Sich bewusst für ein Kind entscheiden

04.02.09 18:59 #1
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Sich bewusst für ein Kind entscheiden

Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Hallo Pinball

Und was wäre diese Welt ohne unsere Kinder! Sie sind unsere Zukunft!Exakt! Sie sind unsere Zukunft und unsere "Reproduktionsrate" (blödes Wort ich weiss) ist pro Kopf kleiner als eins, also rückläufig also wie ist wohl unsere Zukunft?

PS: Ich schreibe nicht einfach so dahin, habe drei Kinder und das eine kostet an Finanzen und Zeit mehr als als das doppelte der anderen zwei zusammen.
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Liebe Grüsse
Beat

Wenn die Seele krank ist, auch am Körper arbeiten, umgekehrt gilt ebenso

Sich bewusst für ein Kind entscheiden

Oregano ist offline
Themenstarter Beiträge: 63.688
Seit: 10.01.04
Das Argument "was wäre unsere Welt ohne Kinder" stimmt natürlich. Aber es stimmt meiner Meinung nach nur teilweise. Denn als Summe gibt es ja mehr als genug Kinder; nur nicht hier im Westen, in Europa vor allem.

Wenn die Europäer sich dafür entscheiden, keine Kinder haben zu wollen, dann wird es Veränderungen in der Bevölkerungszusammensetzung geben. Aber es wird weiter Kinder geben.

Gruss,
Uta

Sich bewusst für ein Kind entscheiden

Beat ist offline
Beiträge: 9.174
Seit: 14.01.04
Das ist richtig Uta.

Dann wird sich die Bevölkerungszusammensetzung aber so verändern, dass eine Mehrheit der Leute hier einmal nicht mehr der Meinung ist, dass die allgemeinen Menschenrechte für alle gelten sollen und noch einiges mehr.
Anders gesagt, es wäre der Untergang unserer Kultur, der Demokratie, Menschenrechte und vieles mehr.
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Liebe Grüsse
Beat

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Leòn ist offline
Beiträge: 10.064
Seit: 19.03.06
Hallo, einen Gruß an Alle,

der Satz "Kinder sind unsere Zukunft" passt natürlich immer. Die Lösung sind aus meiner Sicht langfristig aber nicht mehr Geburten sondern mehr Migration. Das aber nur am Rande. Jeder soll selbstverständlich Kinder bekommen, wenn sie/er das möchte.

Der immer weiter galoppierende Sozialabbau, in den "westlichen Demokratien" ist alarmieren. Weniger Geld für Familien, Kranke, Behinderte, Benachteiligte etc. ...
Die sozial- und familienpolitischen Maßnahmen, zum Beispiel auch in Deutschland, sind Stückwerk oder eben dermaßen destruktiv, dass man das Grausen kriegen möchte.....

Das aber nur am Rande. Es geht ja um das Thema, sich bewusst für - oder auch gegen - ein Kind zu entscheiden. Für mich selbst war das eine Alter-, bzw. Reifefrage. Mit 20, 25, selbst mit 30 Jahren hielt ich mich persönlich nicht dazu in der Lage, Vater zu sein. Das kam etwas später.

Die andere Seite ist, dass auch wenn man sich bewusst für ein Kind entscheidet, die Konsequenzen zu kennen glaubt, die Realität einen dann später doch konfrontiert ... und einem zum Beispiel auffällt "Upps, von Dreimonatskoliken habe ich aber nichts gewusst!"

Herzliche Grüße von
Leòn
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Wer sich auf mein Niveau begibt, kommt darin um! ;)

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Oregano ist offline
Themenstarter Beiträge: 63.688
Seit: 10.01.04
Das Stichwort "Dreimonatskoliken" läßt mich an etwas Anderes denken: Es ist gut, wenn Eltern gesund sind, wenn sie an ein Kind denken. Es ist gut, wenn sie mit Suchtmitteln spätestens ein Jahr vor der geplanten Zeugung aufhören, wenn sie sich gesund ernähren, Gifte entfernen usw.

Denn Eltern-Sein ist anstrengend, vor allem zunächst für die Mutter. Wenn sie stillt, erst recht.

Gruss,
Uta


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