Kinder und Psychopharmaka

22.10.08 11:28 #1
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Kinder und Psychopharmaka

Reina ist offline
Themenstarter Beiträge: 662
Seit: 13.08.06
Zitat von Leòn Beitrag anzeigen
Hallo Pita,



das sehe ich ebenso: http://www.symptome.ch/vbboard/famil...vermeiden.html

Herzliche Grüße von
Leòn
Diese Art von "brauchen" meinte ich nicht..
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Gruß, Reina

Kinder und Psychopharmaka
Männlich Sternenstaub
Zitat von Reina Beitrag anzeigen
Danke für die Links...genau so sehe ich es..diese Videos beweisen es erneut.
Liebe Reina,
ich wünsche dir ein schönens Wochenende.

Recht herzlichen Dank dir, für deine Resonanz, dein Posting.

Ich bedauere es sehr, dass du es so schwer gehabt hast in allem.

Ich denke jedoch, dass du eine sehr starke Frau auch bist, darüber darfst und solltest du dich auch ein bisschen freuen können.

Ich denke, dass es Wege geben wird ohne Psychopharmaka schon für Kinder.

Hier noch ein informativer Link über Ritalin:

Methylphenidat ? Wikipedia

Alles liebe dir und ich denke, du wirst es schaffen, weil du eine starke Frau bist.

Ich würde gerne noch mehr aktiv werden, doch ich kann es im Moment einfach nicht schaffen.

Alles liebe dir und deinen Kindern wünscht dir X

Kinder und Psychopharmaka

Reina ist offline
Themenstarter Beiträge: 662
Seit: 13.08.06
Die Psychologen sagen das er Aggressiv ist weil er es nicht anders gelernt hat. Aber es klappt seit 4 tagen vorerst besser. Er lernt gerade andere wege die Wut raus zu lassen. Die Bindung zu uns ist etwas gestört durch die erlebnisse. Er möchte zwar viel nähe zu mir,a ber hat natürlich auch Ängste davor. Wir arbeiten schon ganz gut daran.
- das hört sich sehr gut an..

Ob er wirklich ADHS hat kann man nicht genau sagen,weil das trauma und ADHS fast alle Symptome gleich haben.
- Ja, deswegen nicht sofort den Stempel ADHS geben.

Ich habe mich aber dennoch gegen neuroleptikum entschieden.
- Das freut mich

Es gibt auch so ein weg. Es ist seit dem mein Mann weg ist viel viel besser geworden,aber bis alles richtig stimmt dauert halt. Die therapie muss erstmal wirken,und dann gehts.
- Welche Therapie meinst du? die ADHS- Medis?

Ja ins Frauenhaus gehen ist gut,der gedanke kam mir nur leider nicht.
Man kann jetzt viel schreiben,aber wenn man da einmal drin steckt,denkt man nicht an alles.

- Mein Vater hat meiner Mama geschlagen und das habe ich gesehen..
Das hat mir gezeigt: Ich muss mich selbst respektieren, und wenn ich einen Mann liebe und auch noch ein Kind von ihm bekomme...erwarte ich Respekt. und wenn er mir nur ein mal schlagen sollte, würde ich zurück schlagen und wie!!!..das sage ich dir..naja, wenn die Kinder anwesend sind, ist es schwierig.
Würde ich die Kinder in ihren Zimmer bringen und dann "die Sache" regeln. Und ich würde am nächsten Tag, wenn es nicht sofort geht, ihn vor der Tür setzen. Ich würde seine Eltern oder Familie anrufen und alles erzählen, die Polizei sowieso..und, und, und..man kann echt eine Menge machen..man muss es nur richtig wollen, aber ich denke, viele Frauen hoffen, dass "er es doch nicht so gemeint hat", dass sie selbt doch schuld sind, ach "er war ein wenig betrunken" oder "er war gestreß" ..usw. usw.

Außerdem wird darüber immer wieder im TV und in den Zeitungen berichtet, vielen Frauen geht es wie es dir ergangen ist..und es wird berichtet, was man so machen kann. Und deine Familie? haben sie dir geholfen?

Außerdem kann man es jetzt nicht mehr ungeschehen machen.
Ich mache gerade alles was man machen kann,und es zeigt sich nach und nach wirkung.

- Du schaffst das, bestimmt..du hast schon das Wichtigste geschafft, und ich finde du meisterst alles sehr gut..

Sicher sage ich meinen Sohn das alles falsch war und das er wichtig ist.
- das ist schön, Kinder brauchen viel, viel Anerkennung..sonst fühlen sich richtig klein, unwichtig und ungeliebt. und Anerkennung ist für das Selbstbewusstsein oberwichtig..

Wenn er im arm genommen werden möchte dann mach ich das,und wenn ich merke er braucht das mach ich es auch.
- Das finde ich auch schön..

Er bekommt alles,aber im rahmen...
Zu viel kann auch schaden,wie gesagt er ist nicht mein Partner,sondern mein Kind. Aber halt so wie es sein soll

- genau, darauf muss man auch achten.
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Gruß, Reina

Kinder und Psychopharmaka

dmps123 ist offline
Beiträge: 3.880
Seit: 05.09.08
Die Pharmaindustrie ist zum Teil mit Schuld an der Entstehung von Autismus und ADHS.

siehe:

http://www.symptome.ch/vbboard/ads-a...s-bekannt.html

Kinder und Psychopharmaka

Reina ist offline
Themenstarter Beiträge: 662
Seit: 13.08.06
Hier das Video "Glück aus der Dose"

Ursacheforschung? nee, wozu, wenn es tolle Psychopillen gibt, die alles in Ordnung bringen..

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Gruß, Reina

Kinder und Psychopharmaka

nicht der papa ist offline
Beiträge: 4.533
Seit: 18.11.09
Alles was Leòn hier geschrieben hat, möchte ich ganz dick unterschreiben.

Allerdings bin ich im Gegenteil zu manchen anderen hier sicher, dass es ganz schnell geht, dass Kinder/Jugendliche pathologisiert werden und die Eltern und betroffenen Kinder davon überzeugt werden, dass hier eine Krankheit vorliegt. Der elterliche Glaube an die angebotene medizinische Hilfe dürfte für viele Kinder und Jugendliche der Hauptgrund sein, warum sie in der Psychiatrie landen oder Psychopharmaka nehmen.
Da muss man nicht über die speziellen Probleme von Randgruppen sprechen. Dazu sind diese Verordnungen viel zu zahlreich.

Ich hatte an anderer Stelle von meiner Tochter geschrieben, die heimlich anfing sich zu ritzen. Ich war damals fassungslos, denn sie war ein ganz normales Mädchen, ohne irgendwelche dramatischen Hintergründe. Allerdings hatte ihr Freund einige Zeit vorher mit ihr Schluss gemacht.

Bei der Beratungsstelle, die ich dann sofort mit ihr aufsuchte, wurde nach einem Test sofort mit Borderline pathologisiert und ihr die Psychiatrie angeboten.
Genau da wollte sie dann auch hin, denn bei den Gesprächen während der Tests, die sie alleine machen sollte, hatte man ihr die Psychiatrie wohl wie einen Ort der Rettung und Zuflucht geschildert. Denn es war offensichtlich welch große Erwartungen sie an einen dortigen Aufenthalt hatte.
Ich musste mich sehr ins Zeug legen, ihr da die Augen zu öffnen. Ihr erklären, dass sie auch dort nicht vor dem Weglaufen kann, was sie im Inneren quält und dass es für viele junge Jugendliche nach einem Aufenthalt in der Psychiatrie viel schlimmer wurde als es vorher war. Glücklicherweise gibt es das Internet.
Das ist leider voll von Horrorgeschichten solcher Jugendlicher, die dort vergebens auf Hilfe vertraut haben. Die habe ich ihr gesucht und gezeigt.
Auch wenn Asmodea die Kinderpsychiatrie in der Schweiz in den tollsten Farben schildert, so habe ich meine Zweifel. Für Deutschland kann ich das jedenfalls nicht erkennen.

Ich habe mich damals sehr intensiv informiert. Alleine dass eine Beratungsstelle gleich mit einer Schlagtod-alle-Probleme-auf-einmal-erfassenden Diagnose Borderline (genau so praktisch wie AD(H)S) daher kam, ist für mich schon ein Skandal.
Wir sind einen anderen Weg gegangen, ohne Medikamente und ohne Psychiatrie, mit vielen Eltern-Tochter Gesprächen, Gesprächstherapie und Schul-Mädchengruppe (die von einer hervorragenden Therapeutin betreut wurde). Sie selbst hat sich damals mehrere Blogs zugelegt, die sie schon lange wieder gelöscht hat, wo sie sich alles von der Seele schrieb.
Sie ritzt sich schon lange nicht mehr. Sie bedauert heute nur noch, mit den Narben leben zu müssen.
Wir hatten immer ein gutes Verhältnis zu unserer Tochter, dass danach noch besser geworden ist.
Sie ist ein tolles Mädchen und wir lieben sie sehr.

Als das damals passierte, musste ich oft an die länger zurückliegende Geschichte denken, die mir eine Bekannten Jahre zuvor (da war ihre Tochter schon lange ausgezogen) erzählt hatte.
Die Tochter meiner damals alleinstehenden Bekannten wurde von einem Familienangehörigen missbraucht. Im Anschluss entwickelte sie dann Verhaltensauffälligkeiten. Man empfahl ihr die Kinder-und Jugendpsychiatrie. In gutem Glauben und selbst ratlos stimmte sie zu, da sie dachte, das wäre das Beste und Richtige. Ihre Tochter bekam nicht nur Psychopharmaka, sondern entwickelte dort viele weitere Verhaltensauffälligkeiten, die sie von anderen dort untergebrachten Jugendlichen zu übernehmen schien. Die Herausgabe ihrer Tochter wurde meiner Bekannten schließlich verweigert (Argumentation weiß ich nicht mehr) und sie musste damals gerichtlich gegen die Psychiatrie vorgehen, um ihre Tochter da raus zu holen.

Ich denke zwar nicht, dass sie so etwas heute noch machen können, die Herausgabe verweigern, aber das ist für mich schon genug Hintergrundinfo, um zu wissen, dass dies ein Irrweg ist.
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Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben. gerold 2.1.11

Kinder und Psychopharmaka

Reina ist offline
Themenstarter Beiträge: 662
Seit: 13.08.06
Hi du!

Ich freue mich, dass ihr es richtig gemacht habt..für viele ist es aber einfacher, den Ärzten und Co zu vertrauen..und Pillen zu schlucken..

Und ja so betrachte ich es auch, das hast du mit diesem Satz sehr gut beschrieben:
Alleine dass eine Beratungsstelle gleich mit einer Schlagtod-alle-Probleme-auf-einmal-erfassenden Diagnose Borderline (genau so praktisch wie AD(H)S) daher kam, ist für mich schon ein Skandal

Hier noch ein interessantes Video über Psychophamarka..

3. AZK - Dr. John Rengen Virapen - Nebenwirkung Tod - Korruption in der Pharma Industrie (3/9)
video.google.com/videoplay?docid=-3038327885080044854&ei=MAS2SuzAFoaJ-AbRseyHAg&q=AZK#
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Gruß, Reina


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