Einen neuen Weg .....

12.01.11 21:25 #1
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inchiostra ist offline
Themenstarter Beiträge: 2.078
Seit: 16.07.09
ja mach das mal Monsterbird

so schön, wie wir da sitzen

Frage? Wie soll ich jetzt kochen?

Danke dir. kannst du sicher auch brauchen.
Alle brauchen wir das.

Ich möchte manchmal so gerne meinen Sohn in den Arm nehmen.
Einfach mal nur so drücken. Guten Morgen sagen.
Er schaut so unglücklich und traurig. Dann will ich es mal kurz, aber er wehrt sich dagegen. Darf nicht einmal ganz nahe kommen.

Ich schreibe gerade die Biographie von ihm.
das braucht viel zeit. Aber ist wichtig.
Und ich finde den Dreh (Weg) nicht mit der Ernährung.
Gehe noch Umwege.

Monsterbird, schön ruhig dasitzenbleiben Ich komme manchmal wieder

Liebe Grüße und paß auf dich auf und sei Achtsam
inchi

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mondvogel ist offline
Beiträge: 5.133
Seit: 07.04.10


natürlich bleibe ich sitzen; das Essen findet mich schon ; (was für Insiderinnen )
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"There is a crack in everything. That's how the light comes in." Leonard Cohen (RIP)

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inchiostra ist offline
Themenstarter Beiträge: 2.078
Seit: 16.07.09
Also jetzt mal allen Müll beiseite.

Ich habe mir heute ein neues Fahrrad gekauft und ein Auto.

Das Fahrrad ist einfach toll und habe es 200,- billiger bekommen.
Da tut mir kein Knie mehr weh (hoffe ich).
Herr inchiostra fuhr mich sogar mit seinem Roller dort hin.
Ich kaufte es ganz alleine, ohne irgendein zaudern des Herrn inchi.
Aber jetzt findet er es auch super.

Na ja, das Auto habe ich schon länger im Auge.
Fahre jeden Tag dran vorbei und löcherte tagelang die Mutter des Besitzers.
Träumte auch schon davon.
Im Traum wurde ich deswegen ausgelacht.
Jetzt tun wir das Auto einmal auf unsere Hebebühne und schauen es uns genauer an. Das darf dann Herr inchi mit entscheiden.
So hat er dann erstmal was zu tun.
Ich habe dann auch Spass daran, es herzurichten.

Also, an einem Tag ein Auto und ein Fahrrad für nicht einmal 1000,-.

Sohnemann bekam eben Besuch. Ist viele Monate her.
Ging ihm immer schlecht hinterher. Wollte schon absagen.
Aber ich bat ihn es mal zu versuchen. Bin gespannt, wie es ihm hinterher geht.

Ich stehe jeden Tag um 5 Uhr auf. Habe viel gemacht heute.
inchi

Schön das du sitzengeblieben bist Monsterbird
Damit du nicht verhungerstvogelfutter.jpg

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mondvogel ist offline
Beiträge: 5.133
Seit: 07.04.10
Liebe Inchi, Du bist eine Wucht....das klingt doch mal richtig gut....

Ich drücke auch die Daumen für Deinen Sohn - dass er den Besuch genießen kann....wäre doch mal was.

Wo Du immer diese tollen Bildchen findest - als ob es ein spezielles Archiv für Spezialbilder extra für Inchi gibt! Wenn ich googel, dann finde ich nie sooooo passende....

Schlaf schön! Und warum stehst Du bloß immer sooo früh auf....Magst Du die Morgen-Dämmerung?

Also bis bald mal wieder, mb
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"There is a crack in everything. That's how the light comes in." Leonard Cohen (RIP)

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Felis ist offline
Beiträge: 5.388
Seit: 14.08.10
Zitat von inchiostra Beitrag anzeigen
Also jetzt mal allen Müll beiseite.

Ich habe mir heute ein neues Fahrrad gekauft und ein Auto.

Das Fahrrad ist einfach toll und habe es 200,- billiger bekommen.
Da tut mir kein Knie mehr weh (hoffe ich).
Liebe inchi


Das finde ich schön, wenn das alles klappt, bringt dir das mehr Freiheit.
Freut mich für dich.
Nun hoffe ich, dass dein Sohnemann den Besuch gut verdaut hat,
und es nicht so schwierig geworden ist.

Ich wünsche dir einen guten Tag,
mit wenig Stressmomenten.

Felis

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inchiostra ist offline
Themenstarter Beiträge: 2.078
Seit: 16.07.09
Guten Morgen Monsterbird

warum ich so früh wach bin?
Also an der Morgendämmerung kann es nicht liegen.
Was hier so seit Wochen für ein Wetter ist, da müßte ich eigentlich liegen bleiben.

Mir tut einfach alles weh die Gekenke, der Bauch.
Bin einfach ziemlich aufgewühlt jenachdem auch was ich esse.
Dann ständig die Gedanken um Sohnemann.

Aber ich mache jetzt das positive daraus.
Ich geniese die paar Stunden alleine hier.
Ich schreibe mal hier und dort.
Lese, wozu ich am Tag sonst nicht komme, weil, wenn die beiden hier aufstehen, wird es unruhig und stressig.

Ja die Bildchen.
Denke einfach ganz feste, was gerade dazu paßt und peng finde ich es.

Sohnemann ging es besser gestern.
War froh, denn er wollte ja das ich sie einfach wegschicke.
Aber ich wollte und kann nicht für ihn lügen.

Diese beiden "Freunde" sind genauso schlimm dran.
Der eine hat immer noch keine Lehrstelle oder Arbeit.
Sitzt seit Jahren nur am Computer.
Der andere erzählte, das er in psychiatrischer Behandlung ist und Medikamente nimmt.
Ich finde das sehr sehr traurig.

Ich werde heute nichts tun als Fahrradfahren

einen schönen Tag und liebe Grüße inchi

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mondvogel ist offline
Beiträge: 5.133
Seit: 07.04.10
Hm...jetzt habe ich auch ein Bildchen gefunden, was sehr gut auf Dich passt.



Und ich wünsche Dir wunderschönes Fahrradfahren....mb
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inchiostra ist offline
Themenstarter Beiträge: 2.078
Seit: 16.07.09
siehst du Monsterbird
ganz feste an jemanden denken
und schon klappt es auch mit den

Hast du fein gemacht

Liebe Grüße und schönes WE von inchi

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inchiostra ist offline
Themenstarter Beiträge: 2.078
Seit: 16.07.09
Ich danke dir liebe Felis

mit dem Auto warte ich jetzt mal ab.
Ich muß am Ball bleiben, weil Herr inchiostra immer so pessimistisch ist und auch noch immer meint, wir brauchen kein Auto.

Sohnemann, ich weiß nicht recht.
Er konnte in der Nacht kaum schlafen wegen dem Besuch.
Schlief erst gegen 5 Uhr ein, wo er sowieso schlecht einschlafen kann.
Er mag einfach keinen Besuch haben.

Als ich die Frau wegen dem Auto anrief kam er gleich hinterher zu mir.
Er hatte das Gespräch mit angehört.
Er hatte Angst, ich würde jetzt eine Freundschaft mit ihr anfangen, weil wir uns so nett unterhalten hatten.

Was soll ich manchmal dazu sagen.

Dir auch ein schönes WE und liebe Grüße von inchi

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inchiostra ist offline
Themenstarter Beiträge: 2.078
Seit: 16.07.09
Herr inchi sitzt und lebt seit 3 Tagen nur noch in der Garage.
Frühstückt und ißt jetzt auch dort.
Warte nur noch, bis er sein Bett dort aufstellt.
Sohnemann genießt es, weil es so ruhiger ist.
Wie es mir damit geht
Bin eher traurig darüber, weil ich manchmal ein trauriges Gefühl spüre.

Herr inchi gibt mir so das gefühl, ich hätte etwas falsch gemacht.
Herr i dreht eigentlich schon lange an dem Tag durch, wenn er das Haushaltsgeld "austeilt, oder das Taschengeld. Manchmal auch die Post.
Wir bemerken oft, wie schwer ihm das fällt.
Er weiß jedesmal nicht wie er es übergeben soll.

Vorgestern eben kam er in die Küche, ich panierte eben Fleisch und hatte die Hände dementsprechend. Aber das sieht er in diesem Moment nicht.
Sieht nur, oder denkt an seine "Aufgabe".
Ob die Kiste noch dasteht, wo er das Geld reintun soll, fragte er.
Ja natürlich, sagte ich.
Dann wird er schon unsicherer und auch aggressiver.
Rennt dann hin und her und der Stress ist da.
Mit der Post dann auch oft, dann legt er sie mal hier hin oder mal dort hin.
Aber am liebsten gibt er sie einem direkt in die Hand, auch wenn die besetzt ist.

Dann sagte er, ich bräuchte nichts für ihn zu kochen.
Jetzt versorgt er sich seit 3 Tagen selber.
Redet kaum mit uns. Auch mit Sohnemann, der nicht gerne mit ihm redet, nicht. Nur, weil ich eben nicht so reagiert habe, wie er es sich in diesem Moment gewünscht hatte. Er akzeptirt wohl kein anderes Verhalten.
Oder ich weiß es nicht.

Mich belasetet es aber immer.
Das seit Jahren. War ja schon immer so, eigentlich noch schlimmer als jetzt.

Sohnemann hat sich ein Buch gekauft. Es heiß nur gehen.
Da aschaute ich mal so rein und fand etwas übers weggehen.
Wenn man nicht früh genug weggeht, ist es auf einmal zu spät und man kann nicht mehr weggehen.
Auf einmal wird klar, man kann tun was man will, man kann nicht mehr weggehen. Dieses Problem nicht mehr weggehen zu können, nichts mehr verändrn können, beschäftigt einen das ganze Leben.
Mit nichts anderem beschäftigt man sich.
Dann wird man immer hilfloser und schwächer und sagt sich nunmehr immer, man hätte früh genug weggehen sollen und fagt sich, warum man nicht gegangen ist, und zwar früh genug weggegangen ist.
Was heißt weggegangen sind in dem Augenblick, in welchen die höchste Zeit gewesen ist wegzugehen.

Weil ich nicht intensiv ans Verändern gedacht habe.

Irgendwie kann ich nicht weggehen.
In Gedanken aber, in Wirklichkeit eben nicht.
Aber das empfinde ich eben als doppelt schlimm.

Ich habe mich eben in diesem Buch etwas wiedererkannt.
Egal was ich hier seit Jahren tue. Ich denke immer dabei, warum tue ich das. Du ziehst doch bald hier raus. Wohin, weiß ich aber nicht. Also bleibe ich und denke , wenn ich tapeziere oder male, immer das Gleiche.
Im Garten ebenso.
Eben seit vielen Jahren. Mache und tue, stecke meine letzte Kraft hier rein, und dann bin ich weg.

Aber was ist, wenn ich, wo ich das ja jetzt weiß, dass ich so denke, mal anders denke.
Ich weiß, das ich wegen Sohnemann auch hier bleibe. Bleiben muß, weil er keinen Platz im Leben findet.
Ja auch zweimal wiedergekommen bin, als ich mal kurz auszog.
Ich also denke, hier gehöre ich hin. Hier bleibe ich.

Aber nicht so. Wenn ich gehe, nehme ich auch was mit. Oder muß mit allem abschließen und nichts wie weg.
Auf jeden Fall weiß ich, wenn demnächst jemand vom Amtsgericht kommt, der ja für Sohnemann kommen soll, den schicke ich in die Garage.

Vielleicht geht mir zu viel im Kopf rum im Moment.
Sind auch eher Selbstgespräche dir hier schreibe.
Der Nachbar feierte gestern mit Feuerwerk einen Geburtstag.
Sein Enkelkind war auch da.
Ich darf und wir feiern nicht mehr seit Jahren.
Es kommt keiner mehr, wo ich dran Schuld sein soll und die beiden anderen ziehen sich immer mehr zurück und unternehmen nichts.

Vielleicht will auch ja auch deswegen unbedingt ein Auto.
Das würde mal mehr Abstand bedeuten, mal hier raus.
Obwohl es doch auch Züge gibt. Aber da kriege ich ja wieder Sohnemann nicht rein. Also doch ein Auto. Und da will er dann auch nicht nur einfach so mitfahren.

So, genug gedacht oder sortiert. Es kommt wie es kommt. Ich nehme es wie es jetzt ist. Genieße heute die Sonne, die endlich mal scheint.
Ich bin auf einem Weg, der im Moment holperig ist, aber ich gehe ihn.
Ich gehe in den Garten. Alleine. Allein zu sein aber nicht einsam, wäre ein Ziel. Gemeinsam gehen, geht eben nicht.


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