Aufarbeitung psychischer Probleme

07.02.07 06:43 #1
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Aufarbeitung psychischer Probleme

Oregano ist offline
Beiträge: 63.685
Seit: 10.01.04
Da gebe ich Dir völlig Recht. - Trotzdem: fast alle, die hier Rat suchen, haben ja schon eine Menge Untersuchungen hinter sich: ohne Befund.
Und viele Mediziner sind mit der Diagnose "alles psychisch" schnell bei der Hand, wenn sie mit ihren Werten auf keine Ursache der Beschwerden stoßen.
Da sollte man sich nicht unbedingt darauf einlassen, wenn tatsächlich die Möglichkeit besteht, daß u.a. Schwermetalle als Ursache dahinterstehen.

Wenn Du Dir die Liste der möglichen Symptome anschaust, dann ist das ja sehr umfangreich. Die Zecken spielen insofern immer rein bei allen möglichen Beschwerden, weil bei einer Borreliose eben auch neurologische Symptome aller Arten auftreten und dazu die Borreliose-Diagnostik nicht wirklich klar zu machen ist und viel Durchhaltevermögen dazu gehört, gegen den Widerstand der Ärzte da weiter zu machen.
Candida spielt hier fast immer mit, weil es da eindeutige Zusammenhänge gibt.

Gleiche Symptome: Candida und Quecksilber
Ein Großteil der Krankheitsbilder, die als typisch für Candida-Pilzebefall genannt werden, stimmt laut Dr. Thomas Rau mit denen einer chronischen Schwermetallvergiftung überein:

Schleimhaut-Symptome wie
- chronische Sinusitis, Bronchitis, Asthma, Infektneigung
- Mandelentzündungen
- Mundausschlag (Aphten), Risse in den Mundwinkeln, Befall der Schleimhäute mit Lichen ruber planus
- Magen- und Verdauungsprobleme, Dickdarmentzundungen (Colitis)
- Entzündungen der Blase, Scheide und der Prostata
- Afterekzeme, Afternässen und Risse in der Analfalte
- Gelenkbeschwerden
- Weichteilrheuma (in Zusammenhang mit Übersäuerung)

Neurologische Symptome wie
-Konzentrationsstörungen, Schwindelgefühle
- Kopfschmerzen, Nervenschmerzen (Neuralgien)
- Sehstörungen und Augenleiden
- Zittern

Vegetative Störungen wie
- Schwitzen
- Herzrhythmusstörungen
- Schlafstörungen
- Depressionen, Gemütsstörungen
- Bauchkrämpfe
Gift für die Pilze
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Quecksilber und andere Schadstoffe können sich im gesamten Körper ablagern, im Bindegewebe genauso wie in den Organen und im zentralen Nervensystem. Erwiesen ist, daß sich überall, wo Giftstoffe über längere Zeit abgelagert sind, Symptome zeigen, zumeist sogar chronische Symptome

Ein unverkennbares eigenes Krankheitsbild gibt es bei Quecksilbervergiftungen und anderen Schadstoffbelastungen nicht; die Beschwerden und Erscheinungsformen sind äußerst unterschiedlich ausgeprägt.

Folgende Beschwerden und Symptome können auf eine
Schwermetallvergiftung hinweisen:

Aggressivität - Allergien - allg. Schwäche - Antibiotika-Resistenz - Antriebsschwäche - Anämie - Asthma - Blutdruckstörungen - Chronische Müdigkeit - Depression - Empfindungsstörungen - (z.B. Taubheitsgefühl, Kältegefühl, Kribbeln) - Energiemangel - Entzündungen der Nebenhöhlen - Epilepsie - Fibromyalgie - Gelenkschmerzen - Hautekzeme - Herpes - Herzrythmusstörungen - Hormonstörungen - Hörstörungen - Hyperaktivität bei Kindern - Infektanfälligkeit - Kopfschmerzen - Leberschädigung - reduzierte Merkfähigkeit - Mund-, Rachen- , Magenschmerzen - Mundzuckungen - Nervenerkrankungen - Nervosität - Neurodermitis - Nierenschädigung - Psychosen - Pilzerkrankungen - Reizbarkeit - Schilddrüsenfunktionsstörungen - Schlaflosigkeit - Schwindel - Sehstörungen - Trigeminusneuralgie - übermäßiges Schwitzen - verwaschene Aussprache - Zahnfleischentzündungen - Zittern - Authismus - Legasthenie
Power for Life: Schwermetall-Belastung | Amalgam Vergiftung und Ausleitung nach Klinghardt

Gruss,
Uta

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ostseeola ist offline
Beiträge: 218
Seit: 03.08.06
Zitat von Uta Beitrag anzeigen
Da gebe ich Dir völlig Recht. - Trotzdem: fast alle, die hier Rat suchen, haben ja schon eine Menge Untersuchungen hinter sich: ohne Befund.
einige, nach meiner beobachtung nicht "fast alle"! carrie z.b. nicht. aber gleich wird sie in so eine ecke gedrängt die ihr natürlich auch super gefällt.
ok....jetzt wird sie sagen sie braucht keinen beschützer oder vormund...so meine ich das ja auch gar nicht. das will ich auch gar nicht sein! es gibt eben, wie in allen berufszweigen auch unfähige ärzte. die haben das mal studiert, weil die eltern das so vorgesehen haben und machen das obwohl es gar nicht ihre welt ist. das sollte man wissen und sich nicht blind auf einen verlassen.

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Oregano ist offline
Beiträge: 63.685
Seit: 10.01.04
Auch das ist eine Erfahrung, die viele hier längst hinter sich haben: Es ist ein großes Glück, wenn man einen Arzt findet, dem man vertrauen kann und auf den man sich blind verlassen kann....

Gruss,
Uta

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Carrie ist offline
Themenstarter Beiträge: 3.747
Seit: 21.05.06
Hallo?
Osteseeola, wie viele Beiträge von mir hast Du hier gelesen? Diesen einen nur?
Ich werde hier in keine Ecke gedrängt. ich glaube ich bin seit fast einem Jahr in diesem Forum, habe etliche Arzt- und HP-Besuche hinter mir und WEISS, dass viele meiner Beschwerden vom Amalgam und Candida kommen...
Bitte beleidige mich nicht und schon gar nicht in meinem eigenen Thread. Ich bin sicher kein simples und hilfloses Gemüt und Du bist sicher nicht so viel klüger wie andere hier. Du kannst mich überhaupt nicht einschätzen nur nach dem was ich hier in diesem Forum schreibe.
Zum Termin: Ich soll heute vormittag nochmal in der Kieler KLinik anrufen, dann ist der Doc da, der sich mit Asperger auskennt. Dann werde ich einen Termin ausmachen.
Liebe Grüße Carrie

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Oregano ist offline
Beiträge: 63.685
Seit: 10.01.04
Hallo Carrie,
mir ist noch eingefallen, daß die Klinik in Bredstedt evtl. auch eine Möglichkeit für Dich wäre. Aber bitte vorher gut abklären, ob das wirklich so ist; ich höre öfters, daß die Mischung aus Umweltmedizin und psychosomatischer Betreuung dort nicht sehr gut funktioniert und der Schwerpunkt inzwischen eher auf der Psychosomatik liegt.
Fachkrankenhaus Nordfriesland gGmbH

Gruss,
Uta

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ostseeola ist offline
Beiträge: 218
Seit: 03.08.06
Zitat von Carrie Beitrag anzeigen
Hallo?
Osteseeola, wie viele Beiträge von mir hast Du hier gelesen? Diesen einen nur?
Ich werde hier in keine Ecke gedrängt. ich glaube ich bin seit fast einem Jahr in diesem Forum, habe etliche Arzt- und HP-Besuche hinter mir und WEISS, dass viele meiner Beschwerden vom Amalgam und Candida kommen...
Bitte beleidige mich nicht und schon gar nicht in meinem eigenen Thread. Ich bin sicher kein simples und hilfloses Gemüt und Du bist sicher nicht so viel klüger wie andere hier. Du kannst mich überhaupt nicht einschätzen nur nach dem was ich hier in diesem Forum schreibe.
Zum Termin: Ich soll heute vormittag nochmal in der Kieler KLinik anrufen, dann ist der Doc da, der sich mit Asperger auskennt. Dann werde ich einen Termin ausmachen.
Liebe Grüße Carrie
hey hey..das wußte ich nicht, daß du hier schon länger unterwegs bist. ist eben sehr umfangreich dieses forum. da kann man schon mal den überblick verlieren. hab mich vielleicht ungeschickt ausgedrückt. mit den simplen gemütern meinte ich eigentlich nicht dich!

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Carrie ist offline
Themenstarter Beiträge: 3.747
Seit: 21.05.06
Schon okay. Danke Uta, für den Tipp. Ich hab jetzt am 7.5. einen Termin hier in Kiel, den Tipp hatte ich aus dem Aspie-Forum. Er wird erstmal ein Gespräch mit mir führen und dann schauen wir weiter. Bin gespannt.

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Carrie ist offline
Themenstarter Beiträge: 3.747
Seit: 21.05.06
Je länger ich im Aspie Forum lese, umso mehr überlege ich, ob eine Diagnose überhaupt wichtig ist für mich... Sie ändert nichts. Ich möchte z. B. nicht "stigmatisiert" sein in der Krankenkasse oder einen Schwerbehindertenausweis beantragen (hab kein Auto, könnte also nicht mal den Parkplatzvorteil nutzen ). Ich möchte auch ungern im Job bervorzugt werden. Ich möchte eher dass eine Toleranz wächst dass es Menschen gibt die anders sind. Wenn ich mich jetzt in die Sparte sperger drücken lasse, fördert das ja nur wieder Klassifikationen und Abgrenzungen.
Andererseits würde es vielleicht in vielen Fällen auch das Miteinander verbessern, wenn ich in meinem Bekanntenkreis auf das AS aufmerksam mache. Wenn die Leute wissen, dass es sowas gibt. Das Problem ist nur dass sie einen dann vielleicht anders betrachten und behandeln...
Schwierig, was meint Ihr? Offizielle Diagnose ja oder nein? Ich selbst bin mir 99 % sicher, dass ich Aspie bin und fühle mich damit wohl. Also für mich ist es schon wichtig zu wissen dass ich AS habe, weil ich dadurch besser zu mir stehen kann. Ich muss nicht mehr denken Sei doch nicht so faul oder bemüh Dich doch mal am Gespräch teilzunehmen. Es ist nicht so dass ich mich durch die Diagnose ausruhe. Ich versuche trotzdem weiterhin an mir zu arbeiten, Small Talk Floskeln zu lernen usw. Aber ich falle nicht mehr in ein tiefes Loch wenn es mir mal wieder nicht gelingt. Ich weiß was ich kann und was ich nicht kann, ich weiß welche Situationen mich nervös machen und kann mich dann besser darauf einstellen.
Aber dafür brauche ich keine offizielle Diagnose. Ich möchte nicht bevorteilt im Job oder benachteiligt in der Krankenkasse werden.
Ich frage mich auch wem und ob ich mich "outen" soll. Einerseits schärft es bei einigen Leuten vielleicht das Bewusstsein für das AS, so dass sie besser mit Menschen umgehen können die einfach anders sind. Andererseits besteht die Gefahr sich zu stigmatisieren. Und es ändert ja auch nichts. Meine Frteunde mögen mich so wie ich bin.
Was meint Ihr? Offizielle Diagnose ja oder nein? Familie, Freunden, Kollegen vom AS erzählen ja oder nein?

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Carrie ist offline
Themenstarter Beiträge: 3.747
Seit: 21.05.06
Wo ich übrigens gelesen habe dass das AS oft vererbt wird... vielleicht ist ja auch mein vater betroffen? Ich hab ja geschrieben dass er nie gekuschelt oder umarmt hat, null Berührungen. Er war auch eher der schweigsame Typ... vielleicht hat er sich in den Alkohol geflüchtet weil dieser ihm erlaubt hat sich mehr zu öffnen. Das war halt sein Weg damit umzugehen...
Meine Mutter kann ich schlecht beurteilen weil sie von dem ganzen Quecksilber in ihrem Mund beeinflusst ist. Aber sie möchte schon gerne umarmt werden (was mir leider schwer fällt).
Ja supi, vielleicht hab ich von meinem Vater das AS geerbt und von meiner Mutter ordentlich Quecksilber... Dass aus mir ein halbwegs normaler Mensch geworden ist...

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Oregano ist offline
Beiträge: 63.685
Seit: 10.01.04
Wenn man es so sieht: ein Wunder, Carrie !

Wenn Du für Dich Klarheit darüber haben möchtest, ob Du als Aspi eingestuft wirst oder nicht, würde ich auf jeden Fall zu diesem Arzt in Kiel gehen. Vielleicht ergeben sich da ja auch noch Möglichkeiten , etwas zu tun.
Ob Du danach - je nach Ergebnis - auch noch offiziell als Aspi herumlaufen möchtest, bleibt Dir dann immer noch überlassen.
Vielleicht ist es ähnlich wie mit der Schwermetall-Belastung: da gibt es Freunde und Bekannte und Unbekannte, die sich für das Thema ernsthaft interessieren. Es gibt welche, die sich scheinbar dafür interessieren, aber bald abschalten. Und es gibt welche, die wollen gar nichts darüber hören und winken gleich ab. Am unangenehmsten ist es, wenn solche Leute dann auch noch mehr oder weniger deutlich sagen, daß man einfach spinnt und daß man sich endlich mal zusammenreißen soll usw. - Aber solche wird es auch immer geben, egal, welche Diagnose Du zeigen kannst.

Insofern würde ich an Deiner Stelle abwägen, wem ich etwas von Asperger sage. Man weiß nie, wer so ein Thema in die falsche Kehle bekommt.

Grüsse,
Uta


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