Zusammenfassung Problematik

24.02.09 12:38 #1
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Zusammenfassung Problematik

Heather ist offline
Beiträge: 9.809
Seit: 25.09.07
Hallo Jascha,

zuerst einmal ist es in Deiner Situation überhaupt nicht ungewöhnlich, dass Du so viele, schnelle und weitschweifende Gedanken hast.
Ich kenne das Gefühl sehr gut, man hat manchmal den Eindruck man weiß gar nicht mehr wohin mit diesem massigen anstrengenden und oft dazu noch unnötigen/unsinnigen Denken. Manchmal hatte ich fast den Eindruck mein Kopf müsse mir doch irgendwann "platzen" da so viele Überlegungen, Theorien und das Durchspielen aller möglicher Situationen gar nicht mehr da rein passen könnte...

Mir bestätigt das allerdings was ich vorher ja schon vermutete. Bist/warst Du eigentlich bei einem Psychiater in Behandlung und/oder nimmst Du Medikamente?

Hast Du Dich denn schon einmal mit orthomolekularer Medizin beschäftigt? - hier als Beispiel:
Aktuelles
Das wäre doch auch mal einen Versuch wert Deinen Körper und Deine Seele auf diese Weise zu unterstützen .

Ich selbst habe (u.a.) auch ein Antidepressiva gebraucht um wieder "zurück zu finden" zur Normalität. Klar, ohne Medis ist immer besser , doch vernünftig eingenommen können sie helfen zur Ruhe zu kommen. Und in meiner Situation war das damals extrem wichtig.

Übrigens, wohnst Du denn alleine, oder bei einem Elternteil? Und warum bekommst Du kein Geld, kannst Du denn nicht Hartz IV beantragen, vor allem damit Du dann auch krankenversichert bist? Das wäre doch ungeheuer wichtig!!!


Liebe Grüße .

Heather
__________________
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

(Albert Einstein)

Zusammenfassung Problematik

Jascha ist offline
Themenstarter Beiträge: 341
Seit: 20.02.09
Ich habe den ganzen Nachmittag gelesen und selbst weiter an meinen Geschichten geschrieben. Daher bin ich jetzt so erschöpft vom schreiben und lesen dass ich mir die Links später oder gar morgen anschauen werde. Danke dafür.
Heather, du verstehst die ganze Verwirrung sehr gut, doch meistens schaffe ich es mich davon zu befreien. Dies ist kein Hauptproblem mehr, ich habe durch meine schwierige Lage schon viel nützliches gelernt und bin nun wohl wirklich bereit die Vergangenheit hinter mir zu lassen. Aufgearbeitet habe ich weiß Gott schon genug. Ich bin bereit den Mantel abzulegen und mich zu befreien
Ich wohnte bis vor 4 Jahren bei beiden Eltern abwechselnd, dann nach einem Streit, 2 Jahre lang nur bei der Mutter und ein Jahr bei Oma, und nun seit einem Jahr nur mehr beim Vater. ein hin und her. In Österreich gibt es kein Hartz IV oder ähnliches für meine Lage (bin nicht ganz sicher) Wegen meinen Eltern denen nie ein Therapeut oder Psychiater gut genug war, hab ich sie gewechselt wie meine Klamotten und deswegen auch keine Durchgehende Betreuung erhalten. Ich war auch schon bei einem Psychiater in Behandlung und hab ein Anti-Depressiva mal ein paar Wochen oder Monate ausprobiert. Das war schrecklich und hat meine Gefühle nur unter die Oberfläche gedrückt, so fühlte es sich an, ich war kein fühlender Mensch mehr, also auch nicht mehr zu Freude usw. fähig. Das Auf und ab fühlen des Lebens war verschwunden und es ging immer nur auf einer Linie.

Was du, lieber Jogi geschrieben hast, musste ich drei mal lesen um es richtig zu verstehen und positiv zu werten. Es war sehr schwierig.
Zitat von Jogi Beitrag anzeigen
Ich denke, dass der Grundsatz auf vielerlei Ebenen immer wieder Bestätigung findet und mit diesem Grundsatz meine ich:" Wie Innnen, so Außen ".
Meinst du damit etwa ich fühle mich mit meinem Äußeren unwohl weil meine Seele und mein Herz weh tut?
Ich habe es in der jüngeren Vergangenheit eigentlich umgekehrt gesehen. Dass ich mich schlecht fühle wegen meinem Aussehen. Aber die Probleme der Vergangenheit zeigen eigentlich eher:"Wie Innen, so Außen" so fühlte ich mich als Kind und in der Jugend unwohl weil ich seelische Schmerzen hatte.
Zitat von Jogi Beitrag anzeigen
Also, ich denke, dass Du in Deinem ganzem Denken eine andere Form bekommen solltest und dies funktioniert nur dann, wenn Du bereit bist die Teile in Dir loszulassen, die Dich behindern Deine Freiheit zu finden.
Das Denken kann auch die Gefühle steuern, ich weiß. Ich hab mir das ganze immer wie folgt vorgestellt: Es gibt unzählige Straßen und Autobahnen im Gehirn auf denen die Gedanken fahren. Denkt man oft in einem bestimmten Muster zb. über sein äußeres im negativen Sinne, so wird jene Straße oft befahren und somit ausgebaut zu einem Hauptverkehrsweg, einer mehrspurigen Autobahn.
Im Gegensatz zu der "Mein Aussehen ist gut so wie es ist - ich bin schön" - Straße die nicht oft gedacht/befahren wird und somit zu einem kleinen forstweg verkümmert. Also einfach so oft es geht positiv und förderlich denken und dies ist ein langer Prozess (je nachdem wie lange man vorher die andere Straße befahren hat) so muss die neue Straße erst ausgebaut werden.
Zitat von Jogi Beitrag anzeigen
Mit eines menschen Aussage:" Ich erkenne, etwas ganz besonderes zu sein. " ist nichts gewonnen, sondern verlohren, dann steht man vor Mauern die niemals überwunden werden können, damit die Möglichkeit lebendig ist, die innere Freiheit zu finden, so denke ich.

So unglaublich es auch scheinen mag...die Freiheit liegt im Nichts und so ist auch die wirklich befreihende Vorstellung jene, die dies beinhaltet:" Ich bin Nichts ".

Dieses Denken um das nichts sein gibt die einzigartige Möglichkeit sich vom Balast des gewesenen befreihen zu können.
Dies war schwierig zu verstehen für mich und kurze Zeit fühlte ich mich ein wenig beleidigt oder als Angeber bezeichnet. Meistens hört man, man soll erkennen etwas ganz besonderes zu sein. Und du sagst es wäre falsch. Doch ich verstand schnell: Wenn du dir immer einredest etwas ganz besonderes zu sein, hast du auch hohe Erwartungen an dich und tollerierst keine Fehler an dir. Dies kann wie ein Zwang wirken.Hast du das so gemeint?
Dass es eine befreiende Vorstellung ist zu denken:"Ich bin nichts" verstehe ich und fühle ich ebenso. Doch ist alles relativ, ich bin nichts und ich bin aber auch Alles. "Ich bin Alles" ist auch ähnlich befreiend weil es alle Fehler und alles Handeln zulässt und nichts ausschließt.
Zitat von Jogi Beitrag anzeigen
Was Du finden solltest ist der Ursprung, also die Wurzel allen geschehens mit Dir, Deinem kostbahrem Leben!

Ich fühle einen Mantel den Du trägst, diesen abzulegen wird Dir großes Heil bringen denke ich...dieser Mantel besteht aus eingefahrenen Vorstellungen und fernab der eigentlichen Wurzeln der ganzen Problematik.
Meinst du damit die Problematik sei nichts übernatürliches und kompliziertes wie ich es mir vielleicht wünschen würde damit ich etwas besonderes bin, sondern hat handfeste Gründe die in meinem Erlebten in diesem Leben liegen???

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Männlich Sternenstaub
Zitat von Jascha Beitrag anzeigen
Ich habe den ganzen Nachmittag gelesen und selbst weiter an meinen Geschichten geschrieben. Daher bin ich jetzt so erschöpft vom schreiben und lesen dass ich mir die Links später oder gar morgen anschauen werde. Danke dafür.
Heather, du verstehst die ganze Verwirrung sehr gut, doch meistens schaffe ich es mich davon zu befreien. Dies ist kein Hauptproblem mehr, ich habe durch meine schwierige Lage schon viel nützliches gelernt und bin nun wohl wirklich bereit die Vergangenheit hinter mir zu lassen. Aufgearbeitet habe ich weiß Gott schon genug. Ich bin bereit den Mantel abzulegen und mich zu befreien
Ich wohnte bis vor 4 Jahren bei beiden Eltern abwechselnd, dann nach einem Streit, 2 Jahre lang nur bei der Mutter und ein Jahr bei Oma, und nun seit einem Jahr nur mehr beim Vater. ein hin und her. In Österreich gibt es kein Hartz IV oder ähnliches für meine Lage (bin nicht ganz sicher) Wegen meinen Eltern denen nie ein Therapeut oder Psychiater gut genug war, hab ich sie gewechselt wie meine Klamotten und deswegen auch keine Durchgehende Betreuung erhalten. Ich war auch schon bei einem Psychiater in Behandlung und hab ein Anti-Depressiva mal ein paar Wochen oder Monate ausprobiert. Das war schrecklich und hat meine Gefühle nur unter die Oberfläche gedrückt, so fühlte es sich an, ich war kein fühlender Mensch mehr, also auch nicht mehr zu Freude usw. fähig. Das Auf und ab fühlen des Lebens war verschwunden und es ging immer nur auf einer Linie.

Was du, lieber Jogi geschrieben hast, musste ich drei mal lesen um es richtig zu verstehen und positiv zu werten. Es war sehr schwierig.

Meinst du damit etwa ich fühle mich mit meinem Äußeren unwohl weil meine Seele und mein Herz weh tut?
Ich habe es in der jüngeren Vergangenheit eigentlich umgekehrt gesehen. Dass ich mich schlecht fühle wegen meinem Aussehen. Aber die Probleme der Vergangenheit zeigen eigentlich eher:"Wie Innen, so Außen" so fühlte ich mich als Kind und in der Jugend unwohl weil ich seelische Schmerzen hatte.

Das Denken kann auch die Gefühle steuern, ich weiß. Ich hab mir das ganze immer wie folgt vorgestellt: Es gibt unzählige Straßen und Autobahnen im Gehirn auf denen die Gedanken fahren. Denkt man oft in einem bestimmten Muster zb. über sein äußeres im negativen Sinne, so wird jene Straße oft befahren und somit ausgebaut zu einem Hauptverkehrsweg, einer mehrspurigen Autobahn.
Im Gegensatz zu der "Mein Aussehen ist gut so wie es ist - ich bin schön" - Straße die nicht oft gedacht/befahren wird und somit zu einem kleinen forstweg verkümmert. Also einfach so oft es geht positiv und förderlich denken und dies ist ein langer Prozess (je nachdem wie lange man vorher die andere Straße befahren hat) so muss die neue Straße erst ausgebaut werden.


Dies war schwierig zu verstehen für mich und kurze Zeit fühlte ich mich ein wenig beleidigt oder als Angeber bezeichnet. Meistens hört man, man soll erkennen etwas ganz besonderes zu sein. Und du sagst es wäre falsch. Doch ich verstand schnell: Wenn du dir immer einredest etwas ganz besonderes zu sein, hast du auch hohe Erwartungen an dich und tollerierst keine Fehler an dir. Dies kann wie ein Zwang wirken.Hast du das so gemeint?
Dass es eine befreiende Vorstellung ist zu denken:"Ich bin nichts" verstehe ich und fühle ich ebenso. Doch ist alles relativ, ich bin nichts und ich bin aber auch Alles. "Ich bin Alles" ist auch ähnlich befreiend weil es alle Fehler und alles Handeln zulässt und nichts ausschließt.

Meinst du damit die Problematik sei nichts übernatürliches und kompliziertes wie ich es mir vielleicht wünschen würde damit ich etwas besonderes bin, sondern hat handfeste Gründe die in meinem Erlebten in diesem Leben liegen???
Lieber Jascha,
ich bin sehr Stolz auf Dich, denn Du hast alles, was ich Dir mitteilen wollte sehr gut interpretiert und auch verstanden...und Die Fragen beantworte ich damit auch...mit Ja!

Du hast mich wirklich sehr erfreut mit Deinen Interpretationen und dies zeigt mir auch, dass Du sehr gute Möglichkeiten hast Dich wirklich richtig befreihen zu können und dies wünsche ich mir auch für Dich aus meinem herzen... eines ist da in Deiner Antwort, was ich anderst zum Ausdruck bringen würde und zwar:" Ich bin nichts...und in diesem Nichts liegt die Möglichkeit des ganzen verborgen...und zwar im Spektrum der Möglichkeiten und dieses Spektrum ist induviduell vielschichtig und verschieden von Mensch zu Mensch...wichtig ist die einzigartige Freiheit wahrnehmen zu können, die im Denken des "nichts seins" sich begründet, den in der Vorstellung des "nichts seins" ist man auch in der Lage sein eigenes Potenzial erkennen zu können ohne Fesslungen und Einschränkungen, die man sich selbst auferlegen kann, wenn man glaubt etwas besonderes zu sein!

Ich wünsche Dir vom herzen viel Erfolg und viel Freiheit und ich denke mir, dass Du wirklich sehr gute Voraussetzungen hast Dich von allem Balast zu befreihen!

Ganz liebe Grüße schicke ich Dir Jogi

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Jascha ist offline
Themenstarter Beiträge: 341
Seit: 20.02.09
Vielen Dank Jogi, freut mich sehr. Du hast schon etwas Interesse bei mir geweckt was deine Person angeht, könntest du mir vielleicht einen Link geben der mich mehr über dich wissen lässt, und weil du auch manchmal schreibst es geht dir nicht so gut und du hast im Moment zu wenig Kraft usw.
Ich werde es mir dann die nächsten paar Tage mal anschauen. Wünsche dir gute Besserung, Liebe Grüße Jascha

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Oregano ist offline
Beiträge: 63.711
Seit: 10.01.04
Nur so zwischendurch ein Gedanke, Jascha:

Du hast eindeutig viele aktive Wege in Deinem Hirn, die sich vor allem als "Denk-Wege" darstellen.

Gut wären meiner Meinung nach Wege, die eher "Tat-Wege" wären, damit die vielen Gedanken auch umgesetzt würden.

Gruss,
Uta

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Jascha ist offline
Themenstarter Beiträge: 341
Seit: 20.02.09
Wenn es so leicht wäre
Welche Gedanken umsetzen meinst du? konkret bitte

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Jascha ist offline
Themenstarter Beiträge: 341
Seit: 20.02.09
Zitat von Jogi Beitrag anzeigen
Mit eines menschen Aussage:" Ich erkenne, etwas ganz besonderes zu sein. " ist nichts gewonnen, sondern verlohren, dann steht man vor Mauern die niemals überwunden werden können, damit die Möglichkeit lebendig ist, die innere Freiheit zu finden, so denke ich.

So unglaublich es auch scheinen mag...die Freiheit liegt im Nichts und so ist auch die wirklich befreihende Vorstellung jene, die dies beinhaltet:" Ich bin Nichts ".

Dieses Denken um das nichts sein gibt die einzigartige Möglichkeit sich vom Balast des gewesenen befreihen zu können.
Danke vielmals!!!

die Freiheit liegt im Nichts und so ist auch die wirklich befreihende Vorstellung jene, die dies beinhaltet:" Ich bin Nichts ".
Es wirkt Wunder! "Ich bin nichts" hat mir sehr weitergeholfen!
Liebe Grüße Jascha

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Jascha ist offline
Themenstarter Beiträge: 341
Seit: 20.02.09
Freitag hatte ich ein Blind-Date, war im Kino und dannach mit ihr in einem Pub wo ich die Hälfte aller Leute gekannt habe. Viele aus der Schule (Gymnasium), vom Zivildienst, Leute aus meinem neuen kleinen Freundeskreis die zufällig auch noch gekommen sind und Bekannte die man vom sehen kennt. Leider kenne ich sie nicht so gut wie ich gerne möchte, da ich zur Schulzeit und als ich noch mehr Kontakt mit ihnen hatte oft durch meine Komplexe gehindert wurde "ich selbst zu sein" und offen auf sie zuzugehen. Ich hab mich jahrelang versteckt und bin nie weggegangen.

[SPOILER]Ich befürchte dass manche von ihnen schlecht oder merkwürdig von mir denken weil ich mich jeglicher Konversation entzogen habe und dadurch gegenteilig zu meinem Befinden arrogant und eingebildet gewirkt habe, auf manche. So unglaublich es für mich auch ist, haben es die meisten nicht bemerkt wie ich mich fühlte. Auch mögen mich einige von ihnen vielleicht nicht weil ich 21 bin und keine Ausbildung habe und insgesammt 2 Jahre meines jungen Lebens wenig bis gar nichts getan habe außer Therapie und rumsitzen.
Einige Leute erschreckt die Vorstellung auch, über ernste Themen zu reden. Sie sehen sich wenn sie mich ansehen auch mit ihren eigenen Problemen konfrontiert, mit einer Tiefe der Gefühle und des Lebens die ihnen Angst macht. Ich versuche echt nicht darüber zu reden, doch habe ich ständig das Gefühl mich rechtfertigen zu müssen, und wenn ich sage dass ich keine Ausbildung und keinen Job habe sieht man mich als faul und assozial an. deswegen sehe ich mich immer gezwungen Begründungen dafür aufzuzeigen.
Im richtigen Leben spreche ich meistens nicht solch intellektuellen tiefen gefühlsmäßigen Mist weils sicher nirgendwo ankommt und weil ich es eigentlich selbst hasse. Ich liebe Dinge und Themen die handfest sind und kann auch ganz oberflächlich sein.
[/SPOILER]

Also ich hatte riesen Spaß am Freitag bis 3 uhr morgens!
Am Samstag bin ich mit meiner 3 Jährigen Schwester auf nen kleinen Funken gegangen. Wir hatten beide Spaß bis 21 Uhr und sind dannach nach Hause gelaufen. Um 22:30 Uhr ist ein Kollege zu mir nach Hause gekommen mit dem ich mich unterhalten hab und Spaß hatte bis etwa 2 Uhr morgens. Am Sonntag wurde ich von der neuen Clique gefragt ob ich mit auf nen Funkenfest gehe. Hatte wieder riesen Spaß und hab mich ziemlich wohl gefühlt, hab ein paar neue Leute kennengelernt oder alte Bekannte getroffen.
Ausfürlicheres verkneife ich mir jetzt. Ich finde es sehr wichtig auch mal was gutes zu schreiben und es euch wissen zu lassen! Ich bin froh dass ich heute wieder mal nen Tag nur für mich hatte weil diese Erlebnisse unglaublich anstregend für mich waren. Ich hoffe es wird mit der Zeit einfacher!

Auf weitere gute Erlebnisse für uns alle!

Zusammenfassung Problematik

Juliette ist offline
Beiträge: 4.666
Seit: 23.04.06
Vielen Dank Jascha für deinen Bericht.

Das klingt nach einem schönen Wochenende und vielen guten Kontakten. Das ist wichtig. Und wenn du schreibst das das anstrengend ist, damit stehst du nicht alleine da. Aber das wird im Laufe der Zeit besser, je wohler du dich dabei fühlen kannst.

Jascha, wie ich lese hast du viele Talente, unter anderdem das Schreiben. Hast du eine Vorstellung was du in Zukunft machen möchtest?
Ich selbst habe auch recht spät eine Ausbildung angefangen. Ich fand das gar nicht mal schlecht.

Grüsse von Juliette

Zusammenfassung Problematik

Jascha ist offline
Themenstarter Beiträge: 341
Seit: 20.02.09
Hallo Juliette,
Ich möchte fliegen! Schon mein ganzes Leben lang wollte ich fliegen! Ich wusste immer schon dass ich irgendwann den Pilotenschein mache! Doch bis man beruflich fliegen kann, ist eine sehr hohe Geldsumme notwendig. Der Privatpilotenschein (PPL) kostet bei jetztigen Spritpreisen schon ca. 7000 Euro. Und die Weiterbildung zum Berufspilot (CPL) ist dann noch teuerer. Also eher ein Hobby für Wohlhabende. Wie es der Zufall so will, traf ich am Sonntag auf dem Funken auch einen Bekannten der gerade alle Ausbildungen zum CPL gemacht hat, die letzten Jahre. Er sprach mich gleich auf das Fliegen an und ob ich schon weiter gekommen bin. Er bot mir seine Hilfe an und am Dienstag durfte ich auch über ne Stunde mitfliegen. War echt schön, so gut ging mir schon lange nicht mehr. Das Geld für den PPL hätte ich schon beisammen. Mal sehen wie es weitergeht, vielleicht ergibt sich was.
Ich könnte mir auch gut vorstellen zu schreiben, Geschichten zu erfinden oder Filme zu machen. Nichts wäre mir Lieber. Ich bleib dran und mal sehen wohin es mich führt. Ein normaler Job um das ganze zu finanzieren oder nebenbei was zu verdienen macht mir nichts aus, hab auch genug andere Interessen.

Zahlreiche positive Gedanken, viele neue Kontakte, ein paar gute Erlebnisse und meine neue Vorgehensweise mit meiner inneren Indoktrination, innerhalb diesen neuen Jahres führten zum ersten "Ich bin glücklich" seit Jahren. Am Dienstag Abend vor dem einschlafen und am Mittwoch nochmals, war ich doch wirklich für ein paar Minuten richtig glücklich.
Die Angst vor dem Rückfall oder der "Ehrenrunde" ist allgegenwärtig, doch wenn ich sie sehe, biete ich ihr einen Sitzplatz neben mir an, schließlich hat sie ihre Berechtigung hier zu sein. Es wird ein langer Weg, doch gewiss ohne Zwang. Ich biete auch keine Angriffsfläche, denn "Ich bin Nichts"


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