Kinderwunsch

08.08.07 18:10 #1
Neues Thema erstellen

Sternchen ist offline
Beiträge: 1.231
Seit: 09.11.04
Wenn ein Paar beschließt: "zu unserem Leben gehören auch Kinder", sind die Erwartungen meist groß. Die Verhütungsmittel werden abgesetzt und in jedem Zyklus mit Spannung die Periode abgewartet. Die Geduld ist meistens gering und der Frust und die Traurigkeit wächst mit jedem Monat. Was ist wenn sich die gewünschte Schwangerschaft nicht einstellen will? Durch die meisten Frauenärzte ist Unterstützung erst nach einem Jahr angesagt, und dann auch nur die für den Körper und nicht für die Seele.
Temperatur messen, Tabellen führen, Schleim prüfen, Liebe auf Befehl....... oft bleibt der Spaß und die Freude am körperlichen Zusammensein dabei auf der Strecke.
Dann hat man es endlich geschafft aber die Ängste und Probleme hören nicht auf. Fragen über Fragen: wird mein Kind gesund sein? Wie geht es der eigenen Gesundheit während der Schwangerschaft? was mache ich bei einer Fehlgeburt oder bei einer drohenden Fehlgeburt? Wer tröstet mich....?
Natürlich kann eine Schwangerschaft auch völlig problemlos verlaufen!
Mut machende Beispiele sind natürlich immer erwünscht

Ich würde mich freuen wenn wir uns hier gegenseitig unterstützen, trösten und viele, viele Tipps austauschen könnten.
Nur Mut, keiner mag damit alleine sein.....

*************

Die Ursachen eines unerfüllten Kinderwunsch liegen zu 20 bis 40 % bei dem Mann und zu 20 bis 40 % bei der Frau, 5 bis 10 % sind ungeklärt. Eine Frau sollte sich klar machen dass sie meistens nicht alleine dafür verantwortlich ist und vor einer Behandlung sollte immer abgeklärt werden in wie weit die Spermien des Mannes gesund sind!

Die Ursachen für den noch nicht erfüllten Kinderwunsch können sein:
  • Unregelmäßiger Eisprung;
  • PCO, Polyzystischen Ovarie
  • Myome
  • Zysten
  • Endometriose;
  • längerfristige Infektionen, etwa durch die Spirale, die zu Vernarbungen der Eileiter führen;
  • Unaufgelöster psychischer Stress der zu einem Ungleichgewicht der Hormone führt;
  • Störungen des Immunsystems; manche Frauen produzieren Antikörper gegen das Sperma, aber nicht aller Männer.
  • Möglich sind auch Antikörper gegen ein Ei, das mit dem Sperma eines bestimmten Mannes befruchtet wurde.
  • zu wenige Spermien
  • zu langsame Spermien
  • die Morphologie der Spermien stimmt nicht
Zuerst sollte immer die alternative Behandlung im Vordergrund stehen.
Dabei finde ich persönlich die Entfernung und Entgiftung von Amalgam sehr wichtig, da die Giftstoffe an das ungeborene Kind weitergegeben werden.
Auch entschlacken und ein ausgewogenes Säure-Basen-Gleichgewicht können helfen. Gesunde Ernährung, kein Nikotin und wenig Alkohol sollten selbstverständlich sein.
In der schulmedizinischen Kinderwunschbehandlung heißt es dass bei Rauchern die Möglichkeit schwanger zu werden nochmals um 50 % sinkt.
Dh. schulmedizinisch liegt die Möglichkeit der Geburt eines Kindes um ca. 25 %, sind die Eltern Raucher sinkt diese Prozentzahl nochmals um die Hälfte!!!

Alternativbehandlungen:
  • Akupunktur
  • Homöopathie
  • TCM
  • Entgiftung
  • Psychotherapie (zB. Logotherapie )
Sich in die Hände eines Schulmediziner zu geben ist kein leichter Entschluss, ich selber habe über zwei Jahre für diesen Entschluss gebraucht. Er sollte immer gut überlegt werden und die letzte Möglichkeit sein.
Diese Behandlung hat nichts natürliches mehr und passte eigentlich nicht zu meiner Einstellung. Allerdings hat jede Frau eine biologische Uhr und die tickt unaufhaltsam. Ab 35 Jahre sinkt die Qualität der Eizellen rapide und man sollte sich nicht mehr zu viel Zeit lassen. Ich habe mich mit 37 in die Hände der Schulmediziner gegeben und ich gelte dort als "alte Frau"!!

Es kann die letzt Möglichkeit sein ein Kind zu bekommen!!!
Und dafür tun manche Frauen alles


Schulmedizin:
  • Hormonbehandlung
  • Insemination
  • IVF
  • ICSI
  • Kryo
  • TESE
  • PKD
  • Hatching
  • Immunisierung
Da ich selber betroffen bin und mich in einigen Bereichen gut auskenne, stehe ich gerne jedem mit meinen Infos zur Verfügung.
Ich weiß dass es einigen schwer fällt offen im Forum darüber zu schreiben, deshalb beantworte ich Fragen auch gerne über PN!

Allerdings freue ich mich über jeden Beitrag, da haben dann alle was von
und vielleicht kennt jemand Möglichkeiten von denen ich noch nichts gehört habe




Links:
Biggis Kinderwunschseite - Birgit Zart
Die Kinderwunsch-Seite
klein-putz :: Portal
DIR Deutsches IVF Register

Bücher:
Gelassen durch die Kinderwunschzeit. Loslassen lernen und empfangen
Frauenkörper, Frauenweisheit
__________________
LG
Sternchen

Kinderwunsch

ErikaC ist offline
Beiträge: 855
Seit: 29.05.07
Hallo Sternchen,

ich war auch einmal eine Betroffene. Damals vor ca. 14 Jahren wollte es nicht klappen mit dem Schwangerwerden. 2 Jahre vorher hatte ich eine Fehlgeburt.

Nachdem ich von einem Gynäkologen erfolglos mit Hormontabletten ohne weitere Abklärung vollgestopft wurde (wie blöd ich doch war und einfach dem Herrn in weiß vertraute!), bin ich in eine Spezialpraxis gegangen. Die stellten zunächst eine Unterfunktion der Schilddrüse (glaube ich, weiß gar nicht mehr genau) fest. Zunächst musste ich 3 Monate Tabletten schlucken, angeblich für den Rest meines Lebens, weil das unheilbar sei. Nach dem 1. Kind wurde diese Unterfunktion bei einem anderen Arzt allerdings nicht mehr gefunden. Seit 13 Jahren schlucke ich also keine Tabletten mehr für die Schilddrüse, habe auch keine gesundheitlichen Störungen.

Danach wurden mir täglich Hormone gespritzt - immer wieder untersucht -Mensch war das nervig. Mehrere Monate gingen ins Land - nichts tat sich - ich glaube 9 Monate. Man untersuchte dann auch mal am nächsten Morgen nach Geschlechtsverkehr, wo die Spermien abgeblieben waren. Auch mein Mann wurde untersucht - alles o.k angeblich. Der Arzt stellte dann irgendwann fest, dass die Gebärmutterschleimhaut undurchlässig sei. Die Lösung war dann, dass der Samen direkt in die Gebärmutter eingespritzt wurde. Ich hatte inzwischen genug von den ganzen Prozeduren, auch weil ich schon 39 war - sozusagen der letzte Versuch glückte dann. Eine Woche vor meinem 40. Geburtstag bekam ich mein 1. Kind. Tja, und als mein 2. Sohn ankam war ich schon 43 - es war ein "Unfall". Wer rechnet schon damit, nach diesen Prozeduren ganz normal schwanger zu werden. Inzwischen sind meine Jungs 10 und 13.

Mit meinem Wissen von heute würde ich die ganze Sache trotzdem jetzt ganz anders angehen. Wie du schon schriebst, ist ein Säure-Basengleichgewicht wichtig, damit Nährstoffe, die auch großen Einfluss auf die Fruchtbarkeit haben, ankommen können. Außerdem weiß ich heute, dass zum Beispiel Folsäure ganz wichtig ist und dass 90 % aller Menschen einen Folsäuremangel haben sollen. Auch B12 und beim Mann auch Zink sind ganz wichtig. Meine damalige Funktionsstörung der Schilddrüse (wenn die überhaupt existierte) hatte sicherlich mit Nährstoffmangel zu tun. Vielleicht war auch nicht die Gebärmutterschleimhaut undurchlässig, sondern die Spermien zu schwach.

Ebenso wichtig sind natürliche Nährstoffe in großer Vielfalt, um Schwangerschaftskomplikationen vorzubeugen. Mehr darf ich leider nicht schreiben, sonst wird wieder Werbung unterstellt.

Hier noch ein paar Links zum Thema Folsäure - aber wie gesagt - ich halte nichts von Einzelpräparaten - schon gar nicht von künstlichen.

Folsäure - 9monate

www.kinder.de/Folsaeure_unentbehrlich.246.0.html

GesundheitPro - Kinderwunsch: Zink und Folsäure machen Männer fruchtbar Kinderwunsch Männergesundheit

Auszug:

Ernährung und Fruchtbarkeit
Die Ernährungsgewohnheiten und Lebensführung beeinflussen entscheidend die Fruchtbarkeit einer Frau und auch des Mannes. Die Nahrungsmittel enthalten heute immer weniger Nährstoffe, man isst unregelmäßig, oft ungesund und übertriebener Sport raubt zudem noch wichtige Mineralstoffe. Ausgelaugte Böden, lange Transporte und Lagerzeiten sind häufig der Grund, warum Obst, Gemüse und Getreide nicht mehr die „normale" Menge an Vitalstoffen enthalten. Auch Zubereitungsarten, wie lange Garzeiten, zerstören die empfindlichen Vitamine. Besonders wer öfter in Kantinen oder gerne „Fastfood" isst, wird durch die Nahrung selten ausreichend mit Vitalstoffen versorgt.
Daher kommt es immer wieder zu einer Mangelversorgung an wichtigen Nährstoffen. Folge: Zunehmend mehr Frauen und Männer leiden aufgrund von Fehlernährung an Fruchtbarkeitsstörungen.
Lebensnotwendige Biostoffe
Häufig mangelt es jungen Frauen, die schwanger werden wollen, an bestimmten Vitaminen wie Folsäure, Mineralstoffen wie Magnesium und Spurenelementen wie Zink und Jod. Solche Mangelzustände lassen sich jedoch leicht verhindern, indem man sich vollwertig und abwechslungsreich ernährt. Auf den Speiseplan gehören hochwertige, frische Lebensmittel, viel frisches Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, mageres Fleisch und Fisch.
Folsäuremangel kann zu Fehlgeburten führen
Die häufigste Mangelerscheinung betrifft die Folsäure (Vitamin B9): Dieses Vitamin spielt für die gesunde Entwicklung eines Kindes schon vor der Empfängnis, aber auch während der Schwangerschaft, eine bedeutende Rolle. Ein Mangel an Folsäure mindert die Empfängnisbereitschaft und erhöht die Gefahr von Fehlbildungen und Fehlgeburten. Reichlich Folsäure findet sich in folgenden Nahrungsmitteln: Petersilie, Salat, Tomaten, Orangen, Avocados und - Honigsmacks.
Viele Grüße
Erika

Kinderwunsch

Sternchen ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.231
Seit: 09.11.04
Hallo Erika,

danke für die Links über Folsäure und Zink.
Bin ganz deiner Meinung dass dies zwei wichtige Dinge sind.

Allerdings stimme ich in Bezug der Schilddrüse teilweise mit dir nicht überein.

Die stellten zunächst eine Unterfunktion der Schilddrüse (glaube ich, weiß gar nicht mehr genau) fest. Zunächst musste ich 3 Monate Tabletten schlucken, angeblich für den Rest meines Lebens, weil das unheilbar sei. Nach dem 1. Kind wurde diese Unterfunktion bei einem anderen Arzt allerdings nicht mehr gefunden. Seit 13 Jahren schlucke ich also keine Tabletten mehr für die Schilddrüse, habe auch keine gesundheitlichen Störungen.
Also dass eine leichte Unterfunktion nicht heilbar ist glaube ich auch nicht, da ich auch denke es könnte bei einigen Frauen an der Ernährung liegen. Allerdings ist eine Abklärung der Schilddrüse bei Kinderwunsch sehr wichtig.
Außerdem gibt es ja auch noch Hashimoto und dass gehört vor Beginn der Behandlung unbedingt eingestellt.
Auch die latente Schilddrüsenunterfunktion gehört unbedingt eingestellt.
Mein Arzt fängt vorher erst gar nicht mit der KIWU-Behandlung an.

Hier eine Erklärung:

Eine Fehlfunktion der Schilddrüse ist ebenfalls ein häufiger Grund für einen unerfüllten Kinderwunsch. Es handelt sich hier selten um eine ausgeprägte Störung der Schilddrüsenfunktion, sondern oft nur um eine grenzwertige Minderfunktion. Eine solche “latente Hypothyreose” kommt bei mehr als 10% aller steriler Frauen vor.

Die latente Schilddrüsenunterfunktion

Diese zeichnet sich dadurch aus, daß das Hormon, welches die Schilddrüse produziert, sich noch gerade eben im Normbereich befindet. Die Schilddrüse unterliegt ähnlichen Mechanismen wie alle hormonproduzierenden Organe. Auch für sie besteht ein übergeordnetes Zetrum, welches ein “schilddrüsenstimulierendes Hormon” (TSH) produziert. Dieses kommt aus der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) und wird wiederum auf die Stimulation durch das TRH aus dem Zwischenhirn (Hypothalamus, wo auch das GnRH herkommt) hin gebildet. Und wie bei allen hormonellen Systemen gibt das Zielorgan eine solchen Stimulation (hier die Schilddrüse) durch das Hormon, welches sie produziert ein Feedback an das übergeordnete Zentrum, welches die Stimulation danach ausrichtet und anpaßt.
Bei einer latenten Schilddrüsenunterfunktion bemerkt die “Zentrale (=Hypothalamus)”, daß z. B. wegen eines Jodmangels, die Werte niedrig sind und schüttet mehr von dem stimulierenden Hormon TRH aus. Dieses schilddrüsenstimulierende Hormon hat aber den nachteiligen Effekt, auch die Prolaktinsekretion zu fördern und damit die Mechanismen zu bewirken, die im vorigen Abschnitt bereits beschrieben wurden. Die Erhöhung des Prolaktins und eine grenzwertige Schilddrüsenunterfunktion sind daher sehr häufig kombiniert. Außerdem wird die Produktion des LH durch das schilddrüsenstimulierende Hormon erhöht, was dann den gleichen Kreislauf wie bei Vorliegen eines PCO hervorrufen kann.

Sonderform: Autoimmunerkrankung der Schilddrüse (Hashimoto)


Die Hashimoto-Thyreoiditis (Autoimmunthyreoditis) ist eine Erkrankung des Immunsystems. Autoimmunerkrankungen liegen Fehlfunktionen des Immunsystems zugrunde, welche dazu führt, daß körpereigenes Gewebe als “fremd” erkannt und zerstört wird. Bei der Hashimoto-Thyreoditis ist es das Schilddrüsengewebe, welches angeriffen wird.
  • Das Immunsystem greift Schilddrüsengewebe als “fremd” an und zerstört es. In verschiedenen des Verlaufs kann die fortschreitende Zerstörung des Schilddrüsengewebes zu einer meist vorübergehenden Überfunktion führen, da im Blut vermehrt Schilddrüsenhormone freigesetzt werden.
  • Durch den Angriff des Immunsystems auf das SD-Gewebe kann eine mehr oder weniger starke Entzündung der gesamten SD entstehen und deren Funktion beeinträchtigen. Über die Jahre und Jahrzehnte hinweg entsteht in der Regel eine Schilddrüsenunterfunktion, da das Organ immer mehr zerstört wird und immer weniger fähig ist, den notwendigen Hormonbedarf zu decken.
  • Im Blut kann man in solchen Fällen die Antikörper gegen die Schilddrüse nachweisen
Schilddrüsenüberfunktion

Der Vollständigkeit halber sei auch auf die Schilddrüsenüberfunktion hingewiesen, die jedoch sehr viel seltener als die Unterfunktion auftritt. Oft wird sie durch autonom arbeitende (also nicht regulierte) Knoten oder durch immunologische Erkrankungen mit Schilddrüsenantikörpern hervorgerufen. Auch diese können den übrigen Hormonhaushalt und auch die Eizellreifung nachhaltig beeinträchtigen. Auch die oben erwähnte Autoimmunerkrankung der Schilddrüse kann eine Überfunktion auslösen, die jedoch meist vorübergehender Natur ist.
» Unterfunktion Schilddrüse | Die Kinderwunsch-Seite

Allerdings gibt es auch die latente Hypothyreose, welche mit grenzwertig erhöhten oder im oberen Normbereich befindlichen TSH-Werten einhergehen kann. Die oben beschriebenen Symptome sind dann meist nicht vorhanden, die Schilddrüsenhormone selbst (T3 und T4) sind noch im Normbereich. Normalerweise ist ein solcher Befund ohne Bedeutung, bei Kinderwunsch-Patientinnen kann dies jedoch bereits die Eizellreifung stören, nicht zuletzt durch den direkten Einfluss auf den Prolaktinhaushalt. Bei Kinderwunsch sollte ein solcher Grenzbefund also korrigiert werden. Anzustreben sind TSH-Werte unter 2, besser noch um die 1 mU/l.
» Schilddrüse | Die Kinderwunsch-Seite
__________________
LG
Sternchen

Kinderwunsch

Sternchen ist offline
Themenstarter Beiträge: 1.231
Seit: 09.11.04
Zitat von ErikaC Beitrag anzeigen

Der Arzt stellte dann irgendwann fest, dass die Gebärmutterschleimhaut undurchlässig sei. Die Lösung war dann, dass der Samen direkt in die Gebärmutter eingespritzt wurde.

Erika, das verstehe ich nicht
Wenn dir Gebärmutterschleimhaut "undurchlässig" ist bringt eine IUI ( www.wunschkinder.net/theorie/behandlungen-methoden/insemination%29auch auch nicht viel. Oder hast du dich verschrieben und meinst den Zervixschleim?

Zervixschleim



Der Gebärmutterhals (Zervix uteri) ist durch einen zähen Schleimpfropf, den Zervixschleim, verschlossen, so dass die Bakterien der Scheide nicht in die höheren Genitalabschnitte gelangen. Der Zervixschleim (das Zervikalsekret) verändert sich zyklisch.
Diese Veränderungen kann jede Frau selbst feststellen und mit ein wenig Erfahrung daraus ableiten, in welchem Stadium des Zyklus sie sich befindet.
Zu Beginn des Zyklus, nach der Menstruation, ist die Scheide eher trocken. Es tritt wenig Zervixschleim aus.
Zur Zeit des Eisprungs wird vermehrt Schleim gebildet, der deutlich dünnflüssiger ist. Aufgrund seiner chemischen Zusammensetzung lässt er in den fruchtbaren Tagen die Samenzellen hindurch. Während das Milieu der Scheide eher sauer ist, bietet der alkalische Zervixschleim den Samenzellen ein günstiges Klima zum Überleben.
Der Schleim in der Mitte des Zyklus ist dünnflüssig, glasklar und zieht Fäden, wenn er zwischen zwei Fingern getestet wird - er ist spinnbar. Jetzt ist eine Befruchtung möglich.
Gegen Ende des Zyklus wird der Schleim weißlich und klumpig, die Menge des Schleims nimmt wieder ab.
Zervixschleim - 9monate
__________________
LG
Sternchen

Geändert von Sternchen (14.08.07 um 09:24 Uhr)

Kinderwunsch
Binnie
Hallo zusammen,

ich glaube, dass solche "Geschichten" auch immer in unmittelbarem Zusammenhang mit chronischen Vergiftungen mit Schwermetallen und anderen Umweltgiften stehen. Warum funktioniert es sonst "plötzlich" nach einigen Fehlgeburten... weil die Frau sich über die Fehlgeburten entgiftet hat.

Dr. Daunderer schreibt beispielsweise, dass die Mutter 40 Prozent ihrer Giftbelastung auf das erste Kind bei der Geburt überträgt. Dr. Mutter schreibt ähnliches in seinem Buch. Mein Vater hat mir immer erzählt, dass es meiner Mutter vor meiner Geburt ja gar nicht gut ging, sie war immer krank, seid ihrem 23. Lebensjahr nicht mehr arbeitsfähig... bis sie schließlich mich auf Anhieb mit 29 Jahren bekam.

Von da an ging es ihr viel besser und sie ist danach total aufgeblüht. Hat mir mein Vater erzählt. Naja, damit weiß ich ja jetzt wenigstens woher ein Teil meiner Belastung kommt. Der Rest kommt von 9 eigenen Amalgamplomben, die mir mit 7 und 13 Jahren "verabreicht" wurden...

Eine Freundin von mir versucht gerade über IVF schwanger zu werden. Das erste Kind musste schon im 4. Monat geholt werden, weil es schwerst behindert war. Mal sehen, ob die "Entgiftung" schon ausgereicht hat...

Hier noch ein interessanter Artikel vom Toxcenter dazu:
Fruchtbarkeit gestört durch Gifte

Viele Grüße
Sabine

Kinderwunsch

ErikaC ist offline
Beiträge: 855
Seit: 29.05.07
Hallo Sternchen,

dann war es vielleicht Cervixschleim. Ich habe mich damals nicht selber schlau gemacht - kann mich nur noch erinnern, was mir gesagt wurde. Möglich, dass ich etwas durcheinander bringe.

Also dass eine leichte Unterfunktion nicht heilbar ist glaube ich auch nicht, da ich auch denke es könnte bei einigen Frauen an der Ernährung liegen. Allerdings ist eine Abklärung der Schilddrüse bei Kinderwunsch sehr wichtig.
Das streite ich nicht ab. Die Frage ist nur, ob es dann immer chemische Medikamente zur Regulierung sein müssen - das glaube ich nicht mehr.

Die Hashimoto-Thyreoiditis (Autoimmunthyreoditis) ist eine Erkrankung des Immunsystems. Autoimmunerkrankungen liegen Fehlfunktionen des Immunsystems zugrunde, welche dazu führt, daß körpereigenes Gewebe als “fremd” erkannt und zerstört wird. Bei der Hashimoto-Thyreoditis ist es das Schilddrüsengewebe, welches angeriffen wird.
Es gibt ganz viele Meinungen, dass auch Autoimmunkrankheiten ernährungsbedingt sind - u.a. Dr. Bruker. Wahrscheinlich ist nicht alles, was völlig kaputt ist, wiederherzustellen.

Hierzu 2 interessante Links: Schlüssel zum Alter Anti-Aging-News - Magazin für Anti-Aging und Präventivmedizin

Auszug:

Auch ernste Immunschwächen können durch Umwelteinflüsse, verschiedene Krankheiten, Infektionen oder Stress entstehen, sind in Deutschland aber oft ernährungsbedingt. Viele Menschen essen entweder einseitig, nicht ausreichend ausgewogene oder wenig hochwertige Nahrungsmittel. Besonders betroffen sind beruflich oder privat überlastete Personen, die sich zusätzlich unausgewogen und unregelmäßig ernähren. Hierzu können sowohl überlastete Hausfrauen, Raucher, stillende Mütter, chronisch Kranke als auch Aids- oder Krebskranke gehören. Aber auch ältere Menschen, da im Alter die Immunkräfte schwinden. Dann steigt die Anfälligkeit für Infektionen, die meist schwerer verlaufen und länger andauern. Mit schwächeren Immunkräften wächst auch die Krebsgefahr. Es können außerdem so genannte Autoimmunkrankheiten auftreten, wie beispielsweise chronisches Gelenkrheuma. Bei ihnen gerät die Abstimmung im Immunsystem durcheinander und das Abwehrsystem beginnt, sich gegen eigene Körperzellen zu richten. Es gibt jedoch verschiedene Schutzmaßnahmen, wie man sich gegen gestörte und nachlassende Abwehrkräfte schützen und das Immunsystem stabilisieren kann.
Aus www.ano.de/weidebar/texts/weustenfeld-instinkt.htm
Auszug:

Da unsere Enzymausstattung auf natürliche Kost hin angelegt wurde, ist für all diese neuen Moleküle kein korrekter Abbau zu erwarten. Da aber auch nicht oder nur teilweise abgebaute Moleküle die Darmwand passieren und so in den Körper (Blut und Lymphe) eindringen können (die Theorie der Darmschranke beruhte auf einem Irrtum!), führt dies zu zunehmender Ablagerung fremder Moleküle im Körper: Im Blut, in den Geweben, an den Arterienwänden, in den Zellen, an den Gelenken, im Gehirn etc., was zahllose körperliche Störungen zur Folge hat. Der Körper verschlackt mit abnormalen Molekülen, die das Nervensystem und das Immunsystem stören. Körpereigene Reinigungsverfahren (wie Infekte, virale Erkrankungen), die der Aussscheidung dieser Fremdmoleküle dienen, werden verhängnisvollerweise oftmals durch Medikamente unterdrückt, bis das Immunsystem irgendwann seine Arbeit ganz einstellt (Toleranzzustand) oder überschießt. Denn solange wir noch Schnupfen, Fieber und Husten haben, reagieren wir noch gesund, ist unser Immunsystem zumindest teilweise noch aktiv, wobei es uns die Chance gibt, uns wenigstens z. T. wieder von diesen Abfällen zu befreien. Wenn der Körper gar nicht mehr reagiert , also gar keine Infekte mehr auftreten, oder wenn solche nicht mehr kontrolliert, sondern lebensbedrohlich verlaufen, wird es gefährlicher, da dann die chronischen, degenerativen und autoimmunen bzw. autoaggressiven Erkrankungen als letzte Folge der inneren Vergiftung auftreten. Heute weiß man, daß z. B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Polyarthritis oder auch Krebs in erster Linie ernährungsbedingt sind.
Bei autoimmunen und autoaggressiven Krankheiten kann der Organismus nicht mehr zwischen Fremd- und Eigenprotein differenzieren, so daß sich die Immunreaktionen gegen körpereigenes Gewebe richten. Betroffen sind z. B. Gelenke (Rheumatoide Arthritis, Polyarthritis), die Darmschleimhaut (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, Zöliakie), die Bauchspeicheldrüse (Typ-I-Diabetes), die Haut (Lupus erythematodes), die Leber (chron. aktive Hepatitis), die Blutplättchen (Idiopathische thrombozytopenische Purpura - ITP, Morbus Werlof) oder Muskulatur (Myasthenia gravis).
@ Binnie, ja auch Amalgam kann eine Rolle spielen. Mir ging es allerdings nicht besser, nach Fehl- oder normaler Geburt. Amalgam hatte ich auch reichlich im Mund. Das wurde nach dem 1. Kind, vor der 2. Schwangerschaft entfernt. Den Verdacht, mein Großer sei amalgamgeschädigt, hatte ich auch schon einmal, hat sich bisher nicht bestätigt, vielleicht habe ich auch nicht intensiv genug darauf untersuchen lassen. Jedenfalls geht es ihm zurzeit gut. Ich habe aber schon länger vor, sicherheitshalber noch einmal Darmflora untersuchen zu lassen und Vollblutuntersuchung zu machen. Ich denke, es gibt eben auch immer zwei Wege, einmal die Schadstoffe zu entsorgen oder den Körper stark zu machen, so dass er wieder in der Lage ist zu entgiften und die Zellen vor Zelltod zu schützen. Manchmal ist vielleicht auch beides notwendig.

Sorry, dass ich jetzt vielleicht ein bisschen vom Thema Kinderwunsch abgekommen bin.

Viele Grüße
Erika

Kinderwunsch
Binnie
Hallo Erika,

Den Verdacht, mein Großer sei amalgamgeschädigt, hatte ich auch schon einmal, hat sich bisher nicht bestätigt, vielleicht habe ich auch nicht intensiv genug darauf untersuchen lassen.
Wie wurde er denn untersucht? Mit einem "Provokationstest", wie z.B. DMPS- oder DMSA-Test?

Amalgam hatte ich auch reichlich im Mund. Das wurde nach dem 1. Kind, vor der 2. Schwangerschaft entfernt.
Dann könnte es vielleicht sogar sein, dass Dein 2. Junge sogar noch mehr von Deinem Amalgam abbekommen hat. Dr. Daunderer schreibt in seinem Amalgam-Buch, dass die Belastung eines Kindes nach der Amalgamsanierung der Mutter sogar 60 % der Amalgamspeicher der Mutter beträgt.

Wie wurde denn das Amalgam bei Dir entfernt? Unter Dreifachschutz? Hast Du danach zum Beispiel mit DMPS entgiftet?

Viele Grüße
Sabine

Kinderwunsch
Silvia P
Hallo die Damen,

ich kann Euch zum Thema Kinderwunsch/Fehlgeburten/Schwermetallbelastung auch einiges berichten.

Ich hatte 15 Amalgamfüllungen, die ersten wurden mir mit 9 Jahren verpaßt.

Mit 21 Jahren wurde ich zum 1.mal Schwanger und erlitt prompt eine Fehlgeburt in der 16. SSW.
Mit 23 Jahren wurde ich erneut Schwanger, natürlich wieder Fehlgeburt im 4. Monat. Ich war sehr traurig, dachte es würde niemals klappen.

Ein halbes Jahr später wurde ich erneut Schwanger und bekam einen gesunden Sohn.
Im nachhinein eigentlich logisch, ich hatte mich ja schon prima 2x über die Fehlgeburten entgiftet.

Als mein Sohn 3 Monate alt war ging ich zum Zahnarzt weil ich Schmerzen beim 26er Zahn hatte. Dieser wurde flugs Wurzelbehandelt ( ich hatte keine Ahnung was da gemacht wird, der Zahnarzt tat es ohne mich zu informieren, er fing einfach an herumzuhantieren ). Außerdem bekam ich 5 weitere Termine wegen Amalgamfüllungen erneuern, da dies angeblich nötig wäre.
So wurden mir meine 15 Füllungen innerhalb kurzer Zeit ausgebohrt (natürlich ohne Schutz, 1988 ) und wieder Amalgam reingestopft.

Ein paar Monate später war ich wieder Schwanger.
Natürlich wieder Fehlgeburt, oder eigentlich könnte man sagen: Gott sei Dank Fehlgeburt!!! 15 zum teil große Füllungen waren bestimmt eine ziemliche Ladung Schwermetalle, die der arme Embryo für mich entgiftete.

Mein Gynäkologe tröstete mich liebevoll, da dies ja bereits meine 3. Fehlgeburt war und ich deswegen tieftraurig wie ein häufchen Elend vor ihm saß. Er sagte:
Frauen, die viele Fehlgeburten haben bekommen extrem selten ein behindertes Kind. Die sind sehr empfindlich und ihr Körper merkt sofort wenn irgendetwas nicht in Ordnung ist und dann bricht die Natur einfach die Schwangerschaft ab.
Dies tröstete mich etwas, zumal dieser ältere Gynäkologe wirklich sehr viel Erfahrung hatte.

Und er hatte Recht: 15 Monate nach dieser Fehlgeburt bekam ich wieder ein gesundes Kind, meinen 2. Sohn. Das war 1990.

Zu dem Zahnarzt, der mir die Wurzelfüllung ungefragt verpaßt hatte und der alle 15 Füllungen erneuert hatte, ging ich inzwischen nicht mehr.
Bei einem Kontrolltermin wollte er nämlich die neu gelegten Füllungen 1/2 Jahr später wieder ausbohren ( er sagte ich solle mir 3 Termine geben lassen! )
Der hätte mir jedes Jahr alle Füllungen ausgebohrt und erneuert, aus purer Geldgier!
Ich suchte mir einen neuen ZA und dieser erneuerte nur alle paar Jahre ( wirklich selten) eine Füllung, und nur dann wenns auch wirklich nötig war.
Die ersten paar Jahre machte er gar nichts an den Zähnen und darüber bin ich im nachhinein sehr froh und dankbar.

1995 bekam ich dann wieder ein gesundes Kind, meinen 3. Sohn.

So war ich ingesamt 6x Schwanger ( 3 Fehlgeburten, 3 Kinder ).

Während der Schwangerschaften war ich immer extrem müde und antriebslos, hatte Pickel im Gesicht, an den Oberarmen und an den Schultern.
Die gleichen Symptome, die ich wegen meiner chron. Schwermetallvergiftung in den letzten Jahren auch hatte.

Eigentlich hatten meine Söhne großes Glück: Durch die Fehlgeburten hab ich mich doch ziemlich gut entgiftet und sie bekamen nicht die volle Ladung ab.
So gesehen kann eine Fehlgeburt für die nachfolgende Schwangerschaft sehr günstig sein. Das hört sich zwar brutal an aber bei mir war es so.

Und jetzt hab ich 3 tolle Söhne, obwohl ich vorher immer dachte ich könnte nie Mutter werden.

Daraus lernte ich niemals aufzugeben. Aufgegeben wird bei mir nur der Brief!

Liebe Grüße

Silvia

Kinderwunsch
Männlich Bodo
Zitat von Silvia P Beitrag anzeigen
Daraus lernte ich niemals aufzugeben. Aufgegeben wird bei mir nur der Brief!


Bodo @ Silvia:

Bodo

Kinderwunsch

ErikaC ist offline
Beiträge: 855
Seit: 29.05.07
Hallo,

@ Sabine

Dann könnte es vielleicht sogar sein, dass Dein 2. Junge sogar noch mehr von Deinem Amalgam abbekommen hat.
Das könnte sein, allerdings ist der 2. Sohn schon immer der seelisch und körperlich Gesündere von beiden, hat gerade eine Gymnasialempfehlung bekommen, sein Arbeits- und Sozialverhalten wurde in allen Teilbereichen mit sehr gut bewertet. In der 1. Klasse wollten ihn die Lehrer allerdings völlig unbegründet nach 5 Wochen wieder ausschulen - aber das ist ein anderes Thema.

Wie wurde er denn untersucht? Mit einem "Provokationstest", wie z.B. DMPS- oder DMSA-Test?
Nein, davon habe ich erst später gehört. das war eine Blutuntertsuchung bei einer Heilpraktikerin mit vielen Einzelwerten und Ergebnisse über Stoffwechselzwischenprodukte. Die HP meinte, sie würde eine Quecksilbervergiftung erkennen können.

Wie wurde denn das Amalgam bei Dir entfernt? Unter Dreifachschutz? Hast Du danach zum Beispiel mit DMPS entgiftet?
Ich kann dir das nicht sagen. es war 1996. Damals war ich noch so blauäugig, voll von blindem Vertrauen und ließ die Ärzte einfach machen. Amalgam wurde nicht entfernt, weil ich irgendweche Probleme hatte, sondern weil die Ärztin es mir empfohlen hatte und viele Füllungen nicht mehr o.k. waren. Anschließend entgiftet habe ich nicht.

Weder davor noch danach ging es mir schlecht. Allerdings war ich abends müde und geschafft, was ich als normal empfand. Das ist nun heute Dank Nahrungsergänzung vorbei.

Nicht jeder, der Amalgam hat/te, wird auch eine Vergiftung haben. Ich denke, es kommt immer auch darauf an, in wieweit der Mensch bzw. die Organe des jeweiligen Menschen in der Lage sind, zu entgiften. Außerdem soll doch insbesondere ein Gefahr bestehen, wenn die Amalgamfüllungen nicht mehr ganz in Ordnung sind, oder?

Silvia schrieb:

Während der Schwangerschaften war ich immer extrem müde und antriebslos, hatte Pickel im Gesicht, an den Oberarmen und an den Schultern.
Während der Schwangerschaft besteht auch ein höherer Nährstoffbedarf, u.a. an Folsäure. Heute bekommen schwangere Frauen meistens ein Folsäurepräparat verordnet. Ich frage mich, warum nur Schwangere und warum nur Folsäure? Fehlen Nährstoffe, dann ist man zwangsläufig müde und schlapp. Einige entwickeln einen sogenannten Schwangerschaftsdiabetes. Nach Schwangerschaften haben übrigens einige Mütter "plötzlich" Parodontose.

Wenn ich heute schwanger wäre oder werden wollte, würde ich vorsorgen mit Ernährungsumstellung und natürlicher Nahrungsergänzung.

Viele Grüße
Erika


Optionen Suchen


Themenübersicht