Generation Zombie

26.02.09 18:52 #1
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Generation Zombie

Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Zu Demokratie sagte Churchill auch noch was anderes:
Demokartie ist die sxchlechteste aller Regierungsformen, aber ich kenne keine bessere.
Die Praxis zeigt es. Freiheit, Wohlstand, Lebenserwartung, Bildung etc etc ist in den Staaten am besten (wenn auch nicht unbedingt gut), bei denen Demokartie herrscht.

Aus dem Zitat finde ich diesen Satz sehr wichtig: Es gibt eine Oligarchie derer, die bestimmen, was fortschrittlich ist und was ein aufgeklärter Mensch zu denken hat.
Was wird konkret im Westen als fortschrittlich bestimmt? Habt ihr Euch das mal überlegt?
Es ist Humanismus (Der Mensch ist im Mittelpunkt), Toleranz über alles (hauptsächlich es stimmt für Dich, es gibt kein allgemein gültiges), Individualismus (jeder soll völlig autonom für sich entscheiden, keiner darf einem dreinreden), Gefühl/Fun (wichtig ist, dass es ein gutes Gefühl gibt und/oder das es Spass macht) und relativität in allem (es gibt keine allgemeingültigen Grundlagen, Moral etc).
Derjenige der zB den Humanismus, den Individualismus oder den Relativismus im Westen hinterfragt, wird auch zum Feind der Demokratischen Freiheit erklärt

Wichtig ist also nicht nur auf die anderen verblendeten und/oder manipulierenden zu zeigen, sondern sich auch bewusst zu werden, dass man selber oft unbewusst genau so denkt und handelt und vieleicht auch zu den Dummen gehören könnte.
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Liebe Grüsse
Beat

Wenn die Seele krank ist, auch am Körper arbeiten, umgekehrt gilt ebenso

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Weiblich KimS
Hallo Beat,

Du schriebst:

Zitat von Beat Beitrag anzeigen
Z
Es ist Humanismus (Der Mensch ist im Mittelpunkt), Toleranz über alles (hauptsächlich es stimmt für Dich, es gibt kein allgemein gültiges), Individualismus (jeder soll völlig autonom für sich entscheiden, keiner darf einem dreinreden), Gefühl/Fun (wichtig ist, dass es ein gutes Gefühl gibt und/oder das es Spass macht) und relativität in allem (es gibt keine allgemeingültigen Grundlagen, Moral etc).
Derjenige der zB den Humanismus, den Individualismus oder den Relativismus im Westen hinterfragt, wird auch zum Feind der Demokratischen Freiheit erklärt
Darin scheinst Du u.A. den Humanismus den Schuld zuzuweisen für die Mïsstände in unserer Gesellschaft?

Was Du meinst kann ich schon verstehen, aber ich finde die Darstellung nicht so korrekt. Ich denke es hat eher auch zu tun mit dem Glauben an der Wissenschaft (und Wirtschaft!)- und die enorme Wissenslücke die das mit sich gebracht hat.(Toller Gegenspruch was? Aber es ist m.E. wirklich so, in dieser Zeit worin wir leben, scheint sich aber zu ändern..) Alles andere ist ja nicht Wissenschaftlich bewiesen und eher als "Lächerlich" oder gleich auch mal als unwichtig oder nicht existent zu betrachten. Sei eis Religion, strömungen wie Humanismus, oder sogenanntes "Altes Wissen" oder oder oder.... Schade was, also darin (dieser Denkfehler) liegt eher der grösste Verlust, nicht nur für die Menschheit, die Gesellschaft, Demokratie, sondern auch die Schöpfung und alles Lebende an sich, und einem Selbst. So sehe ich das auf jedenfall.

Wichtig ist also nicht nur auf die anderen verblendeten und/oder manipulierenden zu zeigen, sondern sich auch bewusst zu werden, dass man selber oft unbewusst genau so denkt und handelt und vieleicht auch zu den Dummen gehören könnte.
Dir fast völlig zustimme! Ich denke wenn man sich bechäftig mit letzteres, also die eigene Bewusstwerdung und danach auch lebt und handelt, bleibt kaum Energie und Zeit sich mit "Zeigen" zu beschäftigen

Herzliche Grüsse,
Kim

Geändert von KimS (27.03.09 um 15:48 Uhr)

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Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Kim

Darin scheinst Du u.A. den Humanismus den Schuld zuzuweisen für die Mïsstände in unserer Gesellschaft?
Alles dem Humanismus zuzuschieben ist sicher übertrieben. Aber einen Teil schon. Aber eigentlich ging es mir darum aufzuzeigen, dass Es eine Oligarchie derer, die bestimmen, was fortschrittlich ist und was ein aufgeklärter Mensch zu denken hat, gibt und wir dies gar nicht merken.

Ich denke es hat eher auch zu tun mit dem Glauben an der Wissenschaft (und Wirtschaft!)- und die enorme Wissenslücke die das mit sich gebracht hat
Dieser glaube hat mit dem Humanismus zu tun. Humanismus: Der mensch ist das Zentrum, das Höchste, das Beste, also Wissenschaftsglaube: kann er auch alles machen, erforschen, wissen und vor allem ist dies dann das wichtigste höchste da es ja vom wichtigsten höchsten, dem Menschen kommt.

Alles andere ist ja nicht Wissenschaftlich bewiesen und eher als "Lächerlich" oder gleich auch mal als unwichtig oder nicht existent zu betrachten.ja, eben, weil es nichts grössres als der mensch und sein Gehirn, Herz etc gibt.

Sei eis Religion, strömungen wie Humanismus, oder sogenanntes "Altes Wissen" oder oder oder....
oh nein, Humaniosmus lässt sich vorzüglich mit der wissenschaftsgläubigkeit verbinden, ja wie oben erwähnt sogar ableiten.

Ich denke wenn man sich bechäftig mit letzteres, also die eigene Bewusstwerdung und danach auch lebt und handelt,
Dann sage mir bitte, auf welcher grundlage man dann die Bewusstseinswerdung aufbauen will?
Auf der Wuissenschaft? Geht nicht, siehe oben
Auf dem Humanismus? Also das menschliche Gehirn und die menschliche Erfahrungen etc als das höchste und wichtigste zu betrachten. Dann bist Du aber wieder voll drinn im vorgegebenen Humanismus, statt ihn zu hinterfargen.
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Liebe Grüsse
Beat

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Leòn ist offline
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Seit: 19.03.06
Hallo Beat,

na, es ist nicht das erste Mal ( nich mal in dieser Woche), dass wir darüber reden . Aber ich komme doch noch mal darauf zurück: meiner Ansicht nach hat die Reform des Denkens, des Christentums, ja der Gesellschaft - auch der heutigen Demokratien - ohne die Entwicklung von spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Geistesströmungen, die wir heute als "Humanismus" zusammenfassen, nicht stattfinden können. Und in einer nicht vom Humanismus geprägten Gesellschaft nach mittelalterlichem Muster, würde ich heute nicht leben wollen. Du vermutlich auch nicht, oder?

Welche Oligarchie auch immer Einfluss auf mein Denken nehmen möchte:
verantwortlich bin ich doch selbst dafür! Und somit stehe ich - in einer ganz gewissen Weise - als Mensch auch im Mittelpunkt: ich bin verantwortlich für mein individuelles Handeln und damit auch mit für das gesellschaftliche, politische und so weiter. Mehr bedeutet der humanistische Ansatz, meiner Auffassung nach, gar nicht und schließt unter anderem Religiosität, Glauben, Nächstenliebe, soziale oder christliche Gesinnungen und so weiter, überhaupt nicht aus!

Ich wünsche Allen ein schönes Wochenende;

herzliche Grüße von Leòn
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Wer sich auf mein Niveau begibt, kommt darin um! ;)

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Weiblich KimS
Hallo Beat,

Nun um es gleich mal klar zu stellen, ich bin kein Mensch der sich gerne leiten lässt von irgendwelche "-ismusse" und "-tume" (oder "tümer?), ausgenommen vielleicht Simplismus . Ich denke bei jeder andere "ismus" ist darin eigentlich implizit "ein Denkmuster vorgekaut" das einem dabei helfen soll oder so, selber weniger nachzudenken und zu "nachzufühlen", nachzuprüfen. Und darin liegt dann meines Erachtens eher das "Grosse Problem". (So sind wir denke ich auch wieder gleich voll On-Topic) Und nebenbei, auch on topic, wenn man sich von Angst regieren lässt, regiert die Liebelosigkeit. Auch das hat nichts zu tun mit irgendwelche "Ismusse" sondern mit jedermanns Persönliche Einstellung und mögliche (Fehl)Interpretationen aus allerlei "Ismusse".

ch denke es hat eher auch zu tun mit dem Glauben an der Wissenschaft (und Wirtschaft!)- und die enorme Wissenslücke die das mit sich gebracht hat
Dieser glaube hat mit dem Humanismus zu tun. Humanismus: Der mensch ist das Zentrum, das Höchste, das Beste, also Wissenschaftsglaube: kann er auch alles machen, erforschen, wissen und vor allem ist dies dann das wichtigste höchste da es ja vom wichtigsten höchsten, dem Menschen kommt.

Alles andere ist ja nicht Wissenschaftlich bewiesen und eher als "Lächerlich" oder gleich auch mal als unwichtig oder nicht existent zu betrachten.ja, eben, weil es nichts grössres als der mensch und sein Gehirn, Herz etc gibt.

Sei eis Religion, strömungen wie Humanismus, oder sogenanntes "Altes Wissen" oder oder oder....
oh nein, Humaniosmus lässt sich vorzüglich mit der wissenschaftsgläubigkeit verbinden, ja wie oben erwähnt sogar ableiten.
Also Beat, wiederum, sogar auch unter den Wissenschaftlern gibt es "Religiösen" und gerade die sind sehr Fanatisch darin um bestimmte jetzt existente "Grenze" zwischen dem was Wissenschaftlich allgemein bekannt ist und vor allem dem was Streitig scheint mit ihre Glaubensüberzeugungen, (teilweise auch noch sehr Erfolgreich) zu bekämpfen - an neues Wissenschaftliches, wass vielleicht nebenbei den "Grossenwahn" des Menschen mal relativieren könnte. So kann man also mal es nicht nur dabei belassen auf dem Humanismus zu Zeigen, und wenn man sich mit Zeigen beschäftigen möchte müsste man dan auch weiter schauen und gibt's soviel zu Zeigen, dass man gar nicht mehr dazu kommt sein eigenes Leben so zu führen wie es mal gemeint war...?

Ich denke, übrigens, in Antwort auf dein satz, Grössenwahn, wie Hochmut und Liebelosigkeit gab's schon lange, lange vor dem Humanismus

Je mehr ich jetzt nachdenke über diese Diskussion, desto klarer wird's dass gerade das "Zeigen" sei es auf den "Dummen", "Humansisten" "Christen" "Wissenschaftler keinen Sinn macht - sehr Kontraproduktiv ist, und zudem eine Energieverschwendung.

Wenn unsere Gesellschaft "Gross geworden" sei auf Basis vom Christentum, wie kann es sein dass wir in so einer ausserproportionellen Wohlfahrt leben, mit so ein grosser geistigen Armut? Sagte nicht irgendjemand in der Bibel, dass man nur soviel "nehmen" soll wie es für den Heutigen Tag braucht? Und dass man beim Sähen, für die eigene Ernte, verstreuen soll, also nicht alles für sich alleine haben wollen muss, denn sonst bringt das letztendlich nichts gutes? So sieht man... es ist nicht an den Ïsmussen, sondern was man daraus macht, egal welcher Ismus es ist. Denn, so denke ich, als das "Christentum" regierte, wurde gesäht, was wir jetzt ernten. So muss es wohl sein, dass unter dem "-tum" und "ismus" doch anderes geschieht und sich entwickelt, als was der Grundgedanke beinhaltet. Und so, Beat, stellt sich auch heraus, wie sinllos es wohl ist, die finger zu Zeigen auf irgendwelche Ismusse und ähnlichem.

Also werde ich mich jetzt mal mit was anderem befassen

Herzliche Grüsse,
Kim

Geändert von KimS (27.03.09 um 17:35 Uhr)

Generation Zombie

Melfine ist offline
Beiträge: 138
Seit: 18.12.08
Zitat von MisterX Beitrag anzeigen

Ein Kind, welches sexuell missbraucht wurde, missbraucht in der Regel auch wieder seine Kinder!
Zu meinen Glück wurde ich nicht sexuell missbraucht obwohl meine Mutter damit durch die Hölle muste!


Zitat von MisterX Beitrag anzeigen
Ein Kind, welches geschlagen wurde, schlägt auch wieder seine Kinder.
Kann ich zu 10000 % sagen ich werde niemals die Hand an meine Kinder legen,obwohl ich heftig geschlagen wurde!
Ich weiss wie man sich als geschlagenes Kind fühlt und niemals würde ich das gleiche meinen Kindern antun niemals!!

Zitat von MisterX Beitrag anzeigen
Ein Kind, welches unter Psychoterror gelebt hat, veranstaltet diesen auch wieder bei seinen Kindern usw.
Auch in diesen Fall Never!!

Ich würde niemals in meinen Leben noch im Leben meiner kindern nochmals so einen missbrauch Dulten,von niemanden!

Ich denke viele geschädigte wird es ähnlich gehen wie mir.
Ja und ich muss sagen mir ist das *nicht Schlagen*den nicht Psychoterror* sehr leicht gefallen,es war in keinsten Fall schwer für mich im Gegenteil es ist sehr leicht gefallen da ich weiß wie man sich als solche fühlt.

Dafür kann ich immer nur wider *DANKE*sagen danke das ich nicht so wie meine Eltern....Großeltern.....gewurden bin danke.
Danke meinen Kindern zu liebe.

Knuddels

Nicole

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Leòn ist offline
Beiträge: 10.064
Seit: 19.03.06
Hallo Melfine,
ich freue mich sehr, dass Du das so sagen kannst!

Herzliche Grüße von
Leòn
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Weiblich Christiane22
Zitat von Kathy Beitrag anzeigen
Hallo Christiane

vielleicht sind wir im Laufe unserer Reinkarnationen alle einmal "dumm" gewesen - (oder sind es noch heute ). Wenn wir etwas ändern wollen, muss jeder bei sich selbst anfangen, immer mit dem ersten Schritt. So schwer!!!!!!!!!!!!!!! Wir Zombies müssen also aufwachen.

Kathy
Genau, mach das mal, besonders wenn du meinst dass du reinkarniert bist.

Zitat von Manno Beitrag anzeigen
Hallo Christiane



Konsequenz: Wenn eine Demokratie funktioniert, dann kann sie schon deswegen keine Demokratie mehr sein.
Dann regiert weiterhin die Intelligenz, vermittelt aber den Eindruck, daß die Dummen Einfluß nehmen können.
Solange die Dummen entsprechend manipuliert werden können, entspricht Demokratie eher einer Religion.

Es beleidigt die Intelligenz, wenn Idioten als Grundlage politischer Meinungsbildung präsentiert werden,
womit die Entscheidungen anderer legitimiert werden soll (die sich nicht zu erkennen geben).

Und was sagt unser Papst zu so einer Religion:
Dankeschööön - wusste ja nicht dass es in dieser Hinsicht so viele "ketzerische" Gedanken gab und gibt (Schande über meine Geschichtsbildung).

Zitat von Melfine Beitrag anzeigen
Ich denke viele geschädigte wird es ähnlich gehen wie mir.
Ja und ich muss sagen mir ist das *nicht Schlagen*den nicht Psychoterror* sehr leicht gefallen,es war in keinsten Fall schwer für mich im Gegenteil es ist sehr leicht gefallen da ich weiß wie man sich als solche fühlt.

Dafür kann ich immer nur wider *DANKE*sagen danke das ich nicht so wie meine Eltern....Großeltern.....gewurden bin danke.
Danke meinen Kindern zu liebe.

Knuddels

Nicole
Genau, es geht. Manche jedoch kommen da nicht hin, weil in kritischen Phasen zu viel kaputt gemacht wurde. Anscheinend braucht es ein paar gewisse Faktoren, über welche gerne spekuliert wird, um das Unrecht und die Schmerzen noch als solche zu erkennen. Toll, jedenfalls dass es wieder eine/r geschafft hat!

Lieben Gruss
Christiane

Geändert von Leòn (27.03.09 um 20:43 Uhr) Grund: Off Topic

Generation Zombie

Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Leon

meiner Ansicht nach hat die Reform des Denkens, des Christentums, ja der Gesellschaft - auch der heutigen Demokratien - ohne die Entwicklung von spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Geistesströmungen, die wir heute als "Humanismus" zusammenfassen, nicht stattfinden können.
Weiss nicht genau wie Du das meinst. meiner Ansicht nach konnte der Humanismus nur wegen dem Christentum entstehen, weshalb er auch in christlich geprägten menschen entstand und noch heute praktisch nur in christlich geprägten Länder grosse Beachtung geniesst.

Und in einer nicht vom Humanismus geprägten Gesellschaft nach mittelalterlichem Muster, würde ich heute nicht leben wollen. Du vermutlich auch nicht, oder?
Das Problem des Mittelalters war nicht der fehlende Humanismus, sondern die Abkehr von den Grundzügen des Christentums, zB die nicht christliche Vermischung von weltlichem und religiösen Positionen, das nicht christliche Machtstreben, die nicht christlichen ungleichen Masstäben an verschiedenen Bevölkerungsgruppen, was sich u.a. auch in der Vorenthaltung von Gottes Wort (keine Bibel, Sprache des Gottesdienstes) manifestierte.
U.a. Luther hat diese missstände aufgezeigt und einen wesentlichen Beitrag zu Gottes Gesinnung und vielen heutigen Ansichten gemacht. Das war nicht der Humanismus, der kam erst später (und konnte eben erst dadurch kommen) und hat wenig gebracht.

Welche Oligarchie auch immer Einfluss auf mein Denken nehmen möchte:
verantwortlich bin ich doch selbst dafür!

Exakt, deshalb hat Luther die buibel ins Deutsche übersetzt, damit jeder selber lesen und denken kann.

Und somit stehe ich - in einer ganz gewissen Weise - als Mensch auch im Mittelpunkt: ich bin verantwortlich für mein individuelles Handeln und damit auch mit für das gesellschaftliche, politische und so weiter.
Du verknüpfst unzulässig. Deine Verantwortung für Dein Handeln heisst nicht, das Du oder der Mensch generell im Mittelpunkt steht! Viel Leid geschiet auf der Welt, weil man den menschen oder sogar sich selber in den mittelpunkt stellt, statt demütig zu sein und den schöpfer, der es ja besser weiss, in den mittelpunkt seines Lebens und dasjenige der Menschheit allgemein zu stellen.

Mehr bedeutet der humanistische Ansatz, meiner Auffassung nach, gar nicht und schließt unter anderem Religiosität, Glauben, Nächstenliebe, soziale oder christliche Gesinnungen und so weiter, überhaupt nicht aus!
Ja mehr bedeutet er nicht, aber was im Zentrum steht im leben, DAS ist entscheidend. Ob der Mensch oder Gott ist entscheidend. Im christlichen glauben steht Gott in Zentrum, speziell im eigenen Leben und dem abgelietenden Handeln und Denken. Dies widerspricht einer weltanschauung, bei dem der Mensch im mittelpunkt steht, weil es da keinen Gott gibt, oder nureinen nebensächlichen untergeordneten Gott, da der mensch wichtioger etc zu sein scheint.
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Liebe Grüsse
Beat

Wenn die Seele krank ist, auch am Körper arbeiten, umgekehrt gilt ebenso

Generation Zombie

Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Kim

Ich denke bei jeder andere "ismus" ist darin eigentlich implizit "ein Denkmuster vorgekaut" das einem dabei helfen soll oder so, selber weniger nachzudenken und zu "nachzufühlen", nachzuprüfen.
Exakt, deshalb ist das Christentum eben kein "ismus" .
Aber bedenke auxch noch, wenn Du etwas nachprüfst etc, Du dies bewusst oder unbewusst ja irgendwie an einem Masssatb, Grundhaltung etc vergleichst/prüfst. Und diese Grundhaltung/Massstab komt auch von irgendwo und wenn Du nicht wisst von wo, dann ist es unbewusst.

Also Beat, wiederum, sogar auch unter den Wissenschaftlern gibt es "Religiösen" und gerade die sind sehr Fanatisch darin um bestimmte jetzt existente "Grenze" zwischen dem was Wissenschaftlich allgemein bekannt ist
Klar wie es sehr fanatische Atheisten gibt. Anerkannt und bewiesen ist nebenbei nicht dasselbe. Deshalb bedenke, dass es wissenschaftlich allgemein anerkannt ist, das Amalgam unschädlich ist.

Ich denke, übrigens, in Antwort auf dein satz, Grössenwahn, wie Hochmut und Liebelosigkeit gab's schon lange, lange vor dem Humanismus
natürlich, weil der Mensch (JEDER) eben das Böse im wieteren Sinne (dazu gehört Hochmut, lieblosigkeit und vieles mehr) eben in sich trägt. Diese Einsicht ist der erste schritt zur Besserung...

Je mehr ich jetzt nachdenke über diese Diskussion, desto klarer wird's dass gerade das "Zeigen" sei es auf den "Dummen", "Humansisten" "Christen" "Wissenschaftler keinen Sinn macht - sehr Kontraproduktiv ist, und zudem eine Energieverschwendung.
Natürlich, da jeder mensch dumm ist und das Problem ist der Hintergrund.

Wenn unsere Gesellschaft "Gross geworden" sei auf Basis vom Christentum, wie kann es sein dass wir in so einer ausserproportionellen Wohlfahrt leben, mit so ein grosser geistigen Armut?
Eine geniale Frage, die fast einen eigenen Thread Wert wäre.
Es ist hinlängluich bekannt das der (sündige) Mensch viel mehr betet (manchmal erst dann) wenn es ihm (materiell) schlecht geht. Weniger bzw ohne Gebet reduziert bzw verunmögliocht eine Beziehung zu Gott. So wie fehlende Komunikation zu dem Partner der Beziehung sehr schadet bis verunmöglicht. Als Ersatz zur Beziehung (Liebe) kann man sich dann ja ins Materielle stürzen und der Kreislauf beginnt.
Vor nicht zu langer Zeit brachten Christen nur aus der sogenanten ersten Welt das Evangelium und biblische Lehre nach China, Afrika, Asien etc. Heutzutage gibt es immer mehr hingebungsvolle (speziell afrikanische) Christen die zu uns (speziell zu Christen selber) zum geistlich armen Europa Gottes Wort bringen. In diesen Ländern ist schon heute die Anzahl von unglaublichen Zeichen und grossen Wundern viel höher.

es ist nicht an den Ïsmussen, sondern was man daraus macht, egal welcher Ismus es ist.
Man hat eben die "ismen" gemacht. Man hat mit dem Humanismus den menschen in den mittelpunkt gestellt, etc. Statt die Beziehung zu Gott gepflegt und IHN in der mitte gehalten.

Und so, Beat, stellt sich auch heraus, wie sinllos es wohl ist, die finger zu Zeigen auf irgendwelche Ismusse und ähnlichem.
Es ist eine allgemeine Aussage gegen "Ismen" im Sinne das man sich bewusst bist, was diese ismen sind bzw auf was sie lenken bzw von was sie einem ablenken.
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Liebe Grüsse
Beat

Wenn die Seele krank ist, auch am Körper arbeiten, umgekehrt gilt ebenso


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