Soll ich was sagen?

07.04.09 17:12 #1
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pinball ist offline
Beiträge: 98
Seit: 10.11.08
Hallo, ich habe ja schon mal irgendwo in diesem Forum geschrieben, daß ich manchmal so eine Art Vorahnungen habe und momentan wirklich nicht weiter weiß.
Also heute früh, so kurz vor dem aufwachen, habe ich geträumt:

Ich war in einer Kirche und mein Vater stand vorne am Altar ( er ist kein Pfarrer),
er sollte was vortragen und fing auch an zu lesen; plötzlich stockte er und ging immer ganz nah an das Pult ran um genauer sehen zu können.
Die Kirche war gerammelt voll und zuerst habe ich nicht auf die anderen geachtet. Mein Vater griff sich plötzlich an den Hals und fing an zu schwitzen und zerrte an seiner Krawatte (trägt sonst nie eine) und sagte:" Fritz mach doch mal das Licht heller" .
In dem Moment sah ich die Anderen in der Kirche genauer und sah das alle schon in den letzten Jahren gestorben waren. Fritz starb vor 2 Jahren, Anja die neben meinem Vater stand schon vor über 10 Jahre, meine Oma und mein Opa beide schon verstorben und noch einige mehr.
Ich wollte gerade zu meinem Vater rennen um ihm zu helfen und wachte dann plötzlich auf - Ich war und bin noch immer total verwirrt!

Bei der Oma meines Mannes, dem Schwiegervater meines Bruders, bei meiner Oma sind sie mir so ca. 6 Wochen vor ihrem Tod "erschienen" so als wollten sie sich verabschieden.
Mein Vater hatte vor über 2 Jahren eine Sepsis ,ausgehend vom Bein, und da träumte ich auch von ihm, was ihm vielleicht das Leben gerettet hat. Da er ja nur durch die Standhaftigkeit meines Mannes ins Krankenhaus ging und die uns dann sagten, das wenn er noch länger gewartet hätte es vielleicht zu spät gewesen wäre.

Meine Frage an Euch: Soll ich meinem Vater oder Mutter was davon sagen oder nicht? Oder unserem Hausarzt? der die Krankengeschichte meines Vaters kennt.

pinball

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Oregano ist gerade online
Beiträge: 63.705
Seit: 10.01.04
Ein sehr eindrucksvoller Traum, pinball, und ich kann mir vorstellen,d aß er Dich beschäftigt.

Jetzt mal angenommen, Du sagst Deinem Vater oder Deiner Mutter etwas von diesem Traum, der ja für Dich nach Sterben aussieht.

Was soll er dann tun? Sich ins Krankenhaus legen, damit die ihn auf Verdacht durchchecken? Zum Arzt gehen? Sein Testament schreiben? - Du merkst, ich würde nichts sagen, aber ich bin natürlich auch nicht in Deiner Familie.

Was ich vielleicht sagen würde - ganz vorsichtig und versteckt: ob er eigentlich ein Testament gemacht hat (wenn das wichtig sein könnte), ob er weiß, wie er beerdigt sein möchte ...

Wenn es Dir hilft, würde ich am ehesten mit dem Hausarzt sprechen.

Gruss,
Uta

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ADo ist offline
Weiblich ADo
Beiträge: 3.125
Seit: 06.09.04
Hallo pinball,
was hält dein Vater denn von deinen Träumen, bzw weiß er davon, z.B., warum er damals zum Arzt sollte?
Wie steht er zu dem Gedanken "Tod"? Hat er Angst davor, sieht er es als normalen Lebensschritt, ...?
Ich denke, um dir da zu raten, müssten wir mehr wissen.

Wenn er und deine Mutter solcherart Träume nicht begreifen, kennen, was auch immer, hättest du evtl sogar Vorwürfe zu hören, dass du ihn da "hin getrieben" hast, verhext hast oder ähnliches. Dass du nur warnen wolltest, wird dann in der Verzweifelung eher nicht gesehen, schätze ich.

Ich weiß nicht, wie sehr es dich jetzt belastet, solche Dinge vorher zu wissen, aber wenn es dir zu viel wird, kannst du versuchen diese Gabe als Gabe zu erkennen und dankend zurückzugeben.
Das solltest du aber in einer ruhigen Stunde überlegen und genau abwägen, es könnte sein, dass sie dir irgendwann fehlt

Liebe Grüße
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Johanna ist offline
Beiträge: 885
Seit: 09.08.06
Hallo pinball

Ich schliesse mich den anderen an, viel machen kannst du wohl nicht. Also ich auf jeden Fall würde wohl nicht wollen, dass man mir meinen Tod voraussagt.

Aber vielleicht kannst du ihn auf das eine oder andere ansprechen. Zum Beispiel auch, was er sich so nach dem Tod vorstellt. Anscheinend sterben ja Menschen, die wissen was nach dem Tod kommt und die sich dort "aufgehoben" fühlen einfacher. Du könntest ihn somit vielleicht zum Nachdenken anregen und ihm sein allfälliger Tod ein klein wenig erkleichtern. *skeptisch guck*

Andere Frage: Er sagt ja zu jemandem, derjenige solle das Licht anmachen. Aber Licht ist doch im Allgemeinen eher ein positives Zeichen, oder nicht?

Liebe Grüsse
Johanna

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Cherry ist offline
Beiträge: 682
Seit: 09.01.08
Zitat von Johanna Beitrag anzeigen
Andere Frage: Er sagt ja zu jemandem, derjenige solle das Licht anmachen. Aber Licht ist doch im Allgemeinen eher ein positives Zeichen, oder nicht?
Erzählen nicht alle Menschen mit Nahtoderfahrungen von dem hellen Licht auf welches sie zugingen um dann kurz davor wieder umzudrehen?

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mezzadiva ist offline
in memoriam
Beiträge: 955
Seit: 06.04.06
Hallo pinball,

ich habe vor einigen Jahren mal von der Beerdigung meines Vaters geträumt, war danach furchtbar erschrocken und eine ganze Weile hatte ich Angst, dass ihm wirklich etwas zustoßen könnte. Dem war nicht so.
Manchmal verarbeiten wir im Traum auch die eigene Familiengeschichte, lösen etwas auf, betrachten Beziehungen von einer völlig anderen Seite ...
könnte es sein, dass dein Traum sehr viel mit dir zu tun hat (und evtl. deiner Beziehung zu deinem Vater) und weniger mit deinem Vater direkt?

Gruß
mezzadiva

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ADo ist offline
Weiblich ADo
Beiträge: 3.125
Seit: 06.09.04
Hallo mezzadiva,
ich gebe zu Bedenken, dass das ja nicht ihr erster Traum dieser Art war und die anderen sich offenbar bewahrheitet haben.
Ob sie schon Träume hatte, die nur "Schäume" waren, weiß ich natürlich nicht.
LG
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pinball ist offline
Themenstarter Beiträge: 98
Seit: 10.11.08
Hallo ihr lieben,
ich habe außer euch noch niemanden aus meiner Familie von diesen Träumen erzählt.

also bei den anderen Träumen war immer hinter den Personen ein gleisend helles Licht und sie haben gelächelt oder gewunken.

Bei diesem Traum war kein helles Licht und es hat auch niemand gelächelt, es war so wie bei dem Traum mit seinem Bein, da hatte er ca. 2 - 4 Wochen später
eine Blutvergiftung hervorgerufen durch einen Fußpilz.

Ich habe mich entschlossen niemandem ( außer euch) davon zu erzählen und werde in den nächsten Wochen ein Auge auf meinen Vater haben.

@ADo: mein Vater ist 63 Jahre, da in den letzten 2 Jahren ständig zum Arzt muß: Bein( Sepsis), Zucker(durch die Sepsis aber unter Kontrolle, Tabletteneinnahme), Bluthochdruck , früher hätte er schon seinen Kopf unter dem Arm tragen müssen um zum Arzt zu gehen, es war ja immer alles halbso wild.
Und diese Träume sind bis jetzt leider immer Realität geworden. an meine anderen Träume erinnere ich mich meistens nicht.
LG
pinball

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Johanna ist offline
Beiträge: 885
Seit: 09.08.06
Hallo pinball

Hm. Das ist natürlich schwierig.
Ich denke es ist bestimmt gut ein Auge auf ihn zu haben .

Hast du dir schon mal überlegt, wie es wäre wenn jemand anders von dir "vor-träumt". Würdest du dann informiert werden wollen oder eher nicht?

Gruss
Johanna

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ADo ist offline
Weiblich ADo
Beiträge: 3.125
Seit: 06.09.04
Hallo pinball,
wie klar war dein Traum mit dem Bein (also, hast du das Bein richtig als Problem im Traum erkannt?)
Dann müsstest du herausfinden, was bei ihm Schweißausbrüche und Engegefühl am Hals auslösen könnte. Außerdem scheint das Licht ja eher im Zusammenhang "es wird dunkel um ihn" zu sein... eine Ohnmacht? Ein Herzanfall? (Falls das zutreffen könnte, kannst du ja mal hier unter "Strophantin" lesen)
Vielleicht kannst du ja doch etwas für ihn tun
Wie zuverlässig ist die zeitl. Komponente? Genau 6 Wochen? Immer?

LG
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