Altruismus in der Famillie

26.04.11 15:33 #1
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Franca ist offline
Beiträge: 577
Seit: 12.01.04
Sowohl meine Schwester als auch ihre Tochter (auch mein Vater) sind/waren Altruisten. Es kommt mir so vor als wäre es vererbt. Bei meiner Nichte geht es so weit, daß sie lange Zeit zwei Männer hatte, weil sie nicht Schluß machen konnte. Eigentlich will sie beide nicht richtig. Will man sich mit ihr verabreden sagt sie sofort "ja" und sucht nachher alle möglichen Ausreden.
Wie kann man solchen Menschen helfen? Darüber sprechen nutzt nichts, denn wenn sie in kritischen Situationen sind verhalten sie sich jedesmal falsch.


Altruismus in der Famillie

Oregano ist offline
Beiträge: 61.965
Seit: 10.01.04
Hallo Franca,

Altruismus (lat. alter ‚der Andere‘) ist definiert als eine Verhaltensweise, die einem Individuum mehr Kosten als Nutzen einbringt zugunsten eines anderen Individuums.[1] Der Begriff Altruismus (als sein Schöpfer gilt Auguste Comte) ist ein Gegenbegriff zu Egoismus. Altruistische Verhaltensweisen wurden beim Menschen und auch bei Tieren nachgewiesen[1]; eine 2009 publizierte Studie schrieb Altruismus sogar Pflanzen zu[2] und 2010 wurde in der Zeitschrift Nature Altruismus-artiges Verhalten bei Bakterien beschrieben[3]. Altruismus ist nicht zwingend willentlich, moralisch, idealistisch oder normativ begründet, sondern kann auch Bestandteil des angeborenen Verhaltens eines Individuums sein.

Eine weitere, eingeschränktere Interpretation von Altruismus ist die willentliche Verfolgung der Interessen oder des Wohls anderer oder des Gemeinwohls. Altruistisches Handeln wird allgemein auch mit selbstlosem Handeln gleichgesetzt. Dabei bleibt der Aspekt des Ziels der Handlungen, die aus Selbstlosigkeit erfolgen, unberücksichtigt. Die Auffassung als Selbstlosigkeit betont stattdessen die Zurückstellung eigener Anliegen bis hin zur Selbstaufopferung. Die erlebte Aufhebung und Interessenbalance zwischen Egoismus und Altruismus wird oft als Liebe bezeichnet. Neben Selbstlosigkeit ist Uneigennützigkeit ein weiteres Synonym für Altruismus. Die Sozialpsychologie spricht auch von prosozialem Verhalten (siehe unten).
http://de.wikipedia.org/wiki/Altruismus

Wenn eine Frau sich zwischen zwei Männern nicht entscheiden kann, dann halte ich das nicht für altruistisch sondern für entscheidungsschwach oder auch egoistisch. Meinetwegen auch für modern. - Ganz wie Du willst.

Es ist sicher nicht immer angenehm, mit solchen Menschen zusammen zu legen. Aber wenn Du sowieso schon weißt, daß sie etwas wankelmütig ist in ihren Entscheidungen, kannst Du Dich doch darauf einrichten oder Dich gleich gar nicht mit ihr verabreden?

Grüsse,
Oregano

Geändert von Oregano (27.04.11 um 17:28 Uhr)

Chancen in dir selbst

FranzJosefNeffe ist offline
Beiträge: 206
Seit: 24.10.10
Zitat von Franca Beitrag anzeigen
Sowohl meine Schwester als auch ihre Tochter (auch mein Vater) sind/waren Altruisten. Es kommt mir so vor als wäre es vererbt. Bei meiner Nichte geht es so weit, daß sie lange Zeit zwei Männer hatte, weil sie nicht Schluß machen konnte. Eigentlich will sie beide nicht richtig. Will man sich mit ihr verabreden sagt sie sofort "ja" und sucht nachher alle möglichen Ausreden.
Wie kann man solchen Menschen helfen? Darüber sprechen nutzt nichts, denn wenn sie in kritischen Situationen sind verhalten sie sich jedesmal falsch.
In Dr. med.Gisela Luccis Buch "Die Praxis der bewussten Autosuggestion" stellt sie die Als-ob-Methode des Marseiller Jesuitenpaters A.Eymieu vor. Der behandelte einfach die Leute alle so als ob sie schon so gut wären, wie er sie gerne haben wollte.
Auch ich erforsche die feinen Kräfte der Suggestion und Autosuggestion schon über 35 Jahre. Schau Dir z.B. das, was Du von den Personen denkst und das was geschieht genau an! Ist die Resonanz nicht frappierend?
Wir sind darauf dressiert, immer nur eine Wirkung von unseren Taten und Worten zu erwarten. Mit denen kommen wir aber lediglich an die Personen heran. Mit unseren ausgestrahlten Gefühlen und Gedanken kommen wir permanent ganz tief in sie hinein.
Wenn Du nun erkennst, was für ein mächtiger Sender Du bist, dann sollte es doch einfach sein, das Sendeprogramm und damit die Wirkung zu ändern. Guten Erfolg!
Franz Josef Neffe
__________________
"Menschen werden auffällig, damit uns was auffällt." fjn

Altruismus in der Famillie

Veronika Lederer ist offline
Beiträge: 74
Seit: 02.04.11
Hallo FranzJosefNeffe!

Es gibt Menschen, die sind von ihren Einstellungen und Meinungen so fest überzeugt und lassen sich in ihren Einsichten und Vorstellungen nicht im geringsten beeinflussen.
Ich bin an sich auch der Meinung, dass das Gesetz der Resonanz viel bewegen kann, doch wenn ich meinen Mann her nehme, mit dem ich nun 29 Jahre verheiratet bin, so bin ich der festen Überzeugung, dass er sich keinen Schritt entwickelt hat und von seinen An- und Einsichten nicht abgeht, egel, wie viele Jahre ich schon durch eine vorbildliche Lebensweise versuche, ihn ein wenig "aus seiner Reserve" zu holen.
Man kann durch sein Umfeld wohl auch beprägt werden, wie ich es durch viele Jahre in einem positiven und motivierenden Umfeld erlebt habe, doch mein Mann ist so geblieben, wie ich ihn seit je kenne. Er würde Freund und Familie aufgeben, bevor er ein Stück dem Nächsten entgegen kommen würde. Da hilft kein Hoffen und Suggerieren, da bleibt nur die Akzeptanz der Tatsachen oder Aufgabe, was ich allerdings nicht möchte. Denn man sollte auch tolerieren können und lernen, damit umzugehen, wenn einem der Mensch dies wert ist. Warum sollte man denn auch dem Mitmenschen den eigenen Willen aufzwingen wollen?

Liebe Grüße
Vroni

Sorgfältig mit den Kräften umgehen

FranzJosefNeffe ist offline
Beiträge: 206
Seit: 24.10.10
Zitat von Veronika Lederer Beitrag anzeigen
Hallo FranzJosefNeffe!

Es gibt Menschen, die sind von ihren Einstellungen und Meinungen so fest überzeugt und lassen sich in ihren Einsichten und Vorstellungen nicht im geringsten beeinflussen.
Ich bin an sich auch der Meinung, dass das Gesetz der Resonanz viel bewegen kann, doch wenn ich meinen Mann her nehme, mit dem ich nun 29 Jahre verheiratet bin, so bin ich der festen Überzeugung, dass er sich keinen Schritt entwickelt hat und von seinen An- und Einsichten nicht abgeht, egel, wie viele Jahre ich schon durch eine vorbildliche Lebensweise versuche, ihn ein wenig "aus seiner Reserve" zu holen.
Man kann durch sein Umfeld wohl auch beprägt werden, wie ich es durch viele Jahre in einem positiven und motivierenden Umfeld erlebt habe, doch mein Mann ist so geblieben, wie ich ihn seit je kenne. Er würde Freund und Familie aufgeben, bevor er ein Stück dem Nächsten entgegen kommen würde. Da hilft kein Hoffen und Suggerieren, da bleibt nur die Akzeptanz der Tatsachen oder Aufgabe, was ich allerdings nicht möchte. Denn man sollte auch tolerieren können und lernen, damit umzugehen, wenn einem der Mensch dies wert ist. Warum sollte man denn auch dem Mitmenschen den eigenen Willen aufzwingen wollen?

Liebe Grüße
Vroni
Liebe Vroni,
"Die Liebe ist ein scharfes Schwert" sang Roger Wittacker und E.Coué zeigte ebendies an den Geisteskräften auf, derer wir uns ständig mit (Auto-)suggestion bedienen.
Wenn man man an der Drehbank steht oder an der Töpferscheibe, muss man schon ab und zu mal ganz genau schauen / fühlen, welche Wirkung man hat. Es wäre Dir sehr von Vorteil. In den letzten Jahrzehnten habe ich viele Leute erlebt, die sich etwas erarbeiten wollten, und schon ganz nett was davon erreicht hatten, ABER SIE SCHAUTEN NICHT HIN. Nachdem über längere Zeit die Lösung nicht in der gewünschten Gestalt aufgetaucht war, KIPPTEN sie IHRE SICHT- UND DENKWEISE, OHNE DASS ES IHNEN BEWUSST wurde.
Sie arbeiteten zwar brav weiter an der Erreichung ihres Zieles, UNBEWUSST aber boykottierten sie es immer mehr. Es kam so weit, dass sie mit mir dafür stritten, dass es NICHT erreichbar sei. Welchen Sinn aber macht es, seine Kräfte ständig für etwas zu verausgaben, wovon man so heftig überzeugt ist, dass man es doch nicht erreicht???
Man hat dann immer das ALIBI, dass man es selber doch "richtig" macht und die anderen schuld sind. De facto aber vermasselt man sich SELBST auf diese Weise das Ergebnis.
Wenn Dein Mann so schlecht mit seinen Talenten umgeht, wie Du es beschreibst, und wenn DU mit seinen Kräften sorgfältig und genau gut umgehst und locker dabei bleibst, ist Dein Erfolg mit seinen Kräften gar nicht zu vermeiden. Wie Du ganz konkret an der KONFRONTATION ablesen kannst - actio = reactio - machst Du es im Kern um kein Gramm anders als er. Statt dass Ihr Euch Eure eigene Sogwirkung anschaut und Euch ihrer bedient, macht Ihr beide nur Druck und bekommt ihn ganz gesetzmäßig wieder zurück. Es ändert sich nur deshalb nichts, weil Ihr beide ständig auf der Stelle tretet. Und Ihr tut beide alles, was Ihr tut, ständig mit suggestiver Wirkung.
Vielleicht irre ich mich.
Vielleicht aber auch nicht.
Wenn Du mit den Talenten Deines Mannes BESSER umgehst als er, dann mögen sie dich und folgen dir lieber als ihm.
Ich grüße herzlich.
Franz Josef Neffe
__________________
"Menschen werden auffällig, damit uns was auffällt." fjn

Altruismus in der Famillie

Veronika Lederer ist offline
Beiträge: 74
Seit: 02.04.11
Hallo FranzJosefNeffe!

Du irrst dich sicherlich nicht - Mein Mann und ich treten an der Stelle! Wir kennen uns nach so vielen Ehejahren wohl so gut und respektieren wohl die Gefühle des anderen, dass wir uns nicht weh tun wollen. So bleibt alles, wie es war.
Ich komme viel unter Menschen, die mit ihrem Kopf immer durch die Wand wollen und dem anderen seinen Willen aufzwingen wollen. Da gehen die Beziehungen auseinander oder sie sind immer im "Kampf". Dazu bin ich wohl zu harmoniebedürftig.

Ist doch komisch, obwohl ich wirklich selbst überzeugt bin, dass Suggestion und Resonanz ihre Wirkung haben, sehe ich diese immer nur im Umfeld, außerhalb meines Hauses. Komme ich heim, erwischt mich sogleich eine Kraft- und Energielosigkeit, das wird wohl die Resignation sein. Ich denke, es liegt einfach daran, dass ich in der Kindheit in so einer gespannten Atmosphäre aufwuchs, dass ich die Konfrontation meide, also durch Geduld und optimistische Grundhaltung bzw. bescheidene Positionierung auf eine positive Reaktion hoffe.

Doch ich denke, ich muss wohl wirklich viel mehr an mir selbst arbeiten und lernen, mich durch die Umwelt nicht verunsichern zu lassen.

Doch lieber FranzJosefNeffe, wie weiß ich in jeder Situation, was nun richtig oder falsch ist?

Viele liebe Grüße und danke für die offenherzigen Denkanstöße
Vroni

Du bist ein starker Sender - mit noch schwachem Sendeprogramm. Das lässt sich ändern.

FranzJosefNeffe ist offline
Beiträge: 206
Seit: 24.10.10
So geht es Millionen von Frauen und Männern.
Leben bedeutet: Nicht nur der Körper, aucn geist undf Seele haben Hunger. Um den eigenen Geist und die eigene Seele sich liebevoll und sorgfältig zu kümmern, ist bei uns nicht vorgesehen - angefangen von der sog. Erziehung bis hin zur Religion. Wir werden nur dauernd mit SCHABLONEN überbeschäftigt, denen wir zu genügen haben.
Du hast doch ganz gute CHANCEN. Deine Wahrnehmung funktioniert noch. Fühle doch mal in Deine sog. Energielosigkeit zu Hause hinein!
Deine Energie ist doch da. Was passiert mit ihr? Wo ist das Leck, durch das sie entweichet? Oder ist es gar kein leck und Du hast nur den Hahn nicht zugedreht? Aus welchem Grund? Was versprichst Du Dir davon? Sind Deine Erwartungen in diese Energieabgabe je erfüllt worden? hat es irgendjemand geholfen? Wieso meinst Du, dass da schon das Ende Deiner Möglichkeiten ist? Warum redest Du nicht mal mit Deinen Kräften und Talenten, wie sie sich das vorstellen und was sie für Ideen haben? Was meinst Du, was Deine Talente noch alles draufhaben?
Ja, in der Kindheit hat man fast allen von uns die Weichen ungünstig gestellt; drum fährt unser Lebenszug auf einem Gleis, das wir nicht gewählt haben. Das ist aber nicht das Hauptproblem; dieses sehe ich eher darin, dass man uns abgewöhnt hat, die Weichen unseres Lebens immer wieder selbst neu zu stellen. Genau diese Verantwortung haben wir aber dem Leben und uns gegenüber. Mit Weichen neu stellen meine ich keineswegs Konfrontation. Ich meine, dass wir die Kräfte in uns und ggf. anderen lenken können und sollen. In uns sowieso und in anderen, wenn die es nicht können, um zu zeigen, dass und wie es geht.
Geduld, gespielter Optimismus und gemachte Bescheidenheit sind keine Botschaften, die andere und einen selbst aufleben lassen. Das weißt Du doch im Grund inzwischen aus Erfahrung. Du siehst, welche Kräfte in Dir und odet Deinem Mann am Verhungern sind. Wenn Du Geduld mit ihrem Verhungern hast, hilft ihnen das nichts und ändert auch nichts zu einer Erholung und neuem Leben. Du musst ihnen schon was zu essen geben, wenn es anders werden soll. Da es Geistes- und Seelenkräfte sind, beginnt das mit dem, nwas Du ständig DENKST: Schau Dir mal genau an, ob von dem, was Du denkst und fühlst und ausstrahlst, tief in anhdere hinein, etwas wachsen kann. Und dann ändere Dein Sendeprogrammn zu DEINEM Vorteil!
Nicht an Dir selbst arbeiten musst Du, sondern sorgfältiger mit Deinen so feinen, genialen Kräften umgehen. Die machen die Arbeit dann für Dich. Sie wissen auch ganz genau, was richtig und was falsch für Dich ist, und wenn Du mit ihnen gut umgehst, sagen sie es Dir. Ich freue mich auf Deinen Erfolg.
Franz Josef Neffe
__________________
"Menschen werden auffällig, damit uns was auffällt." fjn

Du bist ein starker Sender - mit noch schwachem Sendeprogramm. Das lässt sich änd

Veronika Lederer ist offline
Beiträge: 74
Seit: 02.04.11
Lieber Franz Josef Neffe!

Komme meist immer erst am späten Abend dazu, kurz ins Internet zu gehen.

Wenn ich dann eine Rückmeldung bekomme, bin ich immer angenehm berührt. Gibt es doch Menschen, die es für wert empfinden, ein wenig in meine Gedanken einzutauchen und mir auf meinem Weg helfend zur Seite stehen.

Deine Worte geben mir immer viel zu denken und stimmen mich positiv und bestärken mich. Es wird mir aber auch bewusst, dass ich noch einen langen Weg vor mir habe. Doch das ist gut so.

Dafür danke ich dir, lieber Franz Josef Neffe, und allen anderen, die mich versuchen zu verstehen und sich Zeit für ein paar erklärende und gut gemeinte Worte nehmen.

Viele liebe Grüße aus dem wunderschönen Kärnten schickt
Vroni


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