Emotionaler Missbrauch

10.01.10 17:52 #1
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Emotionaler Missbrauch

Morja ist offline
Beiträge: 823
Seit: 27.10.09
Ja das ist von dir, das geringschätzige "du jeierst hier nur rum". schlechter kann man menschen nicht machen. das ist ekelhaft.

ich lasse mir nicht mehr von irgendwelchen leuten wetun.
du hast überhaupt nix geschnallt, du bist verletztend, missachtend, agressiv und du wunderst dich, dass ich so reagiere? nein danke, kein bedarf mehr auf irgendeinen wortwechsel mit dir. du bist bei mir unten durch.

das "alles gute für die zukunft", ist ja wohl der absolute oberzynismus von dir.
hierzu ein gutes Buch MariaGabriella

Ich stehe nicht mehr zu Verfügung - gibt es als online Buch zu kaufen
Traumsteinchen hat eines - evtl leiht Sie es dir ja

hoerbuch2000.de - Olaf Jacobsen, Ich stehe nicht mehr zur Verfügung, Buch

Gefühle in den Griff bekommen
Anhand zahlreicher Beispiele, die wir aus täglichen Lebenssituationen kennen, zeigt Olaf Jacobsen, warum und wodurch unsere Gefühle ausgelöst werden. Er bietet Möglichkeiten an, wie wir eigene Gefühle bewusst von denen unserer Gesprächspartner unterscheiden lernen. Sind wir fähig, die Ursachen eigener Gefühle zu erkennen, so stehen wir belastenden Einflüssen nicht länger zur Verfügung. Wir können sie leichter dort lassen, wo sie herkommen: bei unserem Gegenüber.

Wer sich von bedrückenden Gefühlen in Partnerschaft, Familie und Beruf befreien möchte, erhält hier die nötigen Erkenntnisse und Techniken. Olaf Jacobsen entwickelte diese Methode konsequent aus der klassischen Familienaufstellung. Es wird deutlich: Eine „Rolle“ in Beruf und Privatleben, kann einfach abgelegt werden, indem man sich ihr nicht mehr zur Verfügung stellt. Gleichfalls verschwinden alle daran gekoppelten seelischen und körperlichen Beschwerden.

Umfang: ca. 256 Seiten



LG Morja
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Verbringe die Zeit nicht mit der Suche nach einem Hindernis, vielleicht ist keines da. Franz Kafka

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MariaGabriella ist offline
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Beiträge: 231
Seit: 29.11.09
Hallo Morja,

ich kenne das Buch. ich habe es mir kürzlich aus der Bücherei ausgeliehen und gelesen. Ich hatte ein ungutes Gefühl beim Lesen. So sagt der Autor dass alles Energie sei und nichts sei "echt" im Sinne von "real/wirklich" - so hab ich den jedenfalls verstanden. Genau an der Stelle hatte ich beim Lesen wirklich ungute Gefühle, so in der Art wie: "ist das jetzt real, dass ich ich bin" - also vergleichbar mit den Gefühlen, die ich habe, wenn ich mir fremd bin, mich frage, ob ich das jetzt bin, die da ist.

Ich hab auch Probleme, mich von anderen abzuschotten, ich lasse mich einfach vereinnahmen von anderen, aber ich merke das nicht, sondern erst später, wenns oft zu spät ist. Das geschieht quasi unbewust, also mir wird das nicht bewusst. Ich reagiere dann natürlich auch zu spät, weil mir zu spät bewusst wird, was da passiert.
Und so geschehen dann Verletzungen. Ich reagiere erst gar nicht, bin dann so in einer Art "Starre" und das dauert oft lange, bis ich reagiere, mich wehre, nein sage, mich abgrenze. Ich vermute das ist ein Überbleibsel aus der Kindheit, da musste ich mich ja nach den Launen meiner Eltern orientieren, möglichst schnell abchecken, wie die "drauf" waren, um, wenn sie schlecht drauf waren, genauso schnell durch angenehmes Verhalten gegenzusteuern.
So ist das auch mit der Therapeutin gelaufen, ich war danach wochenlang wie geschockt, gelähmt, ich habs kaum glauben können, das war voriges Jahr.
Deshalb möchte ich keine Analytikerin mehr und ich möchte auch nicht mehr weiter suchen müssen ich habe so lange vergelbich gesucht und bin immer an die falschen geraten. An die falschen geraten heißt aber, verletzt zu werden.

gruß Maria

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MariaGabriella ist offline
Themenstarter Gesperrt
Beiträge: 231
Seit: 29.11.09
Dass man mit 50 sein Leben nicht noch mal neu leben kann, weiß ich aus eigener Anschauung. Aber man muss irgendwann die Wut überwinden und selber die Verantwortung übernehmen für das, was passiert. Es hilft nichts, die Vergangenheit muss man hinnehmen, wie sie ist, man kann sie nicht ändern. Aber man kann sie akzeptieren und von dem Punkt an, an dem man jetzt steht, die Dinge so verändern, wie es einem möglich ist.
Das emfinde ich als Vowurf.

MariaG

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Omtcg ist offline
Beiträge: 1.154
Seit: 16.12.09
Zitat von MariaGabriella Beitrag anzeigen
ich wollte eigentlich Hilfe, und kein privatvergnügen, ich wollte auch nicht dass mir irgendwelche leute in meiner psyche rumstochern.

kannst du mir bitte erklären, wieso ich bei anderer leute familienaufstellung dabei sein soll?
kannst du mir bitte erklären, wieso ich solche gewaltigen emotionalen dinge mit mir machen lassen soll von amateuren, die mich nachher, wenn die aufstellung vorbei ist, ALLEINE LASSEN?

Mach ich nicht.

MariaG
Hä???

Deine Interpretationen von Texen ist aber nicht ohne!

Wärest du eine Freundin, würde ich dich fragen, ob du einen Sprung in der Schüssel hast. Das tue ich aber nicht.

Ich ziehe mich hier zurück.
__________________
Liebe Grüße Sabine

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nicht der papa ist offline
Beiträge: 4.533
Seit: 18.11.09
Zitat von MariaGabriella Beitrag anzeigen
ich wollte eigentlich Hilfe,....

MariaG
In dem Du alle anmachst, alles ablehnst und auf Beiträge mit Ausdrücken wie Schwachsinn und ähnlichem reagierst?
Nein, Du willst eigentlich keine Hilfe.
Das hast Du mehrfach mit wenigen Worten klar gemacht.
Das hat auch deine Therapeutin schon erkannt.
Zudem wäre diese Hilfe hier auch endlich, denn wir sind nur ein Board.

Was Du hier machst, ist nach meinem Eindruck, dass Du dich über dein Leben beschwerst. Und zwar nicht auf einen Punkt bezogen wie aktuelle Situation und Enttäuschung über nicht erfüllte Hoffnungen nach der Trennung, sondern von Anfang bis Ende. Punkt. Nicht mehr und nicht weniger.

Ich kenne dieses "ich fühle tiefer", "ich bin ja so sensibel und deshalb kann mich niemand verstehen" zur Genüge.
Nachdem ich es von jemand kenne, dem gleichzeitig sch***egal war, wie sich die anderen gerade fühlen, während er sich in seinen Gefühlen gebadet hat (meiner Mutter), ist es mir mehr als suspekt.

Du bist dazu noch sehr destruktiv in deiner kompletten Einstellung. Damit werden sich die Mantras wohl am ehesten bewahrheiten, die Du dir und uns hier öffentlich vorbetest.

Du kannst andere Menschen und das, was geschehen ist nicht ändern. Du kannst es nur akzeptieren und dich ändern.

Du solltest dir auch darüber klar sein, dass es schon immer von Dir abhing, wie Du mit dem Erlebten umgehst und schon lange deine eigene Entscheidung ist, wie Du es verarbeitest.

Gerade im Künstlerbereich kommt es zudem sehr darauf an, ob man bekannt ist, die richtigen Leute kennt. Dann kann das unbedeutenste Gekritzel, schon viel wert sein.
Aber die Realität ist anders. Selbst viele, die Kunst studiert haben, halten sich mit verschiedenen Kursen und Angeboten wie VHS-Kursen, Abendkursen im Atelier, Wandmalerei, Sommerkursen mit Malen in einer bestimmten Region (einschl. Hotelaufenthalt), usw. über Wasser, wurschteln sich so durch und nehmen notfalls auch mal einen Vollzeitjob an.

Auch wenn man Bücher schreibt, muss nicht zwangsläufig der große Durchbruch kommen. Hier müssen die Bücher wenigstens auf irgend eine Art bekannt werden, denn es kommen ständig Bücher auf den Markt und sie müssen Interesse beim Leser finden.

Deshalb kann ich nur sagen, dass Du dir ein falsches Bild von studierten Künstlern machst, da Du das Wort ungelernt mehrfach hast einfliessen lassen.
Wenn Du als Künstler momentan erfolglos bist, dann kannst Du dir einen Neben- oder Vollzeitjob im Büro suchen oder andere, neue Wege gehen.

Denn dazu sein Leben zu leben, gehört auch die Erkenntnis, dass man machmal andere Wege gehen muss als man eigentlich wollte, um weiter zu kommen oder einfach nur annehmbar zu leben.
__________________
Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben. gerold 2.1.11

Geändert von nicht der papa (14.01.10 um 21:45 Uhr)

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MariaGabriella ist offline
Themenstarter Gesperrt
Beiträge: 231
Seit: 29.11.09
Zitat von handwerkprofis Beitrag anzeigen
Hä???

Deine Interpretationen von Texen ist aber nicht ohne!

Wärest du eine Freundin, würde ich dich fragen, ob du einen Sprung in der Schüssel hast. Das tue ich aber nicht.

Ich ziehe mich hier zurück.
Ich habe dir Fragen gestellt. Das verurteilst du. Anstatt sie zu beantworten.

Dann tschüss.

MariaG

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MariaGabriella ist offline
Themenstarter Gesperrt
Beiträge: 231
Seit: 29.11.09
Zitat von nicht der papa Beitrag anzeigen
In dem Du alle anmachst, alles ablehnst und auf Beiträge mit Ausdrücken wie Schwachsinn und ähnlichem reagierst?
Nein, Du willst eigentlich keine Hilfe.
Das hast Du mehrfach mit wenigen Worten klar gemacht.
Das hat auch deine Therapeutin schon erkannt.
Zudem wäre diese Hilfe hier auch endlich, denn wir sind nur ein Board.
Ja, gut dann lasesen wir das.
Ich behalte mir vor, Dinge, die ich schon kenne, oder Dinge, die nicht durchführbar sind oder Dinge, die schlicht nicht gehen, abzulehnen.

Was Du hier machst, ist nach meinem Eindruck, dass Du dich über dein Leben beschwerst. Und zwar nicht auf einen Punkt bezogen wie aktuelle Situation und Enttäuschung über nicht erfüllte Hoffnungen nach der Trennung, sondern von Anfang bis Ende. Punkt. Nicht mehr und nicht weniger.
Dein Gefühl täuscht dich.

Ich kenne dieses "ich fühle tiefer", "ich bin ja so sensibel und deshalb kann mich niemand verstehen" zur Genüge.
Nachdem ich es von jemand kenne, dem gleichzeitig sch***egal war, wie sich die anderen gerade fühlen, während er sich in seinen Gefühlen gebadet hat (meiner Mutter), ist es mir mehr als suspekt.
mir ist es nicht egal, wie sich andere fühlen, aber ich komme zuerst. Ich gehe mir vor. Nennt man auch gesunden Egoismus. Dazu gehört auch, dass ich Dinge ablehne, die für mich nicht passen.

Du kannst andere Menschen und das, was geschehen ist nicht ändern. Du kannst es nur akzeptieren und dich ändern.
ich änder mich nicht.

Du solltest dir auch darüber klar sein, dass es schon immer von Dir abhing, wie Du mit dem Erlebten umgehst und schon lange deine eigene Entscheidung ist, wie Du es verarbeitest.
es hing nie von mir ab, ich war und bin immer noch extremst von aussen geprägt.

Ach so, den Job hab ich, falls du jetzt noch annimmst, ich läge auf der faulen Haut.

Ich denke das reicht an Vorwürfen.

Denn dazu sein Leben zu leben, gehört auch die Erkenntnis, dass man machmal andere Wege gehen muss als man eigentlich wollte, um weiter zu kommen oder einfach nur annehmbar zu leben.
es gibt keine anderen Wege als die, die ich gehe.
Auch diesen Satz empfinde ich als Vorwuf, denn du kannst nicht wissen, welche Wege ich gehe, bzw. bereits gegangen bin.

Auf Wiedersehen, MariaG

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Amy ist offline
Weiblich Amy
Beiträge: 410
Seit: 13.11.06
Zitat von Sonora Beitrag anzeigen
Dass man mit 50 sein Leben nicht noch mal neu leben kann, weiß ich aus eigener Anschauung. Aber man muss irgendwann die Wut überwinden und selber die Verantwortung übernehmen für das, was passiert. Es hilft nichts, die Vergangenheit muss man hinnehmen, wie sie ist, man kann sie nicht ändern. Aber man kann sie akzeptieren und von dem Punkt an, an dem man jetzt steht, die Dinge so verändern, wie es einem möglich ist.
Zitat von MariaGabriella Beitrag anzeigen
Das emfinde ich als Vowurf.
Das ist kein Vorwurf! Ich bin selbst Betroffene und habe mein ganzes Leben lang die Vergangenheit mit mir rumgeschleppt. Ich wusste zwar schon immer, na ja auf jden Fall seitdem ich Teenager war, dass mein Leben nicht normal war, aber ich musste 70 Jahre alt werden, um mir während einer Therapie bewusst zu werden, in welchem Ausmass ich als Kind und heranwachsender Mensch emotionell missbraucht wurde. Meine Eltern waren geschieden. Ich wurde nicht körperlich misshandelt, aber von meiner Mutter extrem vernachlässigt (sie war nicht voll verantwortlich dafür, weil sie selbst ein Opfer war) und von meinem Vater entweder ignoriert oder kritisiert. Er war erfolgreicher Geschäftsmann, aber entweder bezahlte er nichts oder so wenig, dass es zu wenig zum Leben und zu viel zum Sterben war. Da meine Mutter selten kochte, bestand meine tägliche Nahrung hauptsächlich aus Schwarzbrot, Margarine und Marmelade. Bis ich 21 Jahre alt war, musste ich mit meiner Mutter in einem Bett schlafen (kein Doppelbett). Für ein zweites Bett war kein Platz in unserem winzigen Mansardenstübchen, selbst wenn wir das Geld dafür gehabt hätten. Sobald ich meinen ersten Job hatte, hab ich mir eine Matraze gekauft und auf dem Speicher vor unserem Zimmerchen geschlafen.

Als ich mich von meiner Mutter abnabeln wollte, fing ich an, an Schlaflosigkeit zu leiden, die teilweise so schlimm war, dass ich meinen Job aufgeben musste. Ausserdem litt ich an Bullimie und das fast 50 Jahre lang.

Als ich 1995 pensioniert wurde, hatte ich grosse Pläne. Na ja, so gross waren sie wiederum nicht. Ich wollte lernen, mit dem Computer gut umgehen zu können, ich wollte mich nützlich machen und ehrenamtlich arbeiten und ich wollte reisen. Nichts ist aus all dem geworden. Zur Zeit der Pensionierung verlor ich eine fast neue Jacketkrone. Der Zahnarzt sagte, er müsse mir eine Brücke machen. Diese Brücke hat nie richtig gepasst und ist nach 6 Jahren einfach rausgefallen. Aber das war nicht alles. Zur gleichen Zeit fing ich an, morgens mit Kopfschmerzen und Brechreiz aufzuwachen, erst einmal die Woche, dann zweimal und schliesslich fast jeden Tag. Ich sagte zu dem Zahnarzt, dass ich das Gefühl hatte, langsam vergiftet zu werden. Ein Jahr später fand ich raus, dass das stimmte: eine schwere Palladiumbelastung.

Der Zahnarzt behauptete, er hätte kein Palladium benutzt, aber kurze Zeit später (die Behandlung war noch nicht zu Ende) hat er mir wieder Palladium eingepflanzt. Diesmal hatte ich Beweise. O.k. er würde es wieder rausnehmen und das hat er getan ohne irgendwelchen Vorsichtsmassnahmen. Am nächsten Tag waren meine Arme und Finger geschwollen, und seitdem ist es mir immer schlechter gegangen.
2007 hatte ich einen Herzinfarkt. Der Arzt verschrieb Plavix. Ich wurde krank wie ein Hund, aber es brauchte seine Zeit, bis ich erkannte, dass es am Plavix lag. Nach ein paar Monaten wurde festgestellt, dass ich eine medikamentöse Hepatitis hatte (ASAT - GOT: 396, ALAT - GPT: 415). Die Ärztin murmelte was von “Zerstörung der Leber”. Seitdem spielt meine Leber verrückt, mal gehen die Werte rauf, mal gehen sie runter, aber immerhin sind sie seit einigen Monaten unter 100.

Ende April letzten Jahres brach ich einen Rückenwirbel. Operation, anschliessend mehrere Wochen unerträgliche Schmerzen, bis ein zweiter Bruch festgestellt wurde. Wieder Operation. Wieder nach kurzer Pause grosse Schmerzen, dritter Bruch, der sich aber schliesslich stabilisierte. Seitdem habe ich trotz aller Medikamente Schmerzen, manchmal mehr, manchmal weniger.

Warum ich das alles erzählt habe ? Weil ich trotz allem vollkommen mit dem übereinstimme mit dem, was Sonora in dem von Dir oben zitierten Text gesagt hat. Es hilft absolut nicht, mit seinem Schicksal zu hadern, im Gegenteil, es wird schlimmer dadurch.

Irgend jemand hat einmal gesagt, dass man, wenn es einem ganz dreckig geht, Dankbarkeit praktizieren soll. Da hab ich mich gefragt, wofür ich denn dankbar sein soll, und erstaunlicherweise habe ich doch Einiges gefunden:

1. Ich bin dankbar, dass (wenn) die Sonne scheint.
2. Ich bin dankbar, dass ich zwei sehr gute Freundinnen haben.
3. Ich bin dankbar, dass ich im Winter in einer gut geheizten Wohnung lebe
4. Ich bin dankbar, dass ich in einem verhältnismässig sicheren Land lebe.
5. Ich bin dankbar, dass ich eine liebe Nachbarin habe, die sich jedesmal, wenn ich im Krankenhaus bin, um meinen Hund kümmert.
6. Ich bin dankbar, dass ich eine andere nette Nachbarin habe, die mich öfter in ihrem Auto mit zum Einkaufen nimmt und die meine leeren Flaschen entsorgt.
7. Ich bin dankar, dass ich bis jetzt noch immer meine Rechnungen fristgemäss habe bezahlen können.
8. Ich bin dankbar, dass ich einen sehr guten Osteopathen habe.

Amy
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If you can't move the mountain, move a few stones.

Emotionaler Missbrauch

Amy ist offline
Weiblich Amy
Beiträge: 410
Seit: 13.11.06
Zitat von nicht der papa Beitrag anzeigen
Du kannst andere Menschen und das, was geschehen ist nicht ändern. Du kannst es nur akzeptieren und dich ändern.
Zitat von MariaGabriella Beitrag anzeigen
ich änder mich nicht.
So leid es mir tut, dann kannst Du nicht erwarten, dass es Dir jemals besser gehen wird.

Ich kann aus eigener Erfahrung nachvollziehen, wenn man nicht im positiven Sinn geprägt und vom Leben viel gebeutelt wurde, dass man dann die Nase voll hat und nicht mehr hören will. Aber gleichzeitig vergibt man damit die einzige Chance, dass es einem jemals besser geht. Ich habe aus Unwissenheit und Mangel an Unterstützung in meiner Kindheit später im Leben vieles falsch gemacht, was nicht meine Schuld war, aber trotzdem muss ich jetzt dafür die Verantwortung übernehmen.

Amy
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Emotionaler Missbrauch

MariaGabriella ist offline
Themenstarter Gesperrt
Beiträge: 231
Seit: 29.11.09
Ich kann aus eigener Erfahrung nachvollziehen, wenn man nicht im positiven Sinn geprägt und vom Leben viel gebeutelt wurde, dass man dann die Nase voll hat und nicht mehr hören will. Aber gleichzeitig vergibt man damit die einzige Chance, dass es einem jemals besser geht.
was hören?
Universelle Wahrheiten? Die gibt es nicht.
Das klingt mir zu sehr nach Bevormundung: "der nicht mehr hören will". Genauso, wie das: "ändere dich" - ich bin ja froh, dass ich mich überhaupt gefunden habe. Und dann kommt da jemand, der fordert, dass ich mich ändern soll
Nee, so nicht.
Das ist genauso emotionaler Missbrauch: "du musst hören, sonst bist du böse und hast keine Hilfe verdient. Wehe, du lehnst unsere Hilfsvorschläge ab (egal, ob du sie schon probiert hast, oder nicht, interessiert uns nicht), wenn du sie ablehnst, bist du undankbar und abzulehnen."
Tja, wenn das kein emotionaler Missbrauch ist, dann weiß ich es nicht. Danke, ich lehne tiefenpsychologische Therapie ab, und ich weiß warum, ich habe damit Erfahrung. Danke ich lehne Familienaufstellung ab, und ich weiß warum, das ist mein gutes Recht, ich muss das noch nicht einmal hier begründen. Ich habe es sogar begründet. Es hat demjenigen nicht gereicht, er hat sich beleidigt zurück gezogen.

Was hier passiert, ist emotionaler Missbrauch.
Danke, ich habe genug davon.

MariaG


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