Mode im Wandel der Zeiten

24.03.09 10:52 #1
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Leòn ist offline
Beiträge: 10.064
Seit: 19.03.06
Hallo, einen Gruß an Alle;

ein Zitat von Beat hat mich auf dieses Thema gebracht:

...Denke kaum eine Frau möchte einen Mann, der aussieht und sich anzieht wie eine Frau. Denke das umgekehrte gilt auch. Also warum nicht Mädchen rosarot und den Buben blau anziehen (oder andere im Kulturkreis als weiblich bzw männlich wahrgenommene Farben)?...
http://www.symptome.ch/vbboard/famil...erschiede.html

Ich vermute, dass solche Dinge sehr mit epochenspezifischen, modischen Erscheinungen zusammen hängen. Also dass sie von gesellschaftlichen Bedingungen - Erfordernissen und Möglichkeiten - abhängen.
So gab es zum Beispiel im Hochmittelalter Zeiten, in denen sich Bekleidungsformen von Frauen und Männern nicht - oder nur geringsfügig und Aufgabenbedingt - unterschieden.Gewandung - Mode im Hochmittelalter Gewandformen (1230 bis 1320)
Das Münchener Hoch-Mittelalter - Cotten und Surcotten aus dem Codex Manesse - Communitas Monacensis e.V.

Ich habe keine Ahnung, wie das heute so gesehen wird ... ich denke, solche Zeiten gab es immer mal, dass sich die Bekleidungsformen der Geschlechter annäherten. Naja, teilweise sogar während der "Flowerpower"- Zeit, in den schziger und frühen siebziger Jahren, würde ich denken!

Und wie ist das heute?

Herzliche Grüße von
Leòn

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Wer sich auf mein Niveau begibt, kommt darin um! ;)

Geändert von Leòn (24.03.09 um 11:01 Uhr)

Mode im Wandel der Zeiten

Anne ist offline
Beiträge: 4.973
Seit: 05.10.05
Und wie ist das heute?
Extrem viele ältere Jugendliche haben es heute am liebsten so schwarz wie möglich.

Mode im Wandel der Zeiten

Leòn ist offline
Themenstarter Beiträge: 10.064
Seit: 19.03.06
Hallo Anne,

danke für Deine Antwort. Okay - im Hochmittelalter - um bei meinem Beispiel zu bleiben, wurde durch die "Feminisierung" der Kleidung unter anderem eine "Verfeinerung" der höfischen Sitten ausgedrückt. Auch die Minnesänger zum beispiel wurden mit sehr langen Kotten dargestellt.

Was drückt denn nun die Schwarzfärbung der Kleidung aus. Wobei das ja auch so ganz neu nicht ist, meine ich. Bereits in der achtziger Jahren wurde der Spruch "No Future" mit schwarzer Bekleidung untermalt. Ist dies nun die Fortsetzung? Oder die Verselbständigung des älteren Trends?

Herzliche Grüße von
Leòn
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Wer sich auf mein Niveau begibt, kommt darin um! ;)

Geändert von Leòn (24.03.09 um 20:42 Uhr) Grund: Ein peinlicher Rächtschraipfegler

Mode im Wandel der Zeiten

Anne ist offline
Beiträge: 4.973
Seit: 05.10.05
Hallo Leon,

meine eigentlich total blonde nun aber kohlrabenschwarze Nichte ist der Meinung, dass man schwarz schlanker aussieht.

Komisch, dass man zu den schwarzen Klamotten sogar auch noch die Haare schwarz färben muss. Und eigentlich ist sie gar nicht dick. Ich habe mich damit abgefunden, dass ich wahrscheinlich zu alt bin um so richtig den Sinn zu verstehen

Mode im Wandel der Zeiten

Manuela ist offline
Beiträge: 1.510
Seit: 31.03.08
Hallo ihr beiden,

ich habe letztens im einem Geschäft eine Karte entdeckt, deren Spruch sehr gut zum Thema schwarze Kleidung passt. "Ich trage so lange schwarz bis ewas dunkleres erfunden wird"

Liebe Grüße Manuela

Mode im Wandel der Zeiten

Leòn ist offline
Themenstarter Beiträge: 10.064
Seit: 19.03.06
Hallo, einen Gruße an Alle;

mir fiel dabei jetzt ein berühmter "Schwarzträger" der ganz anderen Provenienz ein:

I wear the black for the poor and the beaten down,
Livin' in the hopeless, hungry side of town,
I wear it for the prisoner who has long paid for his crime,
But is there because he's a victim of the time.
Johnny Cash ? Wikipedia

Gibt es - außer Schwarz zu tragen - aktuell eigentlich noch andere aktuelle Modetrends?

Herzliche Grüße von
Leòn
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Geändert von Leòn (30.03.09 um 08:26 Uhr)


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