Existenzängste

30.12.14 19:14 #1
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Existenzängste
Medifan
Themenstarter
und ob man das kann. ich hab viele bekannte und freunde in deutschland, mit denen ich mir regelmässig austausche, u.a. auch über solche dinge.
Bsp.: du Verdienst in A-Land 1000 Euro als Dachdecker (oder irgendeinem anderem Beruf, egal). Deine Miete beträgt hier 600 Euro.

Du sagst, bei dir wären die Mieten 30% teurer. Sagen wir also, du müsstest in B-Land 780 Euro bezahlen.

So nun verdienst du aber in B-Land nicht dasselbe wie in A-Land, sondern meinetwegen 1200 Euro als Dachdecker.

Heißt du hättest in A-Land 400 Euro übrig und in B-Land 420 Euro.

So meine ich die Vergleiche.

du kommst ja viel rum, wenn du schon in indien warst und dich mit prostituierten unterhalten hast.

donnerwetter!
Zitier mir mal, wo ich geschrieben habe, ich sei in Indien gewesen.
Ich glaube nicht, dass es hier näherer Erläuterungen bedarf.

Aber in einem lasse ich dir dein Recht, ich habe in dem Gewerbe vor 5 Jahren gearbeitet. Wie du weißt, ist diese Branche bei uns nicht verboten.
Ich habe damals Werbung für die Erotikbranche in einer Firma gemacht, also am PC erstellt. (Heißt Models retuschieren, Schleichwerbung auf den Fotos entfernen etc. Eben Bilder bearbeiten.)
Heißt man kommt auch mit den Leuten in Kontakt, weil es eben auch besondere Wünsche gibt.
Von daher kann ich dir sagen, es gibt Leute, die haben keine andere Wahl als ihr unschönes Leben.
Warum ich in der Branche gearbeitet habe, kannst du dir ja selbst denken.
Ich war 19, hatte keine Ausbildung, war gerade in einer sog. Maßnahme zur Berufsfindung und die finanzielle Lage Zuhause war nicht gut.
Vermittelt wurde ich durch das Arbeitsamt. Ich hatte damals so auf eine Ausbildung gehofft und mich total angestrengt. 12 Stunden am Tag vertragswidrig gearbeitet. Dafür nur 200 Euro bekommen abzüglich Fahrtkosten. Siehst ja, was draus wurde. Ausnutzung.

Mittlerweile habe ich mich selbst als "Model" mal beworben. Man würde mich nehmen, aber gesetzlich gibt es hier Hindernisse, wie Steuergrenze etc.
Da ich im Endeffekt also erstmal nicht viel rausbekommen würde, da viel abgezogen würde, würde sich das nicht rentieren.

Wenn du also sagen willst, dass ich genug verdienen soll um auszuziehen, dass wäre eine Möglichkeit. Erste Erfahrungen habe ich bereits ohne Entlohnung gemacht. Ich wollte drauf vorbereitet sein, weil ich wusste, dass es irgendwann soweit kommt.


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