Autoimmunkrank und Gedanke an Schwangerschaftsabbruch....!

27.02.12 11:43 #1
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AdhsMaedchen ist offline
Beiträge: 19
Seit: 08.02.12
Eine Kurze Frage.


Wenn es jemanden gesundheitlich eh schon ziemlich schlecht geht, und man schwanger werden sollte, zb bei einer autoimmunerkrankung , und man sich überfordert fühlt, (starke !Schmerzen,hyperemesis,übelkeit,müdigkeit)ist da ein schwangerschaftsabruch das richtige, voraus gesetzt mit den schuldgefühlen die man noch in sich trägt wegen "Mord" an dem eigenem Kind!

und was ist zu beachten? Oder ist es abzuraten...gibt es hilfe?

Ist nur eine Frage.

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Man muss das tun,was man glaubt,nicht zu können!

Autoimmunkrank und Gedanke an Schwangerschaftsabbruch....!

sophia711 ist offline
Beiträge: 20
Seit: 20.10.11
Hallo,
es gibt einige Beratungsstellen zum Beispiel bei Caritas ect. da wird man beraten.

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Susimoto ist offline
Beiträge: 44
Seit: 10.05.10
solang der kleinste Gedanke da ist, das ein Abbruch Schuldgefühle macht, würd ich es nicht machen.
Das Kind wird dir die Kraft geben durchzuhalten

ist aber nur meine Meinung

lg

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Bunti ist offline
Beiträge: 547
Seit: 28.07.11
das eigene Wohlergehen wäre für mich kein Grund für den Abbruch.

sicherlich hat man Ängste und Kraftlosigkeit, aber solange das heranwachsende Wesen die Chance hat gesund auf die Welt zu kommen never!

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SabinaH ist offline
Beiträge: 18
Seit: 14.11.10
Und das Kind gibt doch auch wieder Kraft und positive Energie!!!

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sophia711 ist offline
Beiträge: 20
Seit: 20.10.11
Voraus gesetzt es wird gesund, ich meine wenn es wirklich sehr schlimm ist, Gesundheitlich und Psychisch, da finde ich es manchmal auch nicht richtig das Kind zu behalten, jeder hat ein Recht auf Leben aber wenn man von vorne rein schon weiß es wird evtl. Lebenslang leiden... Also das ist meine Meinung

Autoimmunkrank und Gedanke an Schwangerschaftsabbruch....!

Felis ist offline
Beiträge: 5.377
Seit: 14.08.10
Hallo AdhsMädchen

Eine kurze Frage, zu der es keine kurze Antwort geben kann.
Eine Schwangerschaft ist ja nur der Beginn einer völligen Lebensveränderung.
Man ist auf viele Jahre gefordert, man wird auf viele Jahre auch
beschenkt, und man wird auf sehr viele Jahre oft danach gehen müssen, was das
Kind braucht.
So viele Faktoren spielen mit hinein.
Verschlechtert sich der eigene Zustand, kann ich dann für das Kind da sein,
wer ist noch mit anwesend, wie tragfähig ist das Umfeld.
Ist meine Krankheit vererbbar, darf und kann ich das einem
beginnenden Leben mit in die Wiege legen,
stehe ich eine Schwangerschaft überhaupt durch etc. etc.

Zu den medizinischen Fragen würde ich mich an einen guten Frauenarzt
und andere Ärzte wenden. Und auch an Hebammen. Auch schon im Vorfeld.
Vor allem würde ich zu einer der Beratungsstellen gehen.

Manche Beratungsstellen haben auch Kontakte bzw. Adressen zu weiteren Helfern.
Und so viel wie möglich darüber lesen, was es für andere Frauen oder Eltern bedeutet hat.

Ein Baby kann helfen riesen Kräfte zu entwickeln, es kann aber genauso sein,
dass man überfordert ist, körperlich wie seelisch.


Was einen Abbruch angeht:
Es gibt Frauen, die von Anfang an gut damit
klar kommen, und Frauen bei denen Schuldgefühle und auch Trauer Jahre später kommen.
Das alles ist so unterschiedlich, wie es die Menschen selbst sind.
Für die einen ist es Mord, für die anderen nicht.
Viele ethische und moralische Fragen und Gedanken können auftauchen.
Eine Schwangerschaft abzubrechen - das wird wohl fast keine Frau
unberührt lassen.

Liebe Grüße von Felis

Autoimmunkrank und Gedanke an Schwangerschaftsabbruch....!

Poobsy ist offline
Beiträge: 5
Seit: 08.03.11
Hallo

Etwas was du dir vielleicht noch überlegen solltest: wie sieht dein Umfeld aus? Bleibt das Kind alleine an dir hängen oder hast du eine stabile Beziehung und eine grosse Familie die dich trägt? Ein Kind ist fürs Leben...

Was sagt dein Umfeld zu einer Abtreibung? Ist das für dein engeres Umfeld ok oder musst du die Abtreibung für dich behalten und alleine damit klar kommen?

Willst du sicher mal Kinder haben? Dann mach es jetzt, später wirds nicht besser wenn du unter einer chronischen Krankheit leidest.

Und noch was: eine Abtreibung ist kein Mord! Es ist eine Entscheidung ein Leben nicht zu schenken.
Die Entscheidung gegen ein Kind kann sehr wohl richtig sein, wenn damit das Leid in der Welt kleiner wird (das wäre dann der Fall wenn du eine erhebliche Wahrscheinlichkeit siehst, dass dich das Kind unglücklich machen könnte und du damit auch das Kind...)

Wenn du dich aber auf eine anstrengende Aufgabe freust (trotz oder gerade wegen deiner Einschränkungen), dann bring es zur Welt. Der Mensch ist anpassungsfähig und arrangiert sich meist gut mit dem was er hat oder eben nicht.

Gruss
P

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AdhsMaedchen ist offline
Themenstarter Beiträge: 19
Seit: 08.02.12
ich war Schwanger und habe den Abbruch jetzt gemacht am Montag. Die OP ging schnell... ich habe auch geweint, aber jetzt ist es eh vorbei. Ich hatte moralische schwierigkeiten damit, weil ich eine bindung gefühlt habe aber sie blockiert habe, ich habe mich entschuldigt,das ich versagt habe bei dem Leben in meinen Körper. Aber ich hätte das nicht geschafft, weil ich schon Kinder habe...und ich nur noch bett lag. Das war ein Horrorzustand.

naja so ist das leben. Danke für die unterstützung und die aufmunternden Worte. ich fühl mich nicht so schuldig weil ich denke die richtige entscheidung getroffen zu haben. früher habe ich noch anders darüber gedacht......
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Bunti ist offline
Beiträge: 547
Seit: 28.07.11
Wünsche Dir viel Kraft! Vor allem, dass die moralischen Nachwehen nicht später kommen!


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