Niedergeschlagen, verzweifelt, hilflos...

07.01.05 13:21 #1
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Niedergeschlagen, verzweifelt, hilflos...

Sternenfee ist offline
Beiträge: 337
Seit: 21.04.05
Hallo Himmelsengel,

die Tage der Ungeduld kenne ich auch nur zu gut. Als wenn man nicht schon genug körperliche Symptome hätte, kommt meist immer noch was neues dazu und das schlaucht auch seelisch ganz schön.
Hab nun auch seit 3 Monaten wieder Schwindel - kein Dauerschwindel, aber halt sehr oft bei Bewegung. Woher der kommt, weiß auch keiner.
Dann war ich so froh, nach jahrelanger Rennerei zu wissen, das ich was gegen Amalgam tun muß und 2 Autoimmunkrankheiten hab - dachte das es jetzt bergauf geht - dann fing meine Galle an zu spinnen und es folgte eine OP.

Was die Gebete angeht, letztens war eins der Themen beim Gottesdienst, wenn man z.B. krank ist und betet, möchte man immer, das gleich was passiert, nur leider ist das nicht immer so, denn Gott hat ja eine ganz andere Sicht auf die Dinge als wir. Er sieht unser Leben als ganzes und vielleicht sieht er eben bei z.B. Krankheit auch, das wir gesund werden, nur eben nicht gleich.
Ich vertraue darauf, das Gott einen Plan mit uns hat, nur wir können ihn nicht sehen.
Gott vertrauen ist sehr wichtig, wenn manchmal auch nicht leicht, da Beschwerden einen auch ängstlich oder mutlos machen können.

Wo ich im Krankenhaus war, hat Gott viel gewirkt, trotz chronischer Gallenblasenentzündung wurde nur die kleine op gemacht. Wenn Ifusionen gelegt wurde oder Blut abgenommen (ich hab ganz schlechte Venen) und ich ihn gebeten hab, den Arzt zu führen, hat es nicht weh getan. Für das alles (und noch viel mehr) war und bin ich Gott dankbar.

Wünsche Dir viel Kraft

P.S. was mir noch aufgefallen ist, Du hast von der Zukunft gesprochen, natürlich ist es schön, wenn man da Pläne hat, aber wir wissen nie, wie sie aussehen wird, drum vergesse nicht die Gegenwart und versuche trotz Krankheit sie zu genießen - ich weiß wie schwer das manchmal ist

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Günter ist offline
Beiträge: 2.006
Seit: 07.05.04
Krank lt. Lebensplan... aber lt. Günter kann man das ja alles lösen
Hallo Himmelsengel,

da dahinter ein Zwinkerauge ist, kann man es nun unterschiedlich auslegen. Zur Sicherheit aber nochmal meinen (!) Standpunkt: wenn Deine Seele die Krankheit in den Lebensplan eingebaut hat, damit Du oder jemand anderes daran wachsen bzw. was lernen kann, dann wird sich Deine Seele nur ungern von Deinem Ego oder einem Heiler davon abbringen lassen. Deine Seele sieht die größeren Zusammenhänge, Dein Ego aber nicht.

Wenn Du aber von vornherein glaubst, unheilbar krank zu sein, so wird dies mit großer Wahrscheinlichkeit auch so eintreten. Glaubenssätze sind ein mächtiges Werkzeug!

Deshalb immer von vornherein auf die Heilung hinarbeiten, die Überzeugung und Hoffnung nicht aufgeben, geheilt zu werden. Dies ist die notwendige Bedingung. Die hinreichende Bedingung ist die Übereinstimmung mit dem Lebensplan, dem Willen der Seele.
Wenn man die Literatur liest, gibt es fast nichts, was an Spontanheilung oder Heilung durch einen Heiler nicht möglich ist. Was ich noch nicht gefunden habe, ist z.B. das Nachwachsen von Gliedmaßen oder Augen. Aber ich bin überzeugt, daß selbst dies möglich ist, wie auch immer.
Liebe Grüße

Günter

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himmelsengel ist offline
Themenstarter Beiträge: 912
Seit: 25.03.04
Da geb ich dir 100% Recht. Man soll immer an Heilung denken und glauben. Aber manchmal reicht es anscheinend nicht...

Wenn mein Lebensplan davon ausgeht, dass ich in meinem Leben an meiner Krankheit(en) oder jemand anders daran wachsen kann/muss/soll, dann ist es ja eigentlich zwecklos dagegen anzugehen und man nimmt es einfach an und "lebt" damit.

LG
himmelsengel

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Malve ist offline
Moderatorin
Beiträge: 22.784
Seit: 26.04.04
Hallo Himmelsengel -

ich kann Dich so gut verstehen...
Leider bin ich meine Beschwerden auch noch nicht los geworden. Und manchmal werde ich richtig mutlos.

Was mir immer wieder aus dem Loch heraus hilft ist der Gedanke, dass es vielleicht in meinem Lebensplan steht, durch die Suche nach "Heilung" zu wachsen. Mittlerweile habe ich viele Wege beschritten, der Sache auf den Grund zu kommen - und auf diesen Wegen bin ich etlichen Menschen begegnet, von denen ich lernen konnte, Manches "anders" zu sehen, und die mich bestärkt haben, nicht aufzugeben, sondern dass alles einen Sinn hat - auch gesundheitliche Probleme und Unannehmlichkeiten.

Vielleicht hilft mir die Psychosomatische Energetik weiter - zur Zeit bin ich in Behandlung.

Lass den Kopf nicht hängen, lieber Engel - Du bist nicht alleine!

Liebe Grüsse,

uma

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Sternchen ist offline
Beiträge: 1.231
Seit: 09.11.04
Hallo Himmelsengel,

Wenn mein Lebensplan davon ausgeht, dass ich in meinem Leben an meiner Krankheit(en) oder jemand anders daran wachsen kann/muss/soll, dann ist es ja eigentlich zwecklos dagegen anzugehen und man nimmt es einfach an und "lebt" damit.
vielleicht ist das die Lösung des Problems

Vielleicht macht man sich einfach zu viele Gedanken um seine Krankheiten.
Ich bin auch so, wenn mir nur mal übel ist zerbreche ich mir den Kopf was denn nun schon wieder ist. Oder bei anderen Sachen (wie zb Zwischenblutungen) gerate ich sogar in Panik.

Eine Bekannte hat schon an die 40 OP´s hinter sich, sie hat ständig Kopfschmerzen und in der Familie gibt es eine Lungenkrankheit die sich auch vererben kann. Sie macht sich aber scheinbar keine Gedanken darüber, sie raucht, isst egal was, und säuft bis sie total besoffen ist....

Ist das die Lösung, es einfach ignorieren....???

Ich persönlich kann das nicht.
Wobei über 10 Jahre Schwindelanfälle schwer zu ignorieren sind

LG

Sternchen

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himmelsengel ist offline
Themenstarter Beiträge: 912
Seit: 25.03.04
@Uma
Ich hab schon viel in die Richtung unternommen. Angefangen von Kinesiologie, über Meditation, Hypnose, Reiki, Familienstellen, Bachblüten bis hin zu Feng Shui. Sicher hat mir alles gut getan, aber geholfen hat es mir nicht. Deswegen weiss ich auch nicht mehr weiter... die letzten Jahre habe ich mich sehr auf Reiki und Meditationen gestützt, aber auch hier gehe ich wieder Schritte zurück, weil ich merke, dass es nicht 100% meine Welt ist. Vielleicht weil mir einfach die Bestätigung fehlt, das es wirkt.
Andere Menschen gehen in solchen Sachen total drin auf, bemerken Veränderungen an sich und sagen, das es ihnen hilft. Bin dann schon wieder mutlos und versteh nicht, warum es bei mir nicht hilft.

@Sternchen
Das denke ich mir auch immer wieder. Einfach akzeptieren, dass es so ist wie es ist. Ich denke dann z.B. an Menschen, die schwere Schicksalsschläge hinter sich haben. Die z.B. nach einem Unfall im Rollstuhl sitzen, oder Gliedmaßen verloren habe oder oder oder... Man hört und sieht immer wieder, wie diese Menschen sich trotzdem nicht kleinkriegen lassen und das Schicksal annehmen. Ich stehe dann innerlich völlig fassungslos da und denke mir, dass ich das nie könnte. Sofort projeziere ich das auf mich und denke mir z.B. dass es das Schlimmste für mich wäre blind zu werden oder im Rollstuhl zu landen. Der Gedanke nicht mehr die Welt mit meine Augen wahrnehmen zu können, diese wunderschöne Welt oder nicht mehr tanzen, gehen usw. lässt mich schon bei dem Gedanken in Panik fast geraten und ich bekomme einen Kloß im Hals.

Ich weiss ich denke viel und ausgiebig negativ, deswegen befinde ich mich ja auch in therapeutischer Behandlung, denn dadurch werden u.a. auch meine Ängste hervorgerufen. Es gibt 1000 Beispiele dafür, wie negativ ich denke und fühle. Zum Beispiel vorgestern sah im im TV eine Reportage übers Älterwerden. Da berichtete eine ältere Frau, dass sie eine andere Mitbewohnerin in ihr Zimmer gebracht habe, weil ihr schlecht war und als sie eine Stunde später nach ihr sehen wollte, war diese verstorben. Ich fing an zu weinen. Mich macht alles immer auch so traurig.
Trotzdem kann ich aber auch ne Ulknudel sein. Kann mich über Witze, Filme und gegebenheiten bis zu Bauchschmerzen hin kaputtlachen. Eigentlich bin ich auch ein fröhlicher Mensch und das vermisse ich so, dass ich nicht einfach leben kann ohne dies Katastrophengedanken. Ich kriegs nicht abgestellt.
Jetzt mit den Beschwerden nach der OP geht mir ständig wieder nur Negatives durch den Kopf, weil ich es nicht verstehe, dass es mir nicht besser geht und habe schon wieder Ängste in mir. Angst, dass was falsch gelaufen ist; dass ich evtl. ins KH muss oder sogar noch mal operiert. Bin immer auf meinen Körper am achten, was er mir gerade zu sagen hat. Schmerzen, Leid, Angst. Ich bekomme immer und täglich gesagt, ich muss peinlich auf alles achten und die Reaktionen des Körpers bleiben nicht aus.

Das alles und noch viel mehr macht einen so müde, depressiv, ängstlich und niedergeschlagen.

Hmmm... aber was, ja was kann einem helfen. Es ist ja nicht so, als wenn man noch nichts versucht hätte...

LG
himmelsengel

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Sternenfee ist offline
Beiträge: 337
Seit: 21.04.05
Schade Himmelsengel, das Du gar nicht auf mich eingegangen bist..

Da Du ja für Gott offen bist, kann er Dir sicher auch helfen, leg doch Dein Leben in seine Hände und lass ihn machen

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himmelsengel ist offline
Themenstarter Beiträge: 912
Seit: 25.03.04
Hallo Sternenfee... sorry, tut mir leid, dass war keine böse absicht. Hatte wohl gerade so viel im Kopf, dass ich es glatt übersehen habe dir zu antworten :o

Jetzt hatte ich dir gerade so nen langen Text geschrieben und trotz kopieren ist er weg

Ich werde das jetzt nicht mehr alles auf die Reihe bekommen....
Jedenfalls, ich bete nicht nur seit der OP sonder schon viele Jahre
Was hat dir denn die Amalgam-Ausleitung bis jetzt gebracht und wo stehst du zur Zeit? Ich habe meine Ausleitung ja hinter mir und es hat sich nichts positiv verändert, außer der Gedanke, frei von den Giften zu sein.
Wirst du dich wegen dem Schwindel jetzt wieder untersuchen lassen?

Hmmm... muss grad mal meine Gedanken sortieren, hatte dir so einiges geschrieben eben. Jetzt hab ich erstmal Kopfschmerzen und breche also hier ab. Sorry

LG
himmelsengel

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Gaby ist offline
Beiträge: 651
Seit: 14.05.05
Hallo ihr
Da ich in euren Beiträgen gelesen habe, dass ihr auch an das Gebet glaubt, wollte ich euch fragen, ob ihr diese Studie kennt? Ich hab auch schon von anderen ähnlichen gelesen.

http://www.medix.de/themen/misc/himmelunderde

Wir verbringen doch einige Zeit in der Woche am Computer, wie wäre es denn, wenn wir davon einige Minuten, vielleicht sogar zur gleichen Zeit verwenden würden, um für jemanden zu beten, dem es im Augenblick gerade sehr schlecht geht? In der Bibel sagt Gott an irgendeiner Stelle: wenn sich 3 oder mehr zusammentun und für etwas beten, so soll es geschehen.
Ich habe schon einige wirklich erstaunliche Erfolge durch Beten erlebt, wenn sich ein paar dafür fänden, wäre doch schön?!

Liebe Grüße

Gaby

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santa ist offline
Beiträge: 1.515
Seit: 30.06.05
Hallo Ihr Lieben! Weil Ihr gerade vom Beten und Glauben redet:
Ich lese gerade die Bücher von Dr. Joseph Murphy - Die Macht des Unterbewusstseins
Bücher von Amazon
ISBN: 3720510271

, und Die Gesetze des Denkens und Glaubens
Bücher von Amazon
ISBN: 3442117348


Ich habe jemanden kennengelernt, der total begeistert war von Murphy, und 100%ig auf seine Gesetze schwört. Deshalb ziehe ich sie mir gerade rein und hab mit Ihnen auch wieder angefangen zu beten. Vielleicht hat der eine oder andere ja auch schon von diesen Büchern gehört oder sie gelesen? Kann sie jedenfalls ohne Einschränkung zu diesem Thema empfehlen!
Lieber Gruss santa


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