Generation Zombie

26.02.09 18:52 #1
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Generation Zombie
MisterX
Zitat von Manno Beitrag anzeigen
Wie heuchlerisch muß man sein, um bei dieser Politik "Hurra!" zu rufen und sich gleichzeitig über die zunehmende Gewaltbereitschaft zu beschweren.
Zumindest da muss ich Dir zustimmen.
Ich dachte ja mal 1989, jetzt sind die besch ... Lügen endlich vorbei. Dabei gingen sie erst richtig los ...
Wir haben z.Z. wohl das verlogenste System aller Zeiten. Was man ja "endlich mal" an der "Finazkrise" bzw. wohl eher Finanzlüge handfest beweisen kann.

Witzig ist, dass sich alle führenden und herrschenden Schichten der Gesellschaft hinstellen, und so tun, als hättten sie noch nicht mal was ahnen können.
Das übersteigt ja schon fast den Zynismus des Dritten Reiches.

Aber dies ist natürlich ein anders Thema! Wobei Faschismus wohl schon "ganz klein" unten in der Familie anfängt.
In dem Zusammenhang wäre es dann mal interessant zu erfahren, ob es im ehemaligen Deutschland besonders viele Fälle von Gewalt/Missbrauch usw. in der Familie gab - und hiermit evtl. der Grundstein für den Aufstieg eines Ober-Irren gelegt war?

Lieben Gruß

Generation Zombie

Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Manno

Wie willst du dich denn selbst achten, wenn Du in einer heruntergekommen Bruchbude lebst auf der nur eine Matratze auf dem Boden liegt ?Das ist gut möglich WENN Du diese achtung und Liebe bekommst bzw bekommen hast. Es gibt sehr arme Leute die Kinder hatten und deren Kinder später auch Liebe zu sich und anderen hatten und auch ein entsprechend gutes Leben. Dies weil sie zB von Ihren Eltern Liebe und Achtung bekamen und lernten.
Deshalb ist natürlich alles was Du erwähnst trotzdem nicht gut. Wenn man dann auch keine Achtung hat, bzw kaum Liebe bekam, dann findet man auch nur schwer aus der leidigen Situation heraus.

Stinksauer und unzufrieden gehst Du nun runter zum Spielplatz, wo die anderen mit einer Flasche Wodka stehen und veranstaltest Komasaufen, denn damit ist der Frust besser zu ertragen.
Wenn Du Liebe und Achtung bekommen und gelernt hast, machst du das eben wahrscheinlich nicht, weil Du wiesst, dass Du selber kein äufer bist und sein willst.
Aber Du hast recht, so kann es laufen, muss aber wie erwähnt wegen der liebe nicht.

Du könntest Dich aber besser fühlen, wenn Du mal so einen Gelegenheitsjob bekommst, dann könntest Du deine Wohung einrichten und auf diese Weise ein Erfolgserlebnis bekommen.
Ja, so kannst du vor Dir selber Achtung bekommen, aber lieben wirst du Dich deswegen nicht und andere auch nicht. Vieleicht willst du dann noch mehr achtung (wegen des Liebesdefizit) und wirst der grosse Superdealer, der alle wegen des Reichtums bewundern. Deshalb selbstachtung ist gut, aber ohne Liebe reicht es nicht, man holt es sich dann aussen und das kann wie im Bsop sogfar negativ sein.

.... Das baut dich noch mehr auf und Du stahlst noch mehr zufriedenheit aus....
Ja schönes Beispiel und ist auch gut. wenn Du weisst und spürst, dass Du geliebt bist, auch wenn Du in der scheisse sitzt (übertragen oder wörtlich), dann brauchts Du diese Anerknnung nicht so und wirst sie vieleicht dann trotzdem eralten, weil du Dich anders benimmst etc.
__________________
Liebe Grüsse
Beat

Wenn die Seele krank ist, auch am Körper arbeiten, umgekehrt gilt ebenso

Generation Zombie
MisterX
Zitat von Manno Beitrag anzeigen
Wenn unsere Gesellschaft immer mehr zum Raubtierkapitalismus übergeht, dürfte ja wohl der Humanist schlecht erzogen worden sein, oder ?
Gute Frage

Wer Humanismus predigt, muss ja noch lange kein Humanist sein.

Insofern wäre dann "der wirkliche Humanist" schon richtig erzogen!

Lieben Gruß

Generation Zombie

Manno ist offline
Beiträge: 1.141
Seit: 09.09.08
Zitat von MisterX Beitrag anzeigen
Wir haben z.Z. wohl das verlogenste System aller Zeiten. Was man ja "endlich mal" an der "Finazkrise" bzw. wohl eher Finanzlüge handfest beweisen kann.
Das übersteigt ja schon fast den Zynismus des Dritten Reiches. Aber dies ist natürlich ein anders Thema! In dem Zusammenhang wäre es dann mal interessant zu erfahren, ob es im ehemaligen Deutschland besonders viele Fälle von Gewalt/Missbrauch usw. in der Familie gab - und hiermit evtl. der Grundstein für den Aufstieg eines Ober-Irren gelegt war?
Jetzt muß ich darauf wieder anspringen, denn ich warne ja schon seit Hartz-4 vor dieser Fehlentwicklung. Genau so ist es auch in der Weimarer Republik gelaufen und ich würde mir wünschen das sowas nie wieder passiert ... Jetzt steiche mal das Dritte Reich, denn für mich ist das nur ein überhitzter explodierender Kessel. Reden wir lieber mal von dem "ach so gelobten demokratischen Republik" in der der Kessel kräftig angeheizt wurde.

Ich finde es aber gut, daß du als einer der wenigen fragst, ob es in der Weimarer Republik besonders viele Fälle von Mißbrauch gab. Tseeee ... Mißbrauch hies die damalige Deutsche Kultur. Greife Dir mal eines dieser damaligen Bücher zur Kindeserziehung und dann ließt Du, was heute nicht einmal im Internet veröffentlicht werden dürfte. Ich kann da wirklich kein Beispiel geben, denn diese ganzen Erziehungsempfehlungen könnten heute alle als indirekte Empfehlung zur Kindesschändung gedeutet werden. Einer der bekanntesten Vertreter dieses Erziehungsstils war übrigens Schreber - dessen Name heute noch durch das Wort Schrebergärten geehrt wird. Allein das ist ein unhaltbarer Zustand. Vielleicht erwähne ich hier mal, daß genau beschrieben wird wie (und warum) zweijährige Kinder regelmäßig geprügelt werden müssen, damit der gewünschte Effekt in späteren Lebensjahren erzielt wird. In dieser frühkindlichen Zeit, bilden Kinder daraufhin eine Borderline Persönlichkeitsstörung aus. Insofern kann man wohl davon ausgehen, daß die halbe Bevölkerung unter einer Persönlichkeitsstörung litt. Von genau diesem Erziehungsstil berichten heute noch Kinder, die in kirchlichen Heimen aufgewachsen sind. Doch glaube nicht, daß das nur in diesen Heimen so ablief ...

Ein Menschenleben war damals übrigens ganz offiziell weniger wert, wie das eines Tieres. Ein Tier diente einem göttlichen Zweck, doch der Mensch bekam nur durch seine Produktivität einen Wert. Sein Dienst für Gott und Kaiser war sein eigentlicher Lebensinn. Wer diese Aufgabe nicht erfüllte, galt als Parasit. (weit vor den Nazis !) Das wurde den Menschen immer wieder suggeriert und führte sogar soweit, daß sich Menschen selbst töteten, wenn sie dieser Aufgabe nicht mehr gerecht werden konnten. Scheinbar war selbst die Todsünde des Suizids von untergeordneter Bedeutung. Diese schon religiose Opferbereitschaft (einen anderen Sinn hatte das Leben nicht) dürfte dann auch der Grund sein, warum sich niemand dem Dienst am Vaterland entzogen hat.

Zusammenfassend kann man ruhig sagen, daß man sich damals die perfekte Sklavengesellschaft geschaffen hat, die dann aber plötzlich gegen ihre Herren vorgegangen ist. Eigentlich haben es die Amerikaner erst ermöglicht, daß sich ein neuer Kaiser an die Stelle des alten setzen konnte. Daraufhin folgten ihm alle gehorsam in den Tod.

Generation Zombie
Weiblich Christiane22
Zitat von MisterX Beitrag anzeigen
Das denke ich auch, dass es sehr schwer wird. Es ist ja sozusagen anerzogen ...
Und genauso wie ein Mensch gut erzogen sein kann, kann er wohl auch zum "Bluthund" erzogen bzw. abgerichtet wurden sein ...

Lieben Gruß

PS: Das mit den sieben Generationen halte ich dann aber für ein wenig hergeholt
Aber Ahnung hab ich natürlich nicht!
Schon alte Schriften sprechen von 40 Generationen bei schwerwiegenden Fehltrittten einer Elterngeneration ...

Zitat von Heather Beitrag anzeigen
Hallo MisterX,

und es kommt noch schlimmer:

Und: Ein Kind, welches sexuell missbraucht wurde lässt zu, dass das eigene Kind auch missbraucht wird !


Ein Kind, welches geschlagen wurde lässt zu, dass das eigene Kind geschlagen wird !


Ein Kind, welches unter Psychoterror gelebt hat, lässt zu, dass das eigene Kind unter Psychoterror leiden muss !

Das sind keine leeren Behauptungen, nein, ich weiß das aus eigener Erfahrung bzw. aus meinem Umkreis.

Natürlich muss das nicht immer so sein, doch gerade solche Opfer suchen sich oft einen Partner mit ähnlichen Wesenszügen wie die ihres Peinigers, vielleicht in der Hoffnung einen solchen Menschen auch ändern zu können - ich weiß es nicht , und so geschieht diese Misshandlung oft über mehrere Generationen. Und zwar so lange bis eines der Opfer diesen Teufelskreis durchbricht und sich wehrt oder von außen Hilfe sucht.
Ich bin sehr dankbar, ich bin eines der Opfer das sich irgendwann gewehrt hat und dann auch irgendwann die Misshandlung öffentlich gemacht hat!

Ich kann jedem Menschen, der ein solches Opfer ist, nur raten das Gleiche zu tun. Denn genau ab diesem Zeitpunkt ist man nicht mehr nur das (selbst empfundene) hilflose Opfer sondern der Täter wird dann endlich zum Täter!!!
Diese Aussagen kann ich nur unterstreichen. Es bedarf allerdings auch eines enormen Willens und Kraft, sich aus diesen Mustern zu lösen. Es hilft manchmal auch, sich Hilfe zu holen - oft einfach nur, dass man mit seinen richtigen Wahrnehmungen ernst genommen und bestätigt wird kann eine grosse Stütze sein. Allerdings kenne ich auch Viele, welche sogar beim Anblick der eignenen hilflosen Kinder nichts anderes taten als die Muster zu wiederholen, welche sie selbst als Kinder erlebt haben. Je mehr sie daran gehindert wurden, desto mehr drängte es sie, und desto massiver wurden sie darin, genau die an ihnen verübte Destruktion unbedingt ausüben zu müssen. Fast wie Besessene, die nicht ablassen können - und eine Form von Besetzung im übertragenen Sinn wird es wohl auch sein, was mit denjenigen geschieht bzw. sie antreibt solches zu tun.

Zitat von Manno Beitrag anzeigen
Wenn diesen Arbeitslosen heute aber selbst die Möglichkeit der Selbstheilung genommen wird (Hartz-4 und Lohndumping) dann können sie ihre Defizite nie ausgleichen.

Das ist für dieses Problem ein Detail, weil dadurch kaum mehr oder weniger Liebe fliesst.
Selbstheilung müsste durch Selbstliebe geschehen, aber Selbstliebe ist ohne bekommende Liebe eben nicht möglich. Guter oder schlechter Lohn etc hat nichts mit Liebe bekommen zu tun. Höchjstens mit Liebesersatz nämlich Anerkennung.

Wie willst du dich denn selbst achten, wenn Du in einer heruntergekommen Bruchbude lebst auf der nur eine Matratze auf dem Boden liegt ? Willst du da jemanden zu Dir nach Hause einladen, den Du magst ? Und wie wäre es mal mit einem Telefon, das würde Deine Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme doch wohl erheblich verbessern, oder ? Und wovon bezahltst Du eine Monatsmarke für den Bus ? Ohne die kommst Du nicht zu Deinen Selbsthilfegruppe, um mit anderen über Deine Probleme sprechen zu können. Also was machst du, so ohne einen Cent in der Tasche - Däumchen drehen ? Das ist doch alles Scheiße !

Stinksauer und unzufrieden gehst Du nun runter zum Spielplatz, wo die anderen mit einer Flasche Wodka stehen und veranstaltest Komasaufen, denn damit ist der Frust besser zu ertragen. Du knallst nun halb angesoffen die Flasche ins Kionderkrarussell. Krach- das hat gescheppert ... Meinst Du man liebt Dich dafür ?
Aber gut - nach einiger Zeit nimmst Du irgendso einen voll zugedröhnten doch mit auf Dein Zimmer und möchtest mit ihm über intimes sprechen. Vergeß es, denn der will sich so'n Kram nicht anhören. Ist doch voll uncool ... Daher kotzen dich diese Idioten jetzt nur noch an, aber es sind eben jetzt Deine neuen "Freunde". Andere hast Du nicht und weißt auch nicht wo Du sie treffen kannst. Also nimmst Du jetzt noch einmal einen kräftigen Schluck aus der Pulle. Scheiße ! Langsam wirst auch Du autoaggessiv - genauso wie die anderen. Selbstachtung ? Was ist das ? Wie willst Du Dich selbst lieben, wenn Du Dein Leben hasst ? Nein - Du mußt Dich erst selbst lieben, bevor Du von jemand anders geliebt werden kannst. Nicht andersherum ! Solange Du Dich und die ganzen Arschlöcher um dich herum haßt, wirst Du nicht geliebt. Da kannst Du mit denen um die Häuser ziehen und Deinen Haß an den anderen abregieren, da kannst Du denen mal kräftig auf die Schnauze hauen, denn wieso solls denen besser gehen wie Dir ?

Du könntest Dich aber besser fühlen, wenn Du mal so einen Gelegenheitsjob bekommst, dann könntest Du deine Wohung einrichten und auf diese Weise ein Erfolgserlebnis bekommen. Ja, jetzt fühlst dich besser und lädst jemanden zu Dir in die Wohung ein. Der findet, daß Du dich schön eingerichet hast und diese Bemerkung tut Dir gut, Dein Gast spürt nun, daß Du Zufriedenheit ausstrahlst und nun bekommst Du Dein erstes Kompliment. Das baut dich noch mehr auf und Du stahlst noch mehr zufriedenheit aus. Läuft doch nicht schlecht, oder ? Je mehr Optimismus du ausstrahlst, umso mehr kommt zu Dir zurück. Der nächste Besucher bringt Dir sogar ein kleines Geschenk mit. Ach das ist aber lieb ... Und so wie man sich gegenseitig runterziehen kann, kann man sich auch aufbauen, doch ohne Erfolgserlebnisse (ein Minimum an Geld) funktioniert das eben nicht.
Gebe dir ebenfalls absolut recht - doch an diesem Mechanismus wird "von oben her" sogar noch mehr geschraubt und dahin gedrückt. Das Gegenteil müsste geschehen: Angebote, sei es an Wissen, Methoden, Bildung, Gestaltungsmöglichkeiten, allem voran natürlich würdevolle Arbeit statt Druck von allen Seiten, und diesen noch und noch zu verstärken. Der Dampfkochtopf lässt grüssen - und platzt zwangsläufig irgendwann einmal.

Zitat von MisterX Beitrag anzeigen
Zumindest da muss ich Dir zustimmen.
Ich dachte ja mal 1989, jetzt sind die besch ... Lügen endlich vorbei. Dabei gingen sie erst richtig los ...
Wir haben z.Z. wohl das verlogenste System aller Zeiten. Was man ja "endlich mal" an der "Finazkrise" bzw. wohl eher Finanzlüge handfest beweisen kann.

Witzig ist, dass sich alle führenden und herrschenden Schichten der Gesellschaft hinstellen, und so tun, als hättten sie noch nicht mal was ahnen können.
Das übersteigt ja schon fast den Zynismus des Dritten Reiches.

Aber dies ist natürlich ein anders Thema! Wobei Faschismus wohl schon "ganz klein" unten in der Familie anfängt.
In dem Zusammenhang wäre es dann mal interessant zu erfahren, ob es im ehemaligen Deutschland besonders viele Fälle von Gewalt/Missbrauch usw. in der Familie gab - und hiermit evtl. der Grundstein für den Aufstieg eines Ober-Irren gelegt war?

Lieben Gruß
Ich nehme einmal an, dass Deutschland noch nie das Land der Kinderfreundlichkeit und Herzlichkeit war. Zu dieser Lieblosigkiet als Grundhaltung kommt eine ganze Generation welche sich durch die Kriegs- und Nachkriegszeiten nochmals schwer vernachlässigt sieht, teilweise natürlich auch schwer traumatisiert ist, entsprechendes Familienleben - noch mehr wenn schwer traumatisierte Männer aus dem Krieg wieder in die Familien heimkamen und nie über die teilweise massiven Greuel sprechen konnten / wollten, welche sie mit Sicherheit erlebt haben. Nichts davon ist je aufgearbeitet worden, und das sind jetzt die Auswirkungen.


Wie Heather schreibt: Es ist zu ändern, Muster können durchbrochen werden. Die einzelnen Menschen wie auch die gesamte Gesellschaft müssen sich aber den Taten stellen - und seelische Aufräumarbeit leisten.

LG
Christiane

Generation Zombie

Manno ist offline
Beiträge: 1.141
Seit: 09.09.08
Hallo Beat
Jetzt bist Du vom Thema abgekommen, den hier gings um die "Generation Zombie" - also um mißbrauchte Kinder. Die flüchten nicht, weil sie Liebe bekommen haben, sondern damit sie endlich welche bekommen. Ich muß leider trotzdem dabei bleiben: Liebe bekommt man nicht, weil man sie braucht (das wäre Mitleid) sondern weil man sie verdient. Verdienen kann man sie sich nur, indem man eine Ausstahlung entwickelt, die andere Leute anzieht. Erst wenn Dein Licht hell leuchtet, umschwärmen Dich die Liebhaber, wie die Motten das Licht.

Generation Zombie
Weiblich Christiane22
Zitat von Manno Beitrag anzeigen
Ich muß leider trotzdem dabei bleiben: Liebe bekommt man nicht, weil man sie braucht (das wäre Mitleid) sondern weil man sie verdient. Verdienen kann man sie sich nur, indem man eine Ausstahlung entwickelt, die andere Leute anzieht. Erst wenn Dein Licht hell leuchtet, umschwärmen Dich die Liebhaber, wie die Motten das Licht.
Äääähh - dann werden doch eher Motten angezogen, nicht wahr.

Wie willst du dein o.g. Konzept bitte auf Kinder umsetzen? "Liebe bekommt man nicht weil man sie braucht .... sondern weil man sie verdient." Finde ich, ist eine harte Nummer. Liebe müsste doch erst einmal der bekommen, der sie braucht - findest du nicht? Wann braucht der Mensch denn am meisten Liebe - wenn er sie selbst hat oder wenn er sie nicht hat? Haben Kinder Liebe - oder brauchen sie erst einmal Liebe?

Wenn ein erwachsener Mensch allerdings mit erhaltender Liebe nicht umgehen kann, gelten sicherlich andere Regeln. Vorab aber ist Liebe erst einmal nicht daran gebunden, ob der andere sie verdient oder nicht. Das ist vielleicht sogar das Wesen der Liebe?

Lieben Gruss
Christiane

Generation Zombie
MisterX
Zitat von Manno Beitrag anzeigen
Hallo Beat
Erst wenn Dein Licht hell leuchtet, umschwärmen Dich die Liebhaber, wie die Motten das Licht.
Und deshalb spielt sich dann alle Welt was vor?
Ist fehlende Liebe der Grundstein für Lügen, könnte man dann wieder fragen?

Aber ich denke Liebe kann auch Gegenliebe auslösen. Egal wie, wo und wann!
D.h. wenn ich einen Menschen aufrechte Liebe gebe, dann kann ich sie durchaus auch wieder zurückbekommen!

Ich muss dazu nicht strahlen und leuchten ..
Strahlen und leuchten muss wohl eher Satan – um den Menschen zu verblenden und ihm seiner Sinne zu berauben ...

Lieben Gruß

Generation Zombie

Juliette ist offline
Beiträge: 4.666
Seit: 23.04.06
Ich muss dazu nicht strahlen und leuchten ..
Strahlen und leuchten muss wohl eher Satan – um den Menschen zu verblenden und ihm seiner Sinne zu berauben ...
Menschen die Liebe ausstrahlen, die strahlen und leuchten von ganz alleine, die müssen sich nicht mehr bemühen und brauchen auch niemanden der ihnen bestätigt das sie strahlen und leuchten.

Grüsse von Juliette

Generation Zombie
MisterX
Zitat von Christiane22 Beitrag anzeigen
Ich nehme einmal an, dass Deutschland noch nie das Land der Kinderfreundlichkeit und Herzlichkeit war.
naja, soweit ich weiß war das Dritte Reich überaus kinderfreundlich - auch wenn es dabei mehr um zukünftige Frontsoldaten ging.
Auch in der DDR wurde fast alles für Kinder getan - weil sie ja die Zukunft darstellen, und das aufbauen sollten, was sich manche Planer vorstellten.

Erst in der BRD wurde Kindern kaum eine Bedeutung beigemessen. Warum auch?
Die Entwicklung wurde als beendet propagiert - Kinder marktwirtschaftlich eingeordnet und damit als unnützer Ballast befunden.

Erst seit die Rentner und die Reichen wieder Angst um ihren "Wohlstand" im Alter haben, wird auch wieder mal die „Zuchtprämie“ erhöht.
Die Einstellung gegenüber Kindern hat sich aber deshalb (nach meiner Erkenntnis) gesamtgesellschaftlich nicht verbessert.

Lieben Gruß

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