Gefühle, Gedanken und alles was dazu gehört - ist manchmal einfach zu viel!

16.01.09 21:58 #1
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Gefühle, Gedanken und alles was dazu gehört - ist manchmal einfach zu viel!

fallenangel1604 ist offline
Themenstarter Beiträge: 212
Seit: 16.01.09
Naja weil die situation jetzt ganz anders ist. ich weiß auch nicht...ich sage ja eigentlich weiß ich im moment gar nicht was ich denken soll oder fühlen soll. ich bin einfach nur so wütend auf mich, enttäuscht von mir ka warum. und dann auch noch die dummheit dazu...wirklich blöd.
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Man muss sie mit dem Herzen fühlen!

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Weiblich Maumel
Kannst du dich auf irgendeine Weise davon ablenken (lassen)?

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fallenangel1604 ist offline
Themenstarter Beiträge: 212
Seit: 16.01.09
nein iwie nich, es ist sowieso schon zu spät. hier is keiner mit dem ich reden kann oder so...wieso muss ich so komisch drauf sein, das is doch blöd.
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Das ist eine ziemliche mistige Lage.
Vielleicht magst du ja hier erzählen?

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magic ist offline
Beiträge: 3.989
Seit: 15.01.09
Hallo meine liebe,

ich habe deinen Brief an deine Mutter gelesen.
Ich finde ihn wirklich toll geschrieben. Du hast wirklich genau das ausedrückt was du fühlst, vor allem was du gegenüber deiner Mutter.
ich finde du solltest ihn ihr unbedingt geben.
Vielleicht denkt sie dann mal darüber nach wie es dir in der Situation geht.
Ich glaube sie ist sich dessen gar nicht bewusst.

würdest du nicht den einen Versuch noch machen wollen?

LG
magic
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Viele Grüße
magic

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fallenangel1604 ist offline
Themenstarter Beiträge: 212
Seit: 16.01.09
Hallo ihr lieben,

ich kann mal wieder nicht schlafen da ich den Kopf so voll habe. In letzter Zeit ist es wieder schlimmer, wälze mich manchmal bis morgens um fünf im Bett herum und mache mir Gedanken über so viele Dinge. Über meine Mutter, über meine Zukunft, meine Gefühle die in letzter Zeit ziemlich durcheinander sind, über mein Leben das man eigentlich nicht Leben nennen kann, über meine nicht vorhandene Kompetenz normale zwischenmenschliche Beziehungen zu führen, da ich mich zu sehr reinsteiger, zu sehr projeziere etc., über so viele Dinge. Und das schlimme ist wie immer, die Gedanken werden immer mehr, ich kann sie nicht ordnen und komme zu keinem Ergebnis.

Vielleicht werde ich bald eine Therapie anfangen, sobald die Frau einen Platz frei hat. Das brauche ich dringend, ich fühl mich im Moment so unnütz, fehl am Platz, vielleicht auch am falschen Platz. Doch weiß ich eigentlich das ich am richtigen Platz bin, hier fühle ich mich geborgen und sicher. Seht ihr, da fängt es schon an, so und so... wenn ich es doch weiß, wieso hab ich dann das Gefühl als stimme etwas nicht?

Ich habe hier meine wichtigste Bezugsperson, es ist immer so schön wenn ich bei ihr sein kann...doch jetzt sitze ich hier und erinner mich an diese schönen, lustigen, spaßigen Momente und bekomme ein ganz ungutes Gefühl. Ich weiß nur leider nicht genau welches es ist. Es ist auf jeden Fall ein beunruhigend, es macht mich traurig. Vielleicht habe ich Angst das ich sie verliere, doch auch das ist ja nicht normal...es ist ja im Moment alles gut, wieso sollte ich also? Doch es war schon ganz oft so das ich Menschen einfach so verloren habe, nein sie sind nicht gestorben...davon rede ich nicht...doch sie waren eben auf ein Mal nicht mehr da. Und ich kann dieses Gefühl nicht mehr ertragen...ja ich weiß das sind Verlassensängste...weiß ich. Die muss ich los bekommen, weiß ich auch. :-) Doch weiß ich noch nicht wie ich das anstelle. Vor allen Dingen hab ich Angst das ich es nie schaffen werde "normal" zu werden. Ich habe in letzter Zeit ganz eigenartige Gedanken, ich hoffe das ist jetzt nicht zu ehrlich aber in letzter Zeit wünsche ich mir ganz oft einfach einzuschlafen und nie wieder aufzuwachen. Ich glaube ich bin überfordert mit mir selbst...ich bekomme mich einfach nicht in den Griff.

Mit meiner Mutter habe ich jetzt seit ca. neun Wochen keinen Kontakt mehr. Endlich habe ich das wenigstens geschafft. Mir geht es besser ohne sie. Ein ganz toller Mensch sagte mir mal: Ich kann nur die Konsequenzen ziehen um den Verletzungen aus dem Weg zu gehen. Und das habe ich nun getan. Doch irgendetwas stimmt auch hier nicht. Ich hab ein schlechtes Gewissen, denn eigentlich ist sie ja krank und kann es einfach nicht besser. Doch ich muss ja auch sehen das es mir gut geht, und mit ihr geht es in eine ganz andere Richtung. Hinzu kommt dann eben doch der Wunsch nach einer "Mutter". In letzter Zeit wünsche ich mir öfter mal eine "funktionierende" Mutter, also eben all die Dinge in einer intakten, gut funktionierenden Mutter-Tochter-Beziehung. Ja, das ist quatsch, ich bin ja eigentlich auch schon "groß" :-D, doch der Wunsch besteht eben einfach.

Ach, seht ihr, all diese Gedanken gehen mir durch den Kopf. Wie verändere ich das, wie mache ich das besser, wie lege ich die Verhaltensweise ab, wie halte ich dies aufrecht, wie verändere ich mich am besten, wie stelle ich diese Gedanken ab, wie schließe ich ab mit meiner Wunschvorstellung von der ich ja eigentlich weiß das sie nie wahr wird, wie lebe ich mein Leben ohne zu glauben das es nichts wert ist, wie lerne ich das zu schätzen was ich habe???????? Fragen, Fragen, Fragen und keine Antworten.

Sehr verwirrend, sorry. Ich habe einfach drauf los geschrieben wie es mir gerade in den Sinn kam.

Fallen
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Juliette ist offline
Beiträge: 4.666
Seit: 23.04.06
Hallo Fallenangel,

schön von dir zu hören. Ich verstehe sehr gut, dass dich die Gedanken umtreiben. Das du eine Therapie anfangen willst, ist sicher ein guter Schritt in die richtige Richtung.

Doch es war schon ganz oft so das ich Menschen einfach so verloren habe, nein sie sind nicht gestorben...davon rede ich nicht...doch sie waren eben auf ein Mal nicht mehr da. Und ich kann dieses Gefühl nicht mehr ertragen...ja ich weiß das sind Verlassensängste...weiß ich. Die muss ich los bekommen, weiß ich auch. :-) Doch weiß ich noch nicht wie ich das anstelle. Vor allen Dingen hab ich Angst das ich es nie schaffen werde "normal" zu werden. Ich habe in letzter Zeit ganz eigenartige Gedanken, ich hoffe das ist jetzt nicht zu ehrlich aber in letzter Zeit wünsche ich mir ganz oft einfach einzuschlafen und nie wieder aufzuwachen. Ich glaube ich bin überfordert mit mir selbst...ich bekomme mich einfach nicht in den Griff.
Diese Gedankengänge kann ich gut nachvollziehen, Fallenangel. Auf der einenen Seite stehen Erlebnisse aus der Vergangenheit und auf der anderen Seite die Gegenwart so wie es jetzt ist. Du fühlst dich in der Gegenwart wohl und auch sicher, aber die Gedanken und die dazu passenden Gefühle aus der Vergangenheit tauchen immer mal wieder auf. Das ist nichts schlimmes, wenn man weiß wie man mit ihnen umgehen kann.
Gefühle geben einem Gedanken aus der Vergangenheit einen gewissen Wahrheitsgehalt, der aber mit deiner jetzigen Gegenwart nichts zu tun hat. Du kann aber Einfluss auf die Gefühle nehmen, durch deine Gedanken und durch deine Eigenliebe. Ich nenne an dieser Stelle immer gerne EFT, weil es eine rasche Hilfe sein kann.

Für mich Fallenangel bist du normal. Du hast nur noch nicht den Bogen raus, wie die den Gedanken und Gefühlen begegnen kannst und das können viele Menschen nicht.

Doch ich muss ja auch sehen das es mir gut geht, und mit ihr geht es in eine ganz andere Richtung. Hinzu kommt dann eben doch der Wunsch nach einer "Mutter". In letzter Zeit wünsche ich mir öfter mal eine "funktionierende" Mutter, also eben all die Dinge in einer intakten, gut funktionierenden Mutter-Tochter-Beziehung. Ja, das ist quatsch, ich bin ja eigentlich auch schon "groß" :-D, doch der Wunsch besteht eben einfach.
Das ist absolut verständlich. Du musst auf dich selbst aufpassen und schauen dass sie dich nicht mit runterzieht. Es ist gut das du jetzt Abstand hast.

Ach, seht ihr, all diese Gedanken gehen mir durch den Kopf. Wie verändere ich das, wie mache ich das besser, wie lege ich die Verhaltensweise ab, wie halte ich dies aufrecht, wie verändere ich mich am besten, wie stelle ich diese Gedanken ab, wie schließe ich ab mit meiner Wunschvorstellung von der ich ja eigentlich weiß das sie nie wahr wird, wie lebe ich mein Leben ohne zu glauben das es nichts wert ist, wie lerne ich das zu schätzen was ich habe???????? Fragen, Fragen, Fragen und keine Antworten.
Eine hilfreiche Antwort könntest du hier finden, bis du eine Therapie machst.

Bücher von Amazon
ISBN: 3923614187


Grüsse von Juliette

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Tara Morana ist offline
Beiträge: 8
Seit: 17.08.10
Der Mensch als solcher ist sehr komplex. Um anderen helfen zu können, muss man zuerst sich verstehen. Es ist leider nicht möglich, in den Augen anderen Leute alles richtig zu machen, davon muss man loslassen. Ansonsten rennt man einer Illusion nach...
Ich halte es auf jeden Fall für besser, den Ärger oder die Wut eines Familienmitglieds auf sich zu ziehen, als sich selber noch weiter zu "begraben". Wenn unsere Wünsche von einem anderen Menschen zu tun haben oder abhängig sind, sind sie leider nicht immer zu erfüllen. In unserem Inneren haben wir oftmals weiterhin Wünsche und Gefühle, die wir als Kinder hatten. Alle sehnen sich nur nach einem - Liebe.

Fallenangel, fange an dich selbst zu lieben, vom ganzen Herzen! Sei lieb zu deinem Körper, mit negativen Gedanken vergiftest du ihn. Nimm dir Zeit für dich, für Sachen, die dir Freude ins Leben bringen. Wenn dir nichts einfällt, betätige dich körperlich, z.B. mit Schwimmen, Rennen, etc., damit du deinen Kopf von wirren Gedanken befreist. Gefühle und Gedanken sind nicht dasselbe! Gedanken unterdrücken Gefühle. Sag nicht, du kannst dir keine Zeit nehmen. Tu es einfach, egal ob Widerstand von anderen Menschen kommt.

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fallenangel1604 ist offline
Themenstarter Beiträge: 212
Seit: 16.01.09
Hallo Ihr lieben,

mir gehts im Moment nicht so gut. Habe viel mit mir zu tun, zweifle viel an mir und mache mir viele Gedanken um mein Leben und anderes.
Hier ist alles total trist und ich frage mich immer: Ist das mein Leben? Ist das alles was es her gibt? Ist es das was ich will? Bin ich wirklich so unnormal wie ich immer denke? Warum tu ich dies und das? Ach so viele Fragen, doch Antworten finde ich keine.

Heute habe ich mit meiner Mutter telefoniert. Es war gut, sie macht einen stabilen Eindruck, doch da will ich nicht all zu viele Hoffnungen rein stecken...denn am Ende kommt vielleicht doch wieder eine Enttäuschung. Wir haben ganz normal miteinander geredet, so als wäre nie etwas gewesen. Und das ist das was mich momentan stört denke ich. Sie tut einfach so als sei nichts gewesen, als habe sie mich nicht verletzt, als habe sie nichts falsch gemacht. Wieder werden wir nicht darüber reden und alles stillschweigend hinnehmen. Das möchte ich so nicht. Man muss doch über bestimmte Dinge sprechen, um es zu verarbeiten. Aber bei ihr ist das anders. Klar vielleicht kann sie es nicht, doch muss ich es deswegen einfach so schlucken? Muss ich tun als sei alles in Ordnung? Nein, eigentlich nicht. Klar, es ist wohl besser für sie, für ihre "Genesung". Aber es stört mich, sehr sogar.

Ach, im Moment kann ich mich nicht wirklich sortieren. Ich habe so eigenartige Gedanken, die machen mich ganz krank. Und das führt wiederum zu den Gedanken die ich schon lange nicht mehr hatte. Ich kann es nicht genau erklären, aber irgendwie komme ich im Moment mal wieder nicht ganz klar mit mir. Ich meiner, nur weil ich grad etwas überfordert bin mit mir selbst, kann ich doch nicht wieder an diesen Blödsinn denken. (Ich hoffe ihr wisst wovon ich rede? Ich kann das Wort nicht aussprechen^^) Ich weiß ja das es nichts bringt, es hinterlässt nur hässliche Rückstände. Aber in diesen Situationen wo ich nicht weiter weiß ist es immer das beste gewesen, zumindest für den Moment. Ich werde es nicht tun, vorher schluck ich Tabletten...aber selbst die Gedanken sind schrecklich.

In letzter Zeit denke ich auch oft daran einfach alles hin zu schmeißen...doch dann denke ich: Ach scheiße du bist schon so weit, du kannst doch nicht einfach aufhören. Was würde es mir denn bringen? Nichts, ich würde am Anfang stehen, vor nichts.

Daraufhin appeliere ich dann immer an meinen Verstand und der hält mich zurück vor solch blöden Schritten.

Ich weiß im Moment einfach nicht wie ich das alles schaffen soll. Oft denke ich das ich einfach nicht von der Stelle komme, irgendwie fest sitze. Als ich 14 war hatte ich mal ein Gedicht geschrieben mit folgendem Ende: "Doch keiner kann mich da raus holen, denn ich bin in ihr versunken. In meiner eigenen Welt." So fühle ich mich eben im Moment auch.


Liebe Grüße

Fallenangel
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fallenangel1604 ist offline
Themenstarter Beiträge: 212
Seit: 16.01.09
Und übrigens, danke liebe Juliette und Tara Morana, ich werd noch antworten, doch gerade im Moment ist mein Kopf so voll, ich weiß auch nicht. Ich werde es noch tun...

Danke!
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