrengend.

Ich musste immer alles alleine hinkriegen und das funktioniert (von außen betrachtet) auch sehr gut und deswegen meint jeder, dass ich alles im Griff habe.( ja, so scheint es, aber...)

Vielleicht zu meiner Person: Ich bin 44 Jahre alt, seit 2009 getrennt lebend. Habe zwei Kinder 10 und 12 Jahre alt. Bis vor kurzem hatte ich eine Beziehung....

Wie gesagt, ich frage mich sehr oft, warum muss ich so stark sein, warum fängt mich keiner auf, warum hilft mir keiner, warum läßt man mich so im Stich...

Was mache ich falsch?

Wie oft habe ich schon gehört, der/die schafft das nicht, da muss man helfen. Okay gerne. Habe ich auch oft selbstverständlich und gerne getan.

Aber die, die es alleine schaffen, kriegen es doch nur hin, weil sie es müssen, weil sie keiner auffängt, weil sie es nicht gelernt haben, geholfen zu bekommen oder um Hilfe zu bitten, weil keiner da ist, weil keiner helfen will, weil keiner sie ernst nimmt...

Ist es deswegen leichter? Oder selbstverständlich?

Viele Grüße ichschaumalrein

Brauchen starke Menschen keine Hilfe????

Juliette ist offline
Beiträge: 4.666
Seit: 23.04.06
Hallo,

ichschaumalrein. Du bist sicher eine starke Frau, aber jeder hat seine Schwächen. Wenn man diese nicht ausspricht, oder etwas passiert, das anderen zeigt, dass man sich alleine fühlt und auch mal Unterstützung braucht, kommt niemand auf die Idee. Ich denke das ist normal.

Den ersten Schritt kannst nur du selbst machen, denke ich. Es gibt Selbsthilfegruppen für Alleinerziehende Mütter/Väter. Da weiß sicher jeder, dass man nicht nur stark ist. Auch Freunde haben sicher Verständnis, oder die Familienangehörigen. Hast du vielleicht insgeheim auch Angst davor, dass dich jemand für schwach halten könnte. Man kann ja immer mal sagen, dass einem heute irgendwie alles zuviel ist. Ich glaube das kennen viele Menschen.

Grüsse von Juliette

Brauchen starke Menschen keine Hilfe????

Laudanum ist offline
Beiträge: 1.469
Seit: 16.11.10
Hallo ichschaumalrein,

Ich kenne dieses "Muster" sehr gut. Jahrelang habe ich das bei meiner Mutter erlebt, eine unglaublich starke Frau, kämpferisch,...

Sie klagt schon immer, genau wie Du, dass niemand ihr hilft, dass sie alles alleine machen muss,...usw usw. Aber sie ist auch garnicht in der Lage etwas abzugeben. Vorallem nicht, wenn es evtl nicht zu 110% ihren Vorstellungen entspricht, wie sie es gerne hätte (zb den Wäschekorb stehen lassen, dass ihr lebenspartner ihn nachher mit hochnimmt. Es müsste aber sofort und jetzt geschehen, 10min später ist nicht drin, geht nicht! Ist nur ein blödes beispiel, kann man beliebig tranferieren). Meine Mutter ist auch nicht in der Lage, von ihren Gefühlen und Schwächen zu sprechen. Aussenstehende, selbst ich als Tochter, haben es sehr schwer bis unmöglich, zus ehen, dass ihr alles zuviel ist.

Und das Schlimme kommt jetzt: Ich habe dieses Muster teilweise mitgenommen. Ich kann zwar besser über meine Gefühle reden und Schwächen zugeben, um Hilfe bitten, aber dieses "ich muss alles alleine machen, keiner hilft mir, keiner ist für mich da"-Ding habe ich sehr stark übernommen. Ich bin da auch noch nicht sehr weit gekommen, aber ich denke, dass man innerlich erstmal loslassen muss und Raum schaffen sollte, dass man Hilfe annehmen, um Hilfe bitten kann. Und dann darf man nicht erwarten, dass die Menschen es von selbst sehen, dass man Hilfe benötigt.
Es ist ein schwieriger Teufelskreis aus dem es gilt herauszubrechen.

Es mag nicht alles so auf dich zutreffen, wie ich es von meiner Mutter und mir beschrieben habe, aber ich denke ein Fünkchen trifft auch auf Dich zu und ich wünsche Dir, dass Du bald die Hilfe bekommst, die Du benötigst. Nimm sie Dir, fordere sie ein! Aber zu allererst muss man sich auch eingestehen können, dass man es alleine nicht megr schafft. Dieser Schritt war zum Beispiel für mich besonders hart.

Also was ich damit sagen will, ist, dass man an sich arbeiten kann, damit die Hilfe von außen kommen kann.

Alles Gute, laudanum

Geändert von Laudanum (02.05.11 um 11:17 Uhr)

Brauchen starke Menschen keine Hilfe????

Lacura ist offline
Beiträge: 40
Seit: 25.03.11
Hallo Du Liebe,

schreib hier ruhig rein, was Dich bewegt!
Es ist normal, das die Starken keine Hilfe bekommen, sondern nur verteilen.
Ich glaube, davon kann jeder Starke ein Lied singen.
Das der Starke auch mal eine Schulter zum anlehnen braucht, wird einfach
nicht wahrgenommen.
Du könntest zum Arzt gehen und Dir einen leichten Stimmungsaufheller verschreiben lassen, damit Du nicht in das tiefe, schwarze Loch fällst.
Du könntest Dich von allem Ballast, d.h. Menschen, die Dir nichts bringen, befreien. So z.B. von deinem Mann.
Mach klar Schiff. Schlepp ihn nicht als Ballast durchs Leben.
Er hat durch Dich und die Kinder eine Steuerermäßigung, was hast Du davon?
Du könntest Dir auch eingestehen, das solche Durchhänger durchaus normal sind, wenn man in Deiner Situation ist.
Trennung, allein sein, damit muss man erst mal klar kommen.
Da holen einen auch nach 2 Jahren manchmal noch Durchhänger, Zweifel, Selbstmitleid ein.
Das ist nur menschlich.
Du hast deine Kinder, die machst Du zu ordentlichen Menschen.
Hast Du ein Hobby, einen Verein, irgendwas für Dich oder geht es nach der Trennung für Dich weiter wie zuvor?

Brauchen starke Menschen keine Hilfe????

Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.783
Seit: 26.04.04
Hallo ichschaumal rein,

ich halte eine Selbsthilfegruppe - wie sie Juliette bereits erwähnt hat - für eine gute Möglichkeit, sich mit Betroffenen auszutauschen.
Die Menschen dort sind in ähnlichen Situationen wie Du und können Dich verstehen - das ist schon ein erster Schritt: Verständnis entgegengebracht zu bekommen, sich nicht verstellen zu müssen, auch mal schwach sein zu dürfen etc.

An Medikamente würde ich erst denken, wenn es wirklich keinen anderen Weg mehr gibt...

Liebe Grüße,
Malve

Brauchen starke Menschen keine Hilfe????

Kullerkugel ist offline
Beiträge: 6.671
Seit: 01.06.10
Hallo I. ,

ich finde es gut , das Du hierher gefunden hast....Du wirst erstaunt sein, das es etliche Leute mehr gibt mit solchen Problemen...
Ich vermute aber , Du hast vielleicht aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr genug Kraft um immer stark zu sein ? Denn wenn Du der Typ Mensch bist , wie ich vermute , holst Du doch erst Hilfe , wenn es gar nicht mehr anders geht ? Vielleicht liege ich da aber falsch , und Du willst nur diskutieren...

LG K:
__________________
LG K.

Brauchen starke Menschen keine Hilfe????

ichschaumalrein ist offline
Themenstarter Beiträge: 7
Seit: 01.03.11
Hallo zusammen,

Danke für Eure Beiträge,

es geht mir nicht um die praktischen Dinge des Alltags. Das habe ich in meiner Ehe auch alles alleine gestemmt. Kinder, Job, Haushalt usw. sind nicht das Problem. Wer schön, wenn man diese Dinge zusammen macht, aber dies bin ich gewöhnt. Schlimm waren in den letzten zwei Jahren und auch noch am Ende unserer Ehe, die Geschütze, die mein Mann aufgefahren hat. Am Anfang hatte ich auch richtig Angst vor ihm. Das schlimmste denke ich, haben wir jetzt aber hinter uns. Er haßt mich abgrundtief und wird nie wieder mit mir reden. Die Kinder wollte er mit ganz bösen Lügen zu sich bekommen. Sie bleiben bei mir. Mit meinem Sohn habe ich eine ziemlich heiße Zeit hinter mir. Er war vollkommen durch den Wind. Nun müssen wir "nur noch" die finanziellen Dinge regeln.

Ich habe in meinem Umfeld auch genug Menschen, mit denen ich mich austauschen kann. Alle vier Wochen nehme ich die Dienste eines Familientherapeuthen in Anspruch. Diese Gespräche tun mir sehr gut.

Ich bin niemand, der sein Herz auf der Zunge trägt, aber auch da habe ich gelernt, mich mehr zu öffnen.

Um praktische Hilfe, kann ich wirklich schlecht bitten, aber wie gesagt, dass ist nicht das wirkliche Problem.

Mir tut weh, das die Menschen, die mir besonders nah stehen, nicht bereit sind, mir zu helfen. Irgendwie sind sie damit überfordert. Ich habe es gelernt, immer alles anzupacken und durchzuziehen und bloß nicht aufzugeben.

Mein Mann hat jahrelang seine Unzufriedenheit, seine schlechte Laune, seine Wut usw. auf seinen Job geschoben und immer gesagt, bald wird alles besser. Aber dies passierte nicht. Da half auch nicht, dass ich ihm alles abnahm und vom Hals hielt. Es war irgendwann selbstverständlich. Als ich begriffen habe, dass ich nicht für sein Glück verantwortlich bin und drum bat, dass sich was ändert, damit wir endlich als Paar und auch als Familie glücklich werden, schaltete er auf stur. Nach 1,5 Jahren hin und her verließ ich ihn.
Heute hasst er mich. Nun hat er endlich einen Verantwortlichen. Dieser Hass tut mir weh. Ich wünsche ihm alles Gute.

Ich habe ja auch geschrieben, dass ich vor kurzem eine Beziehung beendet habe. Ich habe diesen Mann sehr lieb und ich vermisse ihn auch sehr. Aber diese Beziehung, die keine war, hat mich sehr belastet.

Ich habe ihn während meiner Ehe kennengelernt. Es war ein reiner Telefonkontakt. Ich hatte ihn kontaktiert, da ich gesundheitliche Probleme hatte. Ich habe bei ihm Eigenschaften entdeckt, die ich in meiner Ehe immer vermisst habe. Deshalb versuchte ich auch, mit meinem Mann zu reden. Aber der Schuss ging halt nach hinten los...Wie gesagt, nach 1,5 Jahren schaffte ich es zu gehen...

Ich traf mich mit diesem Mann. Wir kamen uns näher. Das erste Mal in meinem Leben fühlte ich mich bei einem Menschen geborgen. Aber leider ließ er sich von Anfang an nicht wirklich auf Beziehung ein. Oft konnte ich ihn telefonisch nicht erreichen, da das Telefon abgestellt war, er antwortete auf mails Tage später. Die Wochenenden verbrachte ich meistens allein mit meinen Kindern. Die Abende in der Woche sowieso. Wenn ich Urlaub hatte, war er grundsätzlich krank. An Feiertagen war ich auch fast immer allein mit aber auch ohne meine Kinder, da sie beim Vater waren. An Tagen wo ich nicht arbeiten musste und meine Kinder in der Schule waren, fuhr ich, wenn ich Zeit hatte zu ihm. Alles war zu seinen Bedingungen. Wenn wir eingeladen waren, kam er fast nie mit, manchmal wenn er mitkam, dann rief er kurz vorher an. Meine Freunde, Bekannte und Familie konnten dieses Verhalten überhaupt nicht verstehen und fragten mich, warum ich mir das schon wieder antun würde. Es hätte sich doch nichts geändert, ich würde wieder alles alleine machen. Oft fragte ich gar nicht mehr, ob er mitkommt, weil ich keine Absage hören wollte. Mein Freund begründete sein Nichterscheinen immer mit seinem Gesundheitszustand. Er sagte, wenn es mir nicht reicht, müsste ich die Konsequenzen draus ziehen. Ich blieb. Wir hatten deshalb oft Streit. Was mir auch immer besonders weh tat, war, dass er immer betonte, wie schlecht es ihm geht, aber stundenlang vor seinem PC sitzen und schreiben konnte. Einen Teil dieser Zeit hätte ich mir gewünscht. Er meinte, es würde sich was ändern, aber es änderte sich nichts. Er verfiel immer wieder in seine Muster. Meine Ansprüche was Zweisamkeit betrifft, sind nicht besonders hoch. Mir reicht ein gemütlicher Fernsehabend oder gute Gespräche auf dem Balkon oder auf der Couch oder…

Irgendwann forderte ich, dass wir uns zumindest von Samstag auf Sonntag sehen, egal wie es ihm geht. Ich war sehr froh darüber, dass wir diese Absprache hatten, es gab mir ein Stück Sicherheit. Es funktionierte 3 mal. Als ich samstags zum 4.mal zu ihm kam, sagte er mir, er müsse ins Bett. Ich rastete ziemlich aus und schrie ihn an. Dieses Verhalten hatte mir den Boden unter den Füßen weggezogen. Er sagte mir, dass er keine festen Zusagen machen könnte und wollte. Ich ging.

Eine Woche später fuhr ich noch mal zu ihm. Er sagte mir wieder, dass er seine Ruhe bräuchte und wollte und nicht wüsste, wann sein Zustand und ob er überhaupt mal besser werden würde. Ich müsste Verständnis haben oder gehen, er könnte mir nicht helfen oder mir zusagen, ob und wann man sich sieht. Immer wieder die gleichen Schleifen. Ich dürfte jederzeit vorbeikommen. Ich erklärte (auch bereits zum wiederholten Male), dass es mir auch nicht gut ginge, dass ich mit zwei Kindern nun mal planen müsste und das gewisse Dinge Grundvoraussetzungen für eine Partnerschaft wären, dass man sich sieht und auch was plant und für den anderen da ist, wenn man ihn oder er einen braucht. Er meinte wieder, er könnte mir nicht helfen. Ich habe ihn drum gebeten, dass wir zumindest versuchen, unsere Wochenendabsprache wieder aufleben zu lassen. Er blockte alles ab. Am nächsten Tag habe ich die Beziehung beendet.

Meine Kinder waren durch sein Verhalten auch oft enttäuscht. Sie mochten ihn, aber ständig musste ich ihnen sagen, dass er leider nicht kommt oder mitkommt. Sie wunderten sich auch darüber, dass er mir nie half, besonders dann, wenn es mir schlecht ging. Man hat einen schweren Stand bei seinen Kindern, wenn von außen niemand hilft und niemand die Mutter ernst nimmt, warum sollten die Kinder von der Mutter dann nicht auch ein reines Funktionieren erwarten. Vor allen Dingen haben sie es von klein auf gelernt.

Mir tut es leid, dass es so gekommen ist. Aber ich denke, dieser Zustand hätte noch ein paar Jahre angehalten. Ich wäre hingefahren, hätte angerufen….und er hätte mich immer wieder vertröstet. Bei meinem Mann habe ich es Jahre lang gemacht, meine Mutter macht es immer noch bei meinem Vater. Ich habe es gut gelernt. Mein Vater war auch immer krank und von uns (meinem Bruder und mir) wurde Verständnis erwartet. Mein Vater konnte allerdings auch immer Dinge leisten, die ihm wichtig waren.

Ich hätte mir aber gewünscht, dass mein Exfreund und ich es schaffen, einen Weg zu finden. Ich weiß auch, dass er mich wirklich lieb hat und mir mit seinem Verhalten nicht wehtun wollte.

Mein Exfreund ist ein sehr wunderbarer, liebenswürdiger, zärtlicher, verständnisvoller, gefühlvoller….Mensch. Ich habe bei ihm das erste Mal in meinem Leben das Gefühl von Geborgenheit kennen gelernt und erlebt. Mit das wichtigste Gefühl im Leben. Wir hatten uns immer sehr viel zu sagen und ich war gerne mit ihm zusammen. Nur leider war das nicht oft. Ich vermisse ihn sehr.

Liebe Grüße ichschaumalrein

Brauchen starke Menschen keine Hilfe????

Irene17 ist offline
Beiträge: 28
Seit: 12.03.11
Hallo ichschaumalrein,
dein Exfreund ist ein Idiot und du bist ein gutmütiges Schaf,dass du auf so einen reingefallen bist. Bei soviel Absagen seinerseits an dich mußt du doch längst gemerkt haben,dass der dich nicht wollte. Das kann ich nicht kapieren!! Und, ein starker Mensch kannst du nicht sein.
Mach mal allein Urlaub,ohne Kinder und gewinne Abstand.

Brauchen starke Menschen keine Hilfe????

Schelm ist offline
Beiträge: 5
Seit: 25.04.11
Guten Morgen,

Da kann ich nur zustimmen. Das mit deinem Exfreund klingt mehr danach das er diese Einfühlsamkeit vorgespielt hat bis er bekommen hat was er wollte.

Wieso sonst sollte er plötzlich die Schotten dichtmachen und auf Abstand gehen?

Grüsse

Brauchen starke Menschen keine Hilfe????

Oregano ist offline
Beiträge: 63.711
Seit: 10.01.04
Hallo ichschaumalrein,

Du schreibst es selbst: dieses Verhaltensmuster hast Du quasi schon mit der Muttermilch eingesogen. Dann fällt es besonders schwer, es überhaupt erst mal zu erkennen und dann zu ändern. Immerhin hast Du da doch schon sehr gut reagiert, auch wenn's jetzt weh tut.
Ist der Ex-Freund wirklich krank oder ist nicht so recht klar, was mit ihm los ist? Vielleicht hat er ja eine handfeste Depression?
Dann kannst Du ihm nicht wirklich helfen sondern er müßte sich Hilfe suchen. Aber das ist nicht Deine Aufgabe.
Oft sind ja so "starke" Menschen u.a. deshalb so stark, weil sie immer wieder Menschen anziehen, die genau diese Stärke schätzen und leider oft auch ausnutzen. Ist ja auch praktisch, jemanden zu haben, der alles übernimmt. Da spielt dann das "Helfersyndrom" auch hinein, und die armen Helfer sind dann irgendwann kaputt und wundern sich, daß sie selbst keine Helfer finden.

Gruss,
Oregano


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