Ich wollte sterben, aber ich war noch nicht dran

02.08.07 04:28 #1
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Ich wollte sterben, aber ich war noch nicht dran

SilviaD ist offline
Themenstarter Beiträge: 45
Seit: 22.07.07
Hallo Richter,

im Grunde ist das eine gute Idee, Deine Tochter mit der Realität zu konfrontieren aber sie ist erst 13 Jahre alt und vielleicht doch eher noch nicht soweit zu verarbeiten, was da auf sie zukommt.
Nun kenne ich aber Deine Tochter nicht und weiß nichts über Ihre Entwicklung.
Als mein Sohn 13 J. alt war, da war er in seiner Entwicklung aber mind. 2 Jahre älter - vielleicht aufgrunddessen, daß es immer nur ihn und mich gab und er keinen Vater um sich hatte -. Die Mädels in seinem Alter aber wirkten eher jünger. ...........
Aber jedes Kind ist anders.

Mein Sohn hat mich einmal in der Klinik besucht........ darüber werde ich in meinem Bericht schreiben....

Und ich denke auch, daß die 6. oder 7. Klassen (eher die siebten..) in den jährlichen "Wanderwochen" besser Zeit auf den Suchtstationen in Kliniken verbringen sollten, als sich in Jugendherbergen oder gar beim Skilaufen o.ä. vergnügen.

LG
Silvia

Ich wollte sterben, aber ich war noch nicht dran

SilviaD ist offline
Themenstarter Beiträge: 45
Seit: 22.07.07
Hallöchen............

kurz etwas an Horaz: den 1. Bericht schrieb ich am 04.08.07, den anschließenden am 13.08.07......

Und zu Shelley: Eigentlich würde niemand in diese Klinik wollen, aber im Vergleich zu anderen hier in Hessen ist diese wie "der Himmel auf Erden"!
Die meisten meiner Mitpatienten damals hatten bereits wenigstens den 3. Entzug hinter sich und wenn sie erzählten, wie es in anderen Kliniken zugeht, wurde ich stocksteif vor Angst........

-----------

2 Tage vor meiner Entlassung aus der Klinik bekam ich Besuch von einer Sozialarbeiterin. Sie begann das Gespräch damit mir zu versichern, daß sie auf meiner Seite wäre und ich offen sprechen könne! Aber die Zeit auf dieser Station hatte mich bereits mehr geprägt, als mir klar war.
Sie wollte z.B. von mir wissen, ob ich mit der "Behandlung" zufrieden war. NA KLAR!!!! Nicht mal unter Folter hätte ich das Gegenteil gesagt! Was ich vorhabe, wenn ich entlassen bin und ob die Therapeuten mir eine Hilfe bei der Lösung von Problemen waren, wollte sie wissen. Und ich dachte nur:"...die ist doch nicht wirklich so blöd anzunehmen, daß sie eine ehrliche Antwort von mir bekommt..." Ich sagte ihr das, was ich dachte, das sie hören wollte und machte auf Dankbarkeit und Glück! Und am Ende sagte sie, daß sie von meiner Selbstsicherheit und Zuversicht beeindruckt ist und keinen Grund dafür sieht, daß ich noch länger bleiben muß. Und dann sagte sie, daß die Psychiaterin und die Therapeuten und der Oberchefarzt in deren Abschlußbericht an das Gericht bzw. den Richter, von dem ich zwangseingewiesen wurde, die dringende Empfehlung gaben mich auf unbestimmte Zeit weiter stationär zu behandeln und dazu rieten mir einen Vormund zuzuteilen. Ihrer Meinung nach wäre ich nicht in der Lage ein selbstständiges Leben zu führen und Entscheidungen zu treffen..... Die Sozialarbeiterin ließ mich diesen Bericht lesen und ich war so geschockt, daß ich anfing am ganzen Körper zu zittern.
Die Sozialarbeiterin war wirklich auf meiner Seite.......... Während des Gesprächs "stolperte" die Psychiaterin zweimal einfach so ins Zimmer, beim 3.Mal - gegen Ende - stand die Sozialarbeiterin auf und sagte, daß sie kein Recht hat an unserem Gespräch teilzunehmen und schob sie aus dem Zimmer und sollte sie noch einmal stören hätte dies Konsequenzen...! Wow, das hatte mich beeindruckt aber gleichzeitig auch beunruhigt. Und das sagte ich der Sozialarbeiterin, denn schließlich musste ich noch 2 Tage dort überstehen und ich hatte Angst.
Die wollten mich nicht gehen lassen....... Ich sollte entmündigt werden...Ich war urplötzlich schutzlos ausgeliefert an 5 Menschen...... Wie konnte das sein? Sowas geschieht doch nur im Film!

Die Sozialarbeiterin beruhigte mich. Ein bissel!

Als sie weg war, ging ich sofort in den Raucherraum. Alle warteten darauf, was ich zu erzählen habe. Und ich fühlte mich sofort, als ich den Raum betrat, sicher. Die 11 Menschen dort waren mir näher als sonst jemand auf der Welt. Wir waren zusammengeschweißt aufgrund unserem abnormalen gesellschaftlichen Verhalten. In diesem Raum, unter uns, da durfte jeder von uns so sein, wie er war.
Jeder "Neuankömmling" wurde in diesen "geheimen" Kreis wortlos aufgenommen und einbezogen.
So wie ich, verhielten sich alle, die nach mir hinzukamen: Abweisend und fehl am Platz. Na ja, eigentlich alle da hatten ja bereits mehrfach ähnliche Erfahrungen gemacht aber ich dachte immer nur, daß ich da nicht hingehöre und "es unter meinem Niveau" war. Schließlich waren das alles Alkohol- oder Drogenabhängige und ich wollte mich doch nur umbringen. Als ich mich dann weigerte weiter jeden Abend die Pillen zu schlucken, welche ich schon seit Jahren immer höher dosiert jeden Abend und immer häufiger auch tagsüber nahm und von denen ich 63 Stück schluckte weil das Pulsadernaufschneiden nicht funktionierte und ich überheblich glaubte, "normal" unter lauter "Irren" zu sein: Da hat keiner von diesen 11 Menschen einen Kommentar dazu abgegeben. Nur den Ärzten war meine Verweigerung ein Dorn im Auge!
..........Nach der ersten schlaflosen Nacht begriff ich, daß ich schon mitten im Entzug bin. Da begriff ich, daß ich wie diese 11 Menschen war.

Am 1. Morgen stand ich noch auf und ging zum Frühstück. Auch deshalb, weil eigentlich Magda, meine Zimmergenossin, Deckdienst hatte aber vor Schmerzen nicht aufstehen konnte.
Aber am Mittagessen konnte ich schon nicht mehr teilnehmen.
Die 2. Nacht war die Hölle. Mein ganzer Körper war so angespannt und verkrampft.... ich konnte meine Augen nicht mehr schließen. Ich hatte sozusagen die Kontrolle über meinen Körper verloren. Und im Nachbarzimmer schrie und randalierte einer auf Alkoholentzug.
Was mich stärkte, war Magda. Mir war so nach Jammern und Heulen und Verzweifeln aber von ihr hörte man nicht einmal einen Ton und sie war auf kaltem Herionentzug. Sie war mein Halt.
In der zweiten Nacht kam alle Stunde der Arzt ins Zimmer und hat meinen Blutdruck gemessen und mich zum Trinken gezwungen. - Was ja gut war - Aber gekümmert hat sich niemand. Nicht um Magda und nicht um mich.

Ich hätte gerne vorher gewusst, was auf mich zukommt aber die Ärzte und das Personal haben uns behandelt wie Strafgefangene!

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P.S.: Mein Sohn war damals, als ich eingewiesen wurde, 16 1/2 Jahre alt. Die Pillen nahm ich da bereits seit mehr als 3 Jahren und zeigten Auswirkungen.
Mein Sohn und ich waren immer engverbunden miteinander, aber - das weiß ich jetzt - diese Pillen machen schon nach 2wöchiger Einnahme abhängig und ich veränderte mich zum Negativen. Mein Sohn war mitten in der Pubertät und suchte Halt und Geborgenheit bei mir, aber auch wenn Außenstehende nichts bemerkten, ihn konnte ich nicht täuschen. Er ist ein sensibler, aufrichtiger Mensch. In seiner seelischen Not aber war ich nicht für ihn da.
Es fällt mir schwer zurückzudenken, ohne zu weinen...... ca. 8 Monate vor meinem Selbstmordversuch fingen seine Probleme in der Schule an. Und er zog sich immer mehr zurück. Plötzlich stritten wir jeden Tag. Je mehr ich das Gefühl hatte ihn zu verlieren, desto mehr Pillen schluckte ich!
Irgendwann in dieser Zeit fing er an zu kiffen. Täglich, vor der Schule und danach und zwischendurch.......... und ich merkte es nicht. Er litt so sehr unter meiner Selbstzerstörung und Verzweiflung, daß er das Leben - unser Leben - nur zugedröhnt bewältigen konnte.
Und dann fand er mich morgens mit aufgeschnittenen Armen, überall Blut und fühlte sich wohl auch von mir verraten, denn ich wollte ihn allein zurücklassen.....

PAUSE!!!!!!!!!!!!

Okay, wenige Tage vor meiner Entlassung kam er mich dann doch endlich in der Klinik besuchen. Er sah mich elendig und sah die anderen.... sah den Schmerz und das Leid. Und er war sehr betroffen.
Aber das Kiffen hat er deshalb nicht gelassen.
Erst als ich wieder in seine Nähe gezogen bin und jederzeit für ihn da war bekam er sich in den Griff.

Schrecklich. Ich muß aufhören.

LG
Silvia

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Shelley ist offline
Beiträge: 10.451
Seit: 28.09.05
hallo silvia,

Zitat von SilviaD Beitrag anzeigen
Und ich denke auch, daß die 6. oder 7. Klassen (eher die siebten..) in den jährlichen "Wanderwochen" besser Zeit auf den Suchtstationen in Kliniken verbringen sollten, als sich in Jugendherbergen oder gar beim Skilaufen o.ä. vergnügen.

also das finde ich irgendwie markaber!

wenn ich zurückdenke und mir vorstellen muss, dass die wunderbaren wochen, welche ich in meiner jugend statt in einem skilager in einer suchtklinik hätte verbringen müssen?
meine güte!
mein leben wäre ein noch verschissener scherbehaufen!

klar bekommt nicht jeder mensch eine krankheit, welche ihn später derart einschränken wird, dass er sich gerade noch in so momenten wie einem schulskilager, das er mit seiner klasse verbracht hatte, hält, um noch zu überleben. doch mal ehrlich; statt einem skilager in eine suchtklinik?
nein danke!
ich denke, man sollte das anders angehen.
vielleicht eine projektwoche, in der man dann in so eine klinik auf besuch geht.
aber garantiert nicht an stelle von einem skilager, einer florenz-kultur-reise oder einer studienwoche in den bergen.

was ich dir eigentlich schreiben wollte:

ich habe vernommen, dass es normal ist, wenn es einem am anfang einer therapie schlechter geht. doch das sollte wieder aufwärts gehen.
also trau dich ruhig!

viele liebe grüsse von shelley
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IchDiskutierNichtMitIdioten.ErstZiehnSieMichAufIhrNiveauRab, DannSchlagen'sMichMitIhrerErfahrung.

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SilviaD ist offline
Themenstarter Beiträge: 45
Seit: 22.07.07
Hallo alle zusammen,

sorry, ich war solange nicht hier. Aber ich habe einen neuen Job und bin abends zu müde noch ins Internet zu gehen.

Zu Shelly: Ja es stimmt, daß es einem anfangs schlecht geht. Vor ein paar Monaten hatte ich mich auch entschlossen, mich um eine Therapie zu bemühen. Der Arzt gab mir dann auch eine Adresse und ich ging dort hin zu einem Erstgespräch. Die Ärztin dort sagte, daß ich in ein paar Tagen angerufen werde und Sitzungstermine bekomme. Ich wartete 1 Woche und noch eine Woche und noch eine Woche und dann rief ich sie an.
------------------- Sie sagte mir dann, daß ich nicht in ihr "Programm" passe und gab mir Telefonnummern von anderen Ärzten. Erst war ich so baff, daß ich gar nichts sagen konnte aber dann fragte ich, wie sie das meint, daß ich nicht in das Programm passe. Sie "würgte" mich ab und TSCHÜSS!!!!
Also entweder ich war nicht "kaputt" genug für sie oder aber so gestört, daß es keine Hilfe für mich gibt.
Irgendwie unglaublich!!!!!!!!
Seitdem hole ich mir eben wieder jeden Monat ein Rezept für Antidepressiva ab und das wars.

In letzter Zeit habe ich öfter so eine Art "Flashbacks". Plötzlich habe ich Erinnerungen an Begebenheiten aus meiner Kindheit und das gefällt mir gar nicht.
Aber ich habe kein Vertrauen in Ärzte, die mir helfen wollen. Ich habe auch irgendwie Angst, weil in der Klappse landet man schnell.
Und daß jemand über mich bestimmt und kontrolliert, das wird nie wieder passieren.

Hey, ich werd bald 50 Jahre alt also was solls, da nehm ich eben die Pillen........

Meine Geschichte schreibe ich weiter sobald ich kann.
Danke für Euch alle !!!!!!!!

LG
Silvia
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- Dixie Earl Bryant -

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soullove ist offline
Beiträge: 719
Seit: 02.05.06
liebe Sylvia,

Es geht bei selbstmordversuche im grunde darum das man meint er wäre nach den tod vom körper besser......
Im grunde geht es nur um eines,zu sich zu stehen und den eigene gefühle,zu entscheiden leben zu wollen.

liebe grüss,soul

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Oregano ist gerade online
Beiträge: 63.724
Seit: 10.01.04
Hallo Silvia,
diese erste Therapeutin war ein Flopp. Wahrscheinlich hatte sie einfach Angst davor, mit Dir zu arbeiten. Sie sollte mal zu einem Therapeuten gehen .
Aber bitte lass Dich doch durch dieses Beispiel nicht davon abbringen, eine Therapie anzusteuern. Es gibt andere Therapeuten, die bereit sind, mit Dir zu arbeiten! Auch wenn die vielleicht nicht sofort zu finden sind: ich finde, es lohnt den Aufwand.
Denn die Pillen, die Du jetzt wieder schluckst, könnten der Anfang vom Teufelskreis sein, aus dem Du immer schwerer herauskommst.

Ich wünsche Dir einen guten Therapeuten und die Kraft, ihn zu finden (oder sie)...

Grüsse,
Uta

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Shelley ist offline
Beiträge: 10.451
Seit: 28.09.05
hallo liebe silvia,

was machst du denn nun wieder für dummheiten?

weisst du; ich finde auch, dass du noch weiter nach einem therapeuten suchen solltest. das ist viel, viel besser als tabletten.
mit therapie kannst du gesund werden und mit den tabletten kannst du wieder in der geschlossenen landen.

viele liebe grüsse von shelley
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SilviaD ist offline
Themenstarter Beiträge: 45
Seit: 22.07.07
Hallo soul.........

ich weiß nicht, wie oder worum es allgemein bei einem Selbstmordversuch geht.
In meinem Fall war es so, daß ich keine Kraft mehr hatte stark zu sein und ich war immer eine starke und selbstbewußte Persönlichkeit. Ich liebte es, mich um andere zu kümmern und ich war eine "Kämpferin". Aber dann konnte ich nicht mehr. Ich hatte plötzlich keine Kraft mehr und soviele Menschen um mich vertrauten doch in meine Zuversicht ......... Ich war plötzlich unnützlich und fühlte eine solche Last auf mir.
Ich wollte nicht mehr sein..........
PdF und sein Begleiter gaben mir letztendlich eine befreiende Lässigkeit dem Leben gegenüber.

Selbstmord ist nicht mehr mein "Ding". Weil ich nicht dafür bestimmt bin.
Aber Menschen, die dadurch sterben, waren so sehr von Leid und Schmerz erfüllt, daß nur der Tod Erlösung ist. Und ich kann diese Qual nachempfinden.........

LG
Silvia
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SilviaD ist offline
Themenstarter Beiträge: 45
Seit: 22.07.07
Hallo Uta, Hallo Shelley...........,

das ist so lieb, wie Ihr Euch Gedanken um mich macht.

Aber ich sehe einfach keinen Grund für eine Therapie. Denn, ich weiß sehr wohl warum und wieso ich bin wie ich bin und mein Leben so verlief, daß mein Zusammenbruch deshalb logisches Ergebnis war.
Ich wollte mich auf eine Therapie einlassen, weil ich mir Sorgen um meinen Sohn machte. Als seine Freunde mich "Panik-Mutter" nannten, weil ich in Panik geriet, wenn sein Handy aus war und ich ihn nicht ständig erreichen konnte und ich glaubte, daß er hilflos - vielleicht überfallen und mit Schmerzen irgendwo ist und nach mir ruft......und ich ihm nicht helfen kann ............. und ich dann all seine Freunde anrief und schließlich die Kontrolle über mich verlor und die Polizei und den Notarzt anrufen wollte----------- da hatte ich mich nicht mehr unter Kontrolle. Seine Freunde sagen, daß sie sich wünschten eine Mutter wie mich zu haben und Alexander sagt, daß meine Besorgnis ihm ein Gefühl von Liebe gibt.
Aber ich hab total überreagiert und hatte Angst, ihn so zu verlieren. Deshalb wollte ich eine Therapie machen.
Alexander und ich haben aber sehr viel darüber geredet und ich dann hab ich wieder mal PdF gelesen und konnte so meinen bald 20jährigen Sohn loslassen...........
Mein Sohn war immer das Wichtigste für mich und wir hatten immer so ein inninges Verhältnis. Meine Angst war, ihn zu verlieren. Aber er sagte mir, daß er mich liebt egal was passiert und was ich mache... Und das ist meine Therapie.
Ich weiß auch ohne Therpie, daß die Brutalität in meiner Kind- und Teenagerzeit der Grund für meine vernarbte Seele ist.
Und mir wird schlecht, wenn mir eine Psychotante gegenüber sitz und so tut, als würde sie mir zuhören aber nichts begreift.

Die Pillen habe ich seit 5 Tagen nicht mehr genommen, weil ich abends nach meinem Haupt- und Nebenjob so müde bin, daß erschöpft ins Bett falle und sofort einschlafe.

Früher hatte ich unzählige Freunde aber heute hab ich nicht einen Freund mehr. Mein Sohn ist meine Familie und mein Freund und von Gott an mich geschickt..............
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Oregano ist gerade online
Beiträge: 63.724
Seit: 10.01.04
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Hallo Silvia,
ich denke, Du hast auf Deine ganz persönliche Art eine Therapie gemacht bzw. machst sie noch. Für Deinen Sohn wünsche ich Dir, daß er nicht Dein Therapeut ist sondern ein ganz wichtiger Mensch in Deinem Leben.

Wenn Dein Spruch oben für Dich gilt, dann kann eigentlich auf Dauer nichts schiefgehen .

Gruss,
Uta


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