Einen neuen Weg .....

12.01.11 21:25 #1
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Einen neuen Weg .....

inchiostra ist offline
Themenstarter Beiträge: 2.078
Seit: 16.07.09
Liebe Felis

jetzt nehme ich mir die Zeit dir in Ruhe zu antworten.
Ich mache das so wie mit den Rosinen. Du weißt schon. Achtsamkeit.
Ich denke jetzt nur an dich (und mich)
Hauptsache Sohnemann läßt mich in Ruhe.

Habe die Türe zu.
Apropo Türe.
Bei dem Wetter schickt man keinen vor die Türe.
Aber ich weiß schon was du meinst.
Ich denke oft daran, aber tue es nicht.
Weiß dann nicht so wohin.
Alleine ist doof manchmal.
Dann fehlt mir oft das Geld. (Kino, Zugfahrt oder Bus)
Wenn schon vor die Tür, dann etwas weiter weg.
Das aber auch regelmässig tun, meinst du.
Da hast du recht.
Hatte ich ja mal angefangen. Einmal in der Woche nur für mich.
Ich gestehe, ich vergesse es. Werde oder lasse mich zuviel ablenken.

Aber ich dachte gestern an mich.
Holte mich Augensalbe und Sohnemann Nasenmittel.
Ich habe seit langer Zeit Augenbrennen und tat nichts dagegen.
Ich kann Schmerzen ziemlich ertragen, bis ich sie nur ertrage und nicht mehr bemerke.Hat auch schon geholfen.

Sohn geht es heute besser. Gab ihm noch Kaffeekohle und viel trinken.
Es ist sein Heuschnupfen.

Ich werde auch darübre nachdenken Felis, was ich von meinem Sohn erwarte.
Eigentlich was du auch sagtest.
Sie müssen wissen, was man von ihnen will.
Nicht was man wünscht sondern erwartet.

Ich muß noch weiter herausfinden,was ich erwarte und ob er mir die Erwartung erfüllen kann. Er will ja vieles, kann es aber nicht.
Herr inchiostra auch nicht. Ich auch nicht und meine Tochter auch nicht.
Jetzt wo ich schreibe, fällt es mir leichter es zu verstehen.
Also von mir erwarten sie alles Mögliche.
Dann sage ich oft, das ich es versuche es aber nicht schaffe.
Sogar die Therapeuten verlangten von mir soviel.
Andere schaffen es doch auch, höre ich oft.

Das überfordert mich.
Wenn ich von meinem Sohn und Herrn inchiostra z.B. etwas erwarte.
Es auch ruhig vortrage.
Dann funktioniert es bis zum Abend.
Am nächsten Tag ist es wie gegeblasen.
Ich könnte es an die Wand schreiben.
Aber es wird nicht gesehen oder gelesen.

Ein Beispiel:
Sohnemann räumte letzte Woche sein Zimmer auf.
Eine riesenkiste Flaschen in einer Kiste
und eine Kiste mit seinen CDs. Sie stand jetzt unten im Flur.
Total im Weg.
Heute sagte ich ob er sie jetzt mal wegräumt.
Was?
Die Kisten.
Welche?
Na deine. Die sehe ich überhaupt nicht.
Dann erklärte er mir wie das läuft bei ihm
Erkommt runter und sieht nur einen Blick.
Den in die Küche zum Wasserkocher.
Würde die Kiste im Weg stehen, würde er drüber gehen und sonst nichts.
Es könnte dieser Tunnelblick sein.
Wenn man durch etwas hindurchsieht.
So ist es , wenn ich etwas sage.
Sie hören es beide.
Oder auch nicht.

Dann habe ich gestern mal wieder in Erinnerung gebracht, das Sohnemann noch eine Behinderung hat. Eine Farbsinnschwäche.
In der Apothekenzeitung war ein Bild.
Er konnte es nicht erkennen. Grün/rot Sehen ist gestört.
Darf aus diesem Grund schon verschiedene Berufe nicht ausüben.
Dann wegen seiner Ekzeme auch verschiedene nicht.
Wegen seinemADS oder was diagnostiziert wird auch einiges nicht.
Das ist ja auch ganz schön viel.
Vielleicht sieht er ja auch deswegen einiges nicht.
Muß auch abgeklärt werden.

Das meine ich mit Erwartungen, die ich im Stillen (noch) habe.
Die ich aber auch noch mit Wünschen verwechsle, die er möglicherweise ja
nicht erfüllen kann. Das spürt er ja auch sicher.
Das auch andere Erwartungen an ihm haben/hatten.
Er konnte sie nicht erfüllen und zieht sich jetzt zurück.
Und ich auch.
Es wurden Erwartungen an mich als Mutter/Ehefrau/Tochter/Schwester/Freundin und Nachbarin gestellt.
Aber ich konnte sie nicht erfüllen.
Darum bin ich seit vielen Jahren traurig und einsam.
Das ist ein riesiger Leidensdruck.
Das dann auch noch spiegelbildlich bei meinen Kindern.

So, habe das sehr zu Herzen genommen was du geschrieben hast.

Apropo Herz. Monsterbird, ich schenke Felis das Plüschherz.Hast du es gesehen?Oder willst du es haben? Dann suche ich ein neues. Ich fand das so schön und überlege es nachzustricken.

Dann eben doppelherzweißes herz.jpg weißes herz.jpg

Dein Sohn Felis ist erst 11 Jahre jung. Da konnte ich auch noch so einiges mit meinem Sohn regeln. Doch jetzt mit 20 ist das schon etwas anderes.
Aber immer noch alles möglich.

Muß nur den richtigen Weg finden.

Danke nochmal für deine Worte und liebe Grüße
von inchi

Einen neuen Weg .....

Felis ist offline
Beiträge: 5.387
Seit: 14.08.10
Liebe inchi,
jetzt habe ich das gerade gelesen. Du bist ja süß. Doppelherz.
Zu den Erwartungen - da schreibe ich dir noch.
Ich habe das etwas anders gemeint.
Keine unrealistischen oder überfordernden Erwartungen.
Und ja, dass ein Sohn mit zwanzig nochmal was ganz anderes bedeutet,
als ein Sohn mit elf.....
Du mühst dich so, du machst dir so viele Gedanken.


Liebe Grüße von
Felis

Einen neuen Weg .....

Felis ist offline
Beiträge: 5.387
Seit: 14.08.10
Also von mir erwarten sie alles Mögliche.
Dann sage ich oft, das ich es versuche es aber nicht schaffe.
Sogar die Therapeuten verlangten von mir soviel.
Andere schaffen es doch auch, höre ich oft.

Das überfordert mich.
Wenn ich von meinem Sohn und Herrn inchiostra z.B. etwas erwarte.
Es auch ruhig vortrage.
Dann funktioniert es bis zum Abend.
Am nächsten Tag ist es wie gegeblasen.
Ich könnte es an die Wand schreiben.
Aber es wird nicht gesehen oder gelesen.
Liebe inchi!

Ja, von dir wird erwartet.
Aber viel zu viel.Vor allem aushalten.
So liest sich das für mich.

Ich könnte wetten, dass es einfach selbstverständlich ist, was von dir erwartet wird.
Und daß keiner darüber nachdenkt, wie du eigentlich damit zurecht kommst.

"Andere schaffen es doch auch".
Hörst du. Ich kann solche Sätze nicht ausstehen.
Wenn sie andere sagen. Denn sie sind nicht ich oder du.
Andere sollen mit solchen Sätzen den Schnabel halten.
Was deinen Mann angeht, wage ich nichts zu sagen.
Er ist erwachsen.

Vielleicht brauchst du gleich zwei Türen, die du zumachen kannst.
Erwartungen - ich meine damit ganz einfache Dinge, die manchmal
aber gar nicht einfach sind.
Zum Beispiel, dass du in Ruhe gelassen wirst, wenn du es sagst.
Ohne Diskussionen.
Oder dass er jeden Tag Aufgaben übernimmt.
Egal, welche Befindlichkeit ihn heimsucht.
Dass er sich nicht nur um sich selber drehen darf.
Verstehe mich bitte nicht falsch, ich weiss, dass er an sich selbst leidet.
Und trotzdem....

Vielleicht meine ich auch eigentlich Respekt.
Ja, das ist es.
Du hast das Recht respektiert zu werden.
Und dazu gehört auch, dass man wahrnimmt, was du sagst.
Und alles tust.Und auch mithilft.
Und wenn es bis zum Abend reicht...
fängt es am nächsten Tag von vorne an.
Ja, klingt anstrengend.

Ach Mensch, Respekt und Wertschätzung.
Die hast du verdient.

Liebe Grüße dir
Felis

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mondvogel ist offline
Beiträge: 5.133
Seit: 07.04.10
Liebe Inchi,

danke für das eine von den Doppelherzen; natürlich hatte ich es gesehn - hatte ich nichts dazu geschrieben? Sorry!

Ich schaue zum Fenster raus und stelle mir eins davon über/im D...tal vor und eins hier über mir - 2 tolle Herzen im Südwesten...

Was schicke ich Dir denn in den hohen Norden?
die hier? oder lieber so eine? www.gifex.de/animierte_gifs/feen/animierte-gifs-feen-023.gif

Weiß ja nicht, was deine Lieblingsfarbe ist....

Hm, dass Dein Sohn auch noch eine Rot/Grün-Schwäche (oder Blindheit) hat, macht es natürlich nicht leichter...Obwohl, grau-Töne kann man doch auch sehen? Das mit dem Sehen hat wahrscheinlich mehr etwas mit der Wahrnehmungsverarbeitung zu tun...

Felis hat sooo Recht....es wird dauernd viel zu viel von Dir erwartet... das laugt aus...und Du bist ja auch nicht die Allergesündeste...eigentlich solltest Du ziemlich doll gehätschelt und getätschelt werden.... und nicht nur virtuell, sondern in der wirklichen Inchiwelt.....

Ciao mb
__________________
"There is a crack in everything. That's how the light comes in." Leonard Cohen (RIP)

Einen neuen Weg .....

inchiostra ist offline
Themenstarter Beiträge: 2.078
Seit: 16.07.09
Liebe Felis ich danke dir für deine Antwort.

heute als ich durch den Regen ging, fiel mir ein wie du das
auch meinen könntest mit der Türe zu
Hier im Haus kann ich nicht immer so nachdenken.
Man kann ja auch innerlich die Türe zu machen.
Eine Grenze ziehen oder so.
Mit den Erwartungen und dem Respekt müssen wir noch arbeiten.
Noch viel arbeiten.
Jeder müßte glaube ich selber erst Respekt vor sich selber haben.
Mich selber erst erkennen.
Das man sich gleichwertig begegnet.

Das Wort Respekt löste bei mir schon Respekt aus.
"Du hast kein Respekt vor deinen Eltern, hieß es früher.
In meiner Familie kam es gleich wie Gehorsam.
Wir mußten Respekt vor den Eltern haben.
Zu uns hatten sie aber keinen.

Ich möchte nicht, das mein Sohn/Tochter sich deswegen verbiegen sollen.
Weiß jetzt nicht ob ich das richtig erkläre.
Respekt muß man sich irgendwie verdienen.
Das kommt nicht einfach so.
Ein Geben und Nehmen.

Heute Nacht kam mein Sohn z.B. an mein Bett, weil er dachte er erstickt.
Seine Nase war ziemlich zugeschwollen.

Dann saß er gestrn bis 11 Uhr in seinem Zimmer.
Er konnte nicht frühstücken.
Jetzt weiß ich warum.
Er war zu überfordert.
Wenn man ihm zuviele Möglichkeiten gibt wie Eier und Speck, Brötchen, Brot mit Käse. Das ist zuviel für ihn.
Dann kann er sich nicht entscheiden.
Wäre ich nicht gekommen, er wäre nicht in der Lage gewesen etwas zu essen.
Dann mache ich es ihm, weil er zu überfordert ist.

Darum habe ich angefangen einen Speiseplan zu machen.
Ich mache jetzt jeden Montag das Gleiche Essen wie letzten Montag.
Dienstag auch usw.
Denke das gibt ihm Sicherheit und ich (was mein Problem ist) muß nicht mehr
soviel überlegen was wir essen.
Und Sohnemann muß sich nicht mehr entscheiden.

Ich suche ständig nach neuen Wegen, damit es leichter geht.
Schön das ich dich auf diesen Wegen getroffen habe.

Ich sende dir ganz liebe Grüße
inchi

Einen neuen Weg .....

inchiostra ist offline
Themenstarter Beiträge: 2.078
Seit: 16.07.09
Hallo liebe Monsterbird

du mußt mir doch jetzt nicht auch was schicken.
Abr ich freue mich natürlich sehr

Ich bin nur leider sehr empfindlich, wenn ich was schicke und es nicht gesehn wird.
Dann mache ich mir zu viele Gedanken warum hat sie das jetzt nicht gesehen.
Früher habe ich immer darunter gelitten, weil es mir so oft passierte.
Habe aber nie was gesagt.
Heute sage ich es und frage nach. Das erleichtert dann.
Jetzt bin ich froh.

Aber welche Lieblingsfarbe habe ich.
Das ärgert mich öfters, weil ich es nicht weiß.
Muß man das eigentlich wissen?
Hat jeder Mensch eine Lieblingsfarbe?
Ich mag soviele Farben.
Fast alle.
Oder doch alle.?
Was ist denn deine Lieblingsfarbe?
Auf jeden Fall die Fee in Grün finde ich schöner als Pink.
Ich danke dir . Eine gute Fee wer wünscht sich die nicht mal.

Mit Sohnemann hast du recht. Er hat Störungen in der Wahrnehmungsverarbeitung.

Und du hast recht ich brauche auch mal jemanden der mich verhätschelt.
trost.gif
oder tröstet


Das wünsche dir dir auch sehr.
Ganz liebe Grüße inchi

Einen neuen Weg .....

Felis ist offline
Beiträge: 5.387
Seit: 14.08.10
Liebe inchi

Jeder müßte glaube ich selber erst Respekt vor sich selber haben.
Ich denke, dass das fast der wichtigere Schritt wäre. Achtung vor sich
selbst. Denn dann weiss ich auch genauer, bis wohin ich mir auch einmal auf der Nase herumtanzen lasse und ab wann es mir an die Substanz geht.
Manchmal ist der Respekt oder sag ich mal lieber die Achtung vor sich selbst schon ein ganz weiter Weg.
Aber ein wichtiger, den kann und muss man ja auch nicht in einem Schritt nehmen.
Aber vielleicht schrittweise.


Das Wort Respekt löste bei mir schon Respekt aus.
Geht mir auch so weil:

"Du hast kein Respekt vor deinen Eltern, hieß es früher.
In meiner Familie kam es gleich wie Gehorsam.
Wir mußten Respekt vor den Eltern haben.
Zu uns hatten sie aber keinen.
Eben, und das meine ich nicht. Achtung vor mir und auch meinem Sohn heisst
nicht Strammstehen aus Furcht und blinder Gehorsam.
Und wenn ich Respekt von ihm erwarte, dann erwarte ich von mir selbst natürlich umgekehrt ebenso, ihn zu achten.
Nu, das klingt jetzt so stramm .
Ich sag jetzt einfach Wertschätzung. Ich schätze ihn. Und liebe ihn.
Und das von Grund auf einfach so.
Aber ich erwarte von ihm, dass er weiß, wer die Chefin ist
Ich habe das aus gesundheitlichen Gründen schleifen lassen müssen. Und was dabei herauskommt ist Orientierunglosigkeit bei ihm, und Überforderungsgefühle bei mir.
In einer 1:1 Situation, neigen sie eh dazu beständig am Sockel zu rütteln.
Es fehlt einfach der Dritte, wo sie ganz klar sehen können im täglichen Umgang, was sich hier gehört, und was man lieber nicht versucht.
Nun ist das bei dir ja anders.Aber dein Sohn hat ja verinnerlicht, was
er an Umgang sieht und spürt.



Ich möchte nicht, das mein Sohn/Tochter sich deswegen verbiegen sollen.
Nein, es geht ja auch nicht ums Verbiegen. Aber um die Richtung.
Also Orientierung. Und da gebe ich dann auch Sachen von mir, die ihm nicht schmecken.Und höre dann, ich sei die strengste Mama überhaupt.

Ausgerechnet. Ich bin streng weil er duschen muss, die Zähne putzen.
Oder weil ich, nachdem er den Kühlschrank in meiner Abwesenheit frech mit seinen Freunden geleert hat von ihm erwarte, abends noch kurz in den Laden zu gehen, um wenigstens meine verträglichen Sachen wieder zu bekommen.Die gleich mitgefuttert wurden von der Horde, der es völlig egal ist, was sie da in sich reinstopfen.
Er weiss aber, dass er nicht alles ungefragt nehmen darf.
Und verfüttern. Also. Mir reichts jetzt, wo sind meine Äpfel alle hin, und wo
die bittere Schokolade, die sie nicht mal mögen.Weggefressen.
Wer hat das Bad geflutet, nachdem ich es sauber gemacht habe und was ging hier eigentlich vor sich?

Verwüsten die mein Bad, und dann hauen sie ab nach draussen.
Ganz klar, dass er dann eben etwas tun muss. Auch wenn ich die strengste
Mama der Welt dann bin. Ich weiss ich bin es nicht.
Und er merkt, dass er sich beim nächsten Mal überlegen wird, ob er es zulässt, dass hier fünf Jungs
alles auf den Kopf stellen.Und wenn er es nicht tut, ist eben erst mal sein Schlüssel weg. Dann ist Schluss mit lustig. Natürlich sage ich ihm warum.


Und indem er einkaufen muss oder das Bad dann eben auch mal selber putzen, wird ihm klar, was das eigentlich auch heisst.Putzen, einkaufen.
Sein Blick darauf wird anders.

Ich kann ihm das zumuten, ich weiss ja, wie ich sonst zu ihm bin.
Aber er muss lernen, dass er mir nicht zusätzlich Stress machen darf.
Und da gab es einige sehr unschöne Situationen, die ich nicht weiter hier ausführen kann, da brachte er mich an den Rand.
So sehr, dass ich innerlich meinen Sohn verlor.Und er sich selber auch.
Und dann ist es schon sehr weit, inchi.
Gott sei Dank ist das vorbei.
Ich hab ihn wieder und er mich auch.Es war eine Zeit in der ich grosse Angst bekam..........

Da war er grenzüberschreitend, respektlos, verletzend. Frech.
Und ich zu erschöpft um zu reagieren. Deswegen war er es ja auch.
Die Chefin fehlte, oder sagen wir, die richtungweisende Mama.


Dann saß er gestrn bis 11 Uhr in seinem Zimmer.
Er konnte nicht frühstücken.
Jetzt weiß ich warum.
Er war zu überfordert.
Wenn man ihm zuviele Möglichkeiten gibt wie Eier und Speck, Brötchen, Brot mit Käse. Das ist zuviel für ihn.
Dann kann er sich nicht entscheiden.
Wäre ich nicht gekommen, er wäre nicht in der Lage gewesen etwas zu essen.
Dann mache ich es ihm, weil er zu überfordert ist.
Ja, die Richtung, und entscheiden. Kann sein, dass er auch mit zwanzig zu überfordert ist dafür, damit.
Aber wie wäre es, wenn er es sich vielleicht selbst machen muss, nachdem
Du für ihn vielleicht entscheidest dass es dann eben Eier mit Speck sind?



Und Sohnemann muß sich nicht mehr entscheiden.
Und wenn du ihn vorher fragst oder sagst; Es gibt dies und das. Und nun entscheide dich für eines. Und dabei bleibt es dann!


Ich suche ständig nach neuen Wegen, damit es leichter geht.
Ja, ich weiss. Und diese Wege laufen nie geradeaus.
Das habe ich mir abgeschminkt. Nur dürfen sie nicht Hüh und Hott sein, und
das mehrmals am Tag, sonst werde ich ja irre.


Schön das ich dich auf diesen Wegen getroffen habe.
Nun ja, ich habe eben diese Müdigkeit, diese Mühe deinerseits gelesen.
Und inchi, ich weiss was es heisst einen komplizierten Jungen zu haben.
Es ist jetzt weniger kompliziert, eigentlich kaum mehr, denn er
erstaunt mich oft - so wie früher.
Aber vielleicht ist es einfacher, weil nur ich alleine mit ihm am Strick ziehen muss?
Wenn nämlich alle in verschiedene Richtungen ziehen...oder ich gar drei ziehen müsste - dann hätte ich bestimmt den Strick loslassen müssen, weil ich nimmer könnte......

Wertschätzung. Inchi. Und Achtung in einem guten Sinn.
Das meine ich mit Respekt.

Liebe Grüße dir
Felis

Einen neuen Weg .....

mondvogel ist offline
Beiträge: 5.133
Seit: 07.04.10
Liebe Inchi, liebe Felis,

ich habe das hier sehr gerne mitgelesen...

Es ist so wichtig, und manchmal so schwer sich selber die nötige Achtung entgegenzubringen.
Wenn das jeder/jede könnte und dann noch die Verantwortung über sich und sein Tun übernehmen könnte, dann wäre das Leben einfacher....und schöner...

Viel Glück auf Euren heutigen Wegen, mb
__________________
"There is a crack in everything. That's how the light comes in." Leonard Cohen (RIP)

Einen neuen Weg .....

mondvogel ist offline
Beiträge: 5.133
Seit: 07.04.10
Wünsche Dir einfach, dass es einfacher wird................

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"There is a crack in everything. That's how the light comes in." Leonard Cohen (RIP)

Einen neuen Weg .....

sidisch ist offline
Beiträge: 1.127
Seit: 28.04.09
Hallo

ich bin gerade hier gelandet, habe viele Seiten gelesen und konnte mich bei euren Problemen wiedererkennen. Habe auch etliches durchgemacht mit einem Zappel-Kind.
Mußte nach einer Erkrankung einen neuen Weg finden, um gesund zu werden.
Bin bei einer Heilerin gelandet, die mir das Pendeln mit der Einhandrute beibrachte, das mir heute in der Auswahl von Lebensmittel und anderen Entscheidungen z.B. ob es die richtige Arznei ist, hilft.

Mit dem Biotensor leite ich Schmerzen aus.

Zu der Achtung vor sich selber, sagte mein Therapeut: Wenn du dich nicht achtest, wer soll es sonst tun?

Segensgrüße

sidisch
__________________
Nur der Augenblick zählt, Vergangenes und Zukünftiges sind nicht verfügbar.


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