Farben meiner Seele

24.08.12 22:04 #1
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Farben meiner Seele

flower4O ist offline
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Wie es nun weitergeht in diesem Farbenseelengewühle....

Es kommt mal so an Gefühlen angeflogen und mal so an Gefühlen....

Ein Gespräch in diesem Farbenseelengefüge ist absolut unmöglich.
Von seiner Seite wird er seinen Umgang mit mir in Gesprächen, die ich
mit ihm zu führen wünsche, weiter fortsetzen.
Es gibt nur ganz, ganz kurze Worte von mir an ihn
und dann dreh ich mich um und geh weg.
Ich weiß, daß er sich verletzt fühlt. Und es sind und bleiben seine Ver-
letzungen. Es gibt keinen Grund für ihn, sich darüber zu unterhalten.
Keinerlei Gründe!
Und es gibt für ihn keinerlei Gründe! sich anzuschauen, was sein Anteil an
dem nun stattfindenden Farbenseelengefüge ist oder mag es Farbenseelenge-
meinschaftsgefüge sein.....
Auch eine Beziehung besteht aus wechselseitigen Farbengefügen/Farbengewühlen......
Und es gibt für mich Gründe, mich über all das zu unterhalten.
Und so habe ich keinerlei Chance.
Er will unbedingt seinen Alltag wieder, den er so über alles liebt
und das "unangenehme Farbengewühle" soll verschwinden in der Farbenversenkung. Er will so weiterleben wie er das viele, viele Farbenjahre
mit mir zusammen gemacht hat.
Und so kann ich das nicht mit meinem Farbengefüge.

So, nun geh ich ein weniglich mein Zimmer freimachen. Es wurde im
Laufe der Jahre immer wieder zugestellt.
Vor vielen, vielen Jahren wünschte ich mir im Haus ein eigenes Zimmer.
Und es ist so eingerichtet, wie ich es mir erträumt habe.
Und alles an diesem Farbengefüge ist so traurig.
Die Vorstellung und die Umsetzung, mich dort oben zu plazieren....
momentan sehe ich keine andere Möglichkeit.

Wenn ich ihm sage, was mich traurig macht, putzt er es runter, wie
Putz von der Farbenwand, der so kratzt an dem, was dort runter soll.
Ich bin aber kein Putz zum Runterputzen.
Ich bin ein Farbenmensch mit Farbenseele und auch er ist ein Farbenmensch mit Farbenseele.
Und jeder Farbenmensch mit Farbenseele auf dieser Erde ist einmalig
und hat sein oder ihr Farbenpäcken hinten im Farbenrucksack zu tragen.
Und wenn die Last von alledem zu schwer wird, was da hinten drin
sitzt im Farbenlebensrucksack. Was dann?

Vielen Dank für die Zeit.
Wie geht man mit alledem um? Wer hat Farbenideen?
Und wieviel Kraft braucht all das, wieviel....
Das hätt ich nie für möglich gehalten, niemals.....

Und nun geh ich gleich nach dem ein bißchen, ein kleines bißchen Zimmeraufräumen zum Sporten. Der Sport ist ein sehr schöner Oasenort.
Sport hilft, um den Kopf wieder frei zu kriegen.

Und momentan will ich mich damit auseinandersetzen und die Farbenbeziehungsdinge nicht so schleifen lassen, wie sie nun mal so
herumschleifen.
Da fällt mir das Sprichwort ein: da hat er oder sie mal wieder was schleifen lassen....

Es reicht nicht aus für die Farbenbeziehung einzig und alleine eine Distanz in bestimmten Situationen durch den Wohnwagen zu schaffen.
Es tut auch mal ein bißchen Abstand und ein bißchen Pause nötig....
um all die damit verbundenen Gefühle in Seelenbalance zu bringen.
Gefühle, die ich viele Jahre lang nicht habe farblich sehen wollen, und
futsch-futsch weg waren sie. Nur runter damit... ab in die Versenkung.
Und das ist nicht gut, wirklich nicht.

Alles im Leben braucht seine Zeit.
Und ich hab auch nicht vor, oben im Zimmer in Gefühlsfarben zu versenken.

Alles, was man so im Laufe seines Lebens an Gefühlen wie Trauer, Wut oder
Schmerz in sich eingebracht kann, kann man nicht wieder durcharbeiten oder abarbeiten. Aber sich einmal Zeit nehmen und aufhören mit dem Schlucken
und versuchen, aus all dem zu lernen und fürsorglicher, behutsamer,
friedvoller zu leben.
Jeder Farbenmensch trägt in sich Verletzungen.

Nun ruft der Farbenalltag mit all seinem Dasein.

ganzliebeGrüße
flower4O

Farben meiner Seele

flower4O ist offline
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Der Mond scheint so schön.
Und mir ist gerade danach.
Alleine das Wort "Beziehungsprobleme" setzt jede Menge Energie frei.
und die ruft nach Umsetzung
und los gehts.
:kr aft::glueckwu nsch: nun hab ich ganz viel Kleinholz, und was mach
ich damit? Für den Winter gebrauchen. Es gibt ja hier im Haus einen Kachelofen.

Und gleich ist wieder ein neuer Tag nach einer Runde Schlaf

Farben meiner Seele

flower4O ist offline
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"Ich brauche täglich stille Momente. Es ist wie mit dem Vitamin C.
Mein Körper kann die Ruhe nicht speichern. Ich brauche regelmäßige Dosen.
Wayne".

Wenn der Körper zuwenig Vitamin C hat, hat das gesundheitliche
Folgen.

ganzliebeGrüße
flower4O

Farben meiner Seele

flower4O ist offline
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Seit: 18.09.07
Mir ist das Buch von Walter Hollstein "Machen Sie Platz, mein Herr"
Teilen statt Herrschen

einfach so über den Weg gelaufen. Und es hat mich angesprochen.
Also nun nicht so, daß das Buch mit mir geredet hat.
"Hallo Sie, wollen Sie mich mitnehmen? In mir da steht viel drin geschrieben
über gesellschaftliche Entwicklungen von Männern und Frauen und all das,
was Sie interessiert und was Sie so bewegt. Nehmen Sie mich doch einfach
mit, Sie werden Ihre Ansichten erweitern können, wenn sie es wollen.
Natürlich und selbstverständlich in eigener Freiheit. Niemand gibt Ihnen was
vor und ich als Buch erst recht nicht. Ich hab halt nur die Papiergeduld,
daß alles so auf mir geschrieben wird und auch geschrieben steht, was
so herausgefunden wurde und auch noch weiterhin wird, im gesellschaftlichen
Wachstum von Frausein und Mannsein."

Und dieses Buch bekam auch keine Buchfüsse, um mir hinterherzulaufen.
Ich nahm es in meine Hand, es war halt einfach da, so wie es da gelegen hat,
war mir bewußt, daß es in der Kiste nur einmal lag und schlug es auf.
Wow hab ich nur gedacht....
Herr Hollstein beschäftigt sich mit alternativen Bewegungen und neuen Lebensformen im 20. Jahrhundert. Nach einem Studienaufenthalt in Kalifornien
kümmerte er sich einige Jahre praktisch und theoretisch um die Männerfrage.
So steht es in dem Buch über den Autor.
Schön zu wissen, daß es mittlerweile Männer gibt, die Bücher über
Männerthemen und den damit verbundenen gesellschaftlichen Entwicklungen etc. schreiben und sie sich damit auf ihren Weg machen.

Und das Buch beginnt mit einem kleinen Auszug aus einem Vortrag von
ihm:
"Sehr geehrte Damen und Herren!
Mein Thema, so wie es im Programmheft ausgedruckt ist. lautet. "Macht und Ohnmacht der Männer." Als ich mir Gedanken zu dieser Fragestellung entworfen habe, war meine Erwartung, primär den Männern zu verdeutlichen, daß uns ein Verzicht auf Macht guttut, abgesehen davon, daß es historisch notwendig ist, und sekundär den Frauen zu verdeutlichen, daß unsere Männerrolle nicht so komfortabel und toll ist, wie sie sich in weiblichen Phantasien häufig darstellt....
Wenn ich mich jetzt umsehe, so schätze ich, daß in diesem Saal rund 200 Frauen und knapp 1O Männer vertreten sind. Dieses Mißverhältnis verschlägt mir fast die Sprache. Ich finde es skandalös, unglaublich, und ich weiß nicht, welche Adjetive des Ärgers und der Verwunderung hier überhaupt angebracht erscheinen. Ich beschäftige mich jetzt seit mehr als sieben Jahren öffentlich mit der Männerrolle und mit Veränderungstendenzen von Männlichkeit; öffentlich heißt dabei: in Publikationen mit Vorträgen und Diskussionen und in den Medien. Dabei habe ich schon einiges erlebt, aber diese Konstellation des Geschlechterverhältnisses hier und heute übertrifft negativ einfach alles...."
Den Vortrag hielt er 1991.
Mittlerweile sind ja viele weitere Jahre vergangen und neue Erkenntnisse
und wissenschaftliche weitere Untersuchungen fanden statt.

Jede Generation in einer Gesellschaft entwickelt sich weiter.
Und meiner Ansicht nach sind es immer wieder Frauen, die gesellschaftliche Weiterentwicklungen anstoßen und den dafür notwendigen Impuls setzen.

Was nutzt es den Blick ausschließlich auf die gesellschaftlichen Entwicklungen von Frausein und Mannsein zu richten und zu konzentrieren.
So leb ich nun in einer Beziehung und trage in mir das, was ich
von meiner vorherigen Generation übernommen habe und sich in mir und mit mir und um mich herum weiterentwickelt hat.
Und so selbstverständlich, wie Partnerschaft in der heutigen Zeit gelebt wird, wie ich es oft in Zeitungen etc. lese, erlebe ich das hier bei mir nicht und
auch nicht in den Beziehungen - Familien, die ich kenne.
Ob das nun an der dörflichen Entwicklungsstruktur vermag ich nicht zu
sagen. Obwohl ich manchmal den innerlichen Eindruck habe und ich mir
das nicht verwehren kann.
Vor Jahren pflegte ich regelmäßige Großstadtkontakte/Freundschaften - Bekanntschaften in einer Großstadt, besuchte viele Vorträge, die mich interessierten, die es damals hier im ländlichen Bereich noch gar nicht gab.
Mich interessierten Themen und Menschen, die sich damit beschäftigen/beschäftigten und hier im Dorf, da fand ich anfangs niemanden.
Und irgendwann vor Jahren ist diese Entwicklung mehr und mehr hier
angekommen. Es gibt nun auch hier Kurse oder Vorträge, die mich sehr, sehr interessieren und auch treffe ich Menschen, die offen sind dafür.
Mittlerweile gibt es hier im Dorf auch Tagesmütter und eine Offene Übermittagsbetreuung in der hier einzigen Grundschule. Vor Jahren war all das noch undenkbar. Als Frau, die weiterarbeiten wollte, war ich damals auf
Familie angewiesen. Und da das nicht funktionierte, hörte ich auf mit meiner Arbeit und widmete mich meiner Familie und erlebte den gesellschaftlichen Wert von ehrenamtlicher Tätigkeit. Ich kam mit meiner Schwiegermutter
nicht klar und sie mit mir nicht und meine Mutter war zu alt, um auf
unsere Tochter aufzupassen. Das ist nun beiden gegenüber nicht als Kritik gemeint. Meine Schwiegermutter hatte so ihre eigenen Ansichten und sie wollte von mir, daß ich mit unserer Tochter genauso umgehe, wie sie das macht. Und es gab leider keine Akzeptanz von ihrer Seite aus.
Ab und zu brachte ich unsere Tochter zu meiner Mutter. Sie hat sich immer sehr gefreut und sich liebevoll um unsere Tochter gekümmert. Heute weiß ich, daß sie es sehr gerne gemacht hat. Und teilweise war ich sehr, sehr überrascht, wieviel Zeit sich sich für ihre Enkeltochter nahm. Das Mittagessen stand fertig da, wenn ich von der Arbeit kam und sie hat sich Zeit genommen. Sie hat allerdings sehr, sehr viel gearbeitet in ihrem Leben in ihrem landwirtschaftl. Betrieb mit meinem Vater zusammen.
Heute weiß ich das zu schätzen, was sie alles gemacht hat.

Muß man als Mensch erst älter werden, um bestimmtes aus dem Leben,
das, was in der Vergangenheit verborgen liegt, zu begreifen.
Geht das nicht immer schon zu Lebzeiten?

So, nun ruft der Alltag wieder.

ganzliebeGrüße
flower4O

Farben meiner Seele

flower4O ist offline
Themenstarter Beiträge: 3.930
Seit: 18.09.07
Heute gibt es eine Stunde länger Schlaf und es ist erst 1.00 Uhr.
Wow, da bin ich echt früh dran heute Nacht.

Für Farbenoasenzeit bleibt heut hier wenig Zeit.
Dafür gab es eine Oasenplauschzeit mit inchi und mit lieb LieberTee.

Das tut auch mal ganz gut.

Und es ist schön, sich was von der Seele zu schreiben.
Merk ich immer wieder.

Gestern hab ich ein Buch entdeckt: Schuld und Vergebung
von Wunibald Müller.
Unter dem Titel steht: befreit leben.

Und ich würd so gerne befreit leben mit innerem Farbenseelenfrieden
und mit inneren Farbenseelenfrieden.
Gibt es auch mehrere Farbenseelenfrieden?
Es heißt sprachlich: der Frieden

Und wenn es jetzt mehr Frieden und auch mehr Versöhung in
verschiedenen Bereichen der Farbenseelenwelt gibt, dann ist es
doch eine Mehrzahl.
der Frieden (Einzahl) - die Frieden (Mehrzahl)

Ist das eine sprachliche Lücke?

Wünsch allen einen liebevollen Samstag und einen Füsseschutzengel,
damit die Schritte nicht zu eiligst werden für die Zeit, die der Samstag uns schenkt.
Und die lieben Farbenfüsse bitte warm einpacken. Es ist nicht so gut,
wenn sie kalt werden. Und es gibt so flauschig warme Winterfarben.

Leg mal ganz, ganz viele bunte Winterfarbenknäule hin, die supergut wärmen. Wer lust hat, kann sich Seelenwinterfußsocken stricken. Ganz nach Maß und eigenen Wünschen. Das wird bestimmt ganz lustig werden.

Leider kann ich keine Socken stricken, das würde ich so gerne.

Hier bei uns im Ort gibt es einen Handarbeitsstrickkreis, der sich einmal im Monat trifft. Es sind alles ältere Frauen. Vielleicht können sie mir zeigen, wie das geht.
Vielleicht finden meine Seelenfüsse ja mal den Weg zu ihnen. Das wäre schon sehr schön, wenn das klappen würde.
Die Frauen sind ja alle älter. Und irgendwann, da gibt es sie nicht mehr.
Und dieser Handarbeitskreis stellte früher Sachen her für einen Basar.
Der Erlös dieses Basars kam immer einem guten Zweck zugute. Leider sind
sie inzwischen nicht mehr so viele wie sie mal waren. So ist das halt im Alter. Traurig aber wahr. Und wenn sie keinen Nachwuchs bekommen, dann stirbt der Kreis irgendwann mal aus. Und das fände ich echt sehr, sehr schade.
Strickwünsche, z.B. Socken, kann man diesem Handarbeitskreis gegenüber äußern und sie machen das recht gerne und freuen sich darüber, wenn sie anderen eine Freude machen können. Es gibt dort noch ältere Frauen in dem Kreis, die wunderschöne selbstgemachte große Decken, z.B. für einen großen Eßzimmertisch, fertigen mit selbstgemachten gehäckelten Einsätzen und gehäkelter feiner Spitze. Das werd ich bestimmt nicht hinkriegen. Und daran hab ich auch nicht so ein großes Interesse.
Ich würd gerne Socken stricken. Und wenn ich dann mal irgendwann in meinem Leben mehr Zeit habe, zb. wenn ich älter werde, könnt ich Socken stricken und dabei ein bißchen durch die Wohnung gehen und die von mir selbstgestrickten Socken verkaufen auf einem Basar. Und da ich in einem kleinen Dorf wohne, würd mich das echt freuen, irgendwann auf Bestellung Socken fertigmachen zu können und zu wissen, da gibt es Menschen, die freuen sich ganz doll darüber.
Und für unsere Tochter würd ich ganz viele stricken.
Und z.B. ganz viele kleine Socken und daraus einen Kalender machen.
Und in jeder kleinen Tagessocke oder Wochensocke würd ich was Schönes
hereinstecken. So eine kleine witzige oder besinnliche Nachricht für sie.
Wo ich auf jeden Fall weiß, daß sie sich darüber freut.

So, nun bin ich mit meiner Farbenseele und es ist nicht geredet
für heute.

alles Liebe
flower4O

alles Liebe
flower4O

Farben meiner Seele

mondvogel ist offline
Beiträge: 5.133
Seit: 07.04.10
Guten Morgen liebe Flower,

Die Uhren werden in der nächsten Nacht umgestellt. Also nicht wundern!
Ciao, Movo
__________________
"There is a crack in everything. That's how the light comes in." Leonard Cohen (RIP)

Farben meiner Seele

flower4O ist offline
Themenstarter Beiträge: 3.930
Seit: 18.09.07
Danke MoVo

So kann ich es drehen und wenden, wie ich will.
Mal ein weniglich nach rechts drehen und dann wieder weiter runter nach
links und zwischendurch ein bißchen geradeaus weiterdrehen und oder
wie auch immer....
Da wird so keine Bewegung hereinkommen
oder
alles wird sich im gleichen Kreislauf wie eine Gebetsmühle stetig und ständig
im Farbenwechselrahmen der Gefühle rundherum drehen.
So, wie Hamster im Hamsterrad. Sie drehen und drehen und drehen....

Was würd ich sonst noch gerne machen:
Studium im Alter
und das, was ich wöchentlich, monatlich und Jahr für Jahr für meine
Mitmenschen mache.
Und zwei am Studieren, das geht nicht...
So kommt erst sie..
und ich werd farblich ganz in Ruhe weiterschauen.

Würd auch gerne was mit Honig machen. Doch dazu gebraucht es Bienen.
Und vor Bienen hab ich Angst.
Sah gerade im Fernsehen, wie eine Frau selber Honig schleudert.

alles Liebe
flower4O

Geändert von flower4O (28.10.12 um 22:19 Uhr)

Farben meiner Seele

inchiostra ist offline
Beiträge: 2.078
Seit: 16.07.09
Guten Morgen liebe flower ,

habe mal hier reingeschaut, was du so erzählst.
Über Bücher, die dich ansprechen.
Sowas kenne ich, die beissen richtig, wenn ich sie nicht ansehe.
gerade gestern ist mir das passiert.
Steht einer auf der Strasse, hält mir einen Zettel hin mit 5 Fragen.
ich beantworte eine, bin ja höflich.
Zum Schluss, kam der Biss. Sollte ein Buch zu der Frage kaufen.

Dann willst du frei sein.
Oder, befreit leben.
Wie geht das?
Ist das überhaupt möglich?
Dann sollte man sich alle Hindernisse aus dem Weg räumen.
Die Hindernisse mußt du aber erstmal finden.
Wo eine Wille ist da ist auch ein Weg, ganz bestimmt ist da einer.
Und den mußt du dann auch wieder suchen.
Man verbiegt sich so oft im Leben, da ist man unfrei.
Ich stecke so immer dazwischen mal unfrei und mal auch wieder frei.
Geht auch nicht anders denke ich.
Immer frei sein, dan muß man ganz alleine irgendwo leben.
Keine Menschen oder andere Ablenkungen, wo man sich für verbiegen muß.
Sich aber mal von allen befreien muß schon ein tolles Gefühl sein.

Ach ja, liebe flowerich habe mal was rausgesucht.
Danke für den Füsseschutzengel
Letztes Jahr, oder vorletztes, die Zeit vergeht, da hatte ich diese Söckchen gestrickt diverse 124.jpgdann, weil es so spass machte diese diverse 141.jpgund ,weil es noch mehr Spass machte diese diverse 140.jpg. Ich dachte die gleichen einmal nur größer stricken.
Aber, wie wäre es mal mit einer Männergruppe bei dir im Dorf
Hier sind die zwei flinken Hände von Sohnemann diverse 145.jpg
Hatte ihn mal dabei fotografiert. Habe es ihm mal beigebracht das Stricken.
Er kannes, will aber nicht mehr. Die Jacke, die er anhat ist aber gekauft.
Inchitochter kann es nicht. So wandelt es sich wohl auch um mit den Männern und Frauen. Aber Inchiman dreht lieber seine Schrauben links oder rechts rum statt linkes Masche und rechte Masche.

So, war mal schön hier zu verweilen und zu plauschen liebe
Beim nächsten Mal dann mit Strickzeug. Und dann sehen wir beide so aus.390015_1_RTR2KIDT.jpgund gehen schön fein ins Dorf. Also, in dein Dorf. Oder, ins In-Chi-Dorf oder in mein Kaff....

Liebe Grüße von inchi
__________________
Gemeinsam zu gehen, dann noch allein zu gehen, ist das Schwerste überhaupt.

Farben meiner Seele

flower4O ist offline
Themenstarter Beiträge: 3.930
Seit: 18.09.07
Buch:
Schön, daß Ende der sechziger Jahre in den USA begonnen wurde, die
"traditionelle Männerrolle von Herrschaft, Härte, Gefühlslosigkeit und Rationalität in Frage zu stellen". So entstanden die ersten Männergruppe und Männerzentren.
Bis das hier erst mal alles im Dorf ankommt. Der Weg von Amerika über den Ozean bis hierhin ins Haus ist recht weit. Ich glaub, bis das hier angekommen ist, werd ich wohl nicht mehr schreiben können.
Was diese Männer wohl bewogen haben wird, sich mit ihrer Rolle auseinanderzusetzen.
Und es entstand die Männertherapie.
Was es nicht alles gibt auf dieser Erde
Aber bis das uns hier erst erreicht....
Er redet in seinem Buch von "spezifisch männliche Probleme (Streß, Gefühlskälte, Angst vor Nähe).
Kommt mir irgendwie bekannt vor.
Und gut, daß diese amerikanische Männerwelle nun herübergeschwommen ist nach Deutschland und es auch hier Männerzentren und Beratungsstellen für Männer gibt.
Vor vielen Jahren, so fällt mir gerade ein, ergab sich ein Gespräch mit einem Mann aus der nächst größeren Stadt. Er erzählte mir freudig, daß er seit einiger Zeit eine Männergruppe besuchen würde. Diese würde sich in gewissen Abständen in der Fabi/VHS treffen. Ihm selber habe es viel bedeutet und ihn habe es weitergebracht in seinem Leben. Der Mann, mit dem ich damals sprach, hatte ein Buchgeschäft in der Stadt.
Von dem Inhalt dieses Gespräches erzählte ich flowermann, der jedoch davon nichts wissen wollte.

Er schreibt weiter, daß auch die Veränderung des gesellschaftlichen Status von Männern wichtig ist.
Was ist nun gesellschaftlicher Status von Männern?

Und ich hab das hier entdeckt:
www.mutternacht.at/seiten/sozialer_status.html

Und das hab ich auch noch entdeckt:gen
"Wann ist ein Mann ein Mann? Eine neue Studie aus Florida gibt die Antwort.

Was macht einen Mann männlich? Sind es ein starker Haarwuchs, ein hoher Testosteronspiegel oder doch nur das Y-Chromosom? All dies und doch noch mehr – oder weniger. Es kommt dabei ganz auf den Blickpunkt an. Die Psychologen Jennifer Bosson und Joseph Vandello von der University of South Florida beschäftigten sich intensiv mit der Frage, was Männlichkeit eigentlich ausmacht. Und das Ergebnis war: Männlichkeit symbolisiert einen sozialen Status.
Ein Mann will als männlich angesehen werden

Die empirische Studie belegt, dass ein Mann sich dann männlich fühlt, wenn seine Umwelt ihn als solchen wahrnimmt. Die Evolutionspsychologie legt die Vermutung nahe, dass dabei gerade die Wahrnehmung der Frauen für den Mann wichtig ist. Schließlich wäre es im Sinne der Fortpflanzung wichtig, dass gerade die potentielle Sexualpartnerin um die Männlichkeit des Partners weiß. Doch das Gegenteil ist der Fall. Ein Mann legt Wert darauf, dass andere Männer seine Männlichkeit bemerken. Und damit nicht genug: Mann muss diese Wahrnehmung seiner Geschlechtsgenossen auch registrieren. Nur dann fühlt er sich wirklich in seiner Männlichkeit bestätigt.

Vollständigen Artikel auf Suite101.de lesen: Männlichkeit als sozialer Status | Suite101.de Männlichkeit als sozialer Status | Suite101.de

Die Männlichkeit wird durch soziale Aspekte definiert

Bosson und Vandello stellten fest, dass Männer vor allem auf soziale Aspekte achten. Männlichkeit wird hierbei durch einen guten Job, ein solides bis sehr gutes Gehalt oder die Fähigkeit, die eigene Familie zu versorgen, generiert. Männer, die diese Aspekte erfüllen, werden automatisch von ihren Geschlechtsgenossen als männlich wahrgenommen. Doch gerade das Identifizieren mit sozialen Mustern zeigt, wie zerbrechlich das Konstrukt Männlichkeit doch ist. Der Verlust des Arbeitsplatzes kann ebenso zum Verlust der maskulinen Ausstrahlung führen, wie Scheidungen oder Erkrankungen.

So ließe sich auch erklären, dass viele Angestellte in ein tiefes Loch fallen, wenn sie plötzlich arbeitslos werden. Es spielt für sie dabei kaum eine Rolle, ob sie dieser Schlag verschuldet trifft oder es einfach nur an der Firmensituation lag, dass man sich von ihm trennen musste. Für Männer bedeutet der Verlust der Arbeit auch meistens eine Herabsetzung ihrer Männlichkeit. Dies könnte noch verstärkt werden, wenn die Frau plötzlich in die Rolle des Familienversorgers schlüpft. Aus männlicher Sicht kommt dies einer Kastration gleich. Denn Mann weiß instinktiv: In den Augen anderer Männer verliert er dadurch an Status. In der heutigen Zeit läuft ein Mann also ständig Gefahr, die Attribute seiner Männlichkeit zu verlieren.

Männlichkeit muss erkämpft werden

Nicht genug damit, dass die Männlichkeit also durch soziale Aspekte immer gefährdet wird. Die Herren der Schöpfung müssen sich die einzelnen Aspekte ihrer Männlichkeit auch noch hart erarbeiten und ständig neu beweisen. Einmal einen guten Job zu haben, genügt hierbei nicht. Männer müssen sich auch kontinuierlich verbessern, um zu zeigen, dass sie etwas erreichen können. Sie haben somit eine doppelte Last zu tragen: Zu verhindern, das Erreichte zu verlieren und gleichzeitig immer noch mehr zu erreichen. Da hilft auch das gute Zureden der Partnerin nicht. Es geht eher darum, wie Männer sich untereinander sehen und bewerten.

Quellen:

Amerikanische Studie der Universität South Florida

Precarious Manhood and Its Links to Action and Aggression"

Vollständigen Artikel auf Suite101.de lesen: Männlichkeit als sozialer Status | Suite101.de Männlichkeit als sozialer Status | Suite101.de

Schade, daß ich nur ein weniglich Englisch kann. Sonst könnt ich das lesen mit der amerikanischen Studie der Uni South Florida und das andere.

So, nun bin ich zu müde

Danke für geschenkte Zeit.
Die Statussymbole eines Mannes.....
und was sind die einer Frau...

Möge jede/jeder das für sich selber entscheiden.

Ist für den Mann in der heutigen Zeit Statussymbol die Beziehung, die er lebt und das Familienleben, was er lebt.
Sie suchen Anerkennung unter Ihresgleichen. Hab ich mal irgendwo gelesen.
Und auch ich suche Anerkennung unter Meinesgleichen.

Nur, zwischen dem Seinesgleichen und den Ihresgleichen gibt es riesengroße Unterschiede.
Ich unterhalte mich grundsätzlich lieber mit Ihresgleichen statt mit Seinesgleichen.
Bei Gesprächen mit Ihresgleichen geht es mehr um Gefühle, gegenseitiges Verständnis etc.

Was für unterschiedliche Welten......

alles Liebe
flower4O

Farben meiner Seele

flower4O ist offline
Themenstarter Beiträge: 3.930
Seit: 18.09.07
Beginen vom Weingarten in Brügge (ca. 1400):
Die hierher in mein Haus kommen sollen über niemanden schlecht reden Die hinter dem Rücken der Anderen reden und Unwahres berichten sollen mein Haus nicht betreten. Jeder hat seine Fehler, deshalb soll er nicht über andere reden. Doch bedenke Deine eigene Fehler, und lass jeden sein, was er ist. ... Willst Du wahre Ruhe und Frieden, suche die Stille und die Einheit, finde zuerst weitab von den Menschen zu Dir selbst.


Begegne dem, was auf dich zukommt,
nicht mit Angst, sondern mit Hoffnung.
Franz von Sales (1567-1622)


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