Ich werde gesund, weil ich leben will!

26.05.09 02:11 #1
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Ich werde gesund, weil ich leben will!
Männlich Sternenstaub
Themenstarter
Hallo ihr lieben!

Gestern hatte ich einen recht durchwachsenen Tag. Der Schatten hat mich stundenlang umhüllt, wollte mir das alte, was ich lebte wieder bringen. Stundenlang hatte ich damit zu tun, diesen abzuschütteln. Dann jedoch ist es mir letztendlich gelungen, diesen in seine Grenzen zu verweisen.

Ihr wisst ja alle, was ich mit dem Schatten meine! Oder etwa nicht?

Das, wass ich noch vor kurzer Zeit gelebt habe an Gefühlen wie: Niedergeschlagenheit, Depression, Schwermut, Ohnmacht, Verzweiflung u.s.w.. Dies alles habe ich durch harte Arbeit gelernt loszulassen. Viele Faktoren sind dazu nötig gewesen im Erkennen. Am wichtigsten jedoch wahren die Faktoren von Körper, Seele und Geist und die Wechselwirkungen die darin zu finden sind.

Im Gehirn befinden sich ja sehr viele Areale! In einem davon ist der unheilvolle Schatten. Was bedeutet dies?

Dies bedeutet, was so viele Jahre durch meine Krankheit und mein Sichtum emotional gelebt und gelitten wurde, dies hat im Gehirn eine starke und anziehende Kraft entwickelt. Automatismenhaft will dieses Areal sich aktivieren, also energetisch aktiv werden. Also kommt dann der Schatten der Vergangenheit wieder und wieder. Irgenwann, wenn er lange genug geruht hat, andere Areale die ich momentan lebe sich gestärkt und gefestigt haben, dann wird die Gegenkraft stark genug sein, um dem Schatten mehr und mehr Einhalt zu gebieten, so das er letztendlich versiegen wird, so wie ein Muskel, der nicht mehr benutzt wird verkümmert.
Doch bis es soweit ist, muss ich sehr auf dem Hut sein!

Dadurch ist natürlich der gestrige Tag beeinträchtigt gewesen. Doch da muss ich nun mal durch, da hilft nichts.

Ansonsten von diesem Ringen abgesehen ging es mir recht gut. Bin allerdings nur 11 Kilometer mir dem Fahrrad gefahren, weil das Ringen auch viel gekostet hat.

Da ich gestern schon um 3 Uhr früh aufgestanden bin, lag ich auch früh dann in meinem Bett, es dürfte so 18 Uhr gewesen sein gestern abend.

Um ein Uhr heute in der Früh bin ich dann ausgeschlafen aufgewacht.

So wie es im Moment im Trend ist, sieht es so aus, dass ich, wenn ich gesund bin mit wahrscheinlich 6 bis 7 Stunden schlaf auskommen werde. Vieleicht sogar noch weniger? Na ja, da muss ich abwarten und zwischenzeitlich Tee trinken bis es so weit ist.

Summa Sumarum, ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag und alles liebe für euch.

Herzliche Grüße euer Sternenstaub

PS
Ich bedauere sehr tief, dass ich im Moment alle Energien auf mich selbst konzentrieren muss, so das ich mich so gut wie kaum um andere hier im Forum kümmern kann. Dies macht mich schon ein bisschen traurig. Es sind ja auch so viele Dinge zu tun in meinem realem Leben, die erledigt werden müssen und sehr viel Zeit auch in Anspruch nehmen. Doch ich denke an euch alle, die ich kenne und bin in Gedanken auf jeden Fall bei euch.

Über heilsame (gesundmachende) und unheilsame (krankmachende) Gedanken!

Gute Gedanken sind heilsam, doch gibt es auch Gedanken, die das Gegenteil davon sind und krank machen. Daher ist es sehr wichtig das eigene denken zu überdenken um sich diese ablaufenden Prozesse voll bewusst zu machen, damit es zu einer Gegensteuerung kommen kann, die dann heilsames bewirken wird.

Es ist sehr wichtig dabei, an die Ganzheit zu denken also Körper, Seele und Geist. Sich selbst auch mit Licht und Schatten und als ganzes anzunehmen und gern zu haben kommt noch hinzu. Jeder Mensch hat das Recht dazu, er muss es jedoch selbst Tun. Wenn er dies nicht kann, ist es zu lernen. Eine jede Hoffnung sollte sich letztendlich auch durch den Glauben daran transformieren und real werden. Dies ist dann auch harte Arbeit und beinhaltet auch die Konfrontation mit sich selbst, also die Eigenkonfrontation mit Licht und Schatten in der Selbstannahme. Doch letztendlich wird all diese Arbeit dann auch reichlich belohnt werden, mit viel mehr innerer Freiheit (was sich dann auch selbstverständlich nach außen transformieren wird und auch dort mehr Freiheit und Entfaltung bringt) und Selbsterkenntnis.



Übrigens:
Es läßt sich Trainieren heilsame Gedaken zu denken! Was braucht man dazu?

Sich bewusst zu werden über das eigene Denken!
Sich über seines eigenen denkens also bewusst zu werden. Dies ist gar nicht so einfach, dies gebe ich ja zu. Daher ist es wichtig, sich selbst auch Fragen zu stellen: Was denke ich gerade? Was fühle ich Gerade? u.s.w..
Normalerweise ist es ja so, dass man gefragt wird, statt das man sich selbst fragt, nicht wahr?
Man kann diese Fragen an sich selbst auch auf einen Zettel schreiben, also all die wichtigen Fragen an sich selbst.
Diesen Zettel dann immer wieder lesen und sich der Fragen dann bewust werden.
Mann kann sich selbst einen Thermin machen, wenn man an sich selbst arbeiten will.
Man kann jeden Tag am Abend oder Morgen oder wie auch immer eine Zeit dafür einplanen.
Man kann darüber nachdenken, was der Tag gebracht hat im Denken, sowohl im positiven als auch im negativem denken.
Man kann sich vieles dadurch bewusst machen und dann auch voll und ganz erkennen, wie unheilvoll negative Gedanken sind und welche Wirkung diese auf die ganzheitliche Gesundheit haben, nämlich eine krankmachende Wirkung!
Die gezielte Beschäftigung mit positiven heilsamen dingen und das damit verbundene bewirkt heilsames. Während dieser Zeit müssen ja dann auch, wenn man sich voll und ganz darauf konzentrieren kann die unheilvollen Gedanken Ruhe geben.

Eigefahrenes unheilsames denken läßt sich wieder auflösen, durch heilsames denken.
Wer das heilsame Denken übt und trainiert, der schafft dadurch einen Gegenpol von Kraft und Energie. Dieser Gegenpol wird unweigerlich wachsen, wenn man beharrlich dabei bleibt, die positive heilsamen Gedanken zu Hegen und zu Pflegen.
Bis ein Kind, welches zum erstenmal in die Schule geht richtig schreiben gelernt hat bzw. alles andere, was gelernt wird, dies erfordert Zeit und ist ein Wachstumsprozess.
So erfordert es auch Zeit, bis ein Denken umstrukturiert ist von einem unheilsamen zu einem heilsamen. Doch lohnt es sich auf jeden Fall.


Warum habe ich dies jetzt hier geschrieben? 1. Weil ich in einem Teufelskreislauf hinein gekommen bin durch sowohl äußere als auch innere Krankheit und sich dann bei mir durch die ganze dauerhafte Last letztenlich in der Zeit negative und krankmachende Gedanken transformiert haben. 2. Weil es vieleicht jemanden hier im Forum helfen könnte bzw. Mut machen könnte, das man sich wieder lösen kann aus all dem. Dies währe natürlich das allerschönste Geschenk für mich!

Sternenstaub hat euch sehr lieb!

Geändert von Sternenstaub (12.07.09 um 06:51 Uhr)

Ich werde gesund, weil ich leben will!

Manuela ist offline
Beiträge: 1.510
Seit: 31.03.08
Guten Morgen Sternenstaub,

das was Du die letzten Wochen alles geschafft hast ist enorm, von daher ist es normal. dass zwischendurch auch mal kleine "Durchhänger" kommen, diese Schatten wie Du sie nennst. Aber Du bist trotzdem gestern 11Km mit dem Rad gefahren, dass ist der Hammer. Wichtig ist aber auch, dass Du Deinen Körper nicht zu sehr strapazierst. Wenn Du nach 7-8 Std. Schlaf Dich gut und ausgeruht fühlst, dann akzeptiere diese Stunden ruhig, nicht versuchen noch weniger zu schaffen (so habe ich es zumindest verstanden ). Wichtig ist, was Du bis jetzt alles geschafft hast und was Du jeden Tag so bewältigst, im Gegensatz zu der Zeit vor einigen Wochen noch.

Weiterhin gutes Gelingen!

Liebe Grüße Manuela

Ich werde gesund, weil ich leben will!

Leòn ist offline
Beiträge: 10.064
Seit: 19.03.06
Hallo Sternenstaub ,

ich freue mich sehr, dass es Dir insgesamt besser geht und vor allem, dass es Dir gelingt, auch wenn es nicht so "gut läuft" den Blick "nach vorne" zu bewahren.
Ich bedauere sehr tief, dass ich im Moment alle Energien auf mich selbst konzentrieren muss, so das ich mich so gut wie kaum um andere hier im Forum kümmern kann.
Sterni, ich bin ja kein Christ und hänge auch sonst keiner Religion an, aber in den "Lehrgebäuden" der Religionen, vor allem in ihren "Verhaltensregeln", sind - wie ich finde - oft sehr "vernünftige" Hinweise zu finden. "Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst", denke ich, kann solch einer sein. Wenn beide Satzteile gelten ! Für mich steckt da unter anderem auch der Fingerzeig darin, dass man sich auch um sich selbst kümmern soll, auch damit es anderen gut gehen, bzw. damit man etwas für andere tun kann.

Deshalb: habe kein schlechtes Gewissen und nimm Dir die Zeit und die Energie für Dich, die Du brauchst!

Ganz herzliche Grüße von
Leòn
__________________
Wer sich auf mein Niveau begibt, kommt darin um! ;)

Ich werde gesund, weil ich leben will!
Männlich Sternenstaub
Themenstarter
Zitat von Manuela Beitrag anzeigen
Guten Morgen Sternenstaub,

das was Du die letzten Wochen alles geschafft hast ist enorm, von daher ist es normal. dass zwischendurch auch mal kleine "Durchhänger" kommen, diese Schatten wie Du sie nennst. Aber Du bist trotzdem gestern 11Km mit dem Rad gefahren, dass ist der Hammer. Wichtig ist aber auch, dass Du Deinen Körper nicht zu sehr strapazierst. Wenn Du nach 7-8 Std. Schlaf Dich gut und ausgeruht fühlst, dann akzeptiere diese Stunden ruhig, nicht versuchen noch weniger zu schaffen (so habe ich es zumindest verstanden ). Wichtig ist, was Du bis jetzt alles geschafft hast und was Du jeden Tag so bewältigst, im Gegensatz zu der Zeit vor einigen Wochen noch.

Weiterhin gutes Gelingen!

Liebe Grüße Manuela
Einen lieben guten morgen Manuela, aha!

Ich hoffe, es geht dir gut und du wirst mit den deinen noch einen schönen Sonntag haben.

Danke für dein Lob, jedoch dauert es noch einige Monate, bis ich den Zustand erreichen kann, durchschnittlich gut zu funktionieren. Aufholarbeit von Jahren wird erforderlich sein, um einigermaßen mitzuhalten, wenn es um Thematiken geht, für die ich ganz besonderes Interesse Hege.
Sehr vieles muss wieder neu erlernt werden und altes Wissen ausgegraben durch ein lösen der Blockaden und neues dauerhaft erlernt werden. Ich bin in Zufriedenheit, doch ich will Leben!

Die letzten 28 Jahre haben ja eher der Verblödung gedient als der Entwicklung. Dies ist nun einmal definitiv so!

Bis alles wiedere aufgebaut ist, da vergehen noch mindestens 2 Jahre. Ich mache mir nichts vor, sondern betrachte dies alles mit sehr realistischen Augen und demgemäß auch der Realität entsprechend. Andere in meinem alter bauen ab, ich mache es genau umgekehrt und baue auf. Jeder Tag soll ein Aufbauender Tag werden.

Mir geht es jetzt unter sehr vielem auch um die Wiederherstellung meiner vollen Arbeitskraft. Eine Grundvoraussetztung um Fuß zu fassen in der realen Welt. Ein restliches Leben auf Sozialhilfeniveau ist für mich auch schon eine Art Sichtum.

Es ist ja nicht nur so, dass ich die letzten 28 Jahre in einem kontinuielichem Stress- und Leidenszustand wahr körperlich, wie seelisch, es ist ja nun einmal so, dass ich in all dieser Zeit keine wirkliche Lebensqualität leben durfte!

Mir wird von Tag zu Tag mein Leben, dass ich lebte immer mehr bewusst, also den Zustand in dem ich mich befand. Ich habe immer alleine überlebt, ohne das sich jemand um mich je gekümmert hat in der realen Welt.
Die Liste aller Abstriche, die ich machen musste ist emens! Zum Beispiel kein Sexualleben all die Jahre. Damal wahr ich 29 Jahre alt und musste mich dann völlig erschöpft durch den Tag bringen.

Weil mein kleines und großes Blutbild in Ordnung wahren und sich sonst bei normalen Untersuchungen nichts finden lassen hat kam ich auf die Psychoschiene, wobei viele Symptome der Lyme-Borreliose so etwas leider auch erzeugen können, wie man mitlerweile weiß.

Ich stelle mir nun die Frage:" Vieviele Menschen sind in Deutschland in der Psychiatrie, die tatsächlich an Borreliose erkrankt sind?"

Wenn ich "vom dunklem Schatten" schreibe, dann kürze ich nur ab, denn sonst müsste ich jedesmal so viel dazu schreiben. Der dunke Schatten beinhaltet einfach die Erkenntnis der Wahrheit über die letzten 28 Jahre und all jenes, wass ich Emotional gelebt und durchlebt habe in dieser Zeit. Dies wird durch einen Automatismenhaften Prozess immer wieder im Gehirn aktiviert und macht es mir nicht einfach.

Dies ist auch vergleichbar mit einem schwerem Traumata, ja, es ist sogar tatsächlich ein chronisches traumata gewesen.
Dies muss ich alles Transformieren, sonst hätte ich keinerlei Chace mehr in diesem Leben.

Während ich im Bett vor mich hinvegetiert habe und in körperlichen und seelischen schmerzen mich weiden musste, unwissend um meine Krankheit und völlig hilflos dieser ausgesetzt, hat das Groß der Bevölkerung gelebt, gewirkt, gearbeitet, geliebt, Urlaub gemacht, sich etwas aufgebaut u.s.w. w.s.w..

So, ich bin ganz bestimmt kein Jammerlappen, doch dies musste jetzt einfach einmal raus aus mir, denn ich bin ein menschliches Wesen und kein Übermensch.

Wenn ich alles geschafft habe, was ich schaffen will und auch werde, dann vieleicht schon ein klein wenig.

Herzliche Grüße Sternenstaub

Ich werde gesund, weil ich leben will!

Hexe ist offline
Beiträge: 3.844
Seit: 13.07.07
Lieber Sternenstaub,

Leòn hat völlig recht.

Um einen anderen aus dem Sumpf ziehen zu können, darf man nicht selber drin stecken.
Also mach dich heil, und dann hilf allen anderen.

Im Gehirn befinden sich ja sehr viele Areale! In einem davon ist der unheilvolle Schatten. Was bedeutet dies?

Dies bedeutet, was so viele Jahre durch meine Krankheit und mein Sichtum emotional gelebt und gelitten wurde, dies hat im Gehirn eine starke und anziehende Kraft entwickelt. Automatismenhaft will dieses Areal sich aktivieren, also energetisch aktiv werden. Also kommt dann der Schatten der Vergangenheit wieder und wieder. Irgenwann, wenn er lange genug geruht hat, andere Areale die ich momentan lebe sich gestärkt und gefestigt haben, dann wird die Gegenkraft stark genug sein, um dem Schatten mehr und mehr Einhalt zu gebieten, so das er letztendlich versiegen wird, so wie ein Muskel, der nicht mehr benutzt wird verkümmert.
Ich finde das hast du absolut richtig erkannt und sehr anschaulich beschrieben. Es ist ein Automatismus den man auflösen kann. Du bist grade dabei, und du machst das toll!

ganz liebe Grüße von hexe

Ich werde gesund, weil ich leben will!
Weiblich Blue68
Lieber Sternenstaub,
daß Du momentan Deine Kraft für Deine Heilung brauchst, und Dich also auf Dich konzentrierst, kann ich nur zu gut nachvollziehen.
Mir geht es im Moment genauso,aber es ist wichtig..für Dich.Für andere da sein kann man dann nämlich viel besser, wenn man im Ganzen gesünder ist.
Da hat man dann doch eine ganz andere Klarheit und Power.
Ich finde es schon bewundernswert, wie Du Dich nun um Dich selbst kümmerst.
Und die Schatten eben versuchst wegzuziehen.Und es gelingt Dir auch.Depressive Verstimmungen,trübe Gedanken als Folge so viel nicht gelebter Jahre, das muß ein Stück weit sogar kommen.Nur nicht drin versinken darf man.
Du wurschtelst Dich ja immer wieder raus.Finde ich prima.
Ausserdem unterschätze nicht,was Borrelien mit dem Serotonin anrichten,und das ist wichtig für gute Stimmung, für Gleichgewicht.Ich denke auch, dass es ganz wichtig ist,Deinen Körper noch mehr zu füttern,Sternenstaub.
Die Seele braucht Futter.Der Körper braucht Futter,damit er die Seele auch
freundlich beherbergen kann...und der Geist,der holt sich sein Futter dann von alleine,wenn die anderen beiden rund und satt sind.
Du bist schon sehr weit gekommen.Respekt.
Ich wünsche Dir einen guten Sonntag,und wenn Wolken aufziehen,dann heißt es doppelt lieb sein mit sich.
Liebe Grüße von Blue

Ich werde gesund, weil ich leben will!

Oregano ist gerade online
Beiträge: 63.714
Seit: 10.01.04
Was machen die Borrellien mit Serotonin? - Aber vielleicht besser in einem eigenen Thread, blue.

Grüsse,
Uta

Ich werde gesund, weil ich leben will!

Juliette ist offline
Beiträge: 4.666
Seit: 23.04.06
Hallo Sternenstaub,

ich finde du machst das prima. Diesen Zeitraum, den du angegeben hast, halte ich für realistisch.

Wenn du sagst, du hast 28 Jahre in diesem Leben mehr den Schatten gelebt, dann halte ich das für völlig ok. Andere machen das noch länger. Das was andere machen Sternenstaub, das ist aber nicht wichtig für dich.

Dadurch das man den Schatten kennengelernt hat, weiß man das Licht zu schätzen und man weiß was man am Leben hat.

Es zeugt von Mut, Kraft, Liebe und Stärke sich nach so langer Zeit dem zu stellen. Du wirst das schaffen, Schritt für Schritt.

Man sagt Sternenstaub, es gibt keine Zeit und keinen Anfang und kein Ende.

Grüsse von Juliette

Ich werde gesund, weil ich leben will!
Männlich Sternenstaub
Themenstarter
Lieber León, liebe Hexe,
ich danke euch sehr für all die Zeit, die ich im Forum mit euch schon verbringen durfte und für all das, was ihr mir geschenkt habt und für eure Geduld mit mir.

Ich weiß, wass ich bissher hinter mich gebracht habe und ich habe dies überlebt, dies ist schon ein kleines Wunder.

Liebe Hexe du hast recht, wie so oft schon. Ja, ich bin tatsächlich gerade dabei, diesen Prozess zu durchlaufen. Ich kann es ja selber kaum glauben, was ich da gelebt habe. Darum ist es auch so schön, dass ich diesen Prozess durchbrochen habe und den Schatten nicht mehr dulden werde.

Lieber León, auch du hast recht, in all dem was du schreibst und danke dir für deine Worte

Ein halbes verlohrenes Jahr ist schon schmerzvoll, wenn man dies erkennt. Wie erst, wenn man 28 Jahre verlohren hat. In diesem Sinn mache ich gerade eine Art Verdauungsarbeit, die jedoch auf Heil, nicht aber auf Zerstörung ausgerichtet ist.

Ich habe mich nie um meinen Körper gekümmert, egal was ich hatte, damit meine ich Ärztlich etwas abklähren lassen, hatte auch nicht die Kraft dazu.
Dies steht nun auch an, denn ich habe da so einiges gesundheitlich, dass ich abklähren lassen muss, weil vieleicht etwas ernsteres dahinter steckt.

Egal, was immer auch kommen mag, ich habe es geschafft noch einmal zu mir gekommen zu sein, wieder wach zu werden.

Freiwillig hätte ich all dies niemals 28 Jahre lang gelebt.

Es ist alles noch so frisch, da all dies was geschehen ist, mir von Tag zu Tag bewusster und bewusster wird.

Mir ist durchaus bewusst, was es heißt zu Leben und zu Wirken, sich zu entfalten. Die Krankheiten, ihr wisst ja darum, haben mich in eine andere Welt entführt, in eine Welt der Hilflosigkeit und Ohnmacht und ich musste Leben, was ich niemals hätte leben wollen über all die lange Zeit. Ich denke, ich habe all diese Zeit tapfer überlebt!
Gestern habe ich wieder erfahren, dass ein 47 Jähriger Mann, den ich kannte urplötzlich verstorben ist.

Die reale Welt kann auch sehr grausam sein und mir ist in diesen 28 Jahren auch sehr viel Grausamkeit von Menschen in meiner Hilflosigkeit zugefügt worden. Doch hat all dies mein Herz nie verbittern können. Ich kann die Menschen immer noch Lieben und Annehmen und weis mich nun auch zu schützen.

Ich geniese meinen Zustand sehr und habe wieder tiefe Freude am Leben. Das zwischenzeitlich halt auch letztendlich alles verdaut werden muss gehört ja nun mal auch dazu.

Noch bin ich nicht soweit, dass ich aufgehen kann, zum Tanzen u.s.w., doch hoffe ich im Herbst anfänge machen zu können.
Meine Einsamkeit wird mir langsam zur Last, da ich nicht mehr im Bett herumliegen muss. Doch zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen.

Ach, wie sehr sehne ich mich nach einer Frau, nach Zweismkeit, doch zuerst kommt die Gesundheit. Möchte nicht als halbgesunder eine Frau kennen lernen oder Freunde finden.

Nochmals vielen Dank für eure lieben Zeilen! Danke!

Ich wünsche mir für euch und den euren einen wunderschönen und mit Leben erfüllten Sonntag euer Sternenstaub

Geändert von Sternenstaub (12.07.09 um 11:09 Uhr)

Ich werde gesund, weil ich leben will!
Weiblich Blue68
Hallo Uta,
ich sage immer sie fressen das Serotonin,bevor das für die eigentlich wichtigen Sachen verbraucht werden kann.
Petra Hopf Seidel erklärt das in etwa soie chronischen Entzündungen,verursacht durch Borrelien,erniedrigen den Serotoninspiegel.
Die Vorstufe,das L-Tryptophan,würde durch die Zytokine verbraucht.
Und Achtung,jetzt wirds kompliziert:Lipopolysaccharide der borrelienzellwand verursachen Entzündungsreiz.Zytokine werden gebildet(das sind unspezifische
Abwehrstoffe,die nach Eindringen eines Bakteriums etc.gebildet werden)
TNF alpha und INF gamma.Für deren Synthese werden die L-Tryptophan Vorräte verbraucht.Serotonin kann deswegen nicht mehr genügend gebldet werden, denn das braucht ja wiederum das L-tryptophan als Vorstufe..
So.Da dann zu wenig da, wird der Borreliose Kranke depressiv,und das wiederum zieht ja dann wieder viele andere Beschwerden nach sich....die von manchen Ärzten dann leider leider als blosse Depression, Angsterkrankung etc.verstanden wird.
Puh.Aber Dr. Hopf Seidel kann das besser erklären,in ihrem Buch.
Ich kann nur sagen was ich fühle.Nämlich ein grundsätzliches Absacken der Stimmung im Schub-Verlauf, mit Tränen,innerer Lähmung,Trübsinn und traurigkeit.Während alles in mir drin sich entzündet anfühlt und ich dann zu kaum mehr was in der Lage bin.Und zum lachen dann fast gar nicht.
Liebe grüße Blue


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