Ich möchte in meinem Umfeld etwas verändern, damit es mir besser geht

24.10.09 20:15 #1
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Ich möchte in meinem Umfeld etwas verändern damit es mir besser geht

inchiostra ist offline
Themenstarter Beiträge: 2.078
Seit: 16.07.09
Ich weiß nicht, ob ich noch auf dem richtigen Weg bin?
Jeder Tag ist ein neuer Kampf. Wer will schon jeden Tag kämpfen?

Es ist jetzt genau 1 Jahr her, als meine damalige Therapeutin gesagt hat, reden sie und machen sie etwas gemeinsam.

Es funktioniert einfach nicht.
Es müssen beide bereit sein etwas verändern zu wollen. Zumindest sollte der eine den anderen nicht davon abhalten und der andere sich nicht abhalten lassen. Ein Teufelskreis.

In diesem Chaos hier finde ich aber keine Ruhe. Ich kann mich nicht auf mich konzentrieren. Ich bin zu leicht ablenkbar.
Eigentlich habe (oder hatte) ich ein Ziel. Ich wollte das Haus und den Garten wieder in Ordnung bringen. Jahrelang wurde ja nie richtig etwas gemacht.
Doch alles alleine machen ist einfach zuviel.

"Du kannst es noch so schön machen, es bringt nichts." Ich will einfach nur leben. Ich brauche eine humorvolle natürliche Frau. Keiner mag dich.
Die anderen sagen auch immer, bevor du saubermachst fängst du an zu
malen, sagte mein Mann eben."
Ja, am liebsten wollen er und mein Sohn nur rumsitzen. Dann finde ich Aufgaben und bitte sie um Hilfe. Doch ich ernte nur gemecker.
Ich verstehe die Argumente auch nie. Ein Beispiel.
Ich möchte das Badezimmerfenster streichen. Es muß aber von außen reingeklopft werden, weil es etwas aus dem Rahmen ist. Abgeschmirgelt habe ich schon. Jetzt macht mein Mann es unter murren mit dem Argument: Ich mache das Fenster doch nie auf." So reagiert er auf viele Sachen.Was er nicht benutzt, muß auch nicht (jedenfalls nicht von ihm) heilgemacht werden.
Er kommt nicht auf die Idee zu denken, dass es unser Haus ist. Das er als rechtmäßiger Besitzer die Pflicht haben sollte, es in Ordnung zu halten.

Gestern Abend schimpfte er die ganze Zeit, als ich ihn bat abzuwaschen.Er ißt und geht gleich wieder raus in seine Garage.
Können wir nicht einmal ein paar Regeln abmachen, fragte ich ihn. Mir ist das alles zuviel. Jeder macht mal was, wie er gerade Lust hat. Das geht so nicht.
"Ach, dann hältst du die Regeln nicht ein, hörte ich da nur.
Ich ging dann raus und kehrte die Einfahrt, weil da der Dreck auch nur in die Ecke gekehrt wird.Aber auch, um sein weiteres gemecker nicht anhören zu müssen. Zur Hilfe holte ich meinen Sohn runter. Er kam auch und wir machten es, auch wenn er keine Lust zeigte, zusammen. Mit ihm geht es.

Ich habe in der letzten Woche tagelang wieder mit meinem Computer gekämpft. Er will einfach nicht meinen Drucker annehmen. Tagelang probiert.Jetzt ist er glaube ich kaputt. Macht komische Geräusche.
Durch Zufall kaufte ich einem armen Menschen (er brauchte Geld für seine Stromrechnung) einen Drucker ab. Jetzt habe ich zwei, die nicht funktionieren. Na, jedenfalls ein gutes Werk getan. Da ich aber unbedingt die Anmeldung für die Klinik schreiben wollte, fuhr ich zur Bücherei um da zu drucken. Dort war der Drucker kaputt. Ich dann in ein Internet Cafe. Da funktionierte es endlich.

Den Garten habe ich auch fast fertig. Bringt mir am meisten Spaß. freue mich auch hinterher. Doch jedesmal, wenn ich mir eine schöne Blume gekauft habe, war sie am nächsten Morgen weggefressen. Von braunen Schnecken.
Seit Tagen jage ich sie morgens um 5 Uhr. Versuche alle möglichen Sachen, aber sie kommen immer wieder.
Sie haben es besonders auf meine Borretsch Blume abgesehen. Unglaublich.
Ich war so froh eine bekommen zu haben.
Mein Mann machte mir einen Kupferring. (soetwas macht er wieder gerne)Den legte ich um die Pflanze. Am nächsten Morgen um halb 5 (die kommen ja immer nur nachts die Feiglinge)saßen ungelogen 6 Schnecken auf den Blüten, weil, die Blätter hatten sie schon weggefressen. Später krabbelte sogar noch eine Weinbergschnecke den Stamm hoch. So etwas hatte ich noch nie gesehen. Ich hatte ja schon dieses Borretschöl gekauft, weil es so gesund sein soll. Das muß ja dann wohl stimmen, wenn diese Dinger aus allen Richtungen zu mir (bzw. meiner Pflanze) kommen.
Ich weiß, es ist sicher albern. Ist doch nur eine Pflanze. Doch es tut mir irgendwie weh. Ich mache etwas schön, und dann nimmt es mir jemand weg. Egal wie und wer. Anders kann ich mir mein Verhalten nicht erklären.
Heute Nacht stellte ich die Blume, mit einem Stock jetzt gestützt in den Brunnen. Kaffeesatz und Satz drumherum. Schaue mir auch jeden Tag die Tomaten und Bohnen an, die ich gepflanzt habe. Habe sogar zum ersten Mal in meinem Leben Kürbiskerne gepflanzt. Einer kommt sogar schon aus der Erde gekrabbelt.

Nachts habe ich jetzt öfter Schmerzen, weil ich wieder etwas gegessen habe, was nicht gut ist. Oder ich verdaue meinen Ärger nachts. Wer weiß das so genau?
Jedenfalls hatte ich vorgestern einen Zusammenbruch. Ich wollte mich in den in den Garten setzen. Sah den ganzen Vogeldreck auf dem Stuhl und mein Gedanke war nur: Jetzt muß ich den auch noch putzen, und lief hoch in mein Zimmer. Da brach ich dann heulend zusammen.
Mein Körper zeigte mir sehr deutlich, wie sehr mir alles stinkt bzw. zuviel ist.
Das ich es nicht aushalte, wenn meine beiden Männer hier zuhause nur draußen in der Sonne sitzen. Echt, stundenlang. Ich aber mache und tue. Backe Brot, kaufe ein, entkalke Wasserkocher und tausenddinge eben.

Gestern raffte ich mich wieder auf und strich endlich schon einmal ein Fenster. Habe ich gut gemacht, finde ich. Malen und Farbe sind auch meine Welt. Ich brauche eben auch Wochen, um herauszufinden, welche Farbe denn nun der Flur haben soll. I c h b i n e b en s o ! Dann denkt mein Mann natürlich immer und hält mir vor, etwas nicht zu beenden.
Mein Sohn und er sagten, dass sie es nicht sehen. Ob es nun schön oder nicht schön ist. Wer ist nun ärmer dran?
Gestern bekam ich mit, wie mein Sohn zu meinem Mann sagte. Wenn ich alleine wäre, würde ich verdrecken. Habe keine Lust sauberzumachen.
Er sieht es ja bei seinem Vater. Wochenlang sage ich ihm, dass er sein Zimmer mal saugen könnte. Nichts passiert. Gestern sagte ich auch, dass er morgens sein Bett lüften muß und nicht alles abdecken und die Fenster zumachen. Es stinkt dann immer ziemlich. Wieder gemecker. Heute aber steht die Matratze hoch und das Fenster ist auf.Hopla, ich höre den Staubsauger.

Ich weiß, ich erreiche immer was ich will. Doch auf die Dauer scheint es meinem Körper nicht zu bekommen. Immer nur meckern bzw. antreiben. Doch wenn die anderen ja nichts wollen, muß es ja einer tun. Mein Körper gab mir ja jetzt wieder ein Zeichen.

Es heißt. Kümmere dich mal um dich.

In meiner Schlafecke liegen Kleidungsstücke auf einem Haufen. Sie machen mir jeden Tag ein schlechtes Gewissen, weil es eben auch nicht schön aussieht. Das Zimmer von meinem Sohn mache ich aber (aber auch erst nach wochenlangen nichtbeachten).

Mir fehlt, dass mein Mann gerne tut, was er tut. Wenn er mal abwäscht, muß ich doch nicht beschimpft werden. Er hätte meinetwegen keine Lust. Dann kommt das Haus eben unter dem Hammer. Ich hänge nicht daran. Er hat mich aber vor fast 20 Jahren in dieses Haus gebracht.

Der Pfarrer bei der Schwedenhochzeit sagte etwas: Sich selber zu lieben ist das Schwerste überhaupt, damit man den anderen lieben kann. Sich zu verachten ist leichter.
Ich glaube, hier liegt der Hase immer noch im Pfeffer.

Hoffentlich klappt es, dass mein Sohn so schnell wie möglich in eine Klinik kommt. Er will es jetzt auch wirklich. Seine Schlafstörung ist wirklich ziemlich schlimm. Dann habe ich auch mal Zeit zum aufatmen. Das war ja auch ein langer Kampf ihn dahin zu bringen, dass er sich mal helfen lässt.

Einen schönen sonnigen Tag euch allen da draußen
inchiostra

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Sonora ist offline
Beiträge: 3.015
Seit: 10.09.08
"Du kannst es noch so schön machen, es bringt nichts." Ich will einfach nur leben. Ich brauche eine humorvolle natürliche Frau. Keiner mag dich.


Hallo, liebe inchiostra!

So etwas auszuhalten, das ist schon was! Das ist ja echt bitterböse!!! Ich glaube, das kann keiner wegstecken, ohne dass in ihm etwas kaputtgeht!

Dass du um deine Pflanzen traurig bist, das kann ich gut verstehen. Ich hatte mal vor ein paar Jahren Löwenzahnpflänzchen auf dem Balkon. Und jeden Morgen hatte die Amsel alles rausgeruppt, weil sie in der Erde nach sonstwas suchen wollte. Ey, ich habe echt alles versucht! Sogar Moos drübergepackt (hat sie weggeschmissen) und einen Zwiebelsack über den ganzen Balkonkasten gezogen (hat sie sich drüber kaputtgelacht). Zum Schluss hätte ich ihr am liebsten ein ganz klein wenig den süßen kleinen Amselhals umgedreht. Dann habe ich erkannt, dass der Kampf umsonst ist. Also gab es in dem Jahr keinen Balkon-Löwenzahn. Als die Show zwischen der Amsel und mir beendet war, war ich auch wieder so weit, mich an ihr zu freuen. In der "Krise" wurde sie schon irgendwie mein "Erzfeind".

Im anderen Jahr konnte ich dann in Ruhe meine Pflanzen ziehen.

Naja, ich wollt nur sagen, dass ich deinen Frust gut verstehen kann.

Ansonsten hast du ja selber bemerkt, dass die Schnecken nur "der Tropfen sind, der das Fass zum Überlaufen bringt". Daran kannst du mal sehen, wie sehr du fertig bist von all dem Mist, dass du so traurig bist, wenn die kleinen "Fress-Säcke" dir deine Blümchen kaputt machen!

Es ist echt kein Wunder! Du versuchst, dir eine kleine Oase zu schaffen, zu der du fliehen kannst, wenn dir alles über dem Kopf zusammenbricht! Da könnten noch so viele Leute sagen "ist ja nur eine Blume" – für DICH ist es im Moment viel, viel mehr! Es ist eine Überlebens-Strategie!

Ich schick dir einen Knuddler und wünsch dir ein möglichst schönes Wochenende mit ganz wenig Frust!

Liebe Grüße
Sonora

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Ruedi ist offline
Beiträge: 3.452
Seit: 15.06.08
Liebe Inchiostra,

das alles zu lesen ist schon hart und was ich Dir dazu sage, weisst Du ja schon.



ganz liebe Grüsse Ruedi

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inchiostra ist offline
Themenstarter Beiträge: 2.078
Seit: 16.07.09
Hallo liebe Sonora,

wie immer hast du das Richtige herausgefunden. Ich finde dich richtig klug und welterfahren. Und du hast Gefühle. Das mit der Amsel ist ja wirklich so wie mit den Schnecken. Ein schönes Gefühl, wenn man verstanden wird. Man denkt ja wriklich manchmal, man ist verrückt.

Es ist richtig, das es so etwas wie mein Refugium ist. Ist gehe wirklich oft am Tag in den Garten und schaue mir alles an. Wie alles wächst. Das gibt mir irgendwie schon etwas Kraft. Klar ist man da traurig, wenn jemand es zerstört.

Ich schicke dir mal nen Haufen aus meinem Garten.

Liebe Grüße
inchiostra

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Sonora ist offline
Beiträge: 3.015
Seit: 10.09.08
Hallo, liebe inchiostra!

Meine Mutter hat gesagt, dass man Pflanzen mit Kaffeesatz vor Schnecken schützen könne. Ob das stimmt, weiß ich natürlich nicht. Aber sie kennt sich eigentlich ganz gut aus! Vielleicht versuchst du es einfach mal!

Liebe Grüße
Sonora

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inchiostra ist offline
Themenstarter Beiträge: 2.078
Seit: 16.07.09
Liebe Sonora,

dir und deiner Mutter für den Tipp. Doch ich habe ihn schon selber versucht. Auch mit Salz und Kupferring.

Ich habe mir eher die Mühe gemacht nach der Ursache zu suchen. Warum sind sie bei mir und wo schlafen sie?

Ganz viele alte Bretter (die wieder mal keiner wegräumen wollte) unter einem Busch nahm ich hoch. Dort fand ich sehr viele Schnecken. Schön feucht wie sie es lieben. Das Holz habe ich in Form eines Lagerfeuers verbrannt.
Jede Ecke wurde untersucht. Platten hochgenommen, die auch nur rumstanden. Die habe ich als Weg neu verlegt. Auch da waren Schnecken drunter.
Dann gieße ich eben nicht mehr abends, sonders erst am Morgen.
Gestern lief mal eine Schnecke, direkt nach dem Regen, mutig über die Terasse.
Dann nahm ich im feuchten Kelleraufgang mal von einem Stapel Dachziegel zwei runter. Ich trug sie durchs Haus und verlohr wohl eine dicke fette Schnecke dabei. Die kroch dann durchs Eßzimmer. Dann untersuchte ich den Kelleraufgang und sah dort mindestens 10 weitere Schnecken kriechen.
Mein Mann geht jeden Tag dort vorbei und sieht sie nicht. Er durfte sie dann auch wegmachen.
Wenn ich also Vorsorgemaßnahmen betreibe, habe ich weniger Schnecken, wenn überhaupt.

Wenn es bloß die Schneckenprobleme wären, ich wäre direkt glücklich darüber.

Gestern mein Mondkalenderspruch:
Nimmt das Gedankenrad in ihrem Kopf wieder einmal quälende Ausmaße an? Ärgern sie sich zum 1000sendsten Mal über die gleiche Situation, denken sie zum 100sten Mal an die ungute Situation mit demselben Menschen oder könnten sie wegen des Ereignisses von damals immer noch aus der Haut fahren?
Laden sie ihre Gedanken und unguten Gefühle ausdrücklich ein! Sie werden bemerken, wie diese fast im selben Atemzug kleiner werden. Die Gedanken fühlten sich manchmal so riesig und mächtig an, weil sie nicht wirklich gehört wurden und deshalb immer lauter an ihre Türe klopfen mussten.

Ich ärgere mich wirklich immer noch zu sehr über meinen Mann.
Das ärgert mich so, weil ich es nicht in dem Griff bekomme.
Ich spüre einfach, dass ich noch zu sehr von der Aufmerksamkeit anderer Menschen abhängig bin. Das bedeutet kurz gesagt, dass es mir von der wichtigsten Person in meinem Leben mangelt.

von mir selbst

Ich habe mal gelesen, dass solche Menschen gerade in Beziehungen reinrasseln, in der die Partner voneinander abhängig sind und sich gegenseitig behindern.

Ich beobachte, wie er faul dasitzt.Dann mecker ich oft los. Sagt schon, wenn er die Post reingeholt hat, dass er ja was getan hat. Hätte meinetwegen keine Lust.
Mein Sohn sagt, dass er morgens nicht aufsteht, weil ich eben nur gesundes Esse mache.
Wenn er abwäscht, macht er nur die Hälfte und lässt vieles einfach stehen.
Sagt zu mir, er hätte mir ja nicht gesagt, dass ich streichen soll. Ist doch alles gut so. Na ja, die alte Leier.

Gestern hatte ich wieder eine schlechte Nacht und war echt schlecht gelaunt. Da sagte mein Mann: Haben wir keine Marmelade mehr im Kühlschrank? Er muß sie gesehen haben. Hätte er aber nicht. Zum Schluß kam raus, dass er sie doch gesehen hat, sich nur nicht traute sie aufzumachen. Sie wäre ja noch zugewesen. Das muß man wohl, wenn man das andere Glas leergemacht hat.
Ich war jedenfalls den ganzen Tag sauer. Kochte wieder nicht usw. Diese Kleinigkeit löst immer sehr viel aus wie ich merke.

Warum nehme ich das nicht mit Humor?

Das Ergebnis ist wenn ich nicht koche, dass mein Mann nur Fleisch und Wurst einkauft, weil ich ja nichts kochen würde. Jetzt liegen wieder abgepackte Schinken, Pute, Leberkäse, eingelegte Nackensteaks und Bratwürste im Kühlschrank.

Einen Tag vorher machte ich mir wahnsinnige Arbeit mit dem Essen. Nur frisches und aus dem Garten.
Gestern schlief ich eben so schlecht, weil mein Sohn unbedingt etwas von Burger King haben wollte. Hatten wir lange nicht. Ich sagte zu und würgte mir auch einen Hamburger rein. Meinem Sohn war hinterher schlecht und schwindelig und ich hatte auch keine gute Nacht. Will nie mehr soetwas essen. Etwas gutes hatte das ja dann wohl doch. Er muß wirklich schmerzhaft merken, wie schlecht das für ihn ist.

Ich weiß, meine Stimmungen haben was mit der Schilddrüse zu tun. Doch auch die hat ja wohl auch seinen Grund, warum sie nur so funktioniert.
Dieses vergiftete Gehirnfutter, was wir uns alle in den Jahren zugeführt haben, indem wir uns Sachen an den Kopf geworfen haben. Die toxischen Bemerkungen der anderen. Was ich mir selber einrede. Das sollte mal entgiftet werden.
Ich will seit Monaten einen Entgiftungstag machen. Weiß aber, es geht nicht. Wie denn? Ich könnte dabei nicht entspannen, weil ich ja dann für meinen Mann und meinen Sohn alles machen müßte. Die Säfte machen, kochen, sie dran erinnern zu trinken usw. Darum möchte ich ja so gerne, dass mein Sohn das mit der Klinik hinbekommt. (Noch keine Zusage bzw. Absage bekommen)

Auf welche Weise vergeude ich meine Kraft?
Warum lasse ich es zu, dass andere meine Kraft rauben?

Ich habe jetzt tagelang draußen richtig geschuftet. Platten verlegt etc., dass ich abends pechschwarze Füsse hatte. War auch richtig stolz auf mein Ergebnis.Kaufte mir ne riesen Blume. Rittersporn.
Ich habe gemerkt, dass ich mein Umfeld äußerlich verbessern muß. Ich habe den Garten jetzt schon über die Hälfte so aufgeräumt, dass alles an seinem Platz steht. Mache es auch immer wieder ordentlich. Jeden Tag.
Anders, wie mit meinem Schreibtisch.
Ich merke, dass ich die äußere Ordnung brauche.
Eigentlich dachte ich bisher, dass die äußere Ordnung von innen kommt, weil alles so ein Chaos ist. Bei mir ist es eben umgekehrt.Wie immer.
Das wichtigste dabei ist nämlich die Ordnung zu halten. Klingt so einfach, wenn man zig Jahre anders gelebt hat.
Geduldiges üben ist eben nötig um Veränderungen zu erzielen.

Ich bin wohl zu ungeduldig mit mir und andere mit mir.
Es verletzte mich heute wieder, dass mein Mann sagt ich würde alles anfangen und nicht beenden. Tue ich doch gar nicht. Ich passe nur auf, dass ich meine Kräfte sortiere

Da ich aber sehr viel rumarbeite, merke ich, wie ich immer weniger an mir arbeite. Entspannungsübungen machen etc.

Mein Sohn kam eben rein und wollte wissen, warum ich den ganzen Tag nur rumschimpfe. Es nervt ihn und mich.
Ich schreibe hier schon seit heute Morgen. Seit 3 Tagen lösche ich das ganze dann wieder. Ich will nicht einfach so meinen Frust hier abladen.

Verbitterung ist Wut, die lange unterdrückt wurde. Sie staut sich im Körper an und zehrt. Eine Wut, zu der ich kein Recht zu haben glaube. Weiß ich doch alles.
Und doch bin ich wütend.
Fühle mich wie in einer Zwickmühle.
Letztes Jahr in der Therapie hätte ich zum ersten Mal Wut rausgelassen. Wütend sein und sie richtig rauszulassen sind zwei paar Schuhe.

Zum guten Schluß bin ich auch davon überzeugt, dass die Ernährung der Hauptgrund ist. Ich möchte auch total anders essen, was hier nicht geht.
Wie gesagt Zwickmühle. Bin auch oft wütend, weil ich Hunger habe, aber mich nicht traue was zu essen.
Jetzt weiß ich auch, warum sich hier sowenige melden, wenn ich mal schreibe. Weil ich eben so rummecker. Was soll man da schon sagen.
Etwas geschieht und ich werde wütend. Immer wieder. Wie eine Gewohnheit. Sie ist wie festgesetzt. Ich komme aber über das wütendwerden nicht hinaus.

Ich glaube ich beherzige den Tipp mal und lese den ganzen Tread noch einmal. Etwas muß sich doch geändert haben. Immerhin nehme ich keine Medikamente mehr ein. Das ist schon ein Erfolg. Komme vielleicht nicht mit der Veränderung klar, die ich selber noch nicht sehe. Was weiß ich?

inchiostra

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Sonora ist offline
Beiträge: 3.015
Seit: 10.09.08
Hallo, liebe inchiostra!

Ich glaube, dass nicht so viele Leute hier im Thread schreiben, liegt nicht daran, dass du "meckerst" (das tust du eh nicht, du schreibst sehr interessant und fesselnd), sondern daran, dass sie nicht wissen, was sie dir raten sollen. Wenn du schaust, wie viele Aufrufe dein Thread schon hat, dann siehst du, dass du allerhand Freunde hast, die regelmäßig mitlesen, was dich bewegt. Du bist halt in einer schwierigen Situation, und viele Leute sagen lieber nichts, als dass sie was Falsches schreiben.

Dass du dein Umfeld schön und aufgeräumt brauchst, um dich innerlich wohlzufühlen, das kenne ich auch. Wenn es mir schlecht geht und ich will, dass es mir wieder besser geht, dann räume ich auf und/oder um, dekoriere und mache es mir gemütlich. Wenn ich dann dasitze und um mich alles schön ist, fühle ich mich auch innerlich gleich viel aufgeräumter und gemütlicher. Wahrscheinlich ist es so, dass das ganz einfach zusammenhängt.

Ich habe mir eher die Mühe gemacht nach der Ursache zu suchen. Warum sind sie bei mir und wo schlafen sie?
Das finde ich übrigens mega-cool! Da könnte ich mir echt eine Scheibe von abschneiden! Genau das ist der Weg, wie man weiterkommt. Bei meinem nächsten Problem werde ich auch mal so an die Sache rangehen!

Etwas gutes hatte das ja dann wohl doch. Er muß wirklich schmerzhaft merken, wie schlecht das für ihn ist.
Hihi! DAS kenne ich auch! Wenn ich meine Diät mal unterbrochen habe, weil ich un-be-dingt etwas Bestimmtes essen "musste", dann wusste ich hinterher auch wieder, warum es sich lohnt, durchzuhalten. Wahrscheinlich braucht man so etwas manchmal, um wieder eingenordet zu sein. Dein Sohn hat jetzt bestimmt auch wieder für eine Weile davon gelernt!

Da wir grad beim Thema "Essen" sind: Ich glaube, ich sollte mich mal um meine abendlichen Kartoffeln kümmern, sonst esse ich noch zu nachtschlafener Zeit, weil ich nicht die Kurve gekriegt habe!

Machs erstmal gut!

Liebe Grüße
Sonora

Geändert von Sonora (06.07.10 um 20:08 Uhr)

Ich möchte in meinem Umfeld etwas verändern damit es mir besser geht

Sonora ist offline
Beiträge: 3.015
Seit: 10.09.08
So, die Kartoffeln sind geschnippelt und im Backofen. Dann kann ich noch schnell weiterschreiben, denn ich war ja noch gar nicht fertig!

Laden sie ihre Gedanken und unguten Gefühle ausdrücklich ein! Sie werden bemerken, wie diese fast im selben Atemzug kleiner werden. Die Gedanken fühlten sich manchmal so riesig und mächtig an, weil sie nicht wirklich gehört wurden und deshalb immer lauter an ihre Türe klopfen mussten.
Das ist ein sehr interessanter Gedanke. Auf jeden Fall ist er es wert, dass ich mich damit auseinandersetze und auch mal versuche, was passiert, wenn man das macht. Ich bin mal gespannt, was dabei rauskommt!

Gestern hatte ich wieder eine schlechte Nacht und war echt schlecht gelaunt. Da sagte mein Mann: Haben wir keine Marmelade mehr im Kühlschrank? Er muß sie gesehen haben. Hätte er aber nicht. Zum Schluß kam raus, dass er sie doch gesehen hat, sich nur nicht traute sie aufzumachen. Sie wäre ja noch zugewesen. Das muß man wohl, wenn man das andere Glas leergemacht hat.
Ich war jedenfalls den ganzen Tag sauer. Kochte wieder nicht usw. Diese Kleinigkeit löst immer sehr viel aus wie ich merke.
Kannst du dich noch erinnern, was du GEDACHT hast – noch bevor du sauer wurdest? Kannst du dich erinnern, ob du dich von ihm "für dumm verkauft" gefühlt hast oder ob du genervt warst?

Und warum hat er sich "nicht getraut", das Glas aufzumachen? Hatte er einen "Anfall von Schüchternheit"? Vermutlich weiß das kein Mensch – nicht einmal er!

Liebe Grüße
Sonora

Ich möchte in meinem Umfeld etwas verändern damit es mir besser geht

Manuela ist offline
Beiträge: 1.510
Seit: 31.03.08
Hallo Inchiostra,

ich war ja längere Zeit nicht mehr hier und lese nun so vieles von Dir, was ich prima finde. Ich merke eine große Veränderung bei Dir, leider nicht bei Deinem Mann, aber das sollte Dich nicht davon abhalten Deinen Weg weiterzugehen. Ich habe in Deinem Thread damals schon mal geschrieben und habe heute mal verglichen. Du bist sehr aktiv geworden, was mich sehr freut. Gartenarbeit ist was Schönes und tut unwahrscheinlich gut. Das mit der inneren und äußeren Ordnung kenne ich Ich starte regelmässig Entrümpelungsaktionen im Haus. Da wird ausgemistet, umgeräumt usw. Ein tolles Gefühl. Ich bin dann im Inneren entspannt wie nach einer Wohlfühlmassage

Hast Du im Haus ein Zimmer, dass Dir ganz alleine gehört? Wenn nicht, könntest Du eines für Dich dort freimachen und nach Deinen Wünschen und Bedürfnissen gestalten? Ein Ort, der für Dich als alleiniger Rückzugsort gelten sollte, wo Du tun und lassen kannst was Du willst.

Mach weiter so, Du bist auf einem tollen Weg. Je mehr große und wuchtige Steine Du aus dem Weg räumst, umso mehr Platz wirst Du für die schönen, kleineren, glatten und leichten Steine haben.

Wichtig ist, dass Du ein Tempo für Dich findest, dass Dir und Deiner Gesundheit guttut. Und sorge dafür, dass Dein Mann nicht mit solcher Verachtung spricht, da geht mir die Hutschnur hoch. Ich verstehe nicht wie Dein Partner tickt, aber das hast Du nicht verdient. Denke an Dich und mache weiter so

Liebe Grüße
Manuela

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inchiostra ist offline
Themenstarter Beiträge: 2.078
Seit: 16.07.09
Hallo liebe Manuele,

ich fing vor zwei Tagen noch einmal den Tread von vorne an zu lesen. Da dachte ich an dich und schwup, hast du dich mal wieder gemeldet.Zufall?
ich habe mich darüber sehr gefreut.
Du hast mir damals, also vor einem halben Jahr soviele gute tipps gegeben wie:
ich soll bis 10 zählen, wenn ich mich ärgere,
nicht so hart mit mir sein
den Tag mit einem Plan strukturieren, nicht zuviel und mit Pausen
ich darf mich und meine Bedürfnisse nicht untergraben
Was mein Herzenswunsch ist
Dann kann ich mich noch erinnern, dass du mir etwas von gewaltfreier Komunikation geraten hast.
Ich habe angefangen, mir alles mal abzuschreiben. Bin jetzt auf Seite 8.
Wie gesagt, ich habe mich gefreut von dir was zu lesen. Ich hoffe, dass es dir gut geht?
Zu deiner jetzigen Frage, ob ich ein eigenes Zimmer habe. Ja, habe ich. Daran arbeite ich auch seit ein paar Monaten. Jetzt habe ich ja endlich wieder einen eigenen Computer, den ich jetzt auch in dem Zimmer habe.
Da fühle ich mich jetzt auch wohler als sonstwo im Haus, Außer jetzt im Garten.
Dann denke ich an das, was du noch erwähnt hast. Das mein Mann sich nicht verändert hätte, es mich aber nicht abhalten soll meinen Weg zu gehen.
Dieser Rat war für mich in den letzten Tagen wertvoll.
Mir ging es nämlich in den letzten Tagen nicht so gut. Gestern z.B. saß ich am Vormittag nur traurig vor meinem Teich und brütete vor mich hin. Komischerweise war eine Drossel auch am Teich. Die stiert stundenlang in den Teich, so als wenn sie reinspringen wollte. Konnte sie aber wohl nicht. Ich konnte ihr auch nicht helfen. Stellte ihr eine Schüssel hin. Sagte ihr auch öfter "Spring doch". Als ich mal kurz weg war, ist sie wohl gehüpft. Sie war tot.
Meine Wut, die ich davor ein paar Tage gehabt habe, hatte sich glaube ich in Depression verwandelt. Ich denke, da Depression eine unterdrückte Wut sein soll, dass es so bei mir war. Ich wurde meine Wut einfach nicht los. Sie kommt nicht an. Wird wohl einfach nur abgeblockt, mir zurückgegeben.

Gestern Abend fragte mein Sohn mich, ob er mir was helfen könnte. Das tat er lange nicht.. was ich ihm auch sagte. Er merkte meine Erschöpfung. Da fing ich endlich mal wieder an zu weinen. Er fand das auch noch toll und meinte, ich wäre stark. Ich fragte wieso? Na, weil ich ihm sagte, was los wäre und ich es auch so ausdrücken könnte.

Heute Morgen haben mein Mann und ich uns auch nur angegiftet. Bis heute Abend, da ging es einigermaßen.
Ich habe gemerkt heute, dass es mir immer schlechter geht, wenn ich nichts tue. Ich saß ja wie gesagt nur traurig rum (weil mein Mann eben so rumsitzt, was mich blockiert). Da stürzte ich mich heute Abend dann wieder in den Garten. Riß Unkraut raus bis zum umfallen. Ich war so dreckig, dass ich lange schrubben mußte, um sauber zu werden.
Jetzt bin ich hundemüde.

Auf jeden Fall finde ich es sehr interessant, mal wieder zu lesen welche tollen Leute mir hier gute Ratschläge gegeben haben. Bekam ein richtig schlechtes Gewissen, weil ich vieles nicht so beachtet habe bzw. umgesetzt habe.
Ich bemerkte aber ,dass ich immer noch die gleichen Fehler mache.

Liebe Sonora auch dir meinen ganz lieben Dank. Du hast mir bisher auch soviele Ratschlähge gegeben und mich viel getröstet und Mut gemacht.
Was du mich jetzt gefragt hast, was ich gefühlt habe, wegen dem Marmeladenglas. Ob ich mich für dumm verkauft fühlte oder genervt?
Und ob mein Mann einen Anfall von Schüchterheit gehabt hätte?
Wie gesagt, gabst du mir ja schon einmal den Rat immer wieder mal darauf zu achten was ich denke und fühle, wenn mich jemand ärgert.
Das werde ich jetzt mal mehr tun!
Mit dem Marmeladenglas war glaube ich so, dass ich es schon so sah, dass er zu faul ist richtig nachzuschauen.Das ärgert mich dann. Dann ist er wohl schon oft schüchtern. Fragt sogar, ob er das noch essen darf usw. Oder er ist unsicher. Vielleicht habe ich ja schon soviel gemeckert, wegen solcher Sachen eben jahrelang, dass er unsicher geworden ist. Wer weiß das schon so genau?
Er ist aber glaube ich unsicherer als er zugibt und ich je gedacht habe.Diese Unsicherheit macht mich aber auch so wütend.
Mein Sohn ist übrigens auch öfter so. Sie suchen beide etwas, schauen auch hin ,aber sehen es nicht. Eine Kreditkarte, Brille etc. Ich schaue eine Minute und finde die Sachen.
Mein Sohn kam letzte Woche ohne mein Fahrrad nach Hause. Er hätte es nicht gefunden. Es ist geklaut. Ich hin. Das Fahrrad stand auf dem Platz.
Er wäre nie im Leben losgefahren. Für ihn war es weg. Unglaublich.

Im Moment macht mir mein Sohn übrigens anlaß zur Freude.
Seit ich ja jetzt an mir arbeite, tut er es auch. Er bemerkte gestern auch, dass ihm dieses Jahr viel gebracht hätte. Er hat seine Computersucht bekämpft. Mit der Schlafstörung und rauchen klappt nicht so, darum warten wir ja auch auf die Klinik.
Das ist ja auch mein Erfolg und dass er wieder zur Schule geht.
Wir üben seit ein paar Tagen Zahlen auswendig lernen. Er entwickelt das alles selber, um sein Gedächtnis zu trainieren. Das finde ich so klasse und mir hilft es ja auch. Dann lernt er zu lesen, was er ja 15 Jahre nie richtig konnte. Lesen schon, aber er konnte sich nie darauf konzentrieren. Und er übt Mathe.


Ach ja, ich fand diese Tage an seinem Bett zwei Zettel. Ich dachte erst, die sind Abfall. Dann las ich sie. Ich fand das so klasse, dass ich es mir nahm und fotokopieren wollte. (sagte mir mein Bauchgefühl, so als Beweis)
Am nächsten Tag fragte er mich wo die Zettel wären. Ich war erstaunt, dass er es bemerkt hatte.
Er sagte mir, dass er es nicht gut fand, weil ich es gelesen habe. Er meinte, er hätte was getrunken, als er es geschrieben hat.Ich sagte , dass gerade dann die Wahrheit kommt.
Ich sagte ihm aber, dass ich es so toll fand was und wie er geschrieben hat. Da war er schon stolz. Schließlich wurden er und ich jahrelang von der Lehrerin bemängelt , wie schlecht er schreiben würde. Behindert eben.
Er schrieb über sich und die soziale Phobie bzw. ADHS. Er schilderte alles so, wie es wirklich seit seinem 3. Lebensjahr ist. Seine Schüchternheit usw.
Dann bastelt er seit gestern mit Speckstein. Den habe ich mal vor 13 Jahren in der Klinik gekauft. Jetzt hat er Verwendung gefunden. Der Stein tut auch seiner Haut an den Händen gut. Ist ja auch ein Seifenstein so ein Speckstein.

Jetzt habe ich doch noch was geschrieben, obwohl ich so müde bin.

Mal sehen, wie es Morgen ist. Ob ich mich im Griff habe. Ich fand die letzten Tage eben so anstrengend. Zuerst solange diese Wut und dann so depressiv.
Ganz im Hinterkopf kommt manchmal ein kleiner Gedanke hoch, dass ich ja gar nicht auf meinen Mann wütend bin. Oder doch. Ich weiß es einfach nicht. Ich beschimpfe ihn auch und schaue ihn böse an. Immer, wenn er nur so rumsitzt.
Das strengt eben so an, was ich auch meinem Sohn sagte als ich weinen mußte. Ich sagte, dass es anstrengt so zu sein, wie man eigentlich nicht sein will. Unfreundlich.

Ganz liebe Grüße
inchiostra


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