Generation Zombie

26.02.09 18:52 #1
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Kathy ist offline
Beiträge: 3.387
Seit: 06.03.07
Zitat von Leòn Beitrag anzeigen
Hallo Ixie,

Gut, dass ich trotzdem Optimist bleibe und an das Gute im Menschen glaube .... .

Herzliche Grüße von
Leòn
Da kann ich nur zustimmen. Der erste Schritt beginnt bei jedem selbst. Und wenn wir alle Humanisten und Optimisten bleiben, sind wir auf dem richtigen Weg.

Viele Grüsse
Kathy
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Die Flöte des Unendlichen wird ohne Ende gespielt und ihr Ton ist Liebe. (Kabir)

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Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Bin grundsätzlich ein Optimist, aber deswegen kann man trotzdem ein Realist sein und sio das jetzt beurteilen.

Ob Humanismus, dh den menschen in den mittelpunkt zu stellen und ihn so quasi zu vergöttern richtig ist, wage ich zu bezweifeln.
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Liebe Grüsse
Beat

Wenn die Seele krank ist, auch am Körper arbeiten, umgekehrt gilt ebenso

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Kathy ist offline
Beiträge: 3.387
Seit: 06.03.07
Aktuell bedeutet Humanismus das Streben nach Humanität, also Menschlichkeit, nach Freiheit, Toleranz, Respekt vor anderen Menschen u. ä. Es geht um eine der Menschenwürde und der freien Persönlichkeitsentfaltung angemessene Gestaltung des Lebens und der Gesellschaft.
Hallo Beat

ich finde, das hat nichts mit Vergötterung zu tun sondern mit Humanität, was ja die christliche Lehre von uns verlangt. Man kann Realist und Optimist gleichzeitg sein - die Welt sehen wie sie ist, aber nicht daran verzweifeln. Zugegeben, das ist nicht immer leicht.

Gruss
Kathy
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Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Kathy

ich finde, das hat nichts mit Vergötterung zu tun sondern mit Humanität, was ja die christliche Lehre von uns verlangt.
Der Humanismus stellt den menschen in den mittelpunkt und über alles. Das ist m.E klar vergötterung. Die christliche lehre stellt Gott in den Mittelpunkt und den Menschen als sein geschöpf nach seinem Ebenbild. Deshalb soll nach christlicher Lehre liebend mit Menschen umgegangen werden, Ihnen geholfen (christliche Hilfswerke gab es deswegen, die ersten die in der Gesellschaft hier Schwachen halfen waren Christen, weshalb ein Römer mal sagte, die Christen helfen den armen unter unserem Volk so, wie wir es eigentlich hätten tun sollen) werden. Man geht mit den Menschen um wie Geschwister und man liebt sie so, ja sol sie lieben wie sich selbst. Das heist aber nicht, dass man sie oder sich selber ns Zentrum stellt!

Man kann Realist und Optimist gleichzeitg sein - die Welt sehen wie sie ist, aber nicht daran verzweifeln. Zugegeben, das ist nicht immer leicht.
Ja genau. Wenn man weiss was noch kommen wird, erleichtert aber das ganze zumindest.
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Liebe Grüsse
Beat

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Leòn ist offline
Beiträge: 10.064
Seit: 19.03.06
Hallo Kathy,

danke für Deine Antworten. Ich sehe das ähnlich.

Hallo Beat,

der Humanismus stellt - nach meinem Dafürhalten - den Menschen mit seiner Verantwortung (gegenüber allem was "Umwelt" bedeuten kann) in den Mittelpunkt.
Im Unterschied zu älteren christlichen) Vorstellungen, in denen diese Verantwortung bei einem Gott oder mehreren Göttern liegt. Er relativiert also das Verhältnis von Mensch und "Schöpfung".

Herzliche Grüße von
Leòn
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Wer sich auf mein Niveau begibt, kommt darin um! ;)

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Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Leon

Ja auch den Menschen mit seiner Verantwortung, aber auch der Mensch selber.
Es gibt nicht ältere und neuere christliche Werte, so wie es nur eine Bibel gibt.
Gott ist immer Mittelpunkt und der mensch hat mit seiner Entscheidungsfreiheit natürlich auch eine verantwortung, aber eben gegenüber dem zentrum, gegen gott und nicht gegenüber einem menschen oder der Menscheit (bzw der jeweilig vorherrschenden Meinung) im allgemeinen.
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Liebe Grüsse
Beat

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Kathy ist offline
Beiträge: 3.387
Seit: 06.03.07
Der Mensch und der gesamte Kosmos sind Emanation Gottes (auch wenn wir nicht wissen, wer Gott ist). Darum ehren wir Gott, indem wir seine Schöpfung ehren. Gott selbst braucht unsere Verehrung nicht. Wenn wir aber in Harmonie mit der ganzen Schöpfung leben, dann "dienen" wir Gott - "Dein Wille geschieht". (Ist schwer!!!) ( Bei diesen Themen finde ich leider immer nicht die passenden Worte).

**************

Die Seele ist nicht im Universum.
Das Universum ist in der Seele. (Plotin)

Verletzen wir das Universum, verletzen wir die Seele. Von der Idee (Ahnung) zur Umsetzung ist es wohl ein s e h r langer Weg. Darum sind wir alle Täter/Opfer bis .....................? Alle gleich?

Kathy
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Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Kathy

auch wenn wir nicht wissen, wer Gott ist
eder kann IHN persönlich kennen lernen

Darum ehren wir Gott, indem wir seine Schöpfung ehren.
Du gibst Deinem Lieben ein ganz schönes Geschenk. Er freut sich darüber und Du freust Dich das er sich freut, alles OK, so wie Du oben geschrieben hast. Wenn der Beschenkte sich aber immer oder vor allem um das Geschenk kümmert, sich (und sein Leben) auf das Geschenk ausrichtet, statt mit Dir zu kommunizieren, mit Dir zu leben, fände ich das nicht mehr gut. Du? Dann wird das Geschenk sogar die Beziehung zu Deinem Liebsten stören, weil er sich darauf, satt auf Dich richtet.

Wenn wir aber in Harmonie mit der ganzen Schöpfung leben, dann "dienen" wir Gott
Ja, aber es ist auch gut zu wissen, was Harmonie aus Gottes Sicht ist
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Liebe Grüsse
Beat

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Melfine ist offline
Beiträge: 138
Seit: 18.12.08
Huhu

Mir wurde leider *Gott* als Kind verboten und dementsprechend glaubte/glaube ich nicht an ihn.
Ich habe zwar den ersten schritt gemacht und mich taufen lasen,weil ich spüre da ist was wobei ich mir nicht sicher bin ob es der Weg Gottes ist aber........was oder wer ist Gott?
Wenn es ihn gäbe/gibt warum gibt es soo viel leid auf der Welt?
Mir ist klar das die Menschen für ihre taten voll verantwortlich sind aber Kinder?Warum greift er nicht ein und beschützt Kinder?
Das ist sinnloses Leid das ich nicht verstehen möchte oder kann.

Knuddels
Nicole

Generation Zombie

Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Nicole

Denke ich verstehe Deine Fragen und masse mich auch nicht an, auf alle Fragen eine vollständige Antwort zu haben. Hoffe aber, dass ich mit Folgenden zumindest teilweise Antworten geben kann.

Aus der Zusixcherung der Bibel und auch aus Erfahrung weiss ich, dass man Gott persönlich kennen lernen kann. Klopft an und Euch wird aufgetan, steht da zB. Regelmässige innige Gebete mit dem Herzen zu Jesus Christus, mit der Bitte, dass er sich einem doch offenbaren soll, werden beantwortet werden. Dies ist ein Weg. Denke es gibt noch andere, zB das sich treffen mit Menschen, welche Gott schon kennengelernt haben.

Mir ist klar das die Menschen für ihre taten voll verantwortlich sind aber Kinder?Warum greift er nicht ein und beschützt Kinder?
Einerseits hätte der Mensch nicht eine wirklich freie Wahl, wenn Gott alles unterbinden würde, das schlecht, brutal oder mehr ist, ausserdem müsste er dann dauernd eingreifen.
Also freie Wahl mit den Folgen auch für die Kinder, oder keine freie Wahl und so auch keine Entscheidung seine Liebe zu erwidern. Andererseits greift Gott auch ein um zu lindern, direkt und über Menschen, wir merken es nur nicht. Im Weiteren haben Kinder eine spezielle Stellung bei Gott, dh auch, dass alles was sie in der kurzen Zeit hier schreckliches erleben, nicht zu vergleichen ist mit dem riesigen Trost und Freude in der Ewigkeit. Schlussendlich können wir nicht alle Wege Gottes verstehen und denke wir müssen es auch nicht, so wie kleine Kinder nicht alles (Gute) verstehen was Ihre grossen Eltern tun.
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Liebe Grüsse
Beat

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