Melasse - ein Wundermittel?

12.08.07 15:16 #1
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Oregano ist offline
Beiträge: 61.984
Seit: 10.01.04
Kaum ein natürliches Produkt wurde in seiner für die Gesundheit relevanten Wirkung derart unterschätzt wie die Melasse. Diese bei der Zuckerherstellung aus Zuckerrohr und Zuckerrüben gewonnene, zähflüssige Masse kann mit schier unglaublich positiven Wirkungen auf den gesamten menschlichen Organismus aufwarten. Und dies, obwohl Melasse von der zuckerverarbeitenden Industrie wie ein Abfallprodukt behandelt wird. Die gesundheitsförderliche Wirkung der Melasse ist darauf zurückzuführen, dass ihre stoffliche Zusammensetzung für unseren Körper optimal ist und unsere Gesundheit regelrecht aufblühen lässt. Für mich stellt Melasse ein altes Hausmittel dar, das es aus seinem Dornröschenschlaf zu erwecken gilt.
Die Bestandteile der Melasse sind (Analyse pro 100 g):
Trockensubstanz 82 g, Gesamtzucker 50g, davon Saccharose 2/3, Invertzucker 1/3. Raffinose 1 g, Stickstoff - Gehalt ca. 1.2 g, davon für Hefe assimilierbar 35 %. Hauptstickstoff: ca. ½ Aminosäuren, ca. ½ Betain.
Organisch stickstofffreie Nichtzuckerstoffe: 5 g, Aschegehalt 11 g.
Mineralstoffe / Spurenelemente: Kalium 5000 mg, Calcium 500 mg, Phosphor 500 mg, Magnesium 20 mg, Kupfer 1500 mcg, Eisen 17000 mcg
Vitamine: Vitamin B1 100 mcg, Vitamin B2 200 mcg, Vitamin B6 250 mcg, Niacine 2000 mcg, Pantothenat 500 mcg, Folsäure 10000 mcg.
Wuchsstoffe ppm: Myo-Inosit 5000 - 8000, Pantothensäure 50 - 100, Biotin 1,5, Thiamin 1 - 1,5.

Natürlich handelt es sich nicht um ein Medikament oder ein Arzneimittel, sondern um eine Art "Anti Aging-Naturprodukt" der Spitzenklasse. Melasse liefert genau die Nährstoffe, die zur Harmonisierung und Stärkung unseres Organismus notwendig sind und sollte in keinem Haushalt fehlen. Das Geheimnis ihrer Heilkraft liegt in der optimalen synergetischen Zusammensetzung, die als leicht resorbierbares Naturprodukt vorliegt.
Melasse wurde bisher erfolgreich u. a. erprobt bei
Krebs, Tumoren, Krampfadern, Arthritis, Schwächeanfälle, Geschwüren, Dermatitis, Ekzeme, Psoriasis, Hoher Blutdruck, Angina Pectoris, Herzschwäche, Verstopfung, Kolitis, Schlaganfall, Anämie, Blasenleiden, Gallensteinen, Nervenschwäche, Regeneration nach Operationen

Übersäuerung des Körpers
Das wird so manch gestandenen Mediziner verwundern, doch die Fachliteratur bestätigt diese Erfahrungen (Crude Black Molasses, Ciryl Scott; in deutsch: Die rohe schwarze Melasse, Ciryl Scott, Vita Reform-Verlag ).
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Melasse
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Melasse - Lebensmittel: Zucker - Warenkunde - Lebensmittelkunde - Definition - Glossar - lebensmittellexikon.de - _de.FM_
gesundheit.com - Melasse als Nahrungsergänzungsmittel



Grüsse,
Uta

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Horaz ist offline
in memoriam
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Hallo Uta,
hast Du Eigenerfahrungen mit Melasse?
Gruß, Horaz

Melasse - ein Wundermittel?

Oregano ist offline
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Nein, aber ich hoffe auf Erfahrungen hier aus dem Forum.

Uta

Melasse - ein Wundermittel?

ADo ist offline
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Naja, es schmeckt süß

klebt ziemlich

und EM´s brauchen es

mehr weiß ich nicht


LG
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Melasse - ein Wundermittel?

Horaz ist offline
in memoriam
Beiträge: 5.734
Seit: 05.10.06
Hallo ADo,

ich hab`s mal bei einer Freundin probiert, da hatte es sehr viel Eigengeschmack. Ich hab`mich nicht getraut das klebrige Zeugs in den Kaffee zu tun. Was sind EM`s?

Viele Grüße, Horaz

Melasse - ein Wundermittel?

ADo ist offline
Weiblich ADo
Beiträge: 3.091
Seit: 06.09.04
EM´s sind Effektive Mikroorganismen, Horaz.
Kannst mal googeln, mag nicht viel schreiben (Kopfweh und übel )

LG
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Melasse - ein Wundermittel?

Oregano ist offline
Themenstarter Beiträge: 61.984
Seit: 10.01.04

Melasse - ein Wundermittel?
Lukas
Ja die Melasse...
Über die Melasse hatte ich als Kind schon gelesen (und sie damals vergeblich zu kaufen gesucht)... Linda Clark bezeichnete sie ("rohe Endmelasse") vor Jahrzehnten schon als Wundernahrung...

Grüße
Lukas

P.S.:
Ich habe das Buch gerade hervorgekramt... abgedruckt ist u.a. die Nährwertanalyse der Endmelasse, veröffentlicht im "Journal der amerikanischen medizinischen Gesellschaft" vom 14.07.1951.

Melasse - ein Wundermittel?

Oregano ist offline
Themenstarter Beiträge: 61.984
Seit: 10.01.04
Das ist ja interessant, Lukas, daß Melasse also schon vor Jahren bekannt war .

Mir ist immer noch nicht klar, wo man die "reine" Melasse herbekommt?

Hier wäre nämlich ein Rezept zur Leberstärkung, das auf jeden Fall gut klingt:

Leberzauber - eine wirksame Mischung von Bitterstoffen
Ich lebe seit Ende 1999 wieder in Deutschland und habe trotz intensivem Probieren und Suchens kein pflanzliches Rezept zur Leberunterstützung gefunden, dass dem Leberzauber das Wasser reichen kann. Die Rechtslage verbietet es, die fertige Mischung zu verkaufen. Aber sie können die einzelnen Zutaten kaufen und den Leberzauber selbst anrühren. Das ist nicht weiter schwierig, wenn sie den nachstehenden Anleitungen berücksichtigen.

Rühren sie die folgenden vier gemahlenen Kräuter im Verhältnis 1:1:1:1 kalt in nicht entbitterte Melasse ein (ca. 400 bis 500 ml Melasse pro 100 g Kräuter):

- Andrographis paniculata (Blätter, Foto oben rechts)
- Azadirachta indica (Blätter, Foto unten rechts)
- Asparagus Racemosus (Wurzel, Foto oben links)
- Terminalia chebula (Frucht, Foto oben links)

Mischen sie erst trocken die vier Kräuterpulver. Eines davon - Asparagus racemosus - hat eventuell kleine Klumpen, die sich ganz leicht zu Pulver zerdrücken lassen. Geben sie die Melasse dazu und rühren sie mit einem stabilen Kochlöffel solange um, bis eine homogene Paste von der Konsistenz zähflüssigen Honigs entsteht. Diese Paste wird innerhalb einer halben bis dreiviertel Stunde deutlich steifer, und sollte zügig abgefüllt werden. Eine krümelige Konsistenz der Paste bedeutet, das zu wenig Melasse benutz wurde. Zur optimalen Entfaltung ihrer Wirksamkeit müsen sich die Kräuter mit Melasse vollsaugen dürfen. Ist die Mischung dünnflüssig, dann wurde zuviel Melasse verwendet.

Verarbeiten sie die Kräuter möglichst bald nach Erhalt, da sie im gemahlenen Zustand schnell an Wirkungskraft einbüssen. Die einmal angerührte Paste allerdings nimmt durch Lagerung an Qualität zu wie ein guter Rotwein. Sie ist praktisch unbegrenzt haltbar, da keine Pilz und keine Mikroben, auch keine grösseren Parasiten sich in der Paste aus Bitterstoffen halten können.

Dosierungsempfehlung
½ TL morgens nüchtern und ½ TL abends vor dem Schlafen gehen regelmäßig über mehrere Monate hinweg einnehmen. - Müdigkeit ist der Schmerz der Leber. Achten Sie darauf, inwieweit die Einnahme der Paste Müdigkeit und Energielosigkeit beseitigen kann. Aus dieser Beobachtung ergibt sich die zukünftige Benutzung und Dosierung.
gesund-im-net
www.gesund-im-net.de/glossar.htm

Gruss,
Uta

Geändert von Oregano (13.08.07 um 08:43 Uhr)

Melasse - ein Wundermittel?

gerold ist offline
Beiträge: 4.721
Seit: 24.10.05
Am Rande sei vermerkt, daß in den USA das "Milk and Molasses Enema" dank dessen durchschlagender Wirkung auch heute noch verwendet wird:
Milk and Molasses Enema

Alles Gute!

Gerold
__________________
Jeder muß mit den Konsequenzen leben, die sich aus seinen Entscheidungen ergeben.


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